Hofheim (Lampertheim)

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Hofheim
Wappen der früheren Gemeinde Hofheim
Koordinaten: 49° 39′ 31″ N, 8° 24′ 42″ O
Höhe: 91 m ü. NHN
Fläche: 13,94 km²[1]
Einwohner: 5228 (30. Jun. 2012)
Bevölkerungsdichte: 375 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1971
Postleitzahl: 68623
Vorwahl: 06241

Hofheim ist der größte Stadtteil von Lampertheim und liegt, genau wie die etwa acht Kilometer entfernte Kernstadt, im südhessischen Ried. Wie zahlreiche Funde vermuten lassen, wurde der Ort wahrscheinlich im 5. bis 6. Jahrhundert von den Franken gegründet. Umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen, die nur von wenigen Feldholzinseln unterbrochen werden, zeigt sich Hofheim heute als eine ruhige Wohngemeinde.

Seine herausragende Sehenswürdigkeit ist die von Balthasar Neumann erbaute katholische Pfarrkirche St. Michael aus dem 18. Jahrhundert.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofheim liegt in der Oberrheinischen Tiefebene rechtsrheinisch im südhessischen Kreis Bergstraße. Die nächstgelegene größere Stadt ist das etwa vier Kilometer südwestlich gelegene Worms. Nachbarorte sind Nordheim, Wattenheim (beide im Norden), Biblis (Nordosten), Bobstadt (Osten), Bürstadt (Südosten), Rosengarten und Worms (beide im Südwesten). Mannheim ist als nächstgelegene Großstadt etwa 20 Kilometer entfernt, bis Frankfurt am Main sind es 55 Kilometer. Erwähnenswert ist die periphere Lage Hofheims zur Kernstadt Lampertheim, weshalb zahlreiche zentrale Dienste von der Bevölkerung eher in Worms oder Bürstadt in Anspruch genommen werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hervorgegangen ist Hofheim vermutlich aus einer fränkischen Gründung. Vieles deutet auf einen herrschaftlichen Hof an dieser Stelle hin. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 991, als das Dorf mit dem Namen Hovenheim in den Aufzeichnungen des Klosters Weißenburg auftaucht. Der Hofheimer Besitz umfasste 4 Hufen (Huben) Salland, d. h. die Fläche des Herrschaftshofes in Hofheim, eine Kirche mit einem Zehnt, einem Forst und 24 Hörigenhufen. Ab dem frühen 11. Jahrhundert ist der Bischof von Worms als Grundherr anzunehmen. Mit der Steiner Pfandschaft kam Hofheim im Jahre 1354 an die Grafen von Sponheim und 1387 an Kurpfalz.[2]

In den Anfängen der Reformation sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem lutherischen Glauben, aber erst unter Ottheinrich (Kurfürst von 1556 bis 1559) erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Wie die gesamte Region dürfte auch Hofheim stark unten den Folgen des Dreißigjährigen Kriegs (1618 bis 1648) gelitten haben. An der Bergstraße und im Hessischen Ried waren weite Gebiete außerhalb der befestigten Städte vollständig entvölkert. Bereits 50 Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges hat die Region erneut schwer unter Kriegsfolgen zu leiden, als Frankreich versuchte seine Grenzen nach Osten zu verschieben. Erst mit dem Frieden von Rijswijk 1697, zogen sich die Franzosen hinter den Rhein zurück.

1705 kommt Burg und Amt Stein, und mit ihr Hofheim, im Tausch mit der Kellerei Hemsbach von der Kurpfalz zum Hochstifts Worms dort wird es in das Amt Lampertheim eingegliedert.

In den Jahren 1747 bis 1749 wurde die katholische Pfarrkirche St. Michael nach den Plänen des Barockbaumeisters Balthasar Neumann erbaut.

Mit dem „Reichsdeputationshauptschluss“ vom 25. Februar 1803 wurden die territorialen Verhältnisse im Reich neu geregelt. Anlass waren die Eroberungen Napoleons, der die französische Staatsgrenze bis an den Rhein ausgedehnt hatte. Dieses letzte Gesetzeswerk des alten Reiches setzte Bestimmungen des Frieden zu Luneville um, nach denen wurde das Hochstift Worms aufgelöst und das Amt Lampertheim und damit Hofheim kam zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt. Während der Napoleonische Kriege entsteht unter Druck Napoleons 1806 das Großherzogtum Hessen, in dem die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt aufging. Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 ein Mitgliedstaat des Deutschen Bundes und danach ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Es bestand bis 1919, nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Großherzogtum zum republikanisch verfassten Volksstaat Hessen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 befand sich das Gebiet des heutigen Hessen in der amerikanischen Besatzungszone und durch Weisung der Militärregierung entstand das Bundesland Hessen in seinen heutigen Grenzen.

