Trabzonspor

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Trabzonspor
Logo
Verein
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Name Trabzonspor Kulübü
Sitz Trabzon, Türkei
Gründung 2. August 1967
Farben weinrot-hellblau
Mitglieder 12.159 (Stand: 01. November 2022)[1]
Präsident Ahmet Ali Ağaoğlu[2]
Fußballunternehmen
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Name Trabzonspor Sportif Yatırım ve Futbol İşletmeciliği Ticaret A.Ş.
Aktionäre 51 %: Trabzonspor Futbol İşl. Tic. A.Ş.
49 %: Streubesitz
(Stand: 28. Februar 2022)[3]
Vorstand Ertuğrul Doğan (Vizepräsident)
Ömer Sağıroğlu (Generalsekretär)
Website trabzonspor.org.tr
Erste Mannschaft
Cheftrainer Abdullah Avcı
Spielstätte Medical Park Stadyumu
Plätze 40.782
Liga Süper Lig
2021/22 1. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich

Trabzonspor Kulübü (deutsch Sportklub Trabzon) ist ein Sportverein aus der türkischen Hafenstadt Trabzon. Der am 2. August 1967 gegründete Verein ist vor allem für seine Fußballabteilung bekannt, welche zwischen den Jahren 1976 und 1984 sechsmal türkischer Meister wurde. Neben Bursaspor ist Trabzonspor einer von zwei nicht aus Istanbul stammenden Fußballklubs, die den türkischen Meistertitel erringen konnten. Während der Verein 2020 den neunten nationalen Pokalerfolg erlangte, blieb die Mannschaft international noch ohne Titel. Trabzonspor verfügt in der Türkei über mehrere Jugendinternate. Trotz der Meisterschaftskrise von 1984 bis 2022 zählt Trabzonspor zu den vier Großen der Türkei und wird regelmäßig als Meisterschaftskandidat eingestuft.

Vereinsgeschichte

Gründung des Vereins

Der Klub wurde in zwei Phasen gegründet. Zunächst wurden die drei Amateurvereine İdmangücü, Karadenizgücü und Martıspor mit einer umfangreichen Unterstützung von İdmangücü am 21. Juni 1966 verschmolzen und zu Trabzonspor geformt. Als Klubfarben wurde Gelb-Rot gewählt. Allerdings bekam die Mannschaft keine Lizenz, weil ein offizielles Schreiben nicht rechtzeitig verschickt worden war. Einen Monat später, am 20. Juli, wurde die Mannschaft aus den drei genannten Vereinen sowie mit Yolspor zum Klub mit den Farben Rot-Weiß vereinigt.

Diese Fusion hielt jedoch nicht, weil der in Trabzon tief verwurzelte Sportverein İdmanocağı aus verschiedenen Gründen ihr nicht beitreten wollte. Daher könnte Trabzonspor nicht vollständig mit der Stadt kooperieren.

Nach vielen Diskussionen und Streitigkeiten einigten sich die Vereine und so wurde am 2. August 1967 Trabzonspor mit den Farben Weinrot-Blau endgültig gegründet. Man sage die berühmte Sardelle des Schwarzen Meeres wirkte sich auf die Farbwahl aus: Weinrot wurde wegen ihrer Augen bevorzugt, und die hellblaue Farbe wegen der bläulichen Haut. Dies sei aber nur eine Behauptung. Andere sagen Trabzonspor erhielt seine Farben von Aston Villa, einem der erfolgreichsten Teams Englands zum Zeitpunkt Trabzonspors Gründung. Der frühere Clubpräsident von Trabzonspor Shamil Ekinci soll aus England Aston Villa Trikots mitgebracht haben, mit denen Trabzonspor in den Anfangsjahren spielte. Das Logo von Aston Villa soll durch das von Trabzonspors ersetzt worden sein.[4]

