FC Getafe

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FC Getafe
Logo
Basisdaten
Name Getafe Club de Fútbol S.A.D.
Sitz Getafe, Spanien
Gründung 1983
Präsident Ángel Torres Sánchez
Website getafecf.com
Erste Mannschaft
Trainer José Bordalás
Stadion Coliseum Alfonso Pérez
Plätze 17.000
Liga Segunda División
2015/16 19. Platz (Primera División)
Heim
Auswärts
Heimspiel im Coliseum Alfonso Pérez

Der FC Getafe [xeˈtafe] (offiziell Getafe Club de Fútbol S.A.D.) ist ein spanischer Fußballverein (Sport-Aktiengesellschaft) aus Getafe, einer Vorstadt von Madrid. Er wurde 1983 gegründet.

Seine erste Mannschaft spielt in der Saison 2016/17 in der Segunda División.

Getafe spielt ganz in Dunkelblau, ganz in Rot oder ganz in Gelb. Heimstadion ist das Estadio Coliseum Alfonso Pérez, das 17.000 Zuschauern Platz bietet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1945 wurde in Getafe der Fußballverein Club Getafe Deportivo gegründet, dessen Mannschaft 1956/57 in die dritte Liga aufstieg und im Jahr darauf nur knapp den Aufstieg in die zweite Liga verpasste. Bis in die 1970er Jahre spielte der Verein drittklassig, bis er nach einem sportlichen Niedergang 1976 aufgelöst wurde. Die Verbindung dieses Vereins zum FC Getafe ist eher personell als institutionell, d. h., es handelt sich um keinen Vorgängerverein, aber zahlreiche ehemalige Aktive des Club Getafe Deportivo spielten später beim FC Getafe eine Rolle.

Der Vorgängerverein des FC Getafe wurde 1976 unter dem Namen Peña Madridista Getafe, ursprünglich ein Fanklub von Real Madrid, registriert. Seit 1980 traten die Mannschaften unter dem Namen Deportivo Peña Getafe an. Nach der Fusion mit Club Getafe Promesas 1982 entstand schließlich im August 1983 der Getafe CF.

In der Saison 1986/87 stieg der FC Getafe in die drittklassige Segunda B auf. 1993/94 folgte der erstmalige Aufstieg in die zweite Liga. Hier stieg man in den Folgejahren zweimal ab und wieder auf, letztmals in der Saison 2001/02. In der Saison 2003/04 gelang erstmals der Aufstieg in die Primera División. Nachdem die Mannschaft in ihrer ersten Erstligasaison auf dem 13. Platz den Klassenerhalt sicherte, belegte sie in Saison 2005/06 den neunten Platz und spielte damit auch 2006/07 unter dem Trainer Bernd Schuster erstklassig. 2007 erreichte der Klub erstmals das Finale der Copa del Rey, als nach einer 2:5-Hinspielniederlage der FC Barcelona im Halbfinalrückspiel 4:0 geschlagen werden konnte. Der Verein verlor das Finale mit 0:1 gegen den FC Sevilla.

Getafe startete trotz dieser Niederlage zum 2007/08 ersten Mal im UEFA-Pokal, da sich der FC Sevilla für die Champions League qualifiziert hatte. Der Verein kämpfte sich bis ins Viertelfinale vor, wo er nach zwei Unentschieden aufgrund der geringeren Zahl der Auswärtstore schließlich dem FC Bayern München unterlag.

2008 erreichte der Klub zum zweiten Mal in Folge das Finale der Copa del Rey. Der Verein verlor das Finale mit 1:3 gegen den FC Valencia. Das folgende Jahr 2008/09 verlief weniger erfolgreich, bis zur letzten Runde war der FC Getafe in den Abstiegskampf der Primera División verwickelt.

