Bundestagswahlkreis Bitburg

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Wahlkreis 202: Bitburg
Bundestagswahlkreis 202-2017.svg
Staat Deutschland
Bundesland Rheinland-Pfalz
Wahlkreisnummer 202
Wahlberechtigte 164.480
Wahlbeteiligung 77,1 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten
Partei CDU
Stimmanteil 51,2 %

Der Wahlkreis Bitburg (Wahlkreis 202, bei den Bundestagswahlen 2009 und 2013 Wahlkreis 203) ist ein Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst den Eifelkreis Bitburg-Prüm, den Landkreis Vulkaneifel und den Nordteil des Landkreises Bernkastel-Wittlich mit der Stadt Wittlich, der Verbandsgemeinde Wittlich-Land sowie den Gemeinden Bausendorf, Bengel, Diefenbach, Flußbach, Hontheim, Kinderbeuern, Kinheim, Kröv, Reil und Willwerscheid der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach.[1] Der Wahlkreis, der bis 1965 Prüm hieß, wurde bisher stets von den Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Bundestagswahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2017 fand am Sonntag, dem 24. September 2017 statt. Wahlberechtigt waren 164.480 Personen, von denen 126.879 ihr Wahlrecht nutzten (77,1 %).[2] Die Wahlbeteiligung lag höher als 2013 (71,7 %) und 2009 (71,3 %). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder konnte den Wahlkreis zum dritten Mal für sich entscheiden.[3]

Direktkandidat[4] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Patrick Schnieder CDU 51,2 44,5
Jan Pauls SPD ,75 21,8
T––homas Rahner Bündnis 90/Die Grünen –– 2,
Jürgen Krämer FDP 0, 10,3
Katharina Penkert Die Linke 5, 5,9
Beate Härig-Dickersbach AfD 1, 8,0
Piratenpartei 0,3
Henning Wunderlich Freie Wähler 4, 1,3
NPD –– 0,2
Erik Hofmann ÖDP 1,1 0,4
MLPD 0,0
Bündnis Grundeinkommen 1,
Die PARTEI 0,8
V-Partei 0,2

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt.[5]

Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz.[6] Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.[7]

Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1 – 10): CDU, SPD, FDP, GRÜNE, Die Linke, PIRATEN, NPD, REP, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11 – 14): Alternative für Deutschland (AfD), Bürgerbewegung pro Deutschland (pro Deutschland), Freie Wähler und die Partei der Vernunft.

Direktkandidat[8] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Patrick Schnieder CDU 56,0 52,2
Jens Jenssen SPD 26,3 22,3
Marco Weber FDP 3,2 6,1
Alice Endres Bündnis 90/Die Grünen 4,9 6,1
Ali Damar Die Linke 3,3 4,4
Stefan Trös Piratenpartei 1,8 1,8
Erich Wilhelm Krames NPD 0,9 0,8
Die Republikaner 0,1
Heide Weidemann ÖDP 0,3 0,2
MLPD 0,0
AfD 3,6
Bürgerbewegung pro Deutschland 0,2
Johannes Mans Freie Wähler 2,4 1,6
Rainer Hoffmann Partei der Vernunft 0,7 0,5

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 168.357 Einwohner wahlberechtigt die Wahlbeteiligung lag bei 71,3 Prozent und hatte folgendes Ergebnis:[9]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Patrick Schnieder CDU 46,1 41,0 43,9
Elke Leonhard SPD 24,1 19,1 30,0
Edmund Peter Geisen FDP 13,9 19,1 12,8
Ulrike Höfken Bündnis 90/Die Grünen 8,0 8,4 5,7
Hanna Bettina Stratmann Die Linke. 6,9 8,2 4,6
REP 0,3 0,4
Mario Winter NPD 1,1 0,9 1,1
PBC 0,1 0,2
FAMILIE 1,1 1,1
MLPD 0,0 0,1
PIRATEN 1,5
ödp 0,2

Edmund Peter Geisen (FDP) und Ulrike Höfken (GRÜNE) erhielten ihr Bundestagsmandat über die Landesliste.[10] Am 8. Juni 2011 legte Ulrike Höfken ihr Mandat nieder, für sie rückte Tobias Lindner in den Bundestag nach.

Wahlkreissieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Name Partei
1949 Matthias Joseph Mehs CDU
1953 Hans Richarts CDU
1957 Hans Richarts CDU
1961 Hans Richarts CDU
1965 Hans Richarts CDU
1969 Hans Richarts CDU
1972 Alois Mertes CDU
1976 Alois Mertes CDU
1980 Alois Mertes CDU
1983 Alois Mertes CDU
1987 Peter Rauen CDU
1990 Peter Rauen CDU
1994 Peter Rauen CDU
1998 Peter Rauen CDU
2002 Peter Rauen CDU
2005 Peter Rauen CDU
2009 Patrick Schnieder CDU
2013 Patrick Schnieder CDU
2017 Patrick Schnieder CDU

Wahlkreisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1949 006 Prüm Landkreis Bitburg, Landkreis Prüm, Landkreis Daun, Landkreis Wittlich
1953–1961 153 Prüm
1965–1976 153 Bitburg Landkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Daun, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Stadt Wittlich sowie die Verbandsgemeinden Kröv-Bausendorf, Manderscheid und Wittlich-Land
1980–1998 151 Bitburg
2002 205 Bitburg
2005 204 Bitburg
2009–2013 203 Bitburg Eifelkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Vulkaneifel, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Stadt Wittlich sowie die Verbandsgemeinden Kröv-Bausendorf, Manderscheid und Wittlich-Land
seit 2017 202 Bitburg Eifelkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Vulkaneifel, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Stadt Wittlich, Verbandsgemeinde Wittlich-Land sowie die Gemeinden Bausendorf, Bengel, Diefenbach, Flußbach, Hontheim, Kinderbeuern, Kinheim, Kröv, Reil, Willwerscheid der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung
  2. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Einzelansicht. Abgerufen am 26. September 2018.
  3. Wahlkreis 202 in Daun: Schnieder siegt, muss aber schlucken. Abgerufen am 26. September 2018.
  4. Bekanntmachung der Wahlvorschläge des Wahlkreises 202 Bitburg. Kreiswahlleiter Bitburg, 28. Juli 2017, abgerufen am 26. September 2018.
  5. Vorläufiges Ergebnis (Memento vom 25. September 2013 im Internet Archive) vom 22. September 2013 auf wahlen.rlp.de
  6. 14 Parteien treten zur Wahl des 18. Deutschen Bundestages an (Memento vom 7. April 2016 im Internet Archive) Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 26. Juli 2013
  7. 14 Parteien treten in Rheinland-Pfalz bei Bundestagswahl an auf allgemeine-zeitung.de vom 26. Juli 2013
  8. Bekanntmachung des Wahlkreisleiters (Memento vom 1. Oktober 2013 im Internet Archive) als PDF-Datei vom 26. Juli 2013
  9. Endgültiges Wahlergebnis Wahlkreis 203 – Bitburg (Memento vom 12. Januar 2011 im Internet Archive)
  10. @1@2Vorlage:Toter Link/www.bundestag.de(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Wahlergebnisse 2009 im Wahlkreis 203 – Bitburg)