Krauchthal

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Krauchthal
Wappen von Krauchthal
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Emmentalw
BFS-Nr.: 0414i1f3f4
Postleitzahl: 3326 Krauchthal
3325 Hettiswil
3411 Silberlingen
Koordinaten: 609842 / 206681Koordinaten: 47° 0′ 40″ N, 7° 34′ 5″ O; CH1903: 609842 / 206681
Höhe: 585 m ü. M.
Fläche: 19,44 km²
Einwohner: 2344 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 121 Einw. pro km²
Gemeindepräsident: Beat Lauber (parteilos)
Website: www.krauchthal.ch
Kirche von Krauchthal

Kirche von Krauchthal

Karte
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Krauchthal ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Emmental des Kantons Bern in der Schweiz. Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften Krauchthal (mit Hub und Dieterswald) und Hettiswil (mit Grauenstein und Hängelen).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindenzytli Hettiswil

Die Gemeinde liegt im voralpinen Gebiet im Tal des Krauchtalbachs und eröffnet das Emmental von der nördlichen Seite her. Sie befindet sich ziemlich genau zwischen den Städten Bern und Burgdorf. Die beiden Ortschaften Krauchthal und Hub liegen in einem engen Tal, das sich in ost-westlicher Richtung zieht. Dagegen liegt Dieterswald in der Höhe auf einem leicht abfallenden Plateau. Hettiswil liegt nördlich mit offener Sicht über das bernische Mittelland mit Blick bis an den Jurasüdfuss in mässig hügeligem Gelände.

Krauchthal grenzt im Norden an Mötschwil, im Nordosten an Burgdorf, im Osten an Oberburg, im Südosten an Lützelflüh, im Süden an Vechigen, im Südwesten an Bolligen, im Westen an Bäriswil und im Nordwesten an Mattstetten und Hindelbank.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unmittelbar am östlichen Dorfrand erhebt sich die fast einhundert Meter hohe senkrechte Felszinne Kreuzfluh auf deren Spitze ein Aussichtspavillon thront. Am Fuss des Lindenbergs hatten die eiszeitlichen Gletscher Höhlen ausgewaschen, die bereits in der Steinzeit von Menschen bewohnt waren. In diesen befinden sich heute die Höhlenwohnungen des Fluehüsli.[2] Auf einer Felszinne südwestlich vom Dorf steht das Schloss Thorberg. Das Wahrzeichen von Hettiswil bildet das Klosterglöcklein Lindenzytli.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreuzfluh

Die Namen der Ortschaften tauchen wie folgt erstmals auf: Krauchthal 1208, Hettiswil 1107, Hub und Dieterswald 1329 und Thorberg 1196. Krauchthal und Hettiswil wurden bis zur Reformation (1528) durch die Kartause Thorberg und das Cluniazenser-Priorat Hettiswil geprägt. Das Schloss Thorberg diente nach der Reformation als Sitz eines bernischen Landvogts und beherbergt heute eine kantonale Strafanstalt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 46.2 %, BDP 17.1 %, SP 13.6 %, FDP 8.1 %, GPS 4.4 %, EVP 3.4 %, glp 2.5 %, EDU 2.0 %, CVP 1.0 %.[3]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krauchthal verfügt über eine Damen-Korbballmannschaft, welche in der NLA spielt (Stand 2010). In Krauchthal hat es zudem ein Hornusserverein (Nationalliga A) und ein Unihockeyverein. Der Unihockeyverein besteht aus zwei Herrenmannschaften und einer Damenmannschaft, die alle Unihockey Kleinfeld spielen. 2015 gelang der Herrenmannschaft zum ersten Mal der Aufstieg in die höchste Liga (1. Liga Unihockey Kleinfeld).

Partnergemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Krauchthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. Fluehüsli in der Gemeinde Krauchthal
  3. Resultate der Gemeinde Krauchthal. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 23. April 2016 (html).