Im Zuge der Hessischen Gebietsreform wurde Hofheim am 1. Oktober 1971 in die Stadt Lampertheim eingemeindet.[3]

Historische Beschreibungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch, oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues berichtet 1812 über Hofheim (bei Worms) unter dem Abschnitt Das Bensheimer Landkapitel:

»Hofheim (bei Worms) und unweit Biblis, ist nicht minder ein alter Pfarrort, der in älteren Zeiten, und noch im 16ten Jahrhundert zur Mainzer Diözese und ins Bensheimer Landkapitel gehörte, und in dem Synodalregister bei Würdtwein ausdrücklich vorkömmt. Vermög dieses Synodalregister besaß das Kollegiatstift zu Neuhausen bei Worms diese Pfarrei, welches dieselbe durch einen Plebanum verwalten ließ. Jenes uralte Kollegiatstift wurde 1562 von dem Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz eingezogen und in ein Gymnasium illustre verwandelt, wodurch das Patronatrecht von Hofheim an Kurpfalz kam. Als aber im Jahr 1706 das Dorf Neuhausen selbst von Kurpfalz an das Hochstift Worms abgetretten worden, so kam auch das Patronatrecht der Pfarrei Hofheim an besagtes Hochstift. Ob damals, oder schon vorher die Pfarrei Hofheim aus dem Erzstifte Mainz in die Wormser Diözese überging, kann ich nicht sagen, wahrscheinlich geschah solches damals, als die Kellerei Stein, wozu auch Hofheim gehörte, von Kurpfalz dem Hochstifte Worms, gegen die Kellerei Hemsbach, ganz überlassen wurde (im Jahre 1705 nämlich). Als Filialen zählt dermalen die Pfarrei Hofheim die Orte Nordheim und Bobstadt. Vormals gehörte auch die Kellerei oder die Veste Stein (Zullestein) dazu. […] Ums Jahr 1555 scheint die Reformation in diesen Orten eingeführt worden zusein, und wohnte noch im Jahr 1632 ein refermirter Pfarrer zu Wattenheim der auch Nordheim besorgte. Als Wattenheim bald darauf wieder zur katholischen Lehre zurückkehrte, kam der reformirte Pfarrer nach Nordheim zu wohnen und erhielt Hofheim und Bobstadt zu Filialen. Dagegen erhielt der katholische Pfarrer zu Hofheim die Katholischen in Nordheim und Bobstadt zu Filialisten, wobei es bis izt geblieben ist. In dem Rezesse von 1705 ist es genau bestimmt, wie es mit dem Religions-Exercitio in der Kellerei Stein, sowohl als in der Kellerei Hemsbach gehalten werden soll.«[4]

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Hofheim:[5]

»Hofheim (L. Bez. Heppenheim) kath. Pfarrdorf, liegt 4 St, von Heppenheim und hat 182 Häuser und 1197 Einw., unter diesen befinden sich 814 Evangel. Protest., 372 Kath., und 11 Juden. Hier wird viel Tabak gebaut. Hofheim ist ein alter Ort. Das Kollegiatstift zu Neuhausen bei Worms besaß die Pfarrei. Bei Aufhebung dieses Stifts 1565 kam das Patronatrecht von Hofheim an Churpfalz. Nachdem aber Churpfalz das Dorf Neuhausen 1706 an das Hochstift (Worms) abgetreten hatte, kam auch das Patronat an dieses Stift. Endlich kam 1802 Hofheim von dem Bisthum Worms an Hessen.«

und

»Rinnenwörth (L. Bez. Heppenheim) Rheinau, gehört zu Hofheim, besteht aus Wiesen und einer Weiden-Anlage und ist herrschaftlich. «

sowie

»Carlsau (L. Bez. Heppenheim) Rheinau, gehört zu Hofheim, bestehe aus einer Weiden-Anlage und ist herrschaftlich.«

Im Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten von 1845 heißt es:

»Hofheim bei Heppenheim. — Dorf mit kathol. Pfarrkirche, hinsichtlich der Evangel. zur Pfarrei Nordheim gehörig. — 182 H. 1197 E. (incl. 11 Juden). — Großherzogth. Hessen. — Prov. Starkenburg. — Kreis Bensheim. — Landgericht Lorsch. — Hofgericht Darmstadt. — Das Dorf Hofheim, ein alter Ort, ist im J. 1802 von dem Bisthume Worms an Hessen abgetreten worden.«[6]

Zeit der Weltkriege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. August 1914 brach dann der Erste Weltkrieg aus und setzte im ganzen Deutschen Reich der positiven wirtschaftlichen Entwicklung ein Ende. Als nach der deutschen Niederlage am 11. November 1918 der Waffenstillstand unterschrieben wurde, hatte auch Hofheim Gefallene zu beklagen, während der Krieg insgesamt rund 17 Millionen Menschenopfer kostete. Das Ende des Deutschen Kaiserreiches war damit besiegelt, und die unruhigen Zeiten der Weimarer Republik folgten. In der Zeit von 1921 bis 1930 wurden in Deutschland 566.500 Auswanderer gezählt, die versuchten, den schwierigen Verhältnissen in Deutschland zu entfliehen.

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler, was das Ende der Weimarer Republik und den Beginn der Nationalsozialistischen Diktatur besiegelte. Im Frühjahr 1933 ordnete Adolf Hitler den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag mit dem Namen „Tag der deutschen Arbeit“ an. Damit wurde eine Gewerkschaftsforderung ausgerechnet von der Regierung erfüllt, die von den Gewerkschaften strikt ablehnt wurde. Die Gewerkschaften riefen zur Teilnahme an den Maiveranstaltungen auf, da sie sich als Initiatoren des Maigedankens fühlten. Das offizielle Programm war schon stark durch die Nationalsozialisten geprägt: „6 Uhr Wecken durch die SA-Kapellen. 8 Uhr Flaggenhissung in den Betrieben, Abmarsch zum Exerzierplatz, 9 Uhr Übertragung der Kundgebung von dem Lustgarten in Berlin auf die öffentlichen Plätze der Städte. 10.45 Uhr Staatsakt der Hessischen Regierung (…), Empfang einer Arbeiterdelegation aus den drei Hessischen Provinzen. (…) Gemeinsamer Gesang des, Liedes der Arbeiter'. (…) 7.30 Uhr Übertragung von dem Tempelhofer Feld, Berlin: Manifest des Reichskanzlers Adolf Hitler, 'Das erste Jahr des Vierjahresplanes'. Anschließend Unterhaltungsmusik und Deutscher Tanz. 12 Uhr: Übertragung der Rede des Ministerpräsidenten Hermann Göring. (…) Ehemals marxistische Gesang-, Turn- und Sportvereine können an den Zügen teilnehmen, jedoch ist die Mitführung marxistischer Fahnen oder Symbole zu unterlassen.“ Das böse Erwachen für die Gewerkschaften kam einen Tag später, als die „NSDAP die Führung der roten Gewerkschaften übernahm“: „Die seitherigen marxistischen Führer in Schutzhaft – Ein 3-Millionen-Konto des früheren Reichstagspräsidenten Löbe gesperrt – Die Rechte der Arbeiter gesichert – Die Gebäude der Freien Gewerkschaften besetzt“, titelten die bereits im ganzen Reich gleichgeschalteten Zeitungen.[7]

In Hessen wurde am 3. Juli 1933 das „Gesetz zur Durchführung von Feldbereinigung zum Zwecke der Arbeitsbeschaffung im Zuge der Riedmelioration“ erlassen. In 13 Gemeinden der Provinz Starkenburg, darunter Hofheim, wurde das Feldbereinigungsverfahren auf einer Fläche von 200.000 ha angeordnet. Im Verlauf dieses Meliorations- und Siedlungsprogramms entstanden die beiden Orte Riedrode und Worms-Rosengarten.[8]