Aufstieg in die Erste Liga

Trabzonspor das 1967 gegründet wurde, trat in der Saison 1966/67 erstmals in der Weißen Gruppe der Zweiten Liga (TFF 1. Lig) an. Trabzonspor beendete sein erstes Jahr in einer Profiliga mit 16 Mannschaften auf dem achten Platz. In den nächsten vier Jahren wurden sie Sechster, Vierter, im darauffolgenden Jahr wieder Vierter und in der Saison 1970/71 Achter. Trabzonspor, dass in der Saison 1971/72 in der Roten Gruppe spielte (2. Lig Kırmızı), lag zwei Punkte hinter dem Tabellenführer Türk Telekomspor und konnte sich nicht für die 1. türkische Fußballliga qualifizieren. Trabzonspor ereilte ein Jahr später erneut das gleiche Schicksal. Dort war Trabzon ein Platz hinter dem Erstplatzierten Kayserispor, beiden hatten die gleiche Punktzahl, doch aufgrund der Tordifferenz verblieben sie erneut in der Zweiten Liga. In der Saison 1973/74 stieg Trabzonspor endgültig in die Erste Liga auf, mit sechs Punkten vor dem stärksten Rivalen Sakaryaspor. Der türkische Fußballverband Türkiye Futbol Federasyonu ließ durch ein Entscheidungsspiel zwischen den beiden Erstplatzierten den Meister der Liga bestimmen. Im Meisterschaftsspiel der Zweiten Liga trat Trabzonspor gegen Zonguldak Kömürspor an, was in der Weißen Gruppe der Zweiten Liga ebenfalls den Ersten Platz belegte. Dieses verlor Trabzonspor allerdings im Elfmeterschießen mit 3-4. Der türkische Fußballverband erklärte aber im Nachhinein beide Vereine als Meister der TFF 1. Lig.

Meisterschaftszeit

Trabzonspor beendete die türkische Fußballliga, in dem sie in der Saison 1974/75 zum ersten Mal antraten, auf den 9. Platz mit 30 Punkten.[5] Außerdem erreichte Trabzonspor in dieser Saison das Finale des türkischen Pokals. Im Hinspiel gewannen sie Zuhause mit 1:0 gegen Beşiktaş Istanbul, im Rückspiel verloren sie allerdings mit 0-2. In der Saison 1975/76 errungen sie nach dem 1-0 Sieg gegen Fenerbahce in Trabzon die Führung und behielt diese bis zum Ende der Saison. Unter der Führung von Ahmet Suat Özyazıcı erzielte das Team 43 Punkte, 3 Punkte vor Fenerbahçe Istanbul, und wurde das erste anatolische Team, dass die Liga gewann.[6] Trabzonspor gewann sechs Meisterschaften von der Saison 1975/76 bis zur Saison 1983/84. Im vorgenannten Zeitraum verpasste Trabzonspor die Meisterschaft um 1 Punkt in den Saisons 1977/78 und 1981/82 und um 2 Punkte in der Saison 1982/83. Necmi Perekli, der in der Saison 1976/77 mit 18 Toren bester Torschütze war, wurde der erste Torschützenkönig von Trabzonspor in der 1. türkischen Fußballliga. Şenol Güneş, damaliger Torhüter, ließ in den Ligaspielen zwischen dem 17. September 1978 und dem 18. Februar 1979 kein einziges Tor durch (1110 Minuten). Dies macht ihm zu dem Torhüter mit der längsten Zeit ohne einen durchgelassenen Tor in der türkischen Liga. Darüber hinaus gewann Trabzonspor in dieser Zeit 3 mal den türkischen Pokal,[7] 6 mal den türkischen Supercup,[8] 3 mal den Premierministerpokal sowie den Zypern-Friedenspokal im Jahre 1975, dessen Turnier nur ein einziges Mal bestritten wurde. Zwei Meisterschaften wurden unter der Leitung von Özkan Sümer gewonnen und die anderen vier unter Ahmet Suat Özyazıcı.

Abteilungen

Trabzonspor unterhält neben Fußball folgende Abteilungen:

Erfolge

Türkischer Meister (Süper Lig): 7

Türkischer Pokalsieger (Türkiye Kupası): 9

Türkischer Supercupsieger (TFF Süper Kupa, ehemals Cumhurbaşkanlığı Kupası): 10

Premierminister-Pokalsieger (Başbakanlık Kupası): 5

  • 1976, 1978, 1985, 1994, 1996

Uhrencup-Sieger: 1

Spieler und Trainer

Kader 2022/23

  • Stand: 19. Januar 2023[9]
Pos. Nr. Nat. Spieler Geburtstag im Verein seit Vertrag bis letzter Verein
Tor 01 Turkei Uğurcan Çakır (C)ein weißes C in blauem Kreis 05. April 1996 2014 2027 1461 Trabzon
54 Turkei Muhammet Taha Tepe 01. Januar 2001 2020 2025 Turgutluspor
96 Turkei Hakan Aydın 05. Februar 2003 2022 2025 Çarşıbaşı Belediyespor (Jugend)
98 Turkei Kağan Moradaoğlu 10. Januar 2003 2022 2025 1461 Trabzon (Jugend)
Abwehr 3 SpanienSpanien Marc Bartra 15. Januar 1991 2022 2025 Real Betis
13 Brasilien Vitor Hugo 20. Mai 1991 2020 2024 Palmeiras
24 NiederlandeNiederlande Suriname Stefano Denswil 7. Mai 1993 2022 2025 FC Bologna
22 Turkei Taha Altıkardeş 22. August 2003 2022 2026 Bursaspor
4 Turkei Hüseyin Türkmen 01. Januar 1998 2017 2023 1461 Trabzon (Jugend)
18 Turkei Eren Elmalı 07. Juli 2000 2022 2027 Kasımpaşa Istanbul
72 Turkei Arif Boşluk 08. Juni 2003 2022 2025 Araklı 1961 (Jugend)
19 Danemark Jens Stryger Larsen 21. Februar 1991 2022 2025 Udinese Calcio
33 Brasilien Bruno Peres 01. März 1990 2021 2024 AS Roma
99 Turkei Serkan Asan 28. April 1999 2019 2026 1461 Trabzon
Mittelfeld 25 Elfenbeinküste FrankreichFrankreich Jean-Philippe Gbamin (Leihe) 25. September 1995 2022 2023 FC Everton
34 Turkei NiederlandeNiederlande Doğucan Haspolat 11. Februar 2000 2022 2027 Kasımpaşa Istanbul
6 Griechenland Manolis Siopis 14. Mai 1994 2021 2024 Alanyaspor
8 Turkei Dorukhan Toköz 21. Mai 1996 2021 2024 Beşiktaş Istanbul
17 Slowakei Marek Hamšík 27. Juli 1987 2021 2023 SSC Napoli
67 Turkei Kerem Şen 14. Juni 2002 2022 2026 Bursaspor
61 Turkei Yusuf Yazıcı (Leihe) 29. Januar 1997 2022 2023 OSC Lille
10 Turkei Abdülkadir Ömür 25. Juni 1999 2016 2024 Eigene Jugend
11 Griechenland Anastasios Bakasetas 28. Juni 1993 2021 2024 Alanyaspor
29 Nordmazedonien Enis Bardhi 02. Juli 1995 2022 2025 UD Levante
Sturm 7 Bosnien und Herzegowina Edin Višća 17. Februar 1990 2022 2025 Istanbul Başakşehir FK
88 Agypten Mahmoud Ahmed Ibrahim Hassan 1. Oktober 1994 2022 2026 Aston Villa
23 NiederlandeNiederlande Naci Ünüvar (Leihe) 13. Juni 2003 2022 2023 Ajax Amsterdam
80 Marokko Montasser Lahtimi 1. April 2001 2022 2025 FUS Rabat
30 Uruguay Maximiliano Gómez 14. August 1996 2022 2025 FC Valencia
21 Kap Verde Jorge Djaniny Tavares Semedo 21. März 1991 2020 2023 al-Ahli
9 Turkei FrankreichFrankreich Umut Bozok 19. September 1996 2022 2025 FC Lorient

Trainerstab

  • Stand: 7. November 2022[10]
Name Funktion
Abdullah Avcı Cheftrainer
Orhan Ak Co-Trainer
Haluk Güngör Torwarttrainer
Atilla Gayberi Fitnesstrainer
Yaşar Çevikel Mentaltrainer
Mesut Kabahasanoğlu Chefanalytiker
Caner Erol Chefanalytiker
Özerk Tufan Athletiktrainer
Tolga Sayın Spielanalyst

Europapokalbilanz

Trabzonspor schaffte es erst in der Saison 2011/12 in die UEFA Champions League, doch haben sie mehrere Male am früheren UEFA-Pokal teilgenommen. Die Mannschaft besiegte in der Vergangenheit namhafte europäische Mannschaften wie z. B. Inter Mailand (1–0, 1983), FC Barcelona (1–0, 1990), Olympique Lyon (4–1, 1991), Aston Villa (1–0, 1994) und den FC Liverpool (1-0, 1976). In der Champions League-Saison 2011/12 spielt Trabzonspor aufgrund des Ausschlusses von Fenerbahçe Istanbul in der europäischen Königsklasse.[11] Dabei gelang im ersten Spiel der Gruppenphase ein überraschender 1:0-Auswärtssieg bei Inter Mailand.[12] Den Siegtreffer erzielte Ondřej Čelůstka.

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1976/77 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Island ÍA Akranes 6:3 3:1 (A) 3:2 (H)
2. Runde England FC Liverpool 1:3 1:0 (H) 0:3 (A)
1977/78 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Danemark B 1903 Kopenhagen 1:2 1:0 (H) 0:2 (A)
1979/80 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik HNK Hajduk Split 0:2 0:1 (A) 0:1 (H)
1980/81 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Polen 1980 GKS Szombierki Bytom 2:4 2:1 (H) 0:3 (A)
1981/82 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Sowjetunion Dynamo Kiew 0:2 0:1 (A) 1:1 (H)
1982/83 UEFA-Pokal 1. Runde Deutschland Bundesrepublik 1. FC Kaiserslautern 0:6 0:3 (A) 0:3 (H)
1983/84 UEFA-Pokal 1. Runde Italien Inter Mailand 1:2 1:0 (H) 0:2 (A)
1984/85 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Sowjetunion Dnjepr Dnjepropetrowsk 1:3 1:0 (H) 0:3 (A)
1990/91 Europapokal der Pokalsieger Vorrunde Irland Bray Wanderers 3:1 1:1 (A) 2:0 (H)
1. Runde Spanien FC Barcelona 3:7 1:0 (H) 2:7 (A)
1991/92 UEFA-Pokal 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik HAŠK Građanski Zagreb 4:3 3:2 (A) 1:1 (H)
2. Runde Frankreich Olympique Lyon 8:4 4:3 (A) 4:1 (H)
3. Runde Danemark B 1903 Kopenhagen 1:2 0:1 (A) 1:1 (H)
1992/93 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Finnland Turun Palloseura 4:2 2:0 (H) 2:2 (A)
2. Runde Spanien Atlético Madrid 0:2 0:2 (H) 0:0 (A)
1993/94 UEFA-Pokal 1. Runde Malta FC Valletta 6:2 3:1 (H) 3:1 (A)
2. Runde Italien Cagliari Calcio (a)1:1(a) 1:1 (H) 0:0 (A)
1994/95 UEFA-Pokal 1. Runde Rumänien Dinamo Bukarest 5:4 2:1 (H) 3:3 (A)
2. Runde England Aston Villa (a)2:2(a) 1:0 (H) 1:2 (A)
3. Runde Italien Lazio Rom 2:4 1:2 (H) 1:2 (A)
1995/96 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Litauen 1989 FK Žalgiris Vilnius 3:2 2:2 (A) 1:0 (H)
2. Runde Spanien Deportivo La Coruña 0:4 0:1 (H) 0:3 (A)
1996/97 UEFA-Pokal Qualifikation Slowakei ŠK Slovan Bratislava 5:3 1:2 (A) 4:1 (H)
1. Runde Norwegen FK Bodø/Glimt 5:2 2:1 (A) 3:1 (H)
2. Runde Deutschland FC Schalke 04 3:4 0:1 (A) 3:3 (H)
1997/98 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde Schottland Dundee United 2:1 1:0 (H) 1:1 (A)
1. Runde Deutschland VfL Bochum 5:6 2:1 (H) 3:5 (A)
1998/99 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde Polen Wisła Krakau 2:7 1:5 (A) 1:2 (H)
1999 UEFA Intertoto Cup 3. Runde Italien AC Perugia 4:2 1:2 (H) 03:0 (A)1
Halbfinale Deutschland Hamburger SV 3:6 2:2 (H) 1:4 (A)
2003/04 UEFA-Pokal 1. Runde Spanien FC Villarreal 2:3 0:0 (A) 2:3 (H)
2004/05 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Lettland Skonto Riga 4:1 1:1 (A) 3:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Ukraine Dynamo Kiew 2:3 2:1 (A) 0:2 (H)
2004/05 UEFA-Pokal 1. Runde Spanien Athletic Bilbao 3:4 3:2 (H) 0:2 (A)
