FC Getafe

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FC Getafe
Logo
Voller Name Getafe Club de Fútbol S.A.D.
Ort SpanienSpanien Getafe
Gegründet 1983
Stadion Coliseum Alfonso Pérez
Plätze 17.000
Präsident Ángel Torres Sánchez
Trainer Cosmin Contra
Homepage getafecf.com
Liga Primera División
2013/14 13. Platz
Heim
Auswärts
Heimspiel im Coliseum Alfonso Pérez

Der FC Getafe [xeˈtafe] (offiziell Getafe Club de Fútbol S.A.D.) ist ein spanischer Fußballverein (Sport-Aktiengesellschaft) aus Getafe, einer Vorstadt von Madrid. Er wurde 1983 gegründet.

Seine erste Mannschaft spielt derzeit in der Primera División. Trainer der ersten Mannschaft ist Cosmin Contra.

Getafe spielt ganz in dunkelblau, ganz in rot oder ganz in gelb. Heimstadion ist das Estadio Coliseum Alfonso Pérez, das 17.000 Zuschauern Platz bietet.

Geschichte[Bearbeiten]

1945 wurde in Getafe der Fußballverein Club Getafe Deportivo gegründet, dessen Mannschaft 1956/57 in die dritte Liga aufstieg und im Jahr darauf nur knapp den Aufstieg in die zweite Liga verpasste. Bis in die 1970er Jahre spielte der Verein drittklassig, bis er nach einem sportlichen Niedergang 1976 aufgelöst wurde. Die Verbindung dieses Vereins zum FC Getafe ist eher personell als institutionell, d. h. es handelt sich um keinen Vorgängerverein, aber zahlreiche ehemalige Aktive des Club Getafe Deportivo spielten später beim FC Getafe eine Rolle.

Der Vorgängerverein des FC Getafe wurde 1976 unter dem Namen Peña Madridista Getafe, ursprünglich ein Fanklub von Real Madrid, registriert. Seit 1980 traten die Mannschaften unter dem Namen Deportivo Peña Getafe an. Nach der Fusion mit Club Getafe Promesas 1982 entstand schließlich im August 1983 der Getafe CF.

In der Saison 1986/87 stieg der FC Getafe in die drittklassige Segunda B auf. 1993/94 folgte der erstmalige Aufstieg in die zweite Liga. Hier stieg man in den Folgejahren zweimal ab und wieder auf, letztmals in der Saison 2001/02. In der Saison 2003/04 gelang erstmals der Aufstieg in die Primera División. Nachdem die Mannschaft in ihrer ersten Erstligasaison auf dem 13. Platz den Klassenerhalt sicherte, belegte sie in Saison 2005/06 den neunten Platz und spielte damit auch 2006/07 unter dem Trainer Bernd Schuster erstklassig. 2007 erreichte der Klub erstmals das Finale der Copa del Rey, als nach einer 2:5-Hinspielniederlage der FC Barcelona im Halbfinalrückspiel 4:0 geschlagen werden konnte. Der Verein verlor das Finale mit 0:1 gegen den FC Sevilla.

In der Saison 2007/08 startete Getafe trotz dieser Niederlage zum ersten Mal im UEFA-Pokal, da der FC Sevilla sich für die Champions League qualifiziert hatte. Der Verein kämpfte sich bis ins Viertelfinale vor, wo er nach zwei Unentschieden aufgrund der geringeren Zahl der Auswärtstore schließlich dem FC Bayern München unterlag.

2008 erreichte der Klub zum zweiten Mal in Folge das Finale der Copa del Rey. Der Verein verlor das Finale mit 1:3 gegen den FC Valencia. Das folgende Jahr 2008/09 verlief weniger erfolgreich, bis zur letzten Runde war der FC Getafe in den Abstiegskampf der Primera División verwickelt.

