Hohenlinden

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hohenlinden (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenlinden
Hohenlinden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenlinden hervorgehoben
Koordinaten: 48° 9′ N, 12° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Ebersberg
Höhe: 540 m ü. NHN
Fläche: 17,32 km²
Einwohner: 3046 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 176 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85664
Vorwahl: 08124
Kfz-Kennzeichen: EBE
Gemeindeschlüssel: 09 1 75 123
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Hohenlinden
Rathausplatz 1
85664 Hohenlinden
Webpräsenz: www.hohenlinden.de
Bürgermeister: Ludwig Maurer (Überpart. Wählergem.)
Lage der Gemeinde Hohenlinden im Landkreis Ebersberg
Pliening Poing Vaterstetten Zorneding Oberpframmern Egmating Markt Schwaben Forstinning Anzing Anzinger Forst Ebersberger Forst (gemeindefreies Gebiet) Eglhartinger Forst Hohenlinden Steinhöring Frauenneuharting Emmering (Landkreis Ebersberg) Aßling Baiern (Landkreis Ebersberg) Glonn Kirchseeon Ebersberg Grafing bei München Moosach Bruck (Oberbayern) Landkreis Erding Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Rosenheim München München Landkreis München Landkreis RosenheimKarte
Über dieses Bild

Hohenlinden ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Ebersberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenlinden liegt in der Region München etwa 10 km nördlich von Ebersberg, 18 km südlich von Erding und 34 km östlich von der Landeshauptstadt München entfernt.

Gliederung des Gemeindegebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren folgende Gemarkungen: Ebersberger Forst, Hohenlinden.

Hohenlinden hat 15 Gemeindeteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Hohenlinden

Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und gehörte zur geschlossenen Hofmark Ebersberg des Johanniterordens, die 1808 aufgelöst wurde.

Hier fand am 3. Dezember 1800 die Schlacht bei Hohenlinden statt.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort ist die Kirche Mariä Heimsuchung, erbaut 1489 im spätgotischen Stil, und die Pfarrkirche St. Josef, erbaut 1903 von Hans Schurr im neugotischen Stil.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1970 1854
1987 2149
2000 2616
2005 2758
2006 2964
2012 2822
2014 3046
Blick auf die Hauptstraße, im Vordergrund die Kirche Mariä Heimsuchung, im Hintergrund die neue Kirche St. Josef

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.552.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 160.000 €.

Fremdenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der kleine Fremdenverkehrsort verfügt über verschiedene Freizeitangebote von Wandern über Golf auf dem unweit gelegenen Gut Thailing oder dem GC Ebersberg bis hin zum Waldlehrsteig, der sogenannten Hohenlindener Sauschütt im nahegelegenen Ebersberger Forst der sich zum Wandern und Radfahren anbietet.

Hohenlindener Rathaus

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 155 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1470 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1103. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 43 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 772 Hektar.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenlinden liegt im Schnittpunkt der beiden Staatsstraßen 2086 und 2331 sowie der B 12 welche als Ortsumfahrung dient. Zudem erhielt Hohenlinden über die am 31. August 2011 eröffnete und nordwestlich am Ort vorbeiführende Autobahn A 94 eine eigene Anschlussstelle (12).

Zur Überwachung des südlichen Luftraums steht im Großhaager Forst südöstlich von Hohenlinden ein Turm der DFS mit einer SRE-M-Radaranlage. Jede dieser bundesweit sechs Anlagen hat einen Erfassungsradius von etwa 145 NM (Nautischen Meilen, entspricht 270 km).

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2012 existierten:

  • zwei Kindergärten für bis zu 100 Kindern (ab zwei Jahren)
  • eine Grundschule mit vier Jahrgangsstufen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ortssuche in der Bayerischen Landesbibliothek Online

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hohenlinden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien