Hörður Björgvin Magnússon

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Hörður Björgvin Magnússon
Hordur.jpg
Hörður 2011 im Juve-Trikot
Personalia
Geburtstag 11. Februar 1993
Geburtsort ReykjavíkIsland
Größe 190 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1998–2010 Fram Reykjavík
2011–2013 Juventus Turin
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2009–2010 Fram Reykjavík 6 (0)
2013–2016 Juventus Turin 0 (0)
2013–2014 Spezia Calcio (Leihe) 20 (0)
2014–2016 AC Cesena (Leihe) 39 (1)
2016– Bristol City 16 (1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2009 Island U-17 7 (0)
2009–2011 Island U-19 16 (2)
2012–2014 Island U-21 14 (0)
2014– Island 8 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 5. November 2016

2 Stand: 12. November 2016

Hörður Björgvin Magnússon (* 11. Februar 1993 in Reykjavík) ist ein isländischer Fußballnationalspieler. Der Abwehrspieler begann 2014 für die Isländische Fußballnationalmannschaft zu spielen und wurde für die EM 2016 nominiert. Auf Vereinsebene spielte er in Island für Fram Reykjavík und wechselte dann nach Italien zu Rekordmeister Juventus Turin, wo er aber nur in der Juniorenmannschaft zum Einsatz kam und an den Zweitligisten Spezia Calcio verliehen wurde.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörður bestritt am 30. August 2009 mit 16 Jahren sein erstes Ligaspiel für Fram Reykjavík und brachte es in der Saison auf drei Ligaspiele. 2010 waren es dann nochmals drei Spiele zum Ende der Saison, dann wechselte er nach Italien zu Juventus Turin, spielte dort aber zunächst nur in der Juniorenmannschaft. 2013 wurde er an den Zweitligisten Spezia Calcio ausgeliehen. Seit 2014 spielt er auf Leihbasis für Aufsteiger AC Cesena, zunächst in der Serie A, stieg aber am Ende der Saison mit dem Verein wieder ab und spielt nun in der Serie B.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 nahm er zunächst mit der U-17 an der nordischen U-17-Meisterschaft und dann an der ersten Qualifikationsrunde der U-17-Fußball-Europameisterschaft 2010 teil, die Island aber nicht überstand.

Bereits 2009 hatte er mehrere Länderspiele mit der U-19-Mannschaft bestritten und nahm im Oktober 2010 an der ersten Qualifikationsrunde der U-19-Fußball-Europameisterschaft 2011 teil. Dort schieden sie aber als Gruppendritter aus. Noch schlechter lief es 2011 in der ersten Qualifikationsrunde der U-19-Fußball-Europameisterschaft 2012.

2012 nahm er mit der U-21-Mannschaft an der Qualifikation für die U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013 teil, scheiterte aber als Gruppenletzter. Ein Jahr später lief es dann besser. In der Qualifikation für die U-21-Fußball-Europameisterschaft 2015, wurden sie Gruppenzweite, scheiterten aber in den Play-offs aufgrund der Auswärtstorregel an Dänemark.

Am 12. November 2014 feierte Hörður im Freundschaftsspiel gegen Belgien sein Debüt in der Nationalmannschaft und spielte dabei über 90 Minuten.[1] Vier Tage später saß er dann beim EM-Qualifikation gegen Tschechien auf der Bank. Für die Freundschaftsspiele im Januar 2015 gegen Kanada wurde er dann nicht nominiert, spielte stattdessen mit Cesena in der Liga. Erst im März, zu den von der FIFA für Länderspiele festgelegten Terminen, wurde er dann wieder eingeladen, saß aber gegen Kasachstan zunächst nur auf der Bank. Beim Freundschaftsspiel am 31. März 2015 gegen Estland spielte er dann in der ersten Halbzeit. Für die restlichen EM-Qualifikationsspiele, in denen sich Island erstmals eine Endrundenteilnahme sicherte, wurde er dann nicht berücksichtigt. Erst im November wurde er dann zu den beiden Freundschaftsspielen eingeladen aber nicht aufgestellt. Das Januar-Trainingslager in den Vereinigten Arabischen Emiraten, zu dem überwiegend Spieler aus den pausierenden nordeuropäischen Ligen eingeladen wurden, fand dann ebenso ohne ihn statt wie die anschließende USA-Reise. Erst im März 2016 wurde er wieder nominiert und kam am 24. März 2016 gegen Dänemark zu seinem dritten Länderspiel, diesmal wieder über die volle Spielzeit. Am 12. Mai 2016 wurde er von Trainer Lars Lagerbäck als Spieler mit den zweitwenigsten Länderspielen in den Kader für die EM 2016 berufen.[2] Er war einer von vier Feldspielern, die im Turnier nicht zum Einsatz kamen. Beim ersten EM-Auftritt des Landes überhaupt wurde das Viertelfinale erreicht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Belgía – Ísland 3-1
  2. „A karla – Lokahópur fyrir EM 2016“


Island Anmerkung: Isländer werden mit dem Vornamen oder mit Vor- und Nachnamen, jedoch nicht allein mit dem Nachnamen bezeichnet. Weiterführende Informationen finden sich unter Isländischer Personenname.