Dom-Römer-Projekt

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Blick vom Domturm auf das Dom-Römer-Areal (April 2018)
Aufwendigstes Einzelprojekt war der schöpferische Nachbau des Hauses zur Goldenen Waage (Januar 2018)

Das Dom-Römer-Projekt (auch bekannt als Neue Frankfurter Altstadt) ist ein städtebauliches Großprojekt in der Altstadt von Frankfurt am Main. Von 2012 bis 2018 wurde ein rund 7.000 Quadratmeter großes Gebiet zwischen Römerberg im Westen und dem Domplatz im Osten, begrenzt durch die Braubachstraße im Norden und die Schirn Kunsthalle im Süden, neu gestaltet und bebaut. Zwischen Dom und Römer liegt der älteste Kern der Stadt, die Gasse Alter Markt verbindet als sogenannter Krönungsweg die beiden für die Krönung der römisch-deutschen Könige und Kaiser bedeutenden Orte. Das Gebiet war bei den Luftangriffen 1944 weitgehend zerstört und Anfang der 1970er-Jahre vollständig mit dem Technischen Rathaus und dem U-Bahnhof Dom/Römer überbaut worden.

Im Zuge des Dom-Römer-Projekts wurden die Plätze und Straßenzüge Hühnermarkt, Alter Markt, Hinter dem Lämmchen und Neugasse mit ihren historischen Grundstücken und Innenhöfen, darunter dem Hof Rebstock am Markt und dem Goldenen Lämmchen, weitgehend wiederhergestellt. Insgesamt entstanden 35 Neubauten, darunter 15 als schöpferische Nachbauten bezeichnete Rekonstruktionen von historischen Altstadthäusern. Als wertvollste Rekonstruktion und Prunkstück des Areals gilt das Haus zur Goldenen Waage. Für alle Neubauten galt eine 2010 erlassene Gestaltungssatzung, die unter anderem ausschließlich steile Satteldächer zuließ und die Verwendung bestimmter Baumaterialien vorschrieb.

Im Baugebiet liegt der Archäologische Garten mit in den 1950er-Jahren ausgegrabenen Überresten der Römischen Niederlassung auf dem Domhügel und der karolingischen Königspfalz Frankfurt. Um die Ausgrabungen dauerhaft zu schützen und zugänglich zu halten und die zwei Meter Höhenunterschied zwischen dem Markt und der heutigen Bendergasse auszugleichen entstand im Süden des Areals ein Ensemble aus fünf Gebäuden, das Stadthaus am Markt.

Die wesentliche kommunalpolitische Entscheidung für das Projekt fiel im September 2007 mit einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, dem eine mehrjährige Planungsphase mit einem Architekturwettbewerb, der in Politik und Öffentlichkeit überwiegend negativ aufgenommen wurde, und der Beteiligung von Öffentlichkeit und Bürgerinitiativen wie den Freunden Frankfurts vorangegangen war.[1] Die 35 Entwürfe der Neubauten wurden 2010/11 in mehreren Architektenwettbewerben mit mehr als 170 Teilnehmern ermittelt. Ende Januar 2012 fand die Grundsteinlegung statt. Ende 2017 waren alle Häuser von außen weitgehend fertiggestellt. Am 9. Mai 2018 wurden die Bauzäune entfernt und die Neue Frankfurter Altstadt der Öffentlichkeit vollständig zugänglich gemacht.[2][3] Vom 28. bis 30. September 2018 ist ein dreitägiges Fest zur Eröffnung geplant.[4]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentrum des Dom-Römer-Areals: Der Hühnermarkt, 1903
Altstadtbestand von 1862 mit Nachträgen bis 1944 und Überlagerungsdarstellung des Technischen Rathauses
(Chromolithografie von Friedrich August Ravenstein). Die gelb und grün markierten Bauten wurden bereits im 19. Jahrhundert abgerissen, die violett markierten im Rahmen des Altstadtdurchbruchs von 1904 für die Straßenbahnlinien durch die neu geschaffene Braubachstraße. Die dunkelrot markierten Bereiche wurden 1927 abgerissen.
Die zerstörte Altstadt im Juni 1945

Im Zweiten Weltkrieg wurde die mittelalterliche Altstadt von Frankfurt am Main, bis dahin eine der besterhaltenen Mitteleuropas, durch Bombenangriffe nahezu komplett zerstört. Nur wenige Gebäude mit historischer Bausubstanz blieben erhalten, in der Nachkriegszeit wurden zudem weitere beschädigte Gebäude überwiegend zugunsten „autogerechter“ Verkehrsplanungen abgerissen. Sehr vereinzelt kam es zur äußerlichen Rekonstruktion von Bauwerken, der überwiegende Teil der einstigen Altstadt wurde unter weitgehender Aufgabe des historischen Straßennetzes im Stil der 1950er-Jahre neu bebaut.

Nur der Bereich zwischen Römerberg und Dom blieb nach der Enttrümmerung Brachland, über dessen Bebauung lange Zeit gestritten wurde. Währenddessen konnten Archäologen in den frühen 1950er-Jahren auf dem Areal unter den hochmittelalterlichen Schichten die Überreste einer römischen Niederlassung, aber auch jüngere Spuren, vor allem aus karolingischer Zeit freilegen. Damit galt eine jahrhundertelange Suche nach dem Ursprung der Stadt als beendet, wenngleich auch die zuvor nur durch Urkunden überlieferte Königspfalz Frankfurt nicht vom legendären Gründer Frankfurts, Karl dem Großen, sondern nach Befund erst von seinem Sohn, Ludwig dem Frommen, erbaut worden war.

