Bergwerk Blumenthal/Haard

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Bergwerk Blumenthal/Haard
Allgemeine Informationen zum Bergwerk
Schacht an der Haard 1.jpg
Schacht An der Haard 1 in Datteln.
Abbautechnik Untertagebau
Informationen zum Bergwerksunternehmen
Betreibende Gesellschaft RAG Aktiengesellschaft
Betriebsbeginn 1992
Betriebsende 2001
Nachfolgenutzung Konsolidierung zum Bergwerk Auguste Victoria/Blumenthal
Geförderte Rohstoffe
Abbau von Steinkohle
Geographische Lage
Koordinaten 51° 41′ 48″ N, 7° 15′ 19″ OKoordinaten: 51° 41′ 48″ N, 7° 15′ 19″ O
Bergwerk Blumenthal/Haard (Regionalverband Ruhr)
Bergwerk Blumenthal/Haard
Lage Bergwerk Blumenthal/Haard
Gemeinde Recklinghausen, Oer-Erkenschwick, Haltern, Marl
Kreis (NUTS3) Recklinghausen
Land Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Revier Ruhrrevier
p2

Das Bergwerk Blumenthal/Haard war ein Verbundbergwerk im Ruhrgebiet.

Grubenfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Grubenfeld des Bergwerks lag unter den Städten Recklinghausen, Oer-Erkenschwick, Haltern und Marl.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1992 beschloss die Ruhrkohle AG die Zeche General Blumenthal in Recklinghausen mit der Zeche Ewald Fortsetzung in Oer-Erkenschwick zusammenzulegen. Dies geschah am 1. Oktober 1992. Es gingen ein die Förderanlagen Ewald Fortsetzung 1/2/3, General Blumenthal 1/2/6 sowie der Zentralförderschacht Blumenthal/Haard 11 ein, ferner die Wetterschächte Ewald Fortsetzung 4/5, General Blumenthal 3/4, General Blumenthal 7, An der Haard 1 und die Seilfahrtschächte General Blumenthal 8 und Haltern 1/2.

Das Bergwerk förderte über 3 Mio. Tonnen jährlich.

1997 wurde der Schacht Haard 2 (vorher Ewald Fortsetzung) verfüllt. 1998 folgte auch der Schacht General Blumenthal 1. Der Standort Haard wurde 1999 komplett aufgegeben. Im Anschluss erfolgte der Abriss der Schachtanlagen Haard 1/2/3 und Haard 4/5. Weiterhin wurde das Bergwerk General Blumenthal/Haard mit der Zeche Auguste Victoria in Marl zum Verbundbergwerk Bergwerk Auguste Victoria/Blumenthal zusammengelegt. Dies erfolgte am 30. Juni 2001 unter Aufgabe des Standortes General Blumenthal. Im gleichen Jahr wurden die Schächte General Blumenthal 4 und 7 verfüllt. 2002 folgten die Schächte General Blumenthal 2, 3, 6 und 8.

Die Schächte Haltern 1/2 wurden im Dezember 2006 verfüllt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dr.-Ing. Manfred Bernauer: Chronik 1949/1997 General Blumenthal - Blumenthal/Haard, 2.Chronik zum 125jährigen Bestehen, Herausgeber: Bergwerk Blumenthal/Haard 1998, Druck: DSK Copy + Print Service, 312 Seiten
  • Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9
  • Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. Vergangenheit und Zukunft einer Schlüsseltechnologie. Mit einem Katalog der „Lebensgeschichten“ von 477 Zechen. 6., um einen Exkurs nach S. 216 erweiterte und in energiepolitischen Teilen aktualisierte Auflage 2008 der 5., völlig neu bearb. u. erweiterten Auflage 2005. In: Die Blauen Bücher. Verlag Langewiesche, Königstein im Taunus 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bergwerk Blumenthal/Haard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien