Trubschachen

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Trubschachen
Wappen von Trubschachen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Emmentalw
BFS-Nr.: 0909i1f3f4
Postleitzahl: 3555
UN/LOCODE: CH TSA
Koordinaten: 631031 / 196810Koordinaten: 46° 55′ 18″ N, 7° 50′ 46″ O; CH1903: 631031 / 196810
Höhe: 731 m ü. M.
Fläche: 15,6 km²
Einwohner: 1448 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 93 Einw. pro km²
Website: www.trubschachen.ch
Trubschachen

Trubschachen

Karte
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Trubschachen ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Emmental des Kantons Bern in der Schweiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1130, bei der Gründung des Klosters Trub, gehörte Trubschachen zusammen mit Marbach, Schangnau und Escholzmatt zum Klosterbezirk der Benediktinerabtei Trub. Bis 1867 hiess die Gemeinde offiziell Lauperswil Viertel. 1852 wurde Trubschachen durch das bernische Gemeindegesetz in seiner Autonomie bestätigt und am 1. Januar 1868 wurde der Name von Lauperswilviertel in Trubschachen geändert.

Am 7. August 1946 stürzte eine Messerschmitt Bf 108 Taifun der Schweizer Armee unweit des Bahnhofs ab. Das Flugzeug flog in ein Kabel einer Materialseilbahn. Beide Piloten kamen dabei ums Leben.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trubschachen liegt süd-westlich des Napfberglandes am Oberlauf der Ilfis beim Zusammenfluss von Ilfis und Trueb auf einer Höhe von 731 m ü. M. am Übergang vom Emmental ins Entlebuch. Nachbargemeinden sind Eggiwil, Langnau im Emmental und Trub.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Exekutive der Gemeinde bildet der siebenköpfige Gemeinderat. Dem Gemeinderat steht der Gemeindepräsident vor, zur Zeit Beat Fuhrer (glp, Stand 2016).

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 38.4 %, BDP 29.3 %, SP 9.7 %, GPS 7.0 %, EDU 4.3 %, FDP 3.5 %, EVP 3.2 %, glp 2.9 %, CVP 0.4 %.[3]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International bekannt ist Trubschachen durch die Biskuitfabrik Kambly und die Seilerei Jakob.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trubschachen liegt an der Bahnlinie Luzern–Bern.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Trubschachen befinden sich, seit 1997, Die Reisende, eine vom Churer Bildhauer Robert Indermaur (* 1947) geschaffene Frauenstatue am Bahnhof. Eine gleichartige Skulptur steht auch am Bahnhof von Thusis.[4] Der angeblich älteste Bären steht im Trubschachen, der Gasthof zum Bären wird im Jahr 1356 erstmals urkundlich erwähnt.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnergemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trubschachen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. Flugzeugabsturz
  3. Resultate der Gemeinde Trubschachen. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 23. April 2016 (html, deutsch).
  4. Die Reisende