Biathlon-Weltmeisterschaften 2017

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Biathlon

Biathlon-Weltmeisterschaften 2017

IBU.svg

Disziplin Männer Frauen
Sieger
Sprint DeutschlandDeutschland Benedikt Doll TschechienTschechien Gabriela Koukalová
Verfolgung FrankreichFrankreich Martin Fourcade DeutschlandDeutschland Laura Dahlmeier
Einzel Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lowell Bailey DeutschlandDeutschland Laura Dahlmeier
Massenstart DeutschlandDeutschland Simon Schempp DeutschlandDeutschland Laura Dahlmeier
Staffel RusslandRussland Russland DeutschlandDeutschland Deutschland
Mixed-Staffel DeutschlandDeutschland Deutschland
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Biathlon-Weltmeisterschaften 2017 (Europa)
Hochfilzen
Hochfilzen
Lage des Austragungsortes

Die 49. Biathlon-Weltmeisterschaften fanden vom 8. bis 19. Februar 2017 im österreichischen Hochfilzen statt.

Gegen den Mitbewerber Östersund (Schweden) sicherte sich Hochfilzen im Sommer 2012 den Zuschlag für die Austragung der Weltmeisterschaften. Nach 1978 und 2005 wurden die Titelkämpfe zum dritten Mal in der Gemeinde im Bezirk Kitzbühel ausgetragen.

Die Wettkämpfe wurden wieder im Rahmen des Weltcups ausgetragen, die Ergebnisse der Meisterschaften flossen damit auch in die Weltcupwertungen mit ein. Wie in den Vorjahren wurden auch in Hochfilzen alle Disziplinen des Weltcups, mit Ausnahme der Single-Mixed-Staffel, ausgetragen.

Im Folgejahr 2018 stehen turnusmäßig anstelle der Weltmeisterschaften wieder Olympische Winterspiele auf dem Programm.

Zeitplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Männer Frauen
Mi, 8. Februar 19:30 Uhr Eröffnungsfeier
Do, 9. Februar 14:45 Uhr Mixed-Staffel (2 × 6 km und 2 × 7,5 km)
Fr, 10. Februar 14:45 Uhr Sprint (7,5 km)
Sa, 11. Februar 14:45 Uhr Sprint (10 km)
So, 12. Februar 15:00 Uhr Verfolgung (12,5 km) 10:30 Uhr Verfolgung (10 km)
Mi, 15. Februar 14:30 Uhr Einzel (15 km)
Do, 16. Februar 14:30 Uhr Einzel (20 km)
Fr, 17. Februar 14:45 Uhr Staffel (4 × 6 km)
Sa, 18. Februar 14:45 Uhr Staffel (4 × 7,5 km)
So, 19. Februar 14:45 Uhr Massenstart (15 km) 11:30 Uhr Massenstart (12,5 km)
Alle Zeitangaben in MEZ.[1]

Veranstaltungsort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biathlon-Weltmeisterschaften 2017 (Österreich)
Hochfilzen
Hochfilzen
Lage in Österreich

Die Wettbewerbe fanden im Langlauf- und Biathlonzentrum Hochfilzen statt, das sich im Gebiet der österreichischen Gemeinde Hochfilzen befindet. Hochfilzen liegt im Pillerseetal im Bundesland Tirol, direkt an der Grenze zum Bundesland Salzburg, ungefähr auf halber Strecke zwischen den Landeshauptstädten Innsbruck und Salzburg.

In Hochfilzen werden in der Regel jährlich Rennen im Rahmen des Biathlon-Weltcups ausgetragen, zudem war Hochfilzen Ausrichter der Biathlon-Weltmeisterschaften 1978 und 2005.

Für die Titelkämpfe 2017 wurden insgesamt 20 Millionen Euro in die Infrastruktur des Stadions investiert.[2] Hauptprojekt war der Zu- und Umbau des Zentralgebäudes. In diesem Zuge wurde ein neues Team- und Servicegebäude errichtet, das 30 Wachs- und Servicekabinen mit modernem Abluftsystem sowie 30 Umkleidekabinen beherbergt. Es wurde eine neue Indoorschießanlage mit einem Laufband errichtet, die während der Wettkämpfe auf 570 m² Platz als Medienzentrum mit Blick auf den Schießstand bietet. Aus dem Servicebereich haben die Teams eine direkte, kurze Wegverbindung zum Hauptgebäude. Die Skirollerbahn wurde um über einen Kilometer verlängert und es wurden zusätzliche Zufahrts- und Notfallwege errichtet.

Eröffnungsfeier und Medaillenvergaben fanden am Kulturhaus in Hochfilzen statt, die Medaillenvergaben am letzten Wettkampftag und die Schlussveranstaltung wurden direkt im Stadion abgehalten.[3]

Regeländerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Weltmeisterschaften kam erstmals eine Regeländerung der „IBU Veranstaltungs- und Wettkampfregeln“ zum Tragen, die auf Initiative des DSV eingeführt wurde. Bei Weltmeisterschaften haben die Weltmeister bzw. die olympischen Goldmedaillengewinner des Vorjahres in Einzel-, Sprint- und Massenstartwettkampf persönliches Startrecht. Deshalb hat der Nationalverband dieses Athleten für den Titelverteidiger einen zusätzlichen Startplatz zur Verfügung, der über die übliche Quote hinausgeht. Da sich aber Athleten für die Teilnahme am Verfolgungsrennen immer erst über den Sprint qualifizieren müssen, erhalten seit diesen Weltmeisterschaften gem. IBU Veranstaltungs- und Wettkampfregeln, 12.6.1.1.1 a[4] die Titelverteidiger im Verfolgungswettkampf ein persönliches Startrecht im Sprint. Deshalb durfte Deutschland nicht nur vier Athleten für den Sprint melden, sondern zusätzlich Laura Dahlmeier, die 2016 in Oslo Verfolgungsweltmeisterin wurde. Dahlmeier wurde Zweite im Sprint und gewann auch in diesem Jahr das Verfolgungsrennen. Bei den Männern konnte Martin Fourcade von dieser Regelung nicht profitieren, weil er als Sprintweltmeister ohnehin persönliches Startrecht im Sprintrennen hatte.

Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationen
Endstand nach 11 Wettbewerben
Platz Nation Gold Silber Bronze Gesamt
01 DeutschlandDeutschland Deutschland 7 1 0 8
02 FrankreichFrankreich Frankreich 1 2 4 7
03 TschechienTschechien Tschechien 1 2 1 4
04 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1 1 0 2
05 RusslandRussland Russland 1 0 1 2
06 NorwegenNorwegen Norwegen 0 3 1 4
07 UkraineUkraine Ukraine 0 1 0 1
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 0 1 0 1
09 OsterreichÖsterreich Österreich 0 0 2 2
10 FinnlandFinnland Finnland 0 0 1 1
ItalienItalien Italien 0 0 1 1
Männer
Endstand nach 6 Wettbewerben
Platz Athlet Gold Silber Bronze Gesamt
01 DeutschlandDeutschland Simon Schempp 2 0 0 2
02 FrankreichFrankreich Martin Fourcade 1 2 2 5
03 RusslandRussland Anton Schipulin 1 0 1 2
04 DeutschlandDeutschland Arnd Peiffer 1 0 0 1
DeutschlandDeutschland Benedikt Doll 1 0 0 1
RusslandRussland Alexei Wolkow 1 0 0 1
RusslandRussland Maxim Zwetkow 1 0 0 1
RusslandRussland Anton Babikow 1 0 0 1
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lowell Bailey 1 0 0 1
10 NorwegenNorwegen Johannes Thingnes Bø 0 3 0 3
11 FrankreichFrankreich Quentin Fillon Maillet 0 2 0 2
12 FrankreichFrankreich Jean-Guillaume Béatrix 0 1 0 1
FrankreichFrankreich Simon Desthieux 0 1 0 1
TschechienTschechien Ondřej Moravec 0 1 0 1
15 OsterreichÖsterreich Simon Eder 0 0 2 2
16 RusslandRussland Alexander Loginow 0 0 1 1
NorwegenNorwegen Ole Einar Bjørndalen 0 0 1 1
OsterreichÖsterreich Daniel Mesotitsch 0 0 1 1
OsterreichÖsterreich Julian Eberhard 0 0 1 1
OsterreichÖsterreich Dominik Landertinger 0 0 1 1
Frauen
Endstand nach 6 Wettbewerben
Platz Athletin Gold Silber Bronze Gesamt
01 DeutschlandDeutschland Laura Dahlmeier 5 1 0 6
02 DeutschlandDeutschland Vanessa Hinz 2 0 0 2
03 TschechienTschechien Gabriela Koukalová 1 1 1 3
04 DeutschlandDeutschland Maren Hammerschmidt 1 0 0 1
DeutschlandDeutschland Franziska Hildebrand 1 0 0 1
06 FrankreichFrankreich Anaïs Chevalier 0 1 2 3
07 FrankreichFrankreich Marie Dorin-Habert 0 1 1 2
08 WeissrusslandWeißrussland Darja Domratschawa 0 1 0 1
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Susan Dunklee 0 1 0 1
UkraineUkraine Iryna Warwynez 0 1 0 1
UkraineUkraine Julija Dschyma 0 1 0 1
UkraineUkraine Anastassija Merkuschyna 0 1 0 1
UkraineUkraine Olena Pidhruschna 0 1 0 1
14 RusslandRussland Olga Podtschufarowa 0 0 1 1
RusslandRussland Tatjana Akimowa 0 0 1 1
ItalienItalien Alexia Runggaldier 0 0 1 1
FrankreichFrankreich Célia Aymonier 0 0 1 1
FrankreichFrankreich Justine Braisaz 0 0 1 1
FinnlandFinnland Kaisa Mäkäräinen 0 0 1 1

Wettkämpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprint 10 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Sportler Zeit Schieß­fehler
1 DeutschlandDeutschland Benedikt Doll 23:27,4 0+0
2 NorwegenNorwegen Johannes Thingnes Bø +0,7 0+0
3 FrankreichFrankreich Martin Fourcade +23,1 1+1
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lowell Bailey +29,5 0+0
5 TschechienTschechien Ondřej Moravec +30,7 0+1
6 BulgarienBulgarien Krassimir Anew +33,5 0+0
7 OsterreichÖsterreich Julian Eberhard +35,3 1+1
8 NorwegenNorwegen Ole Einar Bjørndalen +38,4 0+1
9 DeutschlandDeutschland Simon Schempp +40,0 1+0
10 RusslandRussland Jewgeni Garanitschew +45,1 1+0
0
12 DeutschlandDeutschland Arnd Peiffer +48,2 0+2
15 SchweizSchweiz Mario Dolder +1:04,5 0+0
17 OsterreichÖsterreich Dominik Landertinger +1:11,5 1+2
18 ItalienItalien Dominik Windisch +1:12,4 1+1
SchweizSchweiz Serafin Wiestner 0+2
22 OsterreichÖsterreich Simon Eder +1:17,0 1+2
37 DeutschlandDeutschland Erik Lesser +1:35,5 0+3
44 ItalienItalien Giuseppe Montello +1:41,6 1+1
46 ItalienItalien Thomas Bormolini +1:46,4 0+1
50 OsterreichÖsterreich Daniel Mesotitsch +1:57,5 1+1
51 BelgienBelgien Michael Rösch +1:58,7 2+1
55 SchweizSchweiz Benjamin Weger +2:04,4 0+2
56 ItalienItalien Lukas Hofer +2:05,2 1+1
81 SchweizSchweiz Jeremy Finello +2:58,5 1+1
90 BelgienBelgien Thierry Langer +3:49,0 1+1

Weltmeister 2016: FrankreichFrankreich Martin Fourcade

Start: Samstag, 11. Februar 2017, 14:45 Uhr

Gemeldet: 103 Athleten, nicht am Start: 1[5]