Am 1. September 1939 begann mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen der Zweite Weltkrieg, der in seinen Auswirkungen noch weit dramatischer war als der Erste Weltkrieg und dessen Opferzahl auf 60 bis 70 Millionen Menschen geschätzt werden. Besonders ab 1944 war der verstärkte Luftkrieg gegen Deutschland auch in Hofheim zu spüren. Große Fliegerverbände überflogen Hofheim bei ihren Angriffen auf die umliegenden Industriestädte Ludwigshafen, Mannheim oder Worms. Hofheim blieb dabei weitgehend verschont. In diesem Jahr wurde auch die Arbeit auf den Feldern durch die fortgesetzten Tieffliegerangriffe lebensgefährlich. Auch in der Bahn oder auf den Straßen war niemand mehr sicher. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges in Europa erreichten die amerikanischen Verbände Mitte März 1945 den Rhein zwischen Mainz und Mannheim. Die Brückenköpfe auf der linken Rheinseite konnten durch die schwachen deutschen Kräfte nicht gehalten werden, was zur Sprengung der Rheinbrücken bei Worms, Nordheim und Gernsheim am 20. März führte. Die auf die rechte Rheinseite zurückgezogenen Reste der deutschen 7. Armee mussten fast die gesamte schwere Ausrüstung wie Panzer und Artillerie zurücklassen, was eine Fortsetzung der Kämpfe bei der absoluten Luftherrschaft der Amerikaner und dem Fehlen jeglicher deutscher Reserven eigentlich völlig sinnlos machte. Auf amerikanischer Seite war jetzt das oberste Ziel die Vermeidung weiterer Verluste, was zum massiven Einsatz von Artillerie, Panzern und Flugzeugen, auch ohne genaue Kenntnis einer möglichen Gegenwehr, auf alle einzunehmenden Städte und Dörfer führte. Stießen die vorrückenden Kräfte auf Widerstand, erfolgte ein sofortiger Rückzug und ein massiver Einsatz von Luftwaffe und Artillerie. Am 22. März überquerte die 3. US-Armee bei Oppenheim den Rhein und besetzte am 25. März Darmstadt. Das machte aus amerikanischer Sicht ein schnelles Nachrücken der benachbarten 7. US-Armee zur Flankensicherung notwendig. Zur Vorbereitung für deren Rheinüberquerung wurden die meisten Riedgemeinden am 25. und in der Nacht zum 26. März von der amerikanischen Artillerie beschossen. In allen betroffenen Gemeinden wurden dabei Menschen getötet, und es entstanden Sachschäden an Gebäuden. In den ersten Stunden des 26. März 1945 überquerten amerikanische Truppen bei Hamm und südlich von Worms den Rhein. Die bei Worms übergesetzten Kräfte nahmen noch in der Nacht die Ortschaft Rosengarten in Besitz und rückten in drei Richtungen vor. Richtung Norden besetzten sie am Morgen Hofheim und zerstörten einen in der Nähe befindlichen Eisenbahn-Flakzug. Am 27. März standen die amerikanischen Einheiten in Lorsch, Bensheim und Heppenheim, und einen Tag später waren Aschaffenburg am Main sowie der westliche und nördliche Teil des Odenwaldes besetzt.[9] Der Krieg in Europa endete mit der bedingungslosen Kapitulation aller deutschen Truppen, die am 8. Mai 1945 um 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kraft trat.

Verwaltung und Gerichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Wormser Hoheit wurden Verwaltung und Gerichtsbarkeit über den Ort durch das „Amt Lampertheim“ und die „Amtskellerei Stein“ des Fürstentums Worms ausgeübt.

Nachdem der Reichsdeputationshauptschluss von 1803 das Fürstentum Worms aufgelöst uns das „Amt Lampertheim“ der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt zugewiesen hatte, wurden es dort vorerst als hessisches Amt weitergeführt. Die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt ging 1806 in dem unter dem Druck Napoléons zustande gekommenen Großherzogtum Hessen auf. Die Übergeordnete Verwaltungsbehörde war der „Regierungsbezirk Darmstadt“ der ab 1803 auch als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnet wurde.[10]

Nach der endgültigen Niederlage Napoléons regelte der Wiener Kongress 1814/15 auch die territorialen Verhältnisse für Hessen, daraufhin wurden 1816 im Großherzogtum Hessen Provinzen gebildet. Dabei wurde das vorher als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnete Gebiet, das aus den südlich des Mains gelegenen alten Hessischen und den ab 1803 hinzugekommenen rechtsrheinischen Territorien bestand, in „Provinz Starkenburg“ umbenannt.