1966 begann der Bau für die B-Strecke der Frankfurter U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Konstablerwache. Der Linienverlauf der neuen U-Bahn führte auch durch die Altstadt, mit einer Station unter dem bislang unbebauten und als Parkplatz genutzten Areal zwischen Dom und Römer. Beim Bau des U-Bahnhofs Dom/Römer 1970/71 nahm man aufgrund der offenen Bauweise in Kauf, einen großen Teil des noch nicht archäologisch untersuchten ältesten Frankfurter Siedlungsbodens zu vernichten.

Anschließend entstand 1972–1974 nach jahrelanger Diskussion auf dem Areal das Technische Rathaus als Sitz der technischen Ämter der Stadtverwaltung. Für den Aushub der Baugrube wurden an der Braubachstraße fünf Altstadthäuser abgerissen, die den Krieg überdauert hatten. Das im brutalistischen Baustil errichtete Gebäude stellte mit seinen gewaltigen Ausmaßen eine städtebauliche Dominante in der Altstadt dar, die keinerlei Rücksicht auf die sonstige, geschweige denn ehemalige kleinteilige Bebauung der Umgebung nahm. Die Baukosten betrugen insgesamt 93 Millionen DM.[5]

Neben der U-Bahn errichtete man unter dem Dom-Römer-Areal auch eine Tiefgarage. Nach Abschluss der Bauarbeiten bildete die Decke der Tiefgarage das neue Platzniveau, das nun etwa zwei Meter über dem historischen Bodenniveau lag. Die aus der Frühzeit Frankfurts stammenden archäologischen Funde der frühen 1950er-Jahre, ebenfalls zunächst abgetragen, wurden konserviert und als Archäologischer Garten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

1994 verkaufte die Stadt Frankfurt das Technische Rathaus für 148 Millionen DM an die Deutsche Immobilien Leasing (DIL), ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank. Gleichzeitig wurde das Gebäude mit der Option an die Stadt zurückvermietet, dass die Stadt das Rathaus nach Auslaufen des Leasingvertrages im Jahr 2006 für 135 Millionen DM zurückerwerben könne, eine sogenannte Sale-Lease-Back-Vereinbarung.[6]

Planungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004–2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Technisches Rathaus, 2007
Die „Arkaden“ des Technischen Rathauses am Markt, April 2008
Haus Rebstock (links) und Braubachstraße 21, um 1910

2004 stellten die Projektentwickler Max Baum Immobilien und Groß & Partner im Auftrag des Eigentümers DIL Pläne für einen Umbau des mittlerweile 30 Jahre alten Technischen Rathauses vor. Nach Plänen des Frankfurter Büros Stefan Forster Architekten sollte der Gebäudekomplex in zwei Häuser getrennt und dadurch eine Gasse von der Braubachstraße zum Rondell der Schirn Kunsthalle geschaffen werden. Für die Betonfassaden war völlige Neugestaltung mit einer Lochfassade aus Naturstein, für die künftige Nutzung im viergeschossigen Sockel die Stadtbibliothek sowie Läden und Restaurants vorgesehen. Darüber hinaus sollten in den drei Türmen etwa 160 Wohnungen geschaffen werden. Der Leasing-Vertrag mit der Stadt hätte unter der Vorgabe der modifizierten Nutzung des Gebäudes auf 20 Jahre verlängert werden können.[6]

Die Stadtverordneten beschlossen daraufhin im Dezember 2004 die Durchführung eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs, in dem beide Varianten (Umbau oder Abriss mit anschließender kleinteiliger Bebauung) durchgespielt werden sollten. In diesem Zusammenhang waren auch Stimmen zu hören, „angelehnt an die kleinteilige gotische Struktur der Altstadt, dort auch eine Kleinteiligkeit in der Bebauung [zu] erreichen“.[7][8] Stellte dies schon ein ungewöhnliches Vorgehen dar, so kam erschwerend hinzu, dass für die künftige Nutzung des Areals keine Vorgaben gemacht wurden. Gegen dieses Vorgehen wandte sich die Architektenkammer in Wiesbaden, die die Pflicht zur Vorlage von zwei Entwürfen für unpraktikabel hielt und eine eindeutige Entscheidung der Politiker forderte. Die ursprünglich für Januar 2005 angekündigte Ausschreibung des Wettbewerbs erfolgte schließlich nicht.[9]

Im Mai 2005 beschloss das Viererbündnis im Römer, bestehend aus CDU, SPD, FDP und Grünen, die Umbau-Variante nicht weiter zu verfolgen. Für den städtebaulichen Wettbewerb wurden dann folgende Vorgaben festgesetzt: Kleinteilige Bebauung, deren Fassaden und Dächer sich harmonisch in die Altstadtbebauung einfügen, Unterbringung von 20.000 m² Bruttogeschossfläche innerhalb der Grundstücksgrenzen des Technischen Rathauses, Überbauung des Archäologischen Gartens mit 7.000 m², weiterhin öffentlich zugängliche Nutzung des Archäologischen Gartens mit den Überresten der Königspfalz sowie die Wiederherstellung des alten „Krönungsweges“ zwischen Dom und Römer. Der Name „Krönungsweg“, eine alternative Bezeichnung der Gasse Markt (auch als Alter Markt bezeichnet), die bis 1945 existierte, entstand dadurch, dass vom 14. bis zum 18. Jahrhundert insgesamt 16 Krönungsfeierlichkeiten für römisch-deutsche Könige in Frankfurt abgehalten wurden. An dem städtebaulichen Wettbewerb beteiligten sich 20 Büros.[10]