Verfolgung 12,5 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Sportler Zeit Schieß­fehler
1 FrankreichFrankreich Martin Fourcade 30:16,9 0+0+0+1
2 NorwegenNorwegen Johannes Thingnes Bø +22,8 1+1+1+0
3 NorwegenNorwegen Ole Einar Bjørndalen +25,6 0+0+0+1
4 RusslandRussland Anton Schipulin +33,6 0+1+0+0
5 TschechienTschechien Ondřej Moravec +34,0 0+0+1+1
6 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lowell Bailey +34,7 0+0+1+0
7 BulgarienBulgarien Krassimir Anew +38,3 0+0+0+1
8 OsterreichÖsterreich Julian Eberhard +48,1 1+1+0+1
9 NorwegenNorwegen Tarjei Bø +52,3 1+0+0+1
10 DeutschlandDeutschland Simon Schempp +52,4 0+0+2+1
11 DeutschlandDeutschland Benedikt Doll +1:05,1 1+1+1+0
12 OsterreichÖsterreich Simon Eder +1:33,7 1+1+0+1
0
19 DeutschlandDeutschland Arnd Peiffer +1:46,4 1+0+1+2
21 OsterreichÖsterreich Dominik Landertinger +1:49,3 1+0+2+1
25 ItalienItalien Dominik Windisch +1:59,5 2+1+0+0
26 SchweizSchweiz Serafin Wiestner +2:19,6 2+1+0+0
28 DeutschlandDeutschland Erik Lesser +2:21,0 0+0+2+2
29 SchweizSchweiz Mario Dolder +2:25,4 0+1+1+1
31 BelgienBelgien Michael Rösch +2:42,9 1+0+1+0
34 ItalienItalien Giuseppe Montello +2:49,9 0+1+0+0
47 ItalienItalien Thomas Bormolini +3:57,6 0+2+1+0
50 OsterreichÖsterreich Daniel Mesotitsch +4:11,7 1+1+2+1
53 SchweizSchweiz Benjamin Weger +4:46,2 3+3+0+0

Weltmeister 2016: FrankreichFrankreich Martin Fourcade

Start: Sonntag, 12. Februar 2017, 15:00 Uhr

Gemeldet: 60 Athleten, nicht am Start: 2, nicht beendet: 1[6]

Einzel 20 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Sportler Zeit Schieß­fehler
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lowell Bailey 48:07,4 0+0+0+0
2 TschechienTschechien Ondřej Moravec +3,3 0+0+0+0
3 FrankreichFrankreich Martin Fourcade +21,2 1+0+1+0
4 DeutschlandDeutschland Erik Lesser +32,0 0+1+0+0
5 UkraineUkraine Serhij Semenow +38,6 0+0+1+0
6 TschechienTschechien Michal Krčmář +43,6 0+0+0+0
7 RusslandRussland Anton Schipulin +43,9 2+0+0+0
8 NorwegenNorwegen Johannes Thingnes Bø +1:11,9 0+0+1+1
9 NorwegenNorwegen Lars Helge Birkeland +1:14,3 0+0+1+0
10 SchweizSchweiz Benjamin Weger +1:22,8 0+0+0+1
0
12 OsterreichÖsterreich Simon Eder +1:31,6 0+1+0+1
13 DeutschlandDeutschland Simon Schempp +1:40,5 2+0+0+0
14 OsterreichÖsterreich Julian Eberhard +1:57,9 2+0+1+0
15 OsterreichÖsterreich Daniel Mesotitsch +1:58,3 1+0+0+0
19 DeutschlandDeutschland Benedikt Doll +2:27,3 1+2+0+0
21 ItalienItalien Dominik Windisch +2:37,5 1+0+1+1
26 OsterreichÖsterreich Dominik Landertinger +3:06,7 0+2+0+1
34 DeutschlandDeutschland Arnd Peiffer +4:14,0 3+1+0+0
ItalienItalien Lukas Hofer 3+1+0+0
44 SchweizSchweiz Serafin Wiestner +4:32,3 0+1+1+1
55 BelgienBelgien Michael Rösch +5:52,5 2+0+1+1
59 ItalienItalien Thomas Bormolini +6:06,3 1+0+3+0
63 SchweizSchweiz Jeremy Finello +6:14,1 0+1+1+1
64 SchweizSchweiz Mario Dolder +6:15,0 1+1+0+2
77 BelgienBelgien Thierry Langer +8:09,7 0+2+1+1
87 ItalienItalien Giuseppe Montello +9:51,2 3+2+0+1

Weltmeister 2016: FrankreichFrankreich Martin Fourcade

Start: Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:30 Uhr

Gemeldet: 102 Athleten, nicht am Start (DNS): 1, nicht im Ziel (DNF): 1[7]

Massenstart 15 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Sportler Zeit Schieß­fehler
1 DeutschlandDeutschland Simon Schempp 35:38,3 0+0+0+0
2 NorwegenNorwegen Johannes Thingnes Bø +9,0 0+0+0+1
3 OsterreichÖsterreich Simon Eder +10,1 0+0+0+0
4 RusslandRussland Anton Schipulin +25,3 0+1+1+0
5 FrankreichFrankreich Martin Fourcade +31,3 1+0+0+2
6 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lowell Bailey +33,5 0+0+0+0
7 OsterreichÖsterreich Dominik Landertinger +38,0 0+0+0+2
8 SchwedenSchweden Fredrik Lindström +39,7 0+0+1+0
9 DeutschlandDeutschland Benedikt Doll +42,9 0+0+2+0
10 DeutschlandDeutschland Arnd Peiffer +46,1 0+0+0+2
0
19 OsterreichÖsterreich Julian Eberhard +1:20,9 1+2+1+1
21 DeutschlandDeutschland Erik Lesser +1:31,4 0+0+3+0
24 ItalienItalien Dominik Windisch +1:55,9 1+0+3+0
29 SchweizSchweiz Serafin Wiestner +2:51,6 2+1+1+0
30 SchweizSchweiz Mario Dolder +3:27,3 0+1+2+1

Weltmeister 2016: NorwegenNorwegen Johannes Thingnes Bø

Start: Sonntag, 19. Februar 2017, 14:45 Uhr

Gemeldet und am Start: 30 Athleten [8]

