Aßling

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aßling
Aßling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aßling hervorgehoben

Koordinaten: 48° 0′ N, 12° 0′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Ebersberg
Verwaltungs­gemeinschaft: Aßling
Höhe: 489 m ü. NHN
Fläche: 31,37 km2
Einwohner: 4529 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km2
Postleitzahl: 85617
Vorwahlen: 08092, 08065
Kfz-Kennzeichen: EBE
Gemeindeschlüssel: 09 1 75 112
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 1
85617 Aßling
Website: www.assling.de
Erster Bürgermeister: Hans Fent (parteilos[2])
Lage der Gemeinde Aßling im Landkreis Ebersberg
PlieningPoingVaterstettenZornedingOberpframmernEgmatingMarkt SchwabenForstinningAnzingAnzinger ForstEbersberger Forst (gemeindefreies Gebiet)Eglhartinger ForstHohenlindenSteinhöringFrauenneuhartingEmmering (Landkreis Ebersberg)AßlingBaiern (Landkreis Ebersberg)GlonnKirchseeonEbersbergGrafing bei MünchenMoosachBruck (Oberbayern)Landkreis ErdingLandkreis Mühldorf am InnLandkreis RosenheimMünchenMünchenLandkreis MünchenLandkreis RosenheimKarte
Über dieses Bild
Rathaus

Aßling ist eine etwa 4500 Einwohner zählende Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. Zusammen mit den Gemeinden Emmering und Frauenneuharting bildet sie die etwa 7600 Einwohner zählende Verwaltungsgemeinschaft Aßling.[3]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Atteltal im Voralpenland und wird vom Flüsschen Attel durchflossen. Der Bereich um die Attel herum ist Teil des Rosenheimer Beckens, dem Grund des ehemaligen Rosenheimer Sees, eines Sees, der sich im Zungenbecken aus dem abschmelzenden Inn-Gletscher am Ende der Würm-Eiszeit in der Gegend um Rosenheim bildete. Die Gemeinde befindet sich im Einzugsbereich der etwa 40 Kilometer entfernten Landeshauptstadt München direkt an der Bahnstrecke München–Rosenheim mit eigener Bahnstation. Nach Grafing sind es sieben Kilometer, nach Ebersberg elf Kilometer, nach Wasserburg am Inn 23 Kilometer und nach Rosenheim 20 Kilometer. Allerdings gibt es in der Umgebung von Aßling keine Schnell- oder Bundesstraßen.

Zur Gemeinde gehören das Pfarrdorf Aßling, die Kirchdörfer Dorfen, Loitersdorf, Lorenzenberg, Niclasreuth und Steinkirchen, die Dörfer Längholz, Niederreit, Obereichhofen, Pörsdorf und Untereichhofen, die Weiler Haar, Hochreit, Holzen, Langkofen, Martermühle, Obstädt, Pfadendorf und Sonnenreit, sowie die Einöden Adelpolt, Ametsbichl, Ast, Bichl, Hainza, Osterwald, Pausmühle, Pürzelberg, Rammel, Setzermühle, Siglmühle, Sixtenreit, Stelzenreit, Tegernau, Thaldorf und Wollwies.[4] Es gibt die Gemarkungen Aßling und Loitersdorf.

Eine Besonderheit ist, dass sich nördlich von Aßling der 48. nördliche Breitengrad und der 12. östliche Längengrad schneiden. Diese Stelle ist mit einem Findling markiert.

Toponymie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung des Ortsnamens im Laufe der Zeit:[5]

  • 778: Azzalinga
  • 1322: Azlingen
  • 1327: Aezlingen
  • 1501: Ässling
  • 1750: Astling
  • 1814: Ahsling
  • 1900: Assling
  • 1948: Aßling

Es liegt