1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die Amtsvogteien in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen des Großherzogtums aufgelöst und Landratsbezirke eingeführt, wodurch Hofheim zum Landratsbezirk Heppenheim kam. Im Rahmen dieser Reform wurden auch Landgerichte geschaffen, die jetzt unabhängig von der Verwaltung waren. Die Landgerichtsbezirke entsprachen in ihrem Umfang den Landratsbezirken und für den Landratsbezirk Heppenheim war das Landgericht Lorsch als Gericht erster Instanz zuständig. Diese Reform ordnete auch die administrative Verwaltung auf Gemeindeebene. So war die Bürgermeisterei in Hofheim auch für Bobstadt zuständig. Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es keine Einsetzungen von Schultheißen mehr, sondern einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte.[11]

1832 wurden die Einheiten weiter vergrößert und es wurden Kreise geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde, dabei wurde Hofheim dem Kreis Bensheim zugeordnet. 1842 wurde das Steuersystem im Großherzogtum reformiert und der Zehnte und die Grundrenten (Einnahmen aus Grundbesitz) wurden durch ein Steuersystem ersetzt, wie es in den Grundzügen heute noch existiert.

Infolge der Märzrevolution 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.[12] Darüber hinaus wurden in den Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt, wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum Regierungsbezirk Heppenheim vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später, im Laufe der Reaktionsära, kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück. Hofheim wurde jetzt dem Kreis Heppenheim zugeordnet.[13] 1842 wurde das Steuersystem im Großherzogtum reformiert und der Zehnte und die Grundrenten (Einnahmen aus Grundbesitz) wurden durch ein Steuersystem ersetzt, wie es in den Grundzügen heute noch existiert.

Die im Dezember 1852 aufgenommenen Bevölkerungs- und Katasterlisten[14] ergaben für Hofheim:[15] Katholisches Pfarrdorf mit 1484 Einwohnern. Die Gemarkung besteht aus 4960 Morgen, davon 3790 Morgen Ackerland, 921 Morgen Wiesen und 62 Morgen Wald.

In den Statistiken des Großherzogtums Hessen wurden, bezogen auf Dezember 1867, für Hofheim mit eigener Bürgermeisterei, 225 Häuser, 1284 Einwohnern, der Kreis Heppenheim, das Landgericht Lorsch, die evangelisch Pfarrei Hofheim des Dekanats Zwingenberg und die katholische Pfarrei Hofheim des Dekanats Bensheim, angegeben.[16]

Nachdem das Großherzogtum Hessen ab 1871 Teil des Deutschen Reiches war, wurden 1874 eine Reihe von Verwaltungsreformen beschlossen. So wurden die landesständige Geschäftsordnung sowie die Verwaltung der Kreise und Provinzen durch Kreis- und Provinzialtage geregelt. Die Neuregelung trat am 12. Juli 1874 in Kraft und verfügte auch die Auflösung der Kreise Lindenfels und Wimpfen und die Eingliederung von Hofheim in den Kreis Bensheim.[17]

Die hessischen Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen wurden 1937 nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage aufgehoben. Zum 1. November 1938 trat dann eine umfassende Gebietsreform auf Kreisebene in Kraft. In der ehemaligen Provinz Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen Landkreis Bergstraße.[18][1]

Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 ein Mitgliedsstaat des Deutschen Bundes und danach ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Es bestand bis 1919, nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Großherzogtum zum republikanisch verfassten Volksstaat Hessen. 1945 nach Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich das Gebiet des heutigen Hessen in der amerikanischen Besatzungszone und durch Weisung der Militärregierung entstand Groß-Hessen, aus dem das Bundesland Hessen in seinen heutigen Grenzen hervorging.

Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße mit 1394 ha angegeben.[1]

Gerichte in Hessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Bildung der Landgerichte im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das Landgericht Lorsch im Landratsbezirk Heppenheim das Gericht erster Instanz. Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, wurden die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten. Dadurch kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Lorsch und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Darmstadt.[19]

Am 1. Oktober 1934 wurde das Amtsgericht Lorsch aufgelöst und aus dem Bezirk des Amtsgerichts der Ort Hofheim dem Amtsgericht Worms, der Ort Bobstadt und die Stadt Bürstadt dem Amtsgericht Lampertheim und mit Hofheim die restlichen Orte dem Amtsgericht Bensheim zugeteilt.[20]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Einwohnerzahlen sind dokumentiert:[1]

  • 1961: 2610 evangelische (= 58,27 %), 1758 katholische (= 39,25 %) Einwohner
Hofheim: Einwohnerzahlen von 1829 bis 2012
Jahr  Einwohner
1829
  