Staffel 4 × 7,5 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit Strafrunden
+ Nachlader
1 RusslandRussland Russland Alexei Wolkow
Maxim Zwetkow
Anton Babikow
Anton Schipulin
1:14:15,0 0+1 0+1
0+0 0+0
0+0 0+0
0+0 0+1
2 FrankreichFrankreich Frankreich Jean-Guillaume Béatrix
Quentin Fillon Maillet
Simon Desthieux
Martin Fourcade
+5,8 0+0 0+0
0+1 0+0
0+3 0+0
0+0 0+0
3 OsterreichÖsterreich Österreich Daniel Mesotitsch
Julian Eberhard
Simon Eder
Dominik Landertinger
+20,1 0+0 0+1
0+2 0+2
0+1 0+2
0+1 0+1
4 DeutschlandDeutschland Deutschland Erik Lesser
Benedikt Doll
Arnd Peiffer
Simon Schempp
+29,6 0+0 0+0
0+1 0+3
0+2 0+1
0+1 0+0
5 ItalienItalien Italien Lukas Hofer
Dominik Windisch
Giuseppe Montello
Thomas Bormolini
+1:30,8 0+1 0+1
0+0 0+0
0+0 0+1
0+2 0+0
6 UkraineUkraine Ukraine Artem Pryma
Serhij Semenow
Wladimir Semakow
Dmytro Pidrutschnyj
+1:41,3 0+1 0+0
0+0 0+0
0+2 0+1
0+3 0+3
7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Lowell Bailey
Leif Nordgren
Tim Burke
Sean Doherty
+1:50,5 0+1 0+0
0+0 0+1
0+1 0+3
0+2 0+0
8 NorwegenNorwegen Norwegen Ole Einar Bjørndalen
Emil Hegle Svendsen
Tarjei Bø
Johannes Thingnes Bø
+2:22,3 0+0 0+2
0+1 0+0
0+0 1+3
0+2 0+0
9 BulgarienBulgarien Bulgarien Krassimir Anew
Anton Sinapow
Michail Kletscherow
Wladimir Iliew
+2:50,3 0+1 0+0
0+0 1+3
0+0 0+1
0+2 0+0
10 TschechienTschechien Tschechien Tomáš Krupčík
Ondřej Moravec
Michal Šlesingr
Michal Krčmář
+3:10,0 0+1 1+3
0+1 0+1
0+3 0+2
0+2 0+2
0
16 SchweizSchweiz Schweiz Jeremy Finello
Benjamin Weger
Mario Dolder
Serafin Wiestner
+4:32,5 0+3 0+2
0+0 0+0
0+1 2+3
0+1 0+2

Weltmeister 2016: NorwegenNorwegen Norwegen (Ole Einar Bjørndalen, Tarjei Bø, Johannes Thingnes Bø, Emil Hegle Svendsen)

Start: Samstag, 18. Februar 2017, 14:45 Uhr

Gemeldet und am Start: 26 Nationen; überrundet (LAP): 4 [9]

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprint 7,5 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Sportler Zeit Schieß­fehler
1 TschechienTschechien Gabriela Koukalová 19:12,6 0+0
2 DeutschlandDeutschland Laura Dahlmeier +4,0 0+0
3 FrankreichFrankreich Anaïs Chevalier +25,1 0+0
4 ItalienItalien Lisa Vittozzi +25,3 0+0
5 ItalienItalien Federica Sanfilippo +31,9 0+0
6 DeutschlandDeutschland Vanessa Hinz +37,9 0+0
7 FrankreichFrankreich Marie Dorin-Habert +42,8 1+0
8 SlowakeiSlowakei Anastasiya Kuzmina +44,0 0+1
9 FrankreichFrankreich Célia Aymonier +53,9 0+1
10 UkraineUkraine Anastassija Merkuschyna +55,3 0+0
11 SchweizSchweiz Selina Gasparin +56,3 1+0
0
19 DeutschlandDeutschland Franziska Hildebrand +1:12,1 1+0
21 ItalienItalien Dorothea Wierer +1:14,2 2+0
23 OsterreichÖsterreich Lisa Hauser +1:16,9 1+0
35 SchweizSchweiz Lena Häcki +1:40,1 1+1
43 ItalienItalien Alexia Runggaldier +1:49,8 1+1
46 DeutschlandDeutschland Nadine Horchler +1:52,0 0+1
47 OsterreichÖsterreich Dunja Zdouc +1:55,7 0+1
48 SchweizSchweiz Aita Gasparin +1:57,3 0+1
55 DeutschlandDeutschland Maren Hammerschmidt +2:08,4 3+1
60 OsterreichÖsterreich Katharina Innerhofer +2:18,5 0+2
77 SchweizSchweiz Elisa Gasparin +2:56,4 2+1
83 OsterreichÖsterreich Fabienne Hartweger +3:09,9 3+1

Weltmeisterin 2016: NorwegenNorwegen Tiril Eckhoff

Start: Freitag, 10. Februar 2017, 14:45 Uhr

Gemeldet und am Start: 101 Athletinnen[10]

Verfolgung 10 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Sportler Zeit Schieß­fehler
1 DeutschlandDeutschland Laura Dahlmeier 28:02,3 1+0+0+0
2 WeissrusslandWeißrussland Darja Domratschawa +11,6 0+0+0+0
3 TschechienTschechien Gabriela Koukalová +16,6 2+0+1+0
4 RusslandRussland Irina Starych +35,9 0+0+0+0
5 FrankreichFrankreich Justine Braisaz +36,1 0+1+0+0
6 FrankreichFrankreich Marie Dorin-Habert +36,3 1+0+2+0
7 FinnlandFinnland Kaisa Mäkäräinen +37,2 0+0+0+1
8 UkraineUkraine Anastassija Merkuschyna +48,5 0+0+0+0
9 FrankreichFrankreich Célia Aymonier +57,7 0+1+0+1
10 ItalienItalien Dorothea Wierer +1:02,9 1+0+2+0
0
14 ItalienItalien Lisa Vittozzi +1:25,8 1+1+1+0
15 ItalienItalien Alexia Runggaldier +1:26,6 0+0+0+0
17 ItalienItalien Federica Sanfilippo +1:31,9 1+0+3+0
20 DeutschlandDeutschland Vanessa Hinz +1:39,9 1+2+1+0
26 OsterreichÖsterreich Lisa Hauser +1:55,8 0+1+1+1
28 DeutschlandDeutschland Franziska Hildebrand +1:59,5 1+2+1+0
29 SchweizSchweiz Selina Gasparin +2:03,3 2+1+1+0
32 DeutschlandDeutschland Nadine Horchler +2:07,1 0+0+1+0
40 DeutschlandDeutschland Maren Hammerschmidt +2:44,3 1+1+1+1
42 OsterreichÖsterreich Dunja Zdouc +3:02,1 1+0+0+0
48 SchweizSchweiz Lena Häcki +3:28,4 1+2+2+1
50 SchweizSchweiz Aita Gasparin +3:41,1 0+0+2+2
56 OsterreichÖsterreich Katharina Innerhofer +5:02,1 1+0+3+3

Weltmeisterin 2016: DeutschlandDeutschland Laura Dahlmeier

Start: Sonntag, 12. Februar 2017, 10:30 Uhr

Gemeldet: 60 Athletinnen, nicht am Start: 2[11]

Einzel 15 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Sportler Zeit Schieß­fehler
1 DeutschlandDeutschland Laura Dahlmeier 41:30,1 1+0+0+0
2 TschechienTschechien Gabriela Koukalová +24,7 1+0+0+0
3 ItalienItalien Alexia Runggaldier +1:45,6 0+0+0+0
4 FinnlandFinnland Mari Laukkanen +1:56,8 0+0+1+0
5 Korea SudSüdkorea Jekaterina Awwakumowa +2:03,6 0+0+0+0
6 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Susan Dunklee +2:06,8 1+0+0+1
7 DeutschlandDeutschland Maren Hammerschmidt +2:27,5 0+0+2+0
8 DeutschlandDeutschland Vanessa Hinz +2:45,5 0+1+0+1
9 UkraineUkraine Julija Dschyma +2:46,1 0+0+1+1
10 UkraineUkraine Olena Pidhruschna +2:54,6 1+0+0+1
11 OsterreichÖsterreich Dunja Zdouc +2:56,4 0+0+0+0
0
16 ItalienItalien Dorothea Wierer +3:33,3 1+1+1+0
28 SchweizSchweiz Aita Gasparin +4:05,1 0+0+1+0
31 DeutschlandDeutschland Franziska Hildebrand +4:12,2 0+1+0+1
36 ItalienItalien Lisa Vittozzi +4:20,9 2+0+0+1
45 SchweizSchweiz Selina Gasparin +5:23,4 0+1+2+1
46 SchweizSchweiz Elisa Gasparin +5:23,5 1+1+1+0
54 ItalienItalien Federica Sanfilippo +6:30,5 2+2+1+0
60 OsterreichÖsterreich Christina Rieder +6:52,5 0+1+0+1
61 OsterreichÖsterreich Lisa Hauser +6:56,0 2+0+3+0
78 OsterreichÖsterreich Fabienne Hartweger +8:54,3 1+2+1+2
85 SchweizSchweiz Lena Häcki +9:13,6 2+0+3+2

Weltmeisterin 2016: FrankreichFrankreich Marie Dorin-Habert

Start: Mittwoch, 15. Februar 2017, 14:30 Uhr

Gemeldet und am Start: 99 Athletinnen[12]

Massenstart 12,5 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Sportler Zeit Schieß­fehler
1 DeutschlandDeutschland Laura Dahlmeier 33:13,8 0+0+0+0
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Susan Dunklee +4,6 0+0+0+0
3 FinnlandFinnland Kaisa Mäkäräinen +20,1 1+0+0+0
4 TschechienTschechien Gabriela Koukalová +24,0 0+0+0+1
5 SlowenienSlowenien Teja Gregorin +24,2 0+1+0+0
6 UkraineUkraine Julija Dschyma +24,4 0+1+0+0
7 FrankreichFrankreich Marie Dorin-Habert +40,3 0+0+0+1
8 ItalienItalien Dorothea Wierer +1:05,6 0+0+1+1
9 ItalienItalien Alexia Runggaldier +1:06,9 0+0+0+0
10 SlowakeiSlowakei Paulína Fialková +1:14,1 0+1+1+0
11 ItalienItalien Lisa Vittozzi +1:14,8 0+0+0+0
0
18 SchweizSchweiz Selina Gasparin +1:56,8 2+0+0+1
20 DeutschlandDeutschland Vanessa Hinz +2:33,3 0+3+0+0
21 ItalienItalien Federica Sanfilippo +2:38,4 0+0+3+2
25 OsterreichÖsterreich Lisa Hauser +3:18,8 2+3+1+0
27 DeutschlandDeutschland Franziska Hildebrand +3:40,6 0+2+0+0

Weltmeisterin 2016: FrankreichFrankreich Marie Dorin-Habert

Start: Sonntag, 19. Februar 2017, 11:30 Uhr

Gemeldet und am Start: 30 Athletinnen [13]

