Chevrolet Copper-Cooled

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Chevrolet

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Copper-Cooled Serie M
Produktionszeitraum: 1923
Klasse: Untere Mittelklasse
Karosserieversionen: Tourenwagen, Roadster, Limousine, Coupé
Motoren: Ottomotor:
2,2 Liter (16 kW)
Länge: 3607 mm
Breite:
Höhe: 1886 mm
Radstand: 2616 mm
Leergewicht: 680–852 kg
Vorgängermodell Chevrolet 490

Der Chevrolet Copper-Cooled Serie M war ein PKW der unteren Mittelklasse, der nur im Modelljahr 1923 von Chevrolet parallel zum Superior Serie B hergestellt wurde. Zusammen mit dem Superior ersetzte er den 490 des Vorjahres, hatte aber anstatt eines Wasserkühlers eine Kühlermaske mit Luftschlitzen, hinter der sich der luftgekühlte, oben gesteuerte Vierzylinder-Reihenmotor mit 2212 cm3 Hubraum befand, der eine Leistung von 22 bhp (16 kW) bei 1750 min−1 erbrachte. Sein Zylinderblock war mit Kühlrippen aus Kupfer versehen. Durch die Luftkühlung waren die Wagen um knapp 100 kg leichter als ihre Pendants mit Wasserkühlung.

Es gab sechs verschiedene Aufbauten: Einen zweisitzigen Roadster, ein zweisitziges Coupé und eine fünfsitzige Limousine (Coach) mit jeweils zwei Türen und als viertürige Varianten einen fünfsitzigen Tourer in Standard- und Luxusausführung, sowie eine fünfsitzige Limousine.

Zwar waren die luftgekühlten Wagen leichter als die wassergekühlten Superior, aber auch um ca. 200,-- US-$ teurer. Die Verkaufspreise bewegten sich zwischen 710,-- US-$ und 1060,-- US-$. Damit wurden diese Modelle zum wirtschaftlichen Flop und verschwanden nach einem Produktionsjahr und 759 Exemplaren ersatzlos. 1923 konnten nur 100 Stück verkauft werden; der Rest wurde in den Folgejahren abgestoßen; 150 Exemplare setzte Chevrolet als Werkswagen ein, 239 Stück mussten gar wieder verschrottet werden.. Heute existieren noch zwei Autos dieses Typs, eines davon im Henry Ford Museum in Detroit.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark, Jr.: Standard Catalog of American Cars, 1805–1942. Krause Publications, Iola WI 1985, ISBN 0-87341-045-9.