2005/06 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Zypern Republik Anorthosis Famagusta 2:3 1:3 (A) 1:0 (H)
2006/07 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde Zypern Republik APOEL Nikosia 2:1 1:1 (A) 1:0 (H)
1. Runde Spanien CA Osasuna (a)2:2(a) 2:2 (H) 0:0 (A)
2007 UEFA Intertoto Cup 2. Runde Albanien KS Vllaznia Shkodra 10:00 6:0 (H) 4:0 (A)
3. Runde Rumänien Oțelul Galați 2:4 1:2 (A) 1:2 (H)
2009/10 UEFA Europa League Play-offs Frankreich FC Toulouse 2:3 1:3 (H) 1:0 (A)
2010/11 UEFA Europa League Play-offs England FC Liverpool 1:3 0:1 (A) 1:2 (H)
2011/12 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Portugal Benfica Lissabon 1:3 0:2 (A) 1:1 (H)
2011/12 UEFA Europa League Play-offs Spanien Athletic Bilbao 0:0 0:0 (A) 2
2011/12 UEFA Champions League Gruppenphase Italien Inter Mailand 2:1 1:0 (A) 1:1 (H)
Frankreich OSC Lille 1:1 1:1 (H) 0:0 (A)
Russland ZSKA Moskau 0:3 0:3 (A) 0:0 (H)
2011/12 UEFA Europa League Sechzehntelfinale Niederlande PSV Eindhoven 2:6 1:2 (H) 1:4 (A)
2012/13 UEFA Europa League Play-offs Ungarn Videoton FC 0:0
(2:4 i. E.)
0:0 (H) 0:0 n. V. (A)
2013/14 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Irland Derry City 7:2 4:2 (H) 3:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Belarus FK Dinamo Minsk 1:0 1:0 (A) 0:0 (H)
Play-offs Albanien KF Kukësi 5:1 2:0 (A) 3:1 (H)
Gruppenphase Zypern Republik Apollon Limassol 6:3 2:1 (A) 4:2 (H)
Italien Lazio Rom 3:3 3:3 (H) 0:0 (A)
Polen KP Legia Warschau 4:0 2:0 (H) 2:0 (A)
Sechzehntelfinale Italien Juventus Turin 0:4 0:2 (A) 0:2 (H)
2014/15 UEFA Europa League Play-offs Russland FK Rostow 2:0 2:0 (H) 0:0 (A)
Gruppenphase Ukraine Metalist Charkiw 5:2 2:1 (A) 3:1 (H)
Polen KP Legia Warschau 0:3 0:1 (H) 0:2 (A)
Belgien Sporting Lokeren 3:1 2:0 (H) 1:1 (A)
Sechzehntelfinale Italien SSC Neapel 0:5 0:4 (H) 0:1 (A)
2015/16 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Luxemburg FC Differdingen 03 3:1 1:0 (H) 2:1 (A)
3. Qualifikationsrunde Nordmazedonien Rabotnički Skopje 1:2 0:1 (A) 1:1 n. V. (H)
2019/20 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Tschechien Sparta Prag 4:3 2:2 (A) 2:1 (H)
Play-offs Griechenland AEK Athen (a)3:3(a) 3:1 (A) 0:2 (H)
Gruppenphase Spanien FC Getafe 0:2 0:1 (A) 0:1 (H)
Schweiz FC Basel 2:4 2:2 (H) 0:2 (A)
Russland FK Krasnodar 1:5 0:2 (H) 1:3 (A)
2021/22 UEFA Europa Conference League 3. Qualifikationsrunde Norwegen Molde FK 4:4
(4:3 i. E.)
3:3 (H) 1:1 n. V.(A)
Play-offs Italien AS Rom 1:5 1:2 (H) 0:3 (A)
2022/23 UEFA Champions League Play-offs Danemark FC Kopenhagen 1:2 1:2 (A) 0:0 (H)
2022/23 UEFA Europa League Gruppenphase Ungarn Ferencváros Budapest 3:3 2:3 (A) 1:0 (H)
Serbien FK Roter Stern Belgrad 3:3 2:1 (H) 1:2 (A)
Frankreich AS Monaco 5:3 1:3 (A) 4:0 (H)
2022/23 UEFA Europa Conference League Zwischenrunde Schweiz FC Basel -:- -:- (H) -:- (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