Im Juli 2005 einigten sich die Stadt und die DIL auf neue Vertragsmodalitäten nach dem Abriss des Technischen Rathauses. Diese sahen vor, dass die Stadt das Grundstück nicht zurückkauft, sondern dass das Leasing-Modell fortgesetzt wird.[10]

Im August 2005 legten die Freien Wähler im Römer einen Antrag vor, der für das geplante Dom-Römer-Areal eine Annäherung an die historischen Gassen und Plätze sowie die Rekonstruktion einiger städtebaulich bedeutender Gebäude, etwa das Haus zur Goldenen Waage oder das Haus zum Esslinger (auch bekannt als Junger Esslinger oder Haus der Tante Melber), forderte. Der im September 2005 gekürte Siegerentwurf des Frankfurter Büros KSP Engel und Zimmermann erfüllte jedoch nur wenige dieser Forderungen. So wurde der „Krönungsweg“ nicht entlang des Straßenverlaufs des Markts, den sogar der Bau des Technischen Rathauses von 1972 weitgehend respektierte, trassiert, sondern in einer schnurgeraden Diagonalen vom Steinernen Haus zum Domturm. Die überplanten Flächen des Technischen Rathauses und des Archäologischen Gartens wurden erneut mit Großbauten besetzt, zur Braubachstraße sollte ein Wohnkomplex mit drei Innenhöfen entstehen. In Höhe des Archäologischen Gartens war neben einem schmalen Gebäude ein trapezförmiger Platz vorgesehen, den es ebenso wie die auf den Domturm zulaufende Diagonale nie in der Frankfurter Stadtbaugeschichte auch nur in ähnlicher Form gegeben hatte.[11]

Bei der Präsentation des Entwurfs hob Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU) allerdings hervor, dass es sich lediglich um einen Vorschlag handele, wie die geforderte Baumasse zu verteilen sei: „Was hier zu sehen ist, wird so nicht gebaut werden“. Über die endgültige Gestaltung würden weitere Architekturwettbewerbe entscheiden. Weiterhin sprach sich Schwarz dagegen aus, einzelne historische Gebäude zu rekonstruieren, da diese dann neben modernen Gebäuden stehen würden.[12] Eine Entscheidung, ob die Stadt das Leasingmodell mit der DIL verlängere oder die Option des Rückkaufes wahrnehmen werde, sei noch nicht gefallen, so Schwarz.[13]

Der Siegerentwurf wurde kontrovers diskutiert, insbesondere die Verlegung des „Krönungsweges“, die als zu massig empfundenen Gebäude sowie deren flache Dächer, die nicht mit den Satteldächern der Altstadt harmonieren, wurden kritisiert. Auch von Seiten der Stadtverordneten wurden Stimmen laut, den Entwurf deutlich zu überarbeiten und stärker an das historische Vorbild anzulehnen.[14] Im September 2005 schlug die Frankfurter SPD vor, die Entscheidung über die Gestaltung des Dom-Römer-Areals den Bürgern zu überlassen und einen Bürgerentscheid zu veranstalten. Nach Vorstellung der SPD sollten zwei oder drei konkurrierende Entwürfe mit einerseits historischer bzw. historisierender und andererseits moderner Bebauung erarbeitet werden.[15]

Im Oktober 2005 stellten die Freien Wähler unter dem Titel „Eine Altstadt für Frankfurts Seele“ in einer öffentlichen Veranstaltung ihr Konzept für einen historisch genauen Wiederaufbau alter Häuser, Gassen und Plätze vor.[16] Im November 2005 stellte die CDU ihr Programm für den Kommunalwahlkampf im folgenden Jahr vor und bekannte sich darin zu einer Bebauung, die sich „so genau wie möglich“ an die historischen Gegebenheiten anpasse.[17]

Im Dezember 2005 wurde auf Bestreben der CDU ein Sonderausschuss für die Altstadtbebauung ins Leben gerufen, einen ähnlichen Ausschuss hatte es bereits Anfang der 1980er-Jahre bei den Planungen für den Wiederaufbau der Römerberg-Ostzeile (Samstagsberg) gegeben. Dabei wurde klar, dass sich die Fraktionen im Römer im Großen und Ganzen auf eine gemeinsame Linie verständigen konnten: Die möglichst genaue Wiederherstellung des historischen Grundrisses mit seinen Gassen, Plätzen und Höfen, sowie die Rekonstruktion einzelner, städtebaulich bedeutsamer Häuser.[18]

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schlug Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) vor, vier Gebäude, darunter das Haus zur Goldenen Waage und das Neue Rote HausA1, zu rekonstruieren, allerdings war Roth der Meinung, dass man diese nicht an ihrem originalen Standort wieder aufbauen könne. Es sei daher zu überlegen, ob man diese Gebäude nebeneinander oder an anderen Stellen anordne.[19] Im Mai 2006 stellte ein vom Bund Deutscher Architekten (BDA) in Hessen organisierter Workshop Architekturmodelle auf Grundlage des KSP-Siegerentwurfs vor. Insgesamt 50 Architekten entwarfen dafür Vorschläge für 20 zu bebauende Parzellen, wobei die Bandbreite der Entwürfe von modernen Gebäuden mit hohem Glasanteil bis hin zu modernen Interpretationen von Fachwerkhäusern (ähnlich den in den 1980er-Jahren erbauten Häusern in der Saalgasse) reichte.[20]

