Angfurten (Wiehl)

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Angfurten
Stadt Wiehl
Koordinaten: 50° 56′ 41″ N, 7° 35′ 58″ O
Höhe: 230 m ü. NN
Einwohner: 157 (31. Dez. 2004)
Postleitzahl: 51674
Vorwahl: 02296
Angfurten (Wiehl)
Angfurten

Lage von Angfurten in Wiehl

Fachwerk in Angfurten
Fachwerk in Angfurten
Historischer Ofen

Angfurten im Oberbergischen Kreis ist eine von 51 Ortschaften der Stadt Wiehl im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen.

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt an der Landesstraße L 148 und ist in Luftlinie rund 5 km östlich vom Stadtzentrum von Wiehl entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1467 wurde Angfurten erstmals urkundlich erwähnt und zwar in einem Dokument, in dem „Gerlach von Antforden als Zeuge beim bergischen Grenzumgang um das Eigen von Eckenhagen (…)“ genannt wird.

Die Schreibweise der Erstnennung war Antforden [1].

Der Name Angfurten leitet sich von den altdeutschen Begriffen Anger (Grundstück oder Weide) und Furt (seichte, durchfahrbare Stelle eines Baches) ab.

1575 ist in der Arnold-Mercator-Karte der Ort als Anelforten verzeichnet.

1580 erfolgt eine weitere Erwähnung. In den Futterhaferzetteln der Herrschaft Homburg werden in Antferden als Abgabepflichtige 2 Wittgensteinische und 8 Bergische Untertanen gezählt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im landesweit ausgetragenen Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ erhielt Angfurten in den vergangenen Jahren mehrere Auszeichnungen. In Angfurten steht die Feldermühle, die nach einem Brand 1904 wieder aufgebaut wurde.

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Ortsrundwanderweg Δ führt durch das nördliche Angfurten.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Joachim Söhn, Lothar Wirths: Futterhaferzettel. Einwohner und Feuerstätten in der Herrschaft Homburg im Jahre 1580 (= Materialien und Quellen zur oberbergischen Regionalgeschichte. H. 3). Galunder, Gummersbach 2003, ISBN 3-89909-012-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]