Alpen (Niederrhein)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Alpen
Alpen (Niederrhein)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Alpen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 35′ N, 6° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: WeselVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 25 m ü. NHN
Fläche: 59,6 km2
Einwohner: 12.699 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 213 Einwohner je km2
Postleitzahl: 46519
Vorwahl: 02802
Kfz-Kennzeichen: WES, DIN, MO
Gemeindeschlüssel: 05 1 70 004
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 3–5
46519 Alpen
Webpräsenz: www.alpen.de
Bürgermeister: Thomas Ahls (CDU)
Lage der Gemeinde Alpen im Wesel
Karte

Die Gemeinde Alpen liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Wesel im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Räumliche Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alpen-OrtBönningBönninghardtDrüptHuckMenzelenVeenLage des Alpen (Niederrhein) in Alpen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild

Die Gemeinde Alpen liegt in der niederrheinischen Tiefebene, zwischen Xanten (10 km) und Rheinberg (7 km) sowie 11 km südwestlich der Kreisstadt Wesel, welche zum Regionalverband Ruhr gehört.[2] Im nordwestlichen Gemeindegebiet liegen Teile des Naturschutzgebiets Grenzdyck.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Alpen gliedert sich in die vier Ortsteile: Alpen, Bönninghardt, Menzelen und Veen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Alpen grenzt im Norden an die Stadt Xanten, im Osten an die Städte Wesel und Rheinberg, im Süden an die Stadt Kamp-Lintfort und die Gemeinde Issum im Kreis Kleve sowie im Westen an die Gemeinde Sonsbeck.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bedeutendste Fundstelle für das frühe Mittelalter im Raum Alpen ist das Gräberfeld von Rill. Doch auch in Alpen selbst, wenig nördlich des Ortskerns, wurden frühmittelalterliche Gräber aus der 2. Hälfte des 7. Jahrhunderts n. Chr. geborgen.[3]

Weißpfennig des Kölner Erbvogts Gumprechts II. von Neuenahr, Münzstätte Alpen, 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts

Alpen wurde 1074 zum ersten Mal urkundlich erwähnt,[4] gehörte jedoch möglicherweise bereits im 7. Jahrhundert n. Chr. zum Besitz des Kölner Erzbischofs.[5] Bis etwa 1330 war es von dem 1084 erstmals erwähnten Geschlecht „von Alpen“ beherrscht. Durch Heirat gelangte die Herrschaft an die kurkölnischen Erbvögte aus der Familie der Herren von Heppendorf, die den Ort von 1330 bis 1422 besaßen und sich dann ebenfalls von Alpen nannten. Der Ort erhielt ab 1330 städtische Rechte und wurde ummauert;[6] später bekam Alpen das Münzrecht. Bis 1602 blieb die Herrschaft Alpen im Besitz der Grafen von Neuenahr und fiel dann bis zur französischen Besetzung (1794–1814) in den Besitz der Grafen von Bentheim.

Die seit Beginn der Franzosenzeit bestehende jüdische Gemeinde nutzte eine ab 1801 erwähnte Synagoge bis zu deren Zerstörung 1938. Auf dem jüdischen Friedhof sind 56 Grabsteine (Mazewot) aus der Zeit von 1792 bis 1936 erhalten.

Die Evangelische Kirche ist die älteste reformierte Pfarrkirche Deutschlands.[7]

Burg Alpen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mottenhügel an der Burgstraße/Alpen

Die Burg von Alpen, eine Motte mit möglicherweise zwei Vorburgen,[8] wurde erstmals um 1200 urkundlich erwähnt.[9] Bewohnt war die Burg noch bis in das 18. Jahrhundert. Durch ein Erdbeben im Jahre 1758 unbewohnbar geworden, zerfielen die Gebäude schließlich. 1809 wurde die Motte abgetragen und das Material zum Bau einer, unter französischer Besatzung angelegten, Chausseestraße (Burgstraße) verwendet. Diese Straße schneidet den westlichen Teil des Mottenhügels. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs bauten Alpener Bürger einen Luftschutzbunker in den Mottenhügel.[10] In der Folgezeit verwilderte das Gelände der Burg. In Vorbereitung auf die 900-Jahr-Feier Alpens wurde der Hügel in den Jahren 1972 bis 74 hergerichtet. Ein Jahr vor Inkrafttreten des Denkmalschutzgesetz NW wurde der Burghügel mit Bäumen bepflanzt. Seit den 1980ern verwilderte die Anlage erneut. Im Rahmen eines Stadtumbauprogramms wird auch die Motte Alpen seit 2018 saniert.[11] Die Wertbarmachung des Bodendenkmals ist ein Projekt des europäischen Jahr des Kulturerbes 2018 (Sharing Heritage) der Europäischen Kommission.[12]