1 Das Rückspiel wurde beim Stande von 3:1 i. V. für Trabzonspor abgebrochen, da der Linienrichter von einem Gegenstand getroffen wurde. Das Spiel wurde mit 3:0 für Trabzonspor gewertet.
2 Das Rückspiel wurde abgesagt. Durch Blitzentscheid der UEFA rückte Trabzonspor in die Gruppenphase der Champions League auf. Fenerbahçe Istanbul war wegen Wettmanipulationen ausgeschlossen und ersetzt worden.[11]
Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League 30 10 08 12 25 036
Europapokal der Pokalsieger 12 04 04 04 13 018
UEFA-Pokal / Europa League 93 36 22 35 1270 128
Europa Conference League 04 00 02 02 05 009
UEFA Intertoto Cup 08 03 01 04 19 012
Gesamt 1470 53 37 54 1890 203

Stand: 3. November 2022

Stadien

Hüseyin-Avni-Aker-Stadion

Das Hüseyin Avni Aker Stadı (deutsch Hüseyin-Avni-Aker-Stadion) ist ein 1951 erbautes Fußballstadion in der türkischen Stadt Trabzon. Das ursprünglich für 2.400 Menschen geplante, danach aber stetig ausgebaute Stadion wurde nach Hüseyin Avni Aker benannt, der als Vorreiter für den Sport, insbesondere den Fußball in Trabzon gilt.

Für die neue Saison wurde das Stadion modernisiert und umgebaut. Das Hüseyin-Avni-Aker-Stadion ist ca. 25.000 m² groß und hat nach dem Umbau jetzt 30 computergesteuerte Eingänge, 520 VIP-Plätze, 170 Presseplätze, zwei Restaurants und ein Café. Es war eines der ersten Stadien der Türkei, in dem die Zuschauerzäune entfernt wurden. Heute hat es Platz für etwa 25.000 Menschen und wird vom Verein Trabzonspor genutzt. Nach der Eröffnung des neuen Stadions wird die alte Spielstätte abgerissen.

Medical-Park-Stadion

Im November 2013 war Grundsteinlegung für die neue Heimstätte von Trabzonspor. Für die an der Schwarzmeerküste entstehende Spielstätte wurde zunächst eine künstliche Landmasse von 795.000 Quadratmeter aufgeschüttet. Das Fußballstadion mit geplanten 41.513 Plätze ist Mittelpunkt und ein Teil des dort entstehenden Trabzon Akyazı Spor ve Kültür Kompleksi (deutsch Trabzon Akyazı Sport und Kultur Komplex). Das Stadion wurde am 18. Dezember 2016 eröffnet und erhielt den Namen von Şenol Güneş. Am 29. Januar 2017 gab der Verein bekannt, dass das Stadion zukünftig den Namen Şenol Güneş Spor Kompleksi Medical Park Stadyumu (kurz: Medical Park Stadyumu) nach der Krankenhauskette Medical Park tragen wird. Der Vertrag geht über fünf Jahre und bringt dem Verein 25 Mio. US-Dollar.[13]

Präsidenten

Ahmet Ali Ağaoğlu ist seit 2018 Präsident des Vereins

Ligazugehörigkeit


Rekorde

Die längste Zeit ohne Heim-Niederlage
90 Spiele (vom 9. Spieltag der Saison 1975/76 bis zum 16. Spieltag der Saison 1981/82)
Meister mit den meisten Niederlagen
Saison (1980/81), 7
Meister mit den wenigsten Toren
Saison (1979/80), 25
Meister mit den wenigsten Punkten
Saison (1979/80, 1980/81), 39

Spieler mit den meisten Einsätzen und Toren

In der folgenden Tabelle sind alle Pflichtspiele und Pflichtspieltore für die erste Mannschaft von Trabzonspor angegeben. Dies umfasst neben den Ligaspielen alle Spiele in nationalen und internationalen Pokalwettbewerben. (Stand: 2. Mai 2022)