1.197
1834
  
1.205
1840
  
1.326
1846
  
1.468
1852
  
1.484
1858
  
1.514
1864
  
1.358
1871
  
1.403
1875
  
1.345
1885
  
1.447
1895
  
1.582
1905
  
1.955
1910
  
2.106
1925
  
2.661
1939
  
2.841
1946
  
3.629
1950
  
4.075
1956
  
4.203
1961
  
4.479
1967
  
4.882
1970
  
5.023
2012
  
5.228
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit folgenden Gemeinden bestehen Partnerschaftsabkommen:

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das alte Rathaus von Hofheim
St. Michael in Hofheim (Balthasar Neumann)
Barocker Innenraum mit drei aufeinander abgestimmten Altären
Heilige Familie, süddeutscher Barock

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das alte Rathaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das so genannte Alte Rathaus in Hofheim entstand Anfang des 18. Jahrhunderts. Der Schlussstein über dem großen Torbogen trägt die Jahreszahl 1711. Das Gebäude beherbergte seit dem, unter anderem, den Sitz der Gemeindeverwaltung, das Standesamt, die Viehwaage und das Gemeindebad. 1968 verlor es seine letzten Aufgaben an das neu erbaute Hofheimer Bürgerhaus. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten kann es heute für Ausstellungen, Feste und von Vereinen genutzt werden.

Pfarrkirche St. Michael[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dass die dem Heiligen Michael geweihte barocke Pfarrkirche der Gemeinde von Balthasar Neumann erbaut wurde, haben Kunsthistoriker erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts anhand von Bauakten erschließen können. Bauherr war der Trierer Erzbischof Kurfürst Franz Georg von Schönborn in den Jahren 1747 bis 1754. Ein gotischer Vorgängerbau wurde abgerissen.

Es handelt sich um einen einschiffigen Kirchenraum mit 5/10-Chorapsis. Die dreiteilige Westfassade in weißem Putz, aus deren vorspringendem Mittelteil der dreigeschossige Turm mit Oculus, Rundbogenfenstern und Zwiebelhaube herauswächst, gegliedert mit Lisenen und einer großen Seitenvolute aus rotem Sandstein, ist typisch für Balthasar Neumanns Stil.

Über dem Eingang befindet sich das reich verzierte, von zwei Löwen gehaltene Wappen des Bauherrn mit Inschrift.

Die Meister der ebenfalls weitgehend aus dem 18. Jahrhundert stammenden Innenausstattung im Stil des Barock und Rokoko sind nur teilweise bekannt.

  • Der Hochaltar im Chor und die beiden Seitenaltäre im Langhaus bilden ein harmonisches Ensemble. Alle drei Altäre weisen die gleiche stiltypische architektonische Grundform auf: Der Mittelteil ist flankiert von Marmorsäulenpaaren, diese wiederum flankiert von Heiligenskulpturen; auf den Kämpferplatten stehen Putten, und die Bekrönung bildet das Auge Gottes im Strahlenkranz. Beim Hochaltar ist der Mittelteil ein Gemälde, den Erzengel Michael mit dem getöteten Drachen darstellend, von Johann Conrad Seekatz (stark restauriert), bei den Seitenaltären beherbergen die Mittelnischen Steinskulpturen: Rechts Josef mit Christuskind auf dem Arm und links als Pendant dazu Maria mit Kind (Georg Rieger zugeschrieben). Die Flankenfiguren aus Stein sind am linken Seitenaltar Anna mit Maria, am Hochaltar die Apostel Petrus und Paulus und am rechten Seitenaltar der Heilige Sebastian. Vergleichsstudien von Gewändern und Köpfen der Rokokostatuen haben sie in Zusammenhang mit der Schule Paul Egells gebracht.
  • An der Holzkanzel aus dem 18. Jahrhundert stellt eine Intarsienarbeit Johannes den Täufer dar.
  • Von dem lokalen Holzschnitzer Rudolf Bergner stammt die „Taufe Christi“ auf dem barocken Taufbecken.
  • Die Heilige Familie auf einer Konsole am südlichen Seiteneingang ist eine fränkische barocke Schnitzarbeit eines unbekannten Meisters.
  • Der Kreuzweg (14 Ölgemälde) an den Langhauswänden wird dem süddeutschen Barock zugeordnet.
  • Das Ölgemälde an der Nordwand (Verleihung des Rosenkranzes) wird um 1750 datiert. Es handelt sich hierbei um ein Gemälde der Rosenkranzbruderschaft.