St. Ulrich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ursprüngliche Kirche St. Ulrich wird um 1300 im Liber valoris erstmals erwähnt,[13] kann aber wegen des Patroziniums aus dem 11. Jahrhundert stammen. Sie lag im Mittelalter westlich außerhalb der Stadt vor dem „Kirchtor“. In einem Krieg wurde sie 1602 zerstört, die neue Pfarrkirche wurde dann 1650 innerhalb der Stadt errichtet.[14]

Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alpen gehörte in vorrevolutionärer Zeit zum kurkölnischen Amt Rheinberg, das unter anderem 1815 auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeschlagen wurde. Daraufhin kam Alpen im Zuge der Preußischen Verwaltungsorganisation am 23. April 1816 zum Kreis Rheinberg als einem von 29 Kreisen der Provinz Jülich-Kleve-Berg, der späteren Rheinprovinz, der aber schon 1823 mit dem Landkreis Geldern vereinigt wurde. Diese Vereinigung wurde bereits 1857 rückgängig gemacht. Von da ab gehörte Alpen zum Landkreis Moers.

Am 1. Juli 1969 wurden in der ersten Phase der Neugliederung in Nordrhein-Westfalen die bis dahin selbständigen Gemeinden Alpen, Menzelen und Veen des ehemaligen Amtes Alpen-Veen zur neuen Gemeinde Alpen zusammengeschlossen.[15]

Seit dem 1. Januar 1975 gehört Alpen zum Kreis Wesel, in dem der frühere Kreis Moers aufging.[16]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[17]
Wahlbeteiligung: 60,6 % (2009: 61,8 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,5 %
23,9 %
13,2 %
6,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
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   4
   2
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  -2
  -4
  -6
-0,3 %p
+3,6 %p
+1,4 %p
-4,8 %p

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 32 Sitze im Gemeinderat verteilen sich nach dem Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 folgendermaßen auf die einzelnen Parteien:

Partei / Liste Sitze G/V
CDU 18 ± 0
SPD 8 + 2
GRÜNE 4 ± 0
FDP 2 − 2
Alpener Rathaus
Alpen, Rathaus, 2017-08 CN-01.jpg
Denkmalgeschützter Altbau
Alpen, Rathaus, 2017-08 CN-03.jpg
Nordseite


Bürgermeister der Gemeinde Alpen, der zusätzlich dem Gemeinderat angehört, ist Thomas Ahls (CDU). Er wurde 2009 mit 83,1 % der gültigen Stimmen gewählt und 2014 mit 63,5 % im Amt bestätigt.[18]

Wappen, Banner und Siegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der ausgestorbenen Herren von Alpen stellte in einem silbernen, mit Eisenhütlein belegten Schild einen stehenden, rechts gewandten gekrönten roten Löwen dar.[19]

Der Gemeinde Alpen ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten von Düsseldorf vom 14. Januar 1971 das Recht zur Führung eines Wappens, eines Banners und eines Siegels verliehen worden.

Wappen von Alpen (Niederrhein)
Blasonierung: „Elfmal geteilt von Gold (Gelb) und Rot, belegt mit einem rot bewehrten schwarzen Adler.“
Wappenbegründung: Das Wappen ist angelehnt an das der ehemaligen kurkölnischen Erbvögte und Herren von Alpen, der Grafen von Neuenahr, und an das Wappen der Herren von Heppendorf zu Rheydt und Alpen.[20] Die Symbole kamen schon im ältesten Siegel der Stadt aus dem 15. Jahrhundert vor,[21] dargestellt zu Füßen eines Bischofs mit Buch (Ulrich von Augsburg als Alpener Kirchenpatron)[22] innerhalb eines prächtigen gotischen Portals.[23][24]
Beschreibung des Banners: „Elfmal von Gelb nach Rot quergestreift, belegt mit einem etwas über die Mitte nach oben geschobenen rotbewehrten schwarzen Adler.“