Im Juni 2006 wurde bekannt, dass der Abriss des Technischen Rathauses frühestens 2008 beginnen könne, da sich der Umzug der dort befindlichen Ämter wegen Umbauten in der neuen Niederlassung verzögern werde. Anfang September 2006 entschied die schwarz-grüne Koalition im Römer, entgegen früheren Verlautbarungen, den Rückkauf des Technischen Rathauses zum 1. April 2007 und damit die Beendigung des Leasingvertrages mit der DIL. Weiterhin wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die ein Nutzungskonzept für das Areal vorlegen sollte.[21]

Um die Bürger an der Planung zu beteiligen, wurde im Herbst 2006 von der Stadt eine Planungswerkstatt mit etwa 60 Teilnehmern durchgeführt. An der ersten Wochenendveranstaltung im Oktober nahmen je zu einem Drittel Bürger teil, die aus Initiativen und Vereinen kamen, die von den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagen und die per Los ausgewählt wurden. Nach der Einführung mit Vorträgen und Rundgängen arbeitete man in Gruppen zu den Themen Nutzung der Baugrundstücke und ihre Parzellierung, Überbauung des Archäologischen Gartens, Rekonstruktion von Altstadthäusern und Gestaltungsleitlinien für die Gebäude. In der zweiten Veranstaltung im Dezember erörterten dieselben Teilnehmer das überarbeitete städtebauliche Konzept. Die Empfehlungen der Gruppen flossen in die folgenden Eckpunkte ein.[22]

Im November 2006 präsentierte die schwarz-grüne Koalition Eckpunkte für die künftige Altstadtbebauung: Weitgehende Wiederherstellung des historischen Stadtgrundrisses, Rekonstruktion von vier Gebäuden (Haus zur Goldenen Waage, Neues Rotes Haus, Haus zum Esslinger und Goldenes Lämmchen) am historischen Standort durch die Stadt selbst, sowie Gestaltungsrichtlinien für die übrigen Häuser. Als Nutzung wurde ein hoher Wohnanteil angestrebt, der Archäologische Garten sollte kleinteilig überbaut werden und öffentlich zugänglich bleiben.[23]

2007–2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 2007 ging das Grundstück des Technischen Rathauses für rund 72 Millionen Euro wieder in städtischen Besitz über.[24] Im Mai 2007 wurde bekannt, dass die Koalition die Anzahl der zu rekonstruierenden Gebäude auf sechs bis sieben erhöht hat: Zusätzlich sollen die Häuser Klein-Nürnberg und Alter Esslinger wieder errichtet werden und damit die komplette Häuserreihe nördlich der Gasse Hinter dem Lämmchen. Außerdem wurde festgelegt die Möglichkeit einer Rekonstruktion des Hauses Rebstock zunächst zu prüfen.[25][26]

Einer entsprechenden Magistratsvorlage, die auch die Rekonstruktion weiterer Gebäude vorsieht, sofern sich dafür private Investoren finden, stimmten die Stadtverordneten im September 2007 zu. Für die Bauzeit wurden fünf Jahre angesetzt, wobei der Abriss des Technischen Rathauses nicht vor Mitte 2009 beginnen könne. Für die Überbauung des Archäologischen Gartens wurde ein eigener Architekturwettbewerb angestrebt. Die Bebauung sollte aus einer Hand erfolgen, da durch die unter dem Gelände liegende Tiefgarage und den U-Bahnhof Dom/Römer eine komplizierte Baustellenlogistik erforderlich ist.[27]

Im November 2008 wurde bekannt, dass die Vergabe der Bauleistungen für das Dom-Römer-Areal europaweit ausgeschrieben werden sollte, nachdem die Stadt zunächst eine Direktvergabe an die Frankfurter Aufbau AG und die OFB Projektentwicklung favorisiert hatte. Die geplante Ausschreibung wurde allerdings gestoppt, als bekannt wurde, dass technische Probleme beim Abriss des Technischen Rathauses zu erwarten seien: So sei nur bei einem Abriss bis zum Erdgeschoss gewährleistet, dass der unter dem Gebäude liegende U-Bahn-Tunnel nicht durch Grundwasser überschwemmt würde, bei einem Total-Abriss drohe Gefahr, wenn nicht zugleich mit der Neubebauung begonnen werde. Auch seien zentrale Probleme wie die Verlegung der Zugänge zur U-Bahn bei der Neubebauung noch ungelöst.[28]

Im März 2009 gab die Stadt Frankfurt dann bekannt, doch von einer europaweiten Ausschreibung abzusehen und stattdessen eine städtische Projektgesellschaft mit dem Neubauvorhaben zu betreuen. Nach Auffassung der Stadt seien die rechtlichen Vorgaben, die eine europaweite Ausschreibung vorschreiben, bei dem nun gewählten Vergabeweg nicht anwendbar, da sich die noch zu gründende Projektgesellschaft vollständig im Besitz der Stadt befinden wird. Der Auszug der städtischen Ämter aus dem Technischen Rathaus sei nun im Herbst 2009 vorgesehen, 2010 solle der Abriss dann beginnen.

Im Juli 2009 wurde ein Architekturwettbewerb für die Überbauung des Archäologischen Gartens, „Stadthaus am Markt“ genannt, ausgelobt, außerdem wurde mit der Dom-Römer GmbH eine städtische Gesellschaft für die Entwicklung des Dom-Römer-Areals gegründet.[29] Nach einer ersten Kostenschätzung der Dom-Römer GmbH lagen die Kosten für die Altstadtbebauung bei 95 Millionen Euro, wovon allein 20 Millionen auf den Abriss des Technischen Rathauses entfielen.[30]

Im Dezember 2009 wurde der Entwurf des Architekturbüros Prof. Bernd Winking Architekten für das „Stadthaus am Markt“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Dieser sah ein kompaktes Gebäude über dem Archäologischen Garten vor, jedoch sollte der Entwurf in Abstimmung mit dem Planungsamt der Stadt Frankfurt noch überarbeitet werden.[31] Die insgesamt vier Preisträger des Wettbewerbs für das „Stadthaus am Markt“ wurden durch die Stadt aufgefordert ihre Entwürfe zu überarbeiten. Damit wurde klargestellt, dass der mit dem ersten Preis ausgezeichnete Entwurf nicht zwangsweise umgesetzt werden wird.[32]

Im März 2010 teilte die Stadt mit, nachdem die Überprüfung einer Rekonstruktion des Hauses Rebstock ein positives Ergebnis ergeben hatte, dass sie auch das Nachbargebäude Braubachstraße 21 rekonstruieren werde. Damit stieg die Zahl der von der Stadt finanzierten Rekonstruktionen auf acht, nämlich Markt 5 (Haus zur Goldenen Waage), Markt 17 (Neues Rotes Haus), Hinter dem Lämmchen 2 (Haus zum Esslinger), Hinter dem Lämmchen 4 (Alter Esslinger), Hinter dem Lämmchen 6 (Goldenes Lämmchen), Hinter dem Lämmchen 8 (Klein-Nürnberg), Braubachstraße 19 (Haus Rebstock) und Braubachstraße 21.[33]

Bei 15 weiteren Gebäuden hielt die Dom-Römer GmbH eine Rekonstruktion anhand der vorliegenden Dokumentation zunächst für machbar, sofern sich private Investoren fänden.[34] Später wurde die Zahl der zusätzlich möglichen Rekonstruktionen jedoch auf neun gesenkt, nämlich Hühnermarkt 18 (Haus Schildknecht), Hühnermarkt 20 (Zur Flechte), Hühnermarkt 22 (Goldene Schere), Hühnermarkt 24 (Eichhorn), Hühnermarkt 26 (Schlegel), Markt 13 (Grüne Linde), Markt 15 (Altes Rotes Haus)A2, Markt 28 (Würzgarten) sowie Braubachstraße 27. Die Frist für Interessenten, um ein Grundstück im Dom-Römer-Bereich zu erwerben, endete am 31. Juli 2010.[35]

2010–2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 12. Juni 2010 trat die Gestaltungssatzung für das Dom-Römer-Areal in Kraft. Diese beschrieb Richtlinien für die Gliederung und Gestaltung von Fassaden und Dächern sowie die Verwendung von Materialien. Grundsätzlich waren nur steil geneigte Satteldächer mit mindestens 55 Grad Neigung zulässig.[36]

Im August 2010 wurde ein offener Architekturwettbewerb für die Neubauten auf dem Dom-Römer-Areal ausgeschrieben. Insgesamt 56 Architekturbüros wurden für die Teilnahme ausgewählt und sollten Neubau-Entwürfe für insgesamt 27 Parzellen erarbeiten. Zusammen mit den acht Parzellen, die fest für die städtischen Rekonstruktionen eingeplant waren, sollten damit insgesamt 35 Gebäude auf dem Areal errichtet werden.

Im September 2010 wurde schließlich nach einer Überarbeitungsrunde das zunächst viertplatzierte Architekturbüro Meurer Architekten mit einem überarbeiteten Entwurf für das „Stadthaus am Markt“ ausgewählt. Der Entwurf sah vor, fast den gesamten Archäologischen Garten zu überbauen, und rückte das Gebäude nahe an den Dom heran. Um ein kleinteiliges Erscheinungsbild zu wahren, wurde die Baumasse als Ensemble von fünf Gebäuden konzipiert.[37]

Im März 2011 wurden die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für die Neubauten auf dem Dom-Römer-Areal vorgestellt. Insgesamt wurden 24 erste und 12 zweite Preise vergeben, dazu 13 Anerkennungen. Parzellen, bei denen mehr als ein Preis vergeben wurde, wurden erneut beurteilt. Bei zwei Parzellen, Markt 7 und Markt 40, wurden keine Preise vergeben.[38] Im April 2011 wurden die Entwürfe in der Frankfurter Paulskirche öffentlich ausgestellt, zeitgleich die Planungsleistungen für die acht städtischen und die neun optionalen Rekonstruktionen ausgeschrieben.[39]

Für die beiden Parzellen Markt 7 und Markt 40 lobte die Dom-Römer GmbH im Juli 2011 einen weiteren Wettbewerb aus, aus dem im Oktober 2011 ein erster und drei zweite Preise hervorgingen, dazu zwei Anerkennungen.

Am 24. Januar 2012 präsentierte die Dom-Römer GmbH die Ergebnisse, welche Architekten für die Bebauung des Dom-Römer-Areals ausgewählt wurden und damit erstmals eine Übersicht über die künftige Gestalt der Altstadt. Neben den acht städtischen Rekonstruktionen konnten Käufer für sieben der neun optionalen Rekonstruktionen gefunden werden. Lediglich die Bauherren der Parzellen Hühnermarkt 18 (Haus Schildknecht) und Braubachstraße 27 entschieden sich für Neubauten. Insgesamt sollten somit 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten entstehen. Der Hühnermarkt als zentraler Platz der neuen Altstadt wurde an drei Seiten rekonstruiert. Bei den Neubauten, die sich harmonisch in das Ensemble der Altstadt einfügen, aber dennoch als Gebäude des 21. Jahrhunderts erkennbar sein sollten, setzten sich die Architekten durch, die 2011 mit ersten Preisen ausgezeichnet worden waren.[40] Gegen die Wettbewerbsergebnisse formierte sich 2013 eine Bürgerinitiative und versuchte erfolglos mit Hilfe eines Bürgerentscheides mehr Rekonstruktionen durchzusetzen.[41]

Im Februar 2012 legte die Haushaltskoalition der schwarz-grünen Stadtregierung eine Liste mit Sparvorschlägen vor, die u. a. einen vorläufigen Verzicht auf den Bau des „Stadthauses am Markt“ enthielt. Der Vorschlag löste gemischte Reaktionen aus: Die Bürgerinitiative SOS Dompanorama, die sich für die Erhaltung des freien Blicks vom Römerberg zum Dom einsetzt, begrüßte die Entscheidung, während andere, etwa Michael Guntersdorf, Geschäftsführer der Dom-Römer GmbH, dadurch das Altstadt-Projekt insgesamt in Gefahr sahen.[42] Wegen der notwendigen Ausgaben für unverzichtbare technische Bauwerke und Außenanlagen hätte ein Verzicht auf das Stadthaus eine Haushaltseinsparung von nur maximal 8 Millionen Euro zur Folge gehabt.[43]

Baugeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dom-Römer-Areal mit den Resten des Technischen Rathauses (August 2011)

Anfang April 2010 startete mit dem ersten Baggerbiss offiziell der Abriss des Technischen Rathauses.[44] Bis November 2010 wurde das Gebäude zunächst nur bis zum Erdgeschoss abgetragen, anschließend die zweigeschossige Tiefgarage für den Abriss vorbereitet, wobei die gesamte Haustechnik entfernt wurde. Von Mai 2011 bis Anfang 2012 wurde der Rest des Gebäudes abgerissen.

Am 23. Januar 2012 wurde symbolisch der Grundstein für die Bebauung des Dom-Römer-Areals gelegt.[45] Mit der Grundsteinlegung begannen die Arbeiten an der Bodenplatte für die künftige Altstadtbebauung.[46] Die Gebäude stehen auf der Decke des 1970–1972 gebauten,[47] zweigeschossigen unterirdischen U-Bahnhofs und Parkhauses Dom-Römer.[48][49][50] Aus logistischen Gründen wurde das Dom-Römer-Areal von Süd nach Nord gebaut, als südlichstes Gebäude entstand zunächst das Stadthaus am Markt. Das Denkmalamt ließ im Mai 2012 untersuchen, ob sich im östlichen Bereich des Archäologischen Gartens weitere wichtige Bodendenkmäler befinden. Dabei wurden weitere Teile der karolingischen Königspfalz entdeckt, die in die Planungen für das Stadthaus miteinbezogen wurden. Im August 2012 wurde der sogenannte Schirn-Tisch, ein Anbau an die Kunsthalle Schirn, abgerissen, um mehr Platz für die neue Altstadt zu schaffen.[51] Während der Gründungsarbeiten für das Stadthaus und die südliche Häuserzeile am Markt wurde der Archäologische Garten in Geotextilie eingepackt, mit einem kiesartigen Material aufgefüllt und mit einer Betonschicht bedeckt.

Im Frühjahr 2013 waren die Gründungsarbeiten am Stadthaus abgeschlossen und der Archäologische Garten wieder freigelegt. Im Mai 2013 begann der Rohbau des Stadthauses. Die ursprünglich für 2014 vorgesehene Fertigstellung des Stadthauses verzögerte sich bis Ende 2015, die Fertigstellung des gesamten Dom-Römer-Areals war damals für 2017 geplant.[52] Im Dezember 2015 wurde bekannt, dass die Baukosten des Projekts nicht bei 170 Millionen Euro liegen, sondern sich nach einer erneuten Schätzung auf 185,7 Millionen Euro belaufen werden.[53] Das Stadthaus wurde schließlich im Juni 2016 eröffnet.[54]

Am 15. Oktober 2016 feierte die Stadt Frankfurt das Richtfest und öffnete Teile der Baustelle für Bürger.[55] Einen Eindruck, wie die Altstadt nach der Fertigstellung aussehen wird, vermittelt ein virtueller Projektfilm.[56]

Am 12. Dezember 2016 berichtete der Geschäftsführer der GmbH vor dem Sonderausschuss Dom-Römer, dass die aktuelle Kalkulation 196 Millionen Euro beträgt. Wie der Planungsdezernent vortrug, entstünden die Mehrkosten durch projektfremde Kosten, wie z. B. die Sanierung der Tiefgarage.[57] Zugleich bringen allein die 65 Wohnungen auf dem Areal 90 Millionen Euro für die Stadt ein.[58]

Im Dezember 2017 wurden die äußerlich fertiggestellten Rekonstruktionen bei einem Pressetermin vorgestellt. Ursprünglich sollten Krönungsweg[59] und Dom-Römer-Areal ab Ende März 2018 für die Öffentlichkeit zugänglich sein;[60] letztlich geschah dies am 9. Mai. Vom 28. bis 30. September 2018 soll das Altstadtviertel mit einem mehrtägigen Fest eröffnet werden.[4]

Spolien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Apfelweintrinker

Im gesamten Projekt wurden 60 Spolien verbaut. Dies sind originale Teile der im Krieg zerstörten Bausubstanz, welche beim Nachkriegs-Aufbau zum Teil keine Verwendung fanden und deshalb bis dato an verschiedenen Orten gelagert wurden. Die größte Spolie ist ein barockes Portal von fünf Metern Breite und dreieinhalb Metern Höhe. Es wurde bis zu seiner Wiederverwendung im Haus Markt 30 (Altes Kaufhaus) im Garten des Liebieghauses deponiert. Eine weitere auffällige Spolie ist der Apfelweintrinker an der Ecke des Hauses Braubachstraße 23/Neugasse.[61]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planung und Standpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dom-Roemer-Projekt (Frankfurt am Main) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

A1 Dies war die bis zur Zerstörung 1944 übliche Bezeichnung. Abweichend hiervon verwendet die Dom-Römer GmbH für dieses Gebäude (Markt 17) die Bezeichnung Rotes Haus und für das Nachbargebäude (Markt 15) die Bezeichnung Neues Rotes Haus. Der Namenswechsel folgt der 2006 im Auftrag der Stadt Frankfurt erstellten Dokumentation Altstadt.[62]
A2 Dies entspricht der bis zur Zerstörung 1944 üblichen Bezeichnung. Abweichend hiervon verwendet die Dom-Römer GmbH für dieses Gebäude (Markt 15) die Bezeichnung Neues Rotes Haus. Der Namenswechsel folgt der 2006 im Auftrag der Stadt Frankfurt erstellten Dokumentation Altstadt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Altstadt Frankfurt. In: Frankfurter Rundschau. 9. Mai 2018 (Dossier [abgerufen am 11. Mai 2018]).
  2. Die Bauzäune fallen: Eröffnung der neuen Frankfurter Altstadt bei frankfurt.de
  3. Matthias Alexander, Rainer Schulze, Helmut Fricke: Die neueste Altstadt der Welt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 9. Mai 2018 (FAZ.net [abgerufen am 11. Mai 2018]).
  4. a b Anlage zur Magistratsvorlage M231
  5. Wortprotokoll über die 19. Plenarsitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, dem 15. Dezember 1994 (14.03 Uhr bis 23.40 Uhr). In: PARLIS – Parlamentsinformationssystem der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main. Abgerufen am 7. August 2011.
  6. a b Stadtplanung – Umbau statt Abriß – neue Pläne für Technisches Rathaus in Frankfurt. In: faz.net. 8. November 2004, abgerufen am 11. Mai 2018.
  7. Etatantrag E 187 2004 vom 24. November 2004 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 21. Dezember 2004). In: PARLIS – Parlamentsinformationssystem der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main. Abgerufen am 7. August 2011.
  8. Wortprotokoll über die 39. Plenarsitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, dem 16. Dezember 1994 (16.02 Uhr bis 21.45 Uhr). In: PARLIS – Parlamentsinformationssystem der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main. Abgerufen am 7. August 2011.
  9. Stadtplanung – Beim Technischen Rathaus auf dem Weg zur großen Lösung. In: faz.net. 6. April 2005, abgerufen am 7. August 2011.
  10. a b Abriß des Technischen Rathauses gesichert. In: faz.net, 25. Juli 2005.
  11. Neue Altstadt – KSP gewinnen Wettbewerb für Zentrum von Frankfurt (19. September 2005). In: BauNetz. Abgerufen am 16. August 2009.
  12. Der lange Weg zur neuen Frankfurter Altstadt, Günter Murr, fnp.de, 8. Mai 2018
  13. Städtebaulicher Wettbewerb für Areal des Technischen Rathauses entschieden. In: faz.net, 16. September 2005.
  14. Dezernat will Architektenwettbewerbe für Frankfurts neue Mitte In: faz.net, 20. September 2005.
  15. SPD will Bürger zu künftiger Altstadt-Bebauung befragen. In: faz.net, 23. September 2005.
  16. Ideen für den Wiederaufbau. In: faz.net, 7. Oktober 2005.
  17. Die CDU will die Gewerbesteuer senken. In: faz.net, 2. November 2005.
  18. Matthias Alexander: Sonderausschuß zur Altstadt. Viele Wünsche und manche Bedenken. In: faz.net, 8. Dezember 2005.
  19. „Ich will Frankfurt sein Herz zurückgeben“. In: faz.net, 31. Dezember 2005.
  20. Matthias Alexander: Ansichten zur Altstadt. In: faz.net, 7. Mai 2006.
  21. Matthias Alexander: Altstadt. Arbeitsgruppe für das Altstadt-Areal. In: faz.net, 7. September 2006.
  22. stadtplanungsamt-frankfurt.de
  23. Bedeutsame Altstadt-Häuser werden „qualitätvoll“ rekonstruiert. In: faz.net.
  24. Stadt Frankfurt kauft Technisches Rathaus sofort zurück. In: faz.net, 31. Januar 2007.
  25. Sieben Altstadthäuser sollen rekonstruiert werden. In: faz.net, 7. Mai 2007.