Am 21. April 2011 wurde bekanntgegeben, dass der Verein zu 100 Prozent an die Royal Emirates Group of Companies aus Dubai (VAE) verkauft wurde. Ziel des Vereins ist es nun, in Spanien „ein Verein der Spitzenklasse hinter Real Madrid und dem FC Barcelona“ zu werden, wie Präsident Angel Torres nach der Vertragsunterzeichnung sagte.[1]

Im August 2011 startete der FC Getafe eine kontroverse Kampagne. Der Club produzierte den Film Zombies Calientes de Getafe (etwa „Scharfe Zombiebräute aus Getafe“) um seine Fans anzuregen, für mehr Nachwuchs zu sorgen. Ausgang der Kampagne war ein Anstieg der Dauerkartenverkäufe.[2]

Erfolge[Bearbeiten]

  • Vize-Pokalsieger 2007, 0:1 gegen den FC Sevilla
  • Viertelfinale UEFA-Pokal 2008, mit 1:1 (Hinspiel in München, 3. April) und 3:3 n.V. (in Getafe, 10. April) gegen den FC Bayern München ausgeschieden.
  • Vize-Pokalsieger 2008, 1:3 gegen den FC Valencia

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Kader 2011/12[Bearbeiten]

Name Nr. Nat. Geburtsdatum Seit Letzter Verein
Trainer
Cosmin Contra SpanienSpanien 15. Dezember 1975 2014 Petrolul Ploiești
Tor
Óscar Ustari 1 ArgentinienArgentinien ItalienItalien 3. Juli 1986 2007 CA Independiente
Jordi Codina 13 SpanienSpanien 27. April 1982 2009 Real Madrid
Miguel Ángel Moyà 25 SpanienSpanien 2. April 1984 2011 FC Valencia (Leihe)
Abwehr
Cata Díaz 2 ArgentinienArgentinien ItalienItalien 13. Juni 1979 2007 Boca Juniors
Mané 3 SpanienSpanien 21. Dezember 1981 2009 UD Almería
Miguel Torres 4 SpanienSpanien 28. Januar 1986 2009 Real Madrid
Alberto Lopo 5 SpanienSpanien 5. Mai 1980 2011 Deportivo La Coruña
Michelangelo Albertazzi 14 ItalienItalien 7. Januar 1991 2011 AC Mailand (Leihe)
Rafa López 15 SpanienSpanien 9. April 1985 2008 Real Valladolid
Tsepo Masilela 18 SudafrikaSüdafrika 5. Mai 1985 2011 Maccabi Haifa (Leihe)
Juan Valera 20 SpanienSpanien 21. Dezember 1984 2011 Atlético Madrid
Mittelfeld
Medhi Lacen 6 AlgerienAlgerien 15. März 1984 2011 Racing Santander
Pablo Sarabia 8 SpanienSpanien 11. Mai 1992 2011 Real Madrid Castilla
Jaime Gavilán 10 SpanienSpanien 12. Mai 1985 2008 FC Valencia
Pedro Mosquera 11 SpanienSpanien 21. April 1988 2010 Real Madrid
Pedro León 12 SpanienSpanien 24. November 1986 2011 Real Madrid (Leihe)
Pedro Ríos 16 SpanienSpanien 12. Dezember 1981 2009 Deportivo Xerez
Diego Castro 17 SpanienSpanien 2. Juli 1982 2011 Sporting Gijón
Míchel 21 SpanienSpanien 9. November 1985 2011 Birmingham City
Javier Casquero (C)Kapitän der Mannschaft 22 Spanier 19. August 1976 2006 Racing Santander
Juan Rodríguez 23 SpanienSpanien 1. April 1982 2011 Deportivo La Coruña
Rubén Pérez 24 SpanienSpanien 26. April 1989 2011 Deportivo La Coruña (Leihe)
Sturm
Miku 7 VenezuelaVenezuela UngarnUngarn 19. August 1985 2010 FC Valencia
Adrián Colunga 9 SpanienSpanien 17. November 1984 2010 Recreativo Huelva
Daniel Güiza 19 SpanienSpanien 17. August 1980 2011 Fenerbahçe Istanbul
Stand: 1. September 2011

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Team Dubai“ Getafe. Hrsg.: Süddeutsche.de, 23. April 2011, abgerufen am 23. April 2011.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMarco Maurer: Kampagne eines spanischen Fußballklubs: Scharfe Zombiebräute von Getafe. Hrsg.: Süddeutsche Zeitung, 6. September 2011, abgerufen am 28. September 2011.

Weblinks[Bearbeiten]