Beschreibung des Siegels: „Die Gemeinde führt ein Dienstsiegel mit der Umschrift: +GEMEINDE.ALPEN.KREIS WESEL+ (in Form einer Münzlegende). Siegelbild: Im schwarzen Kreis elfmal von Weiß nach Schwarz geteilt, belegt mit einem schwarzen Adler.“[25][26]

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsinfrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhofsgebäude

Der Bahnhof Alpen liegt ungefähr 500 m östlich des Ortszentrums an der Niederrheinstrecke (KBS 498[27]), auf der im Schienenpersonennahverkehr die Regionalbahn „Der Niederrheiner“ (RB 31) XantenMoersDuisburg verkehrt.

Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der NordWestBahn (NWB), welche Dieseltriebwagen vom Typ LINT 41 in Einzel- und Doppeltraktion einsetzt.

Darüber hinaus besitzt Alpen noch den stillgelegten Bahnhof Menzelen West, der einst Knotenpunkt der Niederrheinstrecke und inzwischen stillgelegten Bahnstrecke Haltern–Venlo war. Er wird seit 1978 nicht mehr bedient.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alpen ist durch mehrere Buslinien an das Nahverkehrsnetz angeschlossen. Diese sind alle über die Haltestelle Alpen Bf oder Abzweig Bf mit der Regionalbahnlinie verknüpft. Ein Schnellbus (SB7) verbindet Alpen mit der Kreisstadt Wesel und Geldern. Weitere Buslinien verkehren in die umliegenden Gemeinden. Des Weiteren gibt es einen Bürgerbus in Alpen. Betrieben werden die Buslinien von den Niederrheinischen Verkehrsbetrieben (NIAG) und durch den Regionalverkehr Niederrhein (RVN).

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif. Ausgenommen ist der Tarif des Bürgerbus Alpen. Das Ticket ist nur für die Fahrt von Alpen nach Veen über die Bönninghardt oder zurück gültig.

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alpen ist an die Bundesautobahn 57 (E 31) sowie an die Bundesstraße 58 und die Bundesstraße 57 angebunden. Gleichzeitig wird das Gemeindegebiet durch die Landstraße 460 (nördlich) sowie die Landstraße 491 (im südwestlichen Bereich) durchschnitten. Es gibt außerdem noch andere Straßen.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mateco Arbeitsbühnen

Größere Firmen in Alpen sind der Landmaschinenhersteller Lemken, die Firma Norgren GmbH (IMI Norgren), die dort pneumatische Steuerungen herstellt, sowie der Verleih von Arbeitsbühnen Mateco, vormals Gardemann. Die Volksbank Niederrhein hat ihren Sitz in Alpen.

Sicherheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Alpen verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr mit etwa 100 Mitgliedern und 14 Einsatzfahrzeugen, die an den Standorten Alpen, Menzelen und Veen untergebracht sind. Zu ihrem Einsatzgebiet gehört ebenfalls die Bundesautobahn 57 in Fahrtrichtung Rheinberg und Sonsbeck. Der Rettungsdienst wird durch einen Rettungswagen stationiert auf der DRK Rettungswache am Bahnhof sowie die Rettungswachen in Rheinberg und Xanten sichergestellt. Die Kreispolizeibehörde Wesel unterhält einen Bezirksbeamten, der seit 2010 im Neubau des Rathauses zu finden ist. Die Kriminalitätsbekämpfung wird durch die Polizeiwachen Xanten, Rheinberg und Kamp-Lintfort sichergestellt. Im Jahre 2010 wurden die Zivilschutzsirenen vom Typ E57, die sich seit vielen Jahrzehnten an verschiedenen Standorten im Gemeindegebiet befinden, durch neue Hochleistungssirenen ersetzt, um die Warnung der Bevölkerung sicherzustellen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Veen, Menzelen und Alpen gibt es je eine Grundschule, in Alpen eine Gemeinschaftshauptschule und Realschule in einem Schulzentrum, in der Nähe der historischen Motte gelegen. Ab dem Schuljahr 2012/2013 wird dort eine Sekundarschule nach dem Modell der nordrhein-westfälischen Landesregierung eingeführt, wie es 2011 beschlossen wurde.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Alpen befinden sich im Bereich des Schulzentrums eine Mehrzweckturnhalle, ein Schwimmbad, mehrere Fußballplätze sowie Tennisanlagen. In allen Ortsteilen existieren Sportanlagen, die von den ansässigen Vereinen wie auch den Schulen genutzt werden.

Sportvereine in der Gemeinde:[28]

  • Leichtathletikgemeinschaft Alpen e. V.
  • FC Viktoria Alpen 1911 e. V.
  • BSV „Rot-Weiß“ Bönninghardt
  • SV Menzelen 1925 e. V.
  • SV Borussia Veen 1920 e. V.
  • BSV Drüpt 1683 e. V.
  • DLRG OG Alpen
  • Reit- und Fahrverein „St. Georg“ Alpen e. V.
  • ASV „Rotfeder“ Alpen
  • Pokerteam-am-Niederrhein
  • Aikido Dojo Alpen e. V.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Burgsteinfurt. Schloß, II. Rep. A. 4. Kurkölnische Belehnungen … b) Herrschaft Alpen und IV. Rep. G. 3. Neuenahrsche Erbgüter a) Neuenahr, Alpen, Helpenstein, Bedburg, Hackenbroich, Brederode, Lennep, Mörs) und c) Herrschaft Alpen. In: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb:): Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Steinfurt (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Provinz Westfalen. Inventare der nichtstaatlichen Archive der Provinz Westfalen. 1,4). Aschendorff, Münster 1907, S. 59–61 und 131–133 (= S. 547*–549* und 619*–621*) (Digitalisat der Universitäts- und Landesbibliothek Münster).
  • Günter Aders (Bearb.): Urkunden und Akten der Neuenahrer Herrschaften und Besitzungen Alpen, Bedburg, Hackenbroich, Helpenstein, Linnep, Wevelinghoven und Wülfrath sowie der Erbvogtei Köln (= Inventare nichtstaatlicher Archive. 21). Landschaftsverband Rheinland, Köln 1977.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arbeitsgemeinschaft Alpen-Lexikon (Hrsg.): Alpen-Lexikon. Von A…, wie Abenteuerspielplatz bis Z…, wie Ziehbrunnen. Alte und neue Besonderheiten aus unsrer Gemeinde in Kurzbeschreibungen. 2005.
  • Walter Bösken: Geschichte der evangelischen Gemeinde Alpen. 1929.
  • Joachim Daebel: Kurfürstin Amalia von der Pfalz und ihre Kirche zu Alpen 1604–2004. 2004, ISBN 3-7954-1716-3.
  • Alfred Noss: Die Münzen von Jülich, Mörs und Alpen. Kress & Hornung, München 1927.
  • Friedhelm Okken: Das Alpener Grafenhaus in der Reformationszeit. 1993.
  • Scheren, Funke (Hrsg.): 325 Jahre Junggesellenschützenverein Alpen 325 Jahre Dorfgemeinschaft. 2007.
  • Hans-Georg Schmitz (Hrsg.): Alpen (Festbuch zur 900-Jahr-Feier). 1974.
  • Peter Schmitter: Geschichte der Alpener Juden. Alpen 1986, ISBN 3-9801378-0-5, S. 147 (Dokumente vom Alpener Beginn bis zum Leidensweg in der NS-Zeit).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alpen (Niederrhein) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2016 - Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 24. Februar 2018. (Hilfe dazu)
  2. Regionalverband Ruhr: Kreis Wesel. 9. Oktober 2017, abgerufen am 8. Februar 2018.
  3. W. Bösker: Altertumsfunde bei Alpen. In: Bonner Jahrbücher. 104, 1899, S. 119. –
    Frank Siegmund: Merowingerzeit am Niederrhein (= Rheinische Ausgrabungen. Band 34). Rheinland-Verlag, Köln 1998, ISBN 3-7927-1247-4, S. 271.
  4. Theodor Josef Lacomblet: Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins. Band I. Düsseldorf 1840, S. 141 f. Nr. 218.
  5. Alpen hatte wie Bonn, Pingsdorf, Lechenich, Jülich, Kempen, Neuss und Zons eine Almosenpfründe zu unterhalten nach einer Bestimmung, die der Tradition nach auf Erzbischof Kunibert (600–663 n. Chr.) zurückgeführt wird. Dazu: Friedrich Wilhelm Oediger: Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter Band I. Bonn 1954, Nr. 46. –
    Friedrich Wilhelm Oediger: Die ältesten niederrheinischen Kirchen. In: Das Gold-Blaue Buch geldrischer Geschichte. Festschrift zur Hundertjahrfeier des Historischen Vereins von Geldern und Umgebung e. V. Kevelaer 1951, S. 37 f.