Staffel 4 × 6 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit Strafrunden
+ Nachlader
1 DeutschlandDeutschland Deutschland Vanessa Hinz
Maren Hammerschmidt
Franziska Hildebrand
Laura Dahlmeier
1:11:16,6 0+0 0+2
0+1 0+3
0+0 0+0
0+1 0+2
2 UkraineUkraine Ukraine Iryna Warwynez
Julija Dschyma
Anastassija Merkuschyna
Olena Pidhruschna
+6,4 0+0 0+1
0+1 0+1
0+1 0+0
0+0 0+0
3 FrankreichFrankreich Frankreich Anaïs Chevalier
Célia Aymonier
Justine Braisaz
Marie Dorin-Habert
+8,1 0+0 0+1
0+3 0+0
0+3 0+0
0+0 0+0
4 TschechienTschechien Tschechien Jessica Jislová
Eva Puskarčíková
Veronika Vítková
Gabriela Koukalová
+14,0 0+0 0+0
0+1 0+1
0+2 0+2
0+0 0+0
5 ItalienItalien Italien Lisa Vittozzi
Federica Sanfilippo
Alexia Runggaldier
Dorothea Wierer
+36,5 0+0 0+1
0+0 0+1
0+2 0+1
0+0 0+1
6 SchwedenSchweden Schweden Mona Brorsson
Hanna Öberg
Emma Nilsson
Anna Magnusson
+1:20,4 0+0 0+2
0+1 0+0
0+1 0+1
0+0 0+2
7 PolenPolen Polen Magdalena Gwizdoń
Monika Hojnisz
Kinga Mitoraj
Krystyna Guzik
+1:23,1 0+0 0+1
0+2 0+1
0+0 0+2
0+0 0+0
8 SlowakeiSlowakei Slowakei Paulina Fialková
Anastasiya Kuzmina
Ivona Fialková
Jana Gereková
+1:36,9 0+1 0+2
0+1 0+1
0+2 0+0
0+0 0+0
9 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Nadseja Skardsina
Iryna Kryuko
Nadseja Pissarawa
Darja Domratschawa
+1:50,7 0+0 0+1
0+0 0+0
0+2 0+1
0+0 0+1
10 RusslandRussland Russland Olga Podtschufarowa
Swetlana Slepzowa
Irina Starych
Tatjana Akimowa
+2:15,5 0+1 0+1
0+0 0+2
0+0 0+0
1+3 0+1
0
13 SchweizSchweiz Schweiz Aita Gasparin
Selina Gasparin
Lena Häcki
Elisa Gasparin
+3:23,6 0+0 0+3
0+1 0+1
0+1 0+2
0+0 0+0
DSQ OsterreichÖsterreich Österreich Dunja Zdouc
Julia Schwaiger
Christina Rieder
Lisa Hauser

Weltmeister 2016: NorwegenNorwegen Norwegen (Synnøve Solemdal, Fanny Horn Birkeland, Tiril Eckhoff, Marte Olsbu)

Start: Freitag, 17. Februar 2017, 14:45 Uhr

Gemeldet: 23 Nationen; überrundet (LAP): 4, disqualifiziert (DSQ): 1 [14]

Die österreichische Damenstaffel wurde gem. IBU Disziplinarregeln 5.6.o („Die Abgabe von mehr als fünf Schuss in irgendeiner Schießeinlage in einem Einzel-, Sprint-, Verfolgungs- oder Massenstartwettkampf oder mehr als acht Schuss in einem Staffel-, gemischten Staffel- oder Supersprintwettkampf“) disqualifiziert, nachdem Julia Schwaiger beim Liegendschießen eine Nachladepatrone zu viel verwendet hatte.

Mixed[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 2 × 6 km + 2 × 7,5 km[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit Strafrunden
+ Nachlader
1 DeutschlandDeutschland Deutschland Vanessa Hinz
Laura Dahlmeier
Arnd Peiffer
Simon Schempp
1:09:06,4 0+0 0+2
0+2 0+2
0+0 0+0
0+0 0+1
2 FrankreichFrankreich Frankreich Anaïs Chevalier
Marie Dorin-Habert
Quentin Fillon Maillet
Martin Fourcade
+2,2 0+0 0+2
0+0 0+2
0+1 1+3
0+0 0+0
3 RusslandRussland Russland Olga Podtschufarowa
Tatjana Akimowa
Alexander Loginow
Anton Schipulin
+3,2 0+0 0+0
0+1 0+0
0+0 0+3
0+0 0+0
4 ItalienItalien Italien Lisa Vittozzi
Dorothea Wierer
Lukas Hofer
Dominik Windisch
+28,7 0+0 0+0
0+1 0+2
0+1 0+0
0+0 0+2
5 UkraineUkraine Ukraine Olena Pidhruschna
Julija Dschyma
Serhij Semenow
Dmytro Pidrutschnyj
+35,6 0+2 0+2
0+0 0+1
0+1 0+2
0+0 0+0
6 SchwedenSchweden Schweden Hanna Öberg
Anna Magnusson
Jesper Nelin
Fredrik Lindström
+41,6 0+1 0+1
0+0 0+0
0+0 0+3
0+2 0+1
7 TschechienTschechien Tschechien Eva Puskarčíková
Gabriela Koukalová
Ondřej Moravec
Michal Krčmář
+41,9 0+0 2+3
0+0 0+1
0+1 0+1
0+1 0+2
8 NorwegenNorwegen Norwegen Marte Olsbu
Tiril Eckhoff
Johannes Thingnes Bø
Emil Hegle Svendsen
+46,2 0+1 0+0
1+3 0+2
0+0 1+3
0+0 0+1
9 OsterreichÖsterreich Österreich Lisa Hauser
Fabienne Hartweger
Simon Eder
Dominik Landertinger
+1:20,2 0+2 0+0
1+3 0+1
0+0 0+2
0+0 0+0
10 FinnlandFinnland Finnland Mari Laukkanen
Kaisa Mäkäräinen
Tuomas Grönman
Olli Hiidensalo
+1:38,9 0+1 0+1
0+2 0+2
0+0 0+1
0+1 0+1
0
14 SchweizSchweiz Schweiz Aita Gasparin
Lena Häcki
Benjamin Weger
Serafin Wiestner
+2:18,8 0+2 0+0
0+2 0+3
0+1 0+1
0+0 0+3

Weltmeister 2016: FrankreichFrankreich Frankreich (Anaïs Bescond, Marie Dorin-Habert, Quentin Fillon Maillet, Martin Fourcade)

Start: Donnerstag, 9. Februar 2017, 14:45 Uhr

Gemeldet und am Start: 25 Nationen, überrundet: 2[15]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Hochfilzen herrschte meist gutes Wetter. Mitte Februar wurden Temperaturen bis zu 11 °C im Schatten gemessen. Dies machte einigen Athleten, die ihre Wettkämpfe im Winter in der Regel um oder sogar deutlich unter dem Gefrierpunkt bestreiten, zu schaffen. Der Norweger Emil Hegle Svendsen erlitt nach dem Sprintrennen einen Kollaps, musste ärztlich versorgt werden und wurde vorsichtshalber zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.[16] Im Einzelwettkampf starteten mehrere Athleten kurzärmelig, der Österreicher Daniel Mesotitsch gar in kurzer Hose.[17] Auch Laura Dahlmeier erlitt nach dem Gewinn der Goldmedaille im Einzelwettkampf und auch ihrem siegreichen Staffelrennen einen Schwächeanfall und wurde vom Teamarzt betreut.[18] Zwei Tage später stand sie beim Massenstart der Damen wieder am Start und gewann erneut eine Goldmedaille.

Überraschender Sieger im Einzelwettkampf wurde der 35 Jahre alte Lowell Bailey, der als erster US-Amerikaner Gold bei einer Biathlon-Weltmeisterschaft gewann. Für Bailey, der seine Karriere schon zum Ende der vergangenen Saison beenden wollte, war es auch der erste Sieg im Biathlon-Weltcup. Seine Mannschaftskameradin Susan Dunklee gewann im Massenstart die Silbermedaille, dies war die erste Medaille überhaupt für eine Biathletin aus den Vereinigten Staaten. Die Deutschen Benedikt Doll und Simon Schempp gewannen mit Gold im Sprint bzw. im Massenstart jeweils ihre erste Einzelmedaille bei Weltmeisterschaften.

Erfolgreichste Teilnehmerin war die Deutsche Laura Dahlmeier, die als erste Sportlerin fünf Goldmedaillen bei einer Weltmeisterschaft gewann. Im Sprint gewann sie zudem Silber. Erfolgreichste Nation war Deutschland mit sieben Goldmedaillen und einer Silbermedaille vor Frankreich (1× Gold, 2× Silber und 4× Bronze) und Tschechien (1× Gold, 2× Silber und 1× Bronze).

Während der Wettkämpfe waren insgesamt 143.700 Zuschauer im Stadion. Zuschauerrekord war der Wettkampftag der Herrenstaffeln am 18. Februar mit 22.300 Zuschauern, gefolgt von den Massenstarts am 19. Februar mit 22.100 Zuschauern und den Verfolgungswettkämpfen am 12. Februar mit 19.600 Zuschauern.[19]

Berichterstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bilder für die Fernsehübertragungen wurden vom ORF zur Verfügung gestellt. Dieser war mit 170 Mitarbeitern und 49 Kameras vor Ort, die Wettkämpfe wurden in fast 60 Länder der Welt übertragen. Der ORF selbst hatte – wie bei den Weltcups auch – die ehemaligen Biathleten Günther Beck und Christoph Sumann abwechselnd als Experten bzw. als Co-Kommentator vor Ort. Die Rennen wurden live in ORF eins oder in ORF SPORT + übertragen.

Die Berichterstattung für das deutsche Fernsehen teilten sich ARD und ZDF. Als Experten und Co-Kommentatoren waren die ehemaligen Biathleten Sven Fischer, Herbert Fritzenwenger und Kati Wilhelm vor Ort.

Für Eurosport kommentierten Sigi Heinrich und Michael Greis die Rennen.

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dopingverdacht gegen das kasachische Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 8. Februar 2017 wurde eine Hausdurchsuchung in den Unterkünften der kasachischen Biathlonmannschaft durch das Bundeskriminalamt durchgeführt. Vorausgegangen war ein im Januar – nach dem Weltcup in Antholz – an einer Tankstelle in Osttirol entsorgter Karton, der eine beträchtliche Menge an Einwegspritzen, medizinischem Material, Aufzeichnungen sowie Akkreditierungen und Unterlagen der IBU enthielt. Nach einer Begutachtung durch Spezialisten der Nationalen Anti-Doping Agentur Austria wurde davon ausgegangen, dass der Inhalt des Kartons der kasachischen Mannschaft zuzuordnen ist. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete daraufhin eine Hausdurchsuchung an, die das Landeskriminalamt Tirol mit 30 Beamten durchführte und „eine erhebliche Menge an medizinischen Produkten und Medikamenten sowie Mobiletelefone“ sicherstellte. Zudem wurden von der österreichischen Anti-Doping-Agentur in Abstimmung mit der IBU Blut- und Urintests durchgeführt. Es wurden Untersuchungen angestellt, ob gegen Anti-Doping-Gesetze verstoßen wurde und ob Sportbetrug vorliegt.[20]

Provisorische Suspendierung Jekaterina Glasyrina[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. Februar 2017 teilte die IBU mit, dass die russische Athletin Jekaterina Glasyrina provisorisch gesperrt wurde. Aufgrund des zweiten McLaren-Reports wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die weitere Daten zu den im Bericht genannten Athleten sammeln sollte. Diese Gruppe kam zu dem Schluss, dass eine Suspendierung ausgesprochen werden sollte, da mehrere Proben der Athletin verbotene Substanzen enthalten haben könnten und da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die von der russischen Anti-Doping-Agentur genommenen Proben ebenfalls manipuliert wurden. Der Vorstand der IBU folgte dieser Empfehlung und suspendierte Glasyrina. Diese hätte an diesem Tag im Sprint an den Start gehen sollen.[21] Der Startplatz von Glasyrina wurde an ihre Mannschaftskollegin Irina Uslugina vergeben.[22]

Zwischenfälle bei Siegerehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verweigerung des Handschlags[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Russen Anton Schipulin und Alexander Loginow verweigerten dem Franzosen Martin Fourcade bei der Flower Ceremony zur Mixedstaffel den Handschlag, woraufhin dieser „zunächst höhnisch applaudierte und dann direkt die Szenerie verließ.“[23] Loginow hingegen sagte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS, Fourcade habe ihm nicht die Hand schütteln wollen, woraufhin auch Schipulin kehrt machte und dem Franzosen nicht zum zweiten Platz gratulierte.[23] Vorausgegangen war die Kritik Fourcades am russischen Biathlonverband, der Loginow für die Weltmeisterschaften nominiert hatte, kurz nachdem dessen zweijährige Wettkampfsperre wegen Blutdopings mittels EPO abgelaufen war. Daraufhin forderte der russische Verband von der IBU Sanktionen gegen Fourcade.[23] Im Vorfeld der Weltmeisterschaften hatte Fourcade zudem angedroht, ein Podium mit Loginow zu boykottieren.[24] Beim letzten Wechsel der Mixed-Staffel war dann Fourcade „in der Wechselzone einen Schlenker gelaufen und [hatte] dabei Loginows Ski gequert, der daraufhin stürzte“.[23] Obwohl sich dadurch für den auslaufenden Loginow kein Nachteil ergab, versuchte Schipulin das Verhalten seiner Mannschaft mit den Worten „Wir haben heute Situationen gesehen, in denen es viel Negativität der Franzosen gegen uns gegeben hat“ zu erklären und merkte an, dass „das gesamte Verhalten […] nicht besonders nett“ war.[23] Fourcade wies die Schuld von sich, TV-Experten wie die ehemaligen Biathleten Sven Fischer und Herbert Fritzenwenger[25] sehen beim Franzosen kein Fehlverhalten, ebenso wie Erik Lesser, der meint: „Man kann ihm das nicht vorwerfen, weil alles im erlaubten Bereich war. Er hätte es aber durchaus souveräner lösen können“.[26] Auch der russische Herrentrainer Ricco Groß sieht darin „eine normale Rennsituation und keine Absicht“. Er fordert, „jetzt die Ruhe [zu] bewahren, Gespräche [zu] führen und das Ganze diplomatisch an[zu]gehen“.[27]

Falsche russische Hymne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Siegerehrung zum Staffelrennen der Herren wurde für die siegende russische Mannschaft anstatt der russischen Nationalhymne fälschlicherweise das Patriotische Lied gespielt, das von 1990 bis 2000 russische Nationalhymne war und dann von Wladimir Putin durch die heutige Hymne ersetzt wurde. Der russische Fernsehmoderator Dimitri Guberniew entriss daher dem Zeremoniensprecher das Mikrofon, stimmte die richtige Hymne an und reichte das Mikrofon an die russische Mannschaft weiter, die die Hymne daraufhin zu Ende sang. Im Anschluss daran entschuldigte sich der Veranstalter und spielte die richtige Hymne nochmal über die Lautsprecher.[28][29]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wettkampfprogramm auf hochfilzen2017.at, abgerufen am 9. Januar 2017.
  2. IBU-Biathlon-WM 2017 wirft seine Schatten voraus auf www.biathlon-hochfilzen.at, abgerufen am 9. Januar 2017.
  3. Rahmenprogramm auf www.hochfilzen2017.at, abgerufen am 9. Januar 2017.
  4. IBU Veranstaltungs- und Wettkampfregeln, S. 88 auf biathlonworld.com, abgerufen am 22. Februar 2017
  5. Competition Analysis (Sprint M), pdf auf biathlonresults.com, abgerufen am 11. Februar 2017.
  6. Competition Analysis Men 12.5 km Pursuit. IBU, 12. Februar 2017, abgerufen am 12. Februar 2017 (PDF).
  7. Competition Analysis (Einzel M), pdf auf biathlonresults.com, abgerufen am 16. Februar 2017.
  8. Competition Analysis (Massenstart M), pdf auf biathlonresults.com, abgerufen am 19. Februar 2017.
  9. Competition Analysis (Staffel M), pdf auf biathlonresults.com, abgerufen am 18. Februar 2017
  10. Competition Analysis Women 7.5 km Sprint. IBU, 10. Februar 2017, abgerufen am 10. Februar 2017 (PDF).
  11. Competition Analysis (Verfolgung F), pdf auf biathlonresults.com, abgerufen am 12. Februar 2017.
  12. Competition Analysis (Einzel F), pdf auf biathlonresults.com, abgerufen am 15. Februar 2017.
  13. Competition Analysis (Massenstart, F), pdf auf biathlonresults.com, abgerufen am 19. Februar 2017
  14. Competition Analysis (Staffel F), pdf auf biathlonresults.com, abgerufen am 17. Februar 2017.
  15. Competition Analysis, (Mixed-Staffel), pdf auf biathlonresults.com, abgerufen am 9. Februar 2017.
  16. Norwegens Biathlon-Star Svendsen wieder fit auf augsburger-allgemeine.de, abgerufen am 19. Februar 2017
  17. Von wegen Wintersport: Mesotitsch in kurzer Hose auf de.sports.yahoo.com, abgerufen am 19. Februar 2017
  18. Dann kommt der Doktor und hebt mich wieder auf auf handelsblatt.com, abgerufen am 19. Februar 2017
  19. IBU-President Besseberg praised the world Championships auf hochfilzen2017.at, abgerufen am 22. Februar 2017
  20. Hausdurchsuchung bei Kasachischem Biathlon Nationalteam in Hochfilzen auf bmi.gv.at (Bundeskriminalamt, Bundesministerium für Inneres, Österreich), abgerufen am 9. Februar 2017.
  21. IBU Press Release: IBU Provisionally Suspends Ekaterina Glazyrina/RUS auf biathlonworld.com, abgerufen am 10. Februar 2017.
  22. Start List Sprint auf biathlonworld.com, abgerufen am 10. Februar 2017.
  23. a b c d e Biathlon-WM in Hochfilzen: Streit zwischen Martin Fourcade und Russland eskaliert auf eurosport.de, abgerufen am 11. Februar 2017.
  24. Biathlon: Martin Fourcade und die Russen – die Hintergründe zum Dauer-Zoff (Video, 0:56) auf video.eurosport.de, abgerufen am 11. Februar 2017.
  25. Herbert Fritzenwenger auf facebook auf facebook.com „Wer glaubt Fourcade hat den Sturz des Russen mit Absicht herbeigeführt, hat keine Ahnung vom Rennen oder ist selbst paranoid!“, abgerufen am 11. Februar 2017.
  26. Wintersport: Nach Eklat: Kritik an Fourcade wächst auf www.zeit.de, abgerufen am 11. Februar 2017.
  27. Eklat bei der Siegerehrung: Fourcade contra Russland: Die Biathlon-Szene spaltet sich auf www.stern.de, abgerufen am 11. Februar 2017.
  28. Falsche Russland-Hymne bei Biathlon-WM. Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 18. Februar 2017. Abgerufen am 19. Februar 2017.
  29. Biathlon-WM: Veranstalter spielt falsche russische Hymne. Süddeutsche Zeitung, vom 18. Februar 2017. Abgerufen am 19. Februar 2017.