Baiba Bendika

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Baiba Bendika Biathlon
Biathlon European Championships 2017 Individual Women 1631.JPG
Verband LettlandLettland Lettland
Geburtstag 27. Juni 1991 (28 Jahre)
Geburtsort CēsisLettlandLettland Lettland
Karriere
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2011
Debüt im Weltcup 2011
Status aktiv
Weltcupbilanz
letzte Änderung: 27. März 2012

Baiba Bendika (* 27. Juni 1991 in Cēsis) ist eine lettische Biathletin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baiba Bendika lebt in Valmiera und studierte von 2010 bis 2014 Tourismusmanagement an der Hochschule Vidzeme. Sie bestritt ihre ersten internationalen Rennen im Rahmen der Juniorenwettkämpfe der Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2009 in Oberhof und wurde dort bei den Crosslauf-Wettbewerben 28. des Sprints und 27. der Verfolgung, auf Skirollern 38. des Sprints. Nächste internationale Meisterschaft wurden die Juniorenweltmeisterschaften 2010 in Torsby, bei denen Bendika 74. des Einzels, 36. des Sprints, 51. der Verfolgung und 13. mit der lettischen Staffel wurde. Wenig startete er auch bei den Juniorinnenrennen der Europameisterschaften 2010 in Otepää und erreichte dort die Ränge 34 im Einzel und 12 mit Anete Brice, Janis Zvaigznitis und Toms Praulītis im Mixed-Staffelrennen. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2011 in Nové Město na Moravě kamen die Ränge 18 mit der Staffel und 34 im Sprint hinzu. Im Sprint verpasste sie als 61. um einen Rang das Verfolgungsrennen. 2012 begann die Meisterschaftssaison für die Lettin mit den Europameisterschaften 2012 in Osrblie, wo sie bei den Juniorinnenrennen 24. des Einzels, 36. des Sprints und 30. der Verfolgung wurde. Wenig später folgten die Juniorenweltmeisterschaften 2012 in Kontiolahti, bei denen Bendika 35. des Einzels, 42. des Sprints, 36. der Verfolgung und Elfte mit der Staffel wurde.

Zu Beginn der Saison 2011/12 bestritt Bendika in Östersund ihr erstes Rennen bei den Frauen im IBU-Cup und wurde 70. eines Sprints. Es folgte an selber Stelle das Debüt im Weltcup, wo die Lettin 93. eines Sprints wurde. Im weiteren Verlauf der Saison erreichte sie in Ridnaun mit einem 53. Platz in einem Sprint ihr bislang bestes Resultat im IBU-Cup, in Nové Město als 88. eines Einzels im Weltcup. Erstes Großereignis bei den Frauen wurden die Weltmeisterschaften 2012 in Ruhpolding, bei denen Bendika die Ränge 99. im Einzels und 95. im Sprint wurde. Zudem wurde sie mit Žanna Juškāne, Inga Paškovska und Anete Brice als überrundete Staffel 26. und damit Letzte, mit Juškāne, Artūrs Koļesņikovs und Rolands Pužulis im Mixed-Staffelrennen ebenfalls überrundet und 23.

In der Saison 2015/16 konnte sie überraschend nach einer punktlosen Saison im Sprint von Canmore den fünften Platz erreichen. Damit lag sie vor etablierten und erfahrerenen Biathletinnen z. B. Kaisa Mäkäräinen, Laura Dahlmeier und Marie Dorin Habert. Ihr fehlten außerdem nur 20 Sekunden zum Podest. Mit diesem Ergebnis erreichte sie das beste Ergebnis einer lettischen Biathletin überhaupt. Damit qualifizierte sie sich zugleich für den Massenstart, wo sie als 22. von 30 Läuferinnen ebenfalls Punkte holen konnte. Zusammen mit Andrejs Rastorgujevs konnte sie ihre gute Leistung in Canmore mit einem guten 8. Platz mit der lettischen Single Mixed-Staffel untermauern. Eine Woche später, konnte sie ihre gute Leistung fortsetzen und im Sprint von Presque Isle den 15. Rang erreichen. Diese Platzierung konnte sie noch verbessern, weil sie in der darauf folgenden Verfolgung sich vom 15. Platz auf den 13. Platz steigern konnte. Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2016 vermochte sie nicht an ihre Leistungen bei den vorausgangenen Weltcupstationen anzuknüpfen.

Am 7. Januar 2017 schaffte es Bendika in Martell zum ersten Mal auf das Podest im IBU-Cup. Sie landete mit zwei Schießfehlern auf Rang 3.

Im 15 km Einzelrennen in Pokljuka schaffte sie ihr bisher bestes Resultat mit Rang 5 erneut. Sie traf zum ersten Mal alle 20 Scheiben in einem Einzelrennen. (Quelle: Biathlon results.com)

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 1 2 3
Punkteränge 2 3 5 1 6 17
Starts 12 32 10 1 6 61
Stand: 10. Dezember 2017

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Damenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2018 Olympische Winterspiele | Korea SudSüdkorea Pyeongchang 39. 33. 39.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baiba Bendika – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien