Route der Industriekultur – Mythos Ruhrgebiet

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Harkortsche Fabrik auf Burg Wetter um 1834
Blick vom Hochofen im Landschaftspark Duisburg-Nord
Dampffördermaschine der Zeche Nachtigall
Zentraler Schacht 12 der Zeche Zollverein
Wohnhaus am Borsigplatz

Mythos Ruhrgebiet ist der Name der Themenroute 22 der Route der Industriekultur, Betreiber ist der Regionalverband Ruhr (RVR).

Das Ruhrgebiet wird oft in Klischees beschrieben - Kohleförderung, Stahlproduktion, Schrebergärten, rauchende Schlote, Taubenzüchter- und Fußballvereine, Berg- und Hüttenwerke, abrissbedrohte Zechensiedlungen und steinreiche Industriebarone. Der Mythos sammelt sich unter Bezeichnungen wie Schwarzes Gold, Ruhrpott, Montan-Revier, Land der Tausend Feuer, Schmelztiegel Kohlenpott. Viele davon haben ihre Wurzeln in der Industriegeschichte der Region, zu deren Spuren diese Themenroute führt. Symbolträchtige Orte, die oft auch Grabstätten sind, werden ebenso aufgelistet wie typische Vertreter der Zechen, Verarbeitungsbetriebe, Siedlungen, Villen und Freizeitangebote. Inzwischen wird der Mythos des Ruhrgebietes touristisch vermarktet, auch durch die Route der Industriekultur selbst. Jedes Jahr wird die ExtraSchicht gefeiert, 2010 war das Ruhrgebiet 2010 Kulturhauptstadt Europas.

Weblinks[Bearbeiten]