  26. FAZ.NET-Spezial: Die Zukunft der Frankfurter Altstadt. In: faz.net, 25. Juni 2008.
  27. Eine Totalrekonstruktion ist noch denkbar. In: faz.net, 7. September 2007.
  28. Claus-Jürgen Göpfert: Gefahr des Aufschwimmens. In: Frankfurter Rundschau, 29. November 2008.
  29. Matthias Alexander: Stadt Frankfurt gründet Baugesellschaft für Altstadt. In: faz.net, 10. Juli 2009.
  30. Matthias Alexander: Altstadtprojekt kostet gut 100 Millionen Euro. In: faz.net, 10. Oktober 2009.
  31. Matthias Alexander: Stadthaus auf Fundament der Königshalle. In: faz.net, 19. Dezember 2009.
  32. Matthias Alexander: Stadthaus-Entwürfe werden überarbeitet. In: faz.net, 26. August 2010.
  33. Dom-Römer-Projekt: Die Rekonstruktionen
  34. Rainer Schulze: Weitere Rekonstruktionen an Hühnermarkt und Krönungsweg. In: faz.net, 11. Juni 2010.
  35. In Frankfurts Altstadt werden höchstens 17 Häuser rekonstruiert. In: faz.net, 15. März 2011.
  36. Stadtplanungsamt: Gestaltungssatzung Dom-Römer-Areal@1@2Vorlage:Toter Link/www.stadtplanungsamt-frankfurt.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  37. Matthias Alexander: Meurer Architekten setzen sich durch. In: faz.net, 24. September 2010.
  38. Dom-Römer-Projekt: Die Neubauten
  39. Bekanntmachung Dienstleistungsauftrag der Dom-Römer GmbH
  40. Dom-Römer-Projekt: Virtueller Rundgang durch die Altstadt
  41. Initiative „Altstadt retten“ Frankfurt
  42. Matthias Alexander: Altstadt-Projekt insgesamt in Gefahr. In: faz.net, 9. Februar 2012.
  43. Altstadt-Streit wieder am Lodern. (Memento vom 10. September 2012 im Webarchiv archive.is) 14. Februar 2012.
  44. Felix Helbig: Ende eines Frankfurter Stadtkapitels. In: Frankfurter Rundschau, 12. April. 2010.
  45. Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt hat begonnen (rheinmaintv) auf YouTube.
  46. Dom-Römer-Projekt: Das DomRömer-Projekt macht sichtbare Fortschritte
  47. Florian Leclerc: Parkhaus Dom Römer: Frisch saniert. In: Frankfurter Rundschau. 2. Juli 2013, abgerufen am 24. August 2016: „Das alte Parkhaus Römerberg entstand in der Zeit, als das Technische Rathaus, der U-Bahn-Anschluss und das Historische Museum errichtet wurden.“
  48. Nicole Brevoord: Das Parkhaus Dom Römer eröffnet am 2. Juli – 480 Stellplätze in der City mehr. In: journal-frankfurt.de. 1. Juli 2013, abgerufen am 24. August 2016: „Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz »Das hat für mich als Bürgermeister eine besondere Bedeutung, weil die Tiefgarage der Eckpfeiler und das Fundament des DomRömer Areals ist.«“
  49. Eröffnung des Parkhaus „Dom Römer“ Anfang Juli. In: regiomelder-frankfurt.de. 20. Juni 2013, abgerufen am 25. August 2016: „Mit Skizze der unterirdischen Ausdehnung des Parkhauses.“
  50. Dom-Römer-Projekt: Parkhaus DomRömer: … der nördliche Teil der Tiefgarage wird nach seiner Neuerstellung auch die Keller und Funktionsräume der neuen Altstadthäuser aufnehmen. Das Parkhaus ist damit Fundament der Neubebauung im Norden.
  51. Letzte Blicke auf den Schirn-Tisch. In: Frankfurter Neue Presse, 7. August 2012.
  52. Grundstein für neue Altstadt gelegt. In: faz.net, 23. Januar 2012.
  53. Claus-Jürgen Göpfert: Areal Dom-Römer: Frankfurts Altstadt wird immer teurer. In: Frankfurter Rundschau. 15. Dezember 2015, abgerufen am 15. Dezember 2015.
  54. Rainer Schulze: Stadthaus Frankfurt: Ein neuer Rahmen für den Domturm. In: faz.net, 13. Juni 2016.
  55. Günter Murr: Richtfest: Hunderte wollen Frankfurts neue Altstadt sehen. In: Frankfurter Neue Presse. 16. Oktober 2016, abgerufen am 1. Dezember 2016.
  56. Dom-Römer-Projekt: Willkommen in der neuen Mitte Frankfurts.
  57. Frankfurt: Altstadt wird noch teurer. (Memento vom 13. Dezember 2016 im Internet Archive) In: fr-online.de.
  58. Claus-Jürgen Göpfert: Rekonstruktion: Frankfurter Altstadt ab Februar offen. In: Frankfurter Rundschau, 20. November 2017.
  59. Claus-Jürgen Göpfert: Neue Altstadt in Frankfurt. In: Frankfurter Rundschau, 21. Januar 2018.
  60. Claus-Jürgen Göpfert: Stadtentwicklung in Frankfurt: Neue Frankfurter Altstadt ist bald fertig. In: Frankfurter Rundschau. 4. Oktober 2017, abgerufen am 4. Oktober 2017.
  61. Dom-Römer-Projekt: Projektverlauf
  62. Dietrich-Wilhelm Dreysse, Volkmar Hepp, Björn Wissenbach, Peter Bierling: Planung Bereich Dom – Römer. Dokumentation Altstadt. Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 2006, Haus 40 (S. 75) und Haus 41 (S. 76–77) (online; PDF; 14,8 MB)

Koordinaten: 50° 6′ 39,3″ N, 8° 41′ 1,3″ O