Neben der Kirche steht ein lebensgroßes Rokoko-Sandsteinkruzifix als Kopie; das Original befindet sich, ebenso wie seine einstigen Flankenfiguren Maria und Johannes, im Mainzer Dom.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1991 spielt die Hofheimer Theatergruppe „Die Krautstorze“ Stücke vom Klassiker bis zur Moderne Komödie in Hofheimer Mundart. Die Krautstorze verstehen sich als ein Amateurtheater, das dem Bund Deutscher Amateurtheater und dem Landesverband Hessischer Amateurbühnen angehört.

In der Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofheim ist Schauplatz des Romans Espenlaub von Leonie Ossowski.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der ortsansässige Fußballverein FV Hofheim 1911 e. V. spielt in der Saison 2017/18 in der Kreisoberliga Bergstraße.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof von Hofheim im Ried

Der Bahnhof Hofheim (Ried) liegt an den Strecken Frankfurt am Main–Worms (Riedbahn) und Worms–Bensheim (Nibelungenbahn). Regelmäßige Busverbindungen bestehen nach Lampertheim und Biblis. Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind Lorsch mit der A 67 in zwölf Kilometer Entfernung, Worms mit Anschluss an die A 61 etwa zwölf Kilometer entfernt sowie Mannheim-Sandhofen mit der A 6 in fünfzehn Kilometer Entfernung. Der Flughafen Frankfurt am Main ist etwa 58 Kilometer entfernt, der Handelshafen in Worms am Rhein ist in ca. sechs Kilometern zu erreichen.

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hofheim (Lampertheim) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Hofheim, Landkreis Bergstraße. Historisches Ortslexikon für Hessen (Stand: 17. April 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 21. Mai 2018.
  2. Stadtteil Hofheim auf lampertheim.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.lampertheim.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 348.
  4. Konrad Dahl: Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch, oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues. Darmstadt 1812, S. 39ff (online bei google books)
  5. Georg W. Weber: Oktober 1829: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1, S. 115ff (online bei google books)
  6. Johann Friedrich Kratzsch: Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten. Nauenburg 1845, Band 2, S. 629–630 (online bei Hathi Trust, digital library)
  7. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. Frisches Birkengrün, wehende Fahnen. S. 66, archiviert vom Original am 20. Dezember 2014; abgerufen am 28. Dezember 2014 (PDF 8,61 MB).
  8. Zeittafel der Gemeinde Biblis. (1900–1944). Gemeinde Biblis, abgerufen am 15. Dezember 2014.
  9. Artikelserie des Bergsträßer Anzeigers aus dem Jahr 2005 über das Kriegsende an der Bergstraße. Bergstraße. Bergsträßer Anzeiger, archiviert vom Original am 20. Dezember 2014; abgerufen am 20. Dezember 2014.
  10. Heinrich Karl Wilhelm Berghaus: Deütschland seit hundert jahren: abth. Deütschland vor fünfzig jahren. Voigt & Günther, 1862, S. 358ff (online online bei google books)
  11. M. Borchmann, D. Breithaupt, G. Kaiser: Kommunalrecht in Hessen. W. Kohlhammer Verlag, 2006, ISBN 3-555-01352-1, S. 20 (Online bei google books)
  12. Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1848, S. 237–241.
  13. Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 (No. 30) (online bei der Bayrischen Staatsbibliothek)
  14. Wolfgang Torge: Geschichte der Geodäsie in Deutschland. Walter de Gruyter, 2007, ISBN 3-11-019056-7 (online bei google books)
  15. Philipp Alexander Ferdinand Walther: Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit. Jonghans, Darmstadt 1854, S. 335 (online bei google books)
  16. Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. 1869, S. 42 (online bei google books)
  17. Martin Kukowski: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Überlieferung aus dem ehemaligen Grossherzogtum und dem Volksstaat Hessen. Band 3. K.G. Saur, 1998, ISBN 3-598-23252-7, S. 23.
  18. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. Die Entstehung des Kreises Bergstraße. 2007, S. 109, archiviert vom Original am 20. Dezember 2014; abgerufen am 9. Februar 2015 (PDF; 9,0 MB).
  19. Großherzog von Hessen und bei Rhein: Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 17,8 MB]).
  20. Der Hessische Staatsminister Jung: Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken (§2 Abs. 6) vom 11. April 1934. In: Hessisches Regierungsblatt. 1934 Nr. 10, S. 63 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 13,6 MB]).