Chevrolet Handyman

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Chevrolet
Chevrolet Handyman Two-Ten (1955)
Chevrolet Handyman Two-Ten (1955)
Handyman
Produktionszeitraum: 1953–1957
Klasse: Obere Mittelklasse
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
3,9–4,3 Liter
(79–125 kW)
Länge: 4966–5100 mm
Breite:
Höhe:
Radstand: 2921 mm
Leergewicht:
Nachfolgemodell Chevrolet Yeoman
MHV Chevrolet 2-10 Handyman Station Wagon Tudor 1955 02.jpg

Der Chevrolet Handyman war ein 3- oder 5-türiger Kombi, den Chevrolet in den Modelljahren 1953 bis 1957 fertigte.

Von Jahr zu Jahr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1953[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Modelljahr 1953 hießen die bisherigen Special-Modelle Special 150 und die bisherigen Deluxe-Modelle Deluxe 210. Die jeweils angebotenen 5-türigen Kombis mit sechs Sitzplätzen erhielten den Namen Handyman. Alle Wagen waren mit einem 3,9 l-R6-Motor mit 108–115 bhp (79–85 kW) und manuellem Dreiganggetriebe oder zweistufiger Powerglide-Automatik ausgestattet. Als Special 150 mit kosteten sie US-$ 2010,--, als Deluxe 210 US-$ 2123,--. Es entstanden 22.408 Special 150 und 18.258 Deluxe 210.

1954[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Modelljahr 1954 gab es einige Stylingänderungen und die Motorleistung nahm auf 115–125 bhp (85–92 kW) zu. (Der höhere Wert gilt für die Automatik-Ausführung). Die Preise stiegen auf US-$ 2020,-- (Special 150) und US-$ 2133,--. Es entstanden 21.404 Special 150 und 27.175 Deluxe 210.

1955[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1955 wurde der massiv überarbeitete Special 150 in One-Fifty umbenannt, der Deluxe 210 hieß Two-Ten. Der Name Handyman wurde beibehalten, bezeichnete jetzt aber die 3-türigen Kombis, während die 5-türigen Beauville hießen. Neben dem bekannten Reihensechszylindermotoren mit nun 123–136 bhp (90–100 kW) gab es erstmals auch V8-Motoren mit 4,3 l Hubraum und einer Leistung von 162 bhp (119 kW).

Der Handyman One-Fifty kostete als Sechszylinder US-$ 2030,-- und als V8 US-$ 2129,--. Es wurden 17.936 Stück ausgeliefert. Für den Handyman Two-Ten lauten die entsprechenden Werte US-$ 2079,-- / US-$ 2176,-- / 2918 Exemplare.

1956[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Modelljahr 1956 stand wieder ein leichtes Facelift an. Die Motorleistungen stiegen auf 140 bhp (103 kW) für den Sechszylinder und 162–170 bhp (119–125 kW) für den V8. Vom Handyman One-Fifty, der US-$ 2171,-- (R6), bzw. US-$ 2270,-- (V8) kostete, wurden 17. 936 Stück hergestellt, der Handyman Two-Ten, für den man US-$ 2215,-- (R6), bzw. US-$ 2314,-- (V8), bezahlen musste, wurde 22.038 mal gebaut.

1957[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1957 war das letzte Jahr des Handyman. Haifischmaul und Heckflossen hatten beängstigende Ausmaße erreicht. Die Motorisierung blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Preise stiegen auf US-$ 2307,-- (One-Fifty R6), US-$ 2407,-- (One-Fifty V8), US-$ 2402,-- (Two-Ten R6) und US-$ 2502,-- (Two-Ten V8). Es wurden noch 14.740 Handyman One-Fifty und 17.528 Handyman Two-Ten gebaut.

1958 verschwand der One-Fifty und wurde durch den Del Ray ersetzt. Dessen 3-türiger Kombi hieß Yeoman. Der Two-Ten wich dem Biscayne, für den kein dreitüriger Kombi mehr angeboten wurde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Gunnell (Hrsg.): Standard Catalog of American Cars, 1946–1975. Revised 4th edition. Krause Publications Inc., Iola WI 2002, ISBN 0-87349-461-X.