Die meisten Pflichtspiele
Rang Name Einsätze Zeitraum
01. Turkei Hami Mandıralı 569 1978–1998, 1999–2002
02. Turkei Şenol Güneş 535 1975–1987
03. Turkei Turgay Semercioğlu 534 1973–1988
04. Turkei Necati Özçağlayan 484 1972–1986
05. Turkei Kemal Serdar 443 1983–1995
06. Turkei Orhan Çıkırıkçı 402 1989–2002
07. Turkei İskender Günen 395 1979–1990
08. Turkei Lemi Çelik 379 1983–1997
09. Turkei Hamdi Aslan 356 1987–1996
010. Turkei Ogün Temizkanoğlu 334 1989–1999
Stand: 16. September 2022[14]
Die meisten Pflichtspieltore
Rang Name Tore Einsätze Ø Tore
01. Turkei Hami Mandıralı 277 569 0,49
02. Turkei Fatih Tekke 104 241 0,43
03. Turkei Necmi Perekli 100 193 0,52
04. Turkei Burak Yılmaz 86 125 0,69
05. Turkei Umut Bulut 85 196 0,43
06. Georgien 1990 Schota Arweladse 85 122 0,7
07. Turkei Gökdeniz Karadeniz 81 290 0,28
08. Turkei Orhan Çıkırıkçı 77 402 0,19
09. Turkei Hamdi Aslan 77 356 0,22
010. Turkei Hüseyin Tok 66 181 0,36
Stand: 16. September 2022[14]

Spieler mit den meisten Einsätzen und Toren im 21. Jahrhundert

In der folgenden Tabelle sind alle Pflichtspiele und Pflichtspieltore für die erste Mannschaft von Trabzonspor ab dem Jahre 2000 angegeben. Dies umfasst neben den Ligaspielen alle Spiele in nationalen und internationalen Pokalwettbewerben. Ausgenommen sind Gökdeniz Karadeniz sowie Fatih Tekke, da sie vor dem Jahre 2000 für Trabzonspor aufgetreten sind. (Stand: 14. Januar 2023)

Die meisten Pflichtspiele
Rang Name Einsätze Zeitraum
01. Turkei Onur Kıvrak 251 2007-2019
02. Guinea-a Ibrahima Yattara 232 2003-2011
03. Turkei Serkan Balcı 224 2007-2013
04. Argentinien Gustavo Colman 205 2008-2014
05. Turkei Umut Bulut 196 2006-2011
06. Turkei Uğurcan Çakır 186 2015-
07. Brasilien Alanzinho 185 2008-2014
08. Turkei Abdülkadir Ömür 180 2015-
09. Turkei Mustafa Yumlu 176 2010-2017
010. Turkei Giray Kaçar 171 2008-2014
Stand: 14. Januar 2023[14]
Die meisten Pflichtspieltore
Rang Name Tore Einsätze Ø Tore
01. Turkei Burak Yılmaz 86 125 0,69
02. Turkei Umut Bulut 85 196 0,43
03. Nigeria Anthony Nwakaeme 48 145 0,33
04. Turkei Mehmet Yılmaz 39 118 0,33
05. Guinea-a Ibrahima Yattara 39 232 0,17
06. Kolumbien Hugo Rodallega 35 80 0,44
07. Norwegen Alexander Sörloth 33 49 0,67
08. Turkei Olcan Adın 30 113 0,27
09. Brasilien Paulo Henrique 29 118 0,25
010. Ghana Caleb Ekuban 29 103 0,28
Stand: 24. September 2022[14]

Fanfreundschaften

Es besteht eine Fanfreundschaft zum irischen Verein Drogheda United und zum türkischen Verein Şanlıurfaspor.[15][16]

Rivalitäten

Zu den Rivalen von Trabzonspor gehören Çaykur Rizespor aus Rize (Nachbarstadt, sprich Derby), Beşiktaş Istanbul, Galatasaray Istanbul und Fenerbahçe Istanbul. Vor allem gegenüber den drei Großen herrscht eine große Rivalität. Seit dem vorgeworfenen Manipulationsskandal in der Süper Lig-Saison 2010/11 gegen Fenerbahçe Istanbul seitens Trabzonspor,[17] herrscht eine noch mehr angeheizte Stimmung unter den beiden Mannschaften sowie Fans.