Am 21. April 2011 wurde bekanntgegeben, dass der Verein zu 100 Prozent an die Royal Emirates Group of Companies aus Dubai (VAE) verkauft wurde. Ziel des Vereins ist es nun, in Spanien „ein Verein der Spitzenklasse hinter Real Madrid und dem FC Barcelona“ zu werden, wie Präsident Ángel Torres Sánchez nach der Vertragsunterzeichnung sagte.[1]

Im August 2011 startete der FC Getafe eine kontroverse Kampagne. Der Club produzierte den Film Zombies Calientes de Getafe (etwa „Scharfe Zombiebräute aus Getafe“) um seine Fans anzuregen, für mehr Nachwuchs zu sorgen. Ausgang der Kampagne war ein Anstieg der Dauerkartenverkäufe.[2]

Nach zwölf Jahren Primera División stieg der Verein am Ende der Spielzeit 2015/16 als Vorletzter der Schlusstabelle in die Segunda División ab.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vize-Pokalsieger 2007, 0:1 gegen den FC Sevilla
  • Viertelfinale UEFA-Pokal 2008, mit 1:1 (Hinspiel in München, 3. April) und 3:3 n.V. (in Getafe, 10. April) gegen den FC Bayern München ausgeschieden.
  • Vize-Pokalsieger 2008, 1:3 gegen den FC Valencia

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 6. Februar 2017

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Torhüter
01 Alberto García 09.02.1985 SpanienSpanien 07/2016 Sporting Gijón
13 Vicente Guaita 10.01.1987 SpanienSpanien 07/2014 FC Valencia
Verteidigung
02 Carlos Peña 28.07.1983 SpanienSpanien 01/2017 Real Oviedo
06 Cata Díaz 13.07.179 ArgentinienArgentinien0ItalienItalien 07/2016 CA Boca Juniors
15 Francisco Molinero 26.07.1985 SpanienSpanien 07/2016 Real Betis Sevilla
16 Cala 26.11.1989 SpanienSpanien 07/2015 FC Granada
17 Nicolás Gorosito 09.02.1985 ArgentinienArgentinien 07/2016 Slovan Bratislava
22 Damián Suárez 27.04.1988 UruguayUruguay 07/2015 FC Elche
Mittelfeld
04 Alejandro Faurlín 08.09.1986 ArgentinienArgentinien0ItalienItalien 08/2016 Queens Park Rangers
05 Paul Anton 10.05.1991 RumänienRumänien 07/2016 Dinamo Bukarest
07 Emiliano Buendía 25.12.1996 ArgentinienArgentinien0SpanienSpanien 07/2015 Real Saragossa
08 Medhi Lacen 15.05.1984 AlgerienAlgerien0FrankreichFrankreich 07/2011 Racing Santander
10 Pablo Sarabia 11.05.1992 SpanienSpanien 07/2011 Real Madrid Castilla
11 Karim Yoda 25.10.1988 FrankreichFrankreich 07/2014 Astra Giurgiu
12 Francisco Portillo 13.06.1990 SpanienSpanien 08/2016 Real Betis Sevilla (Leihe)
14 David Fuster 03.02.1985 SpanienSpanien 07/2016 Olympiakos Piräus
25 Sergio Mora 30.08.1979 SpanienSpanien 01/2017 UCAM Murcia
Angriff
10 Stefan Šćepović 10.01.1990 SerbienSerbien 08/2015 Celtic Glasgow
11 Chuli 25.01.1991 SerbienSerbien 08/2015 UD Almería (Leihe)
18 Facundo Castillón 21.08.1985 ArgentinienArgentinien 07/2016 Racing Club de Avellaneda (Leihe)
19 Jorge Molina 22.04.1982 SpanienSpanien 07/2016 Real Betis Sevilla
20 Dani Pacheco 22.04.1982 SpanienSpanien0BrasilienBrasilien 07/2016 Real Betis Sevilla (Leihe)
23 Álvaro Jiménez 19.05.1995 SpanienSpanien 08/2016 Real Madrid B (Leihe)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Team Dubai“ Getafe. In: Süddeutsche Zeitung. Süddeutsche.de, 23. April 2011, archiviert vom Original am 1. Mai 2011, abgerufen am 23. April 2011.
  2. Marco Maurer: Kampagne eines spanischen Fußballklubs: Scharfe Zombiebräute von Getafe. In: Süddeutsche Zeitung. 6. September 2011, abgerufen am 28. September 2011.