  6. Georg Dehio, Bearbeitet von Claudia Euskirchen, Olaf Gisbertz, Ulrich Schäfer: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen I Rheinland. Deutscher Kunstverlag, 2005, ISBN 3-422-03093-X, S. 77.
  7. Geschichte. In: kirche-moers.de, abgerufen am 5. Mai 2018.
  8. Michael Müller-Wille: Mittelalterliche Burghügel („Motten“) im nördlichen Rheinland. Beihefte Bonner Jahrbücher Band 16, Köln/Graz 1966, S. 28 Nr. 21.
  9. Theodor Josef Lacomblet: Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins Band I. Düsseldorf 1840, S. 567. Die Urkunde erwähnt einen castellanus de Alpheim, die Motte also nur implizit.
  10. https://rp-online.de/nrw/staedte/rheinberg/alpen-archaeologen-untersuchen-bodendenkmal_aid-20628971 RP.online vom 31. März 2018
  11. https://rp-online.de/nrw/staedte/rheinberg/institut-erfasst-motte-dreidimensional_aid-20631055 RP.online vom 4. April 2018
  12. https://sharingheritage.de/projekte/die-herrschaft-alpen-im-spannungsfeld-europaeischer-maechte/ Internetseite des Projekts Sharing Heritage
  13. Friedrich Wilhelm Oediger (Hrsg.): Die Erzdiözese Köln um 1300. Heft 1: Der Liber Valoris (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde XII. Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinlande. Band 9,1). Bonn 1967, S. 73, Nr. XII,2.
  14. Friedrich Wilhelm Oediger: Die Kirchen des Archidiakonats Xanten. Bonn 1969, S. 108 f. mit Anm. 3.
  15. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 103.
  16. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  17. Landeswahlleiterin NRW: Kommunalwahl 2014 – Endgültiges Ergebnis für Alpen
  18. Landeswahlleiterin NRW: Bürgermeisterwahl 2014 – Endgültiges Ergebnis für Alpen
  19. Vgl. die acht Ahnenwappen des Werner V. von Pallant († um 1609), Urenkel der Adriane von Alpen († 1502/07) zu Zelem bzw. die des Hubert Lothar von Gertzen genannt Sinzig, bei Theodor Graminaeus: Beschreibung derer Fürstlicher Güligscher &c. Hochzeit. Gras, Köln 1587 (Digitalisat und Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München), (Vorschau und Vorschau in der Google-Buchsuche).
  20. Vgl. Münzen der Herrschaft Alpen. In: Hermann Grote (Hrsg.): Münzstudien. Bd. II. Hahn, Leipzig 1862, S. 781–788 und S. 1007 f. in der Google-Buchsuche.
  21. Vgl. Toni Diederich: Rheinische Städtesiegel. Neusser, Neuss 1984, S. 164–168, bes. S. 166.
  22. Hans Coopmann, Willi Jansen, Fritz Kunst: Alpener Ortschaften in alten Bildern. Geiger, Horb am Neckar 1999, ISBN 3-89570-514-4, S. 2.
  23. Vgl. (mit Deutung auf den Kölner Erzbischof als Lehnsherrn) Karl Gautsch, Ludwig Clericus (Bearb.): J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch. Bd. I,4,2 Städtewappen. 2. Aufl. Bauer & Raspe, Nürnberg 1885, S. 264, doi:10.11588/diglit.29230#0154, Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg. Auf dem Münzbild des Weißpfennigs aus Alpen (s. o.) wird Petrus mit dem Schlüssel als Patron der Kölner Domkirche in einem Kirchenportal dargestellt.
  24. Vgl. Klemens Stadler: Deutsche Wappen. Bd. VII: Die Gemeindewappen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Angelsachsen, Bremen 1972, S. 18.
  25. Hauptsatzung der Gemeinde Alpen. alpen.de. Abgerufen am 12. März 2017.
  26. Hermann Habben: Wappen, Siegel und Flaggen im Kreis Moers. Rheinberg 1962, S. 48.
  27. Sportangebot in Alpen. In: alpen.de, abgerufen am 5. Mai 2018 (PDF).