Ausrüster und Sponsoren

Seit 2018 ist der Ausrüster Macron. Hauptsponsor seit 2019 Vestel.[18]

Trabzonspor hat im Juni 2022 den Vertrag mit Vestel um drei weitere Jahre verlängert, die dem Verein jährlich 33 Millionen türkische Lira bringt.[19]

Zeitraum Ausrüster Hauptsponsor
1967-1978 Eigenproduktion -
1978–1979 Adidas
1979-1981 Admiral
1981-1982 Eigenproduktion Türk Bank
1982-1983 -
1983-1984 Adidas Akça
1984-1985 Güneş
1985-1989 Grundig
1989-1991 Türk Bank
1991-1993 -
1993-1994 Show TV
1994–1995 Anadolu Sigorta
1995–1998 Vestel
1998-1999 Puma
1999-2002 -
2002–2003 Kappa
2003–2004 Fly Air
2004-2005 Avea
2005-2006 Eigenproduktion
2006-2008 Puma
2008-2009 Nike
2009-2014 Türk Telekom
2014-2016 -
2016-2018 QNB
2018-2019 Macron
2019-0000 Vestel

Trainer

3 interimsweise

Ehemalige Spieler

Trivia

  • 1. Präsident: Ali Osman Ulusoy
  • 1. Kapitän: Şevki Gençosmanoğlu
  • 1. Torschützenkönig: Necmi Perekli
  • Hami Mandıralı hat mit 569 Spielen die meisten Spiele absolviert.
  • Şenol Güneş war am längsten Kapitän.
  • Fatih Tekke wurde als zweiter türkischer Spieler Trabzonspors in der Saison 2005/2006 mit 31 Toren Torschützenkönig der 1. Türkischen Liga.
  • Schota Arweladse und Alexander Sørloth sind die einzigen ausländischen Spieler, die bei Trabzonspor Torschützenkönig in der Süper Lig geworden sind.
  • Trabzonspor ist seit seiner Gründung noch nie abgestiegen.
  • Burak Yılmaz wurde als dritter türkischer Spieler Trabzonspors in der Saison 2011/2012 mit 33 Toren Torschützenkönig der 1. Türkischen Liga.

Weblinks

Commons: Trabzonspor – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Trabzonspor: Schulden steigen an – Präsident Agaoglu droht mit Rücktritt! In: gazetefutbol. 29. Oktober 2022, abgerufen am 1. November 2022.
  2. trabzonspor.org.tr Yönetim Kurulu, abgerufen am 10. Januar 2020
  3. YÖNETİM KURULU FAALİYET RAPORU KONSOLİDE. 28. Februar 2022, abgerufen am 29. Juni 2022 (türkisch).
  4. Renkler Aston Villa'dan. 8. April 2006, archiviert vom Original am 2. April 2015; abgerufen am 28. Juni 2022 (türkisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/hurarsiv.hurriyet.com.tr
  5. 1974-1975 Sezonu TFF. Abgerufen am 1. Juli 2022 (türkisch).
  6. 1975-76 Sezonu TFF. Abgerufen am 1. Juli 2022 (türkisch).
  7. Türkiye Kupası Tarihçesi. Abgerufen am 1. Juli 2022 (türkisch).
  8. Turkcell Süper Kupa Tarihçesi. Abgerufen am 1. Juli 2022 (türkisch).
  9. Trabzonspor. In: transfermarkt. Abgerufen am 5. Oktober 2022.
  10. TRAINERSTAB. In: transfermarkt. Abgerufen am 10. August 2022.
  11. a b Ausschluß von Fenerbahçe Istanbul auf spiegel.de
  12. Champions League: Trabzonspor schlägt Inter, Manchester City nur remis. In: Spiegel Online. 14. September 2011, abgerufen am 9. Juni 2018.
  13. hürriyet.com.tr: Şenol Güneş Stadı'nın isim sponsoru Medical Park oldu! Artikel vom 29. Januar 2017 (türkisch)
  14. a b c d Mackolik.com: Statistikdatenbank, abgerufen am 2. Mai 2022.
  15. trabzonspor.org.tr: „Kardeş Kulüpler“ (Memento vom 15. März 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 20. März 2015)
  16. Archivierte Kopie (Memento vom 4. Oktober 2010 im Internet Archive)
  17. Die Süper Lig bleibt gelähmt. 22. Juli 2011, abgerufen am 28. Juni 2022.
  18. Trabzonspor präsentiert mit VESTEL neuen Sponsor. 6. August 2019, abgerufen am 1. Juli 2022.
  19. Trabzonspor, Vestel'le 3 yıl daha devam kararı aldı. 28. Juni 2022, abgerufen am 1. Juli 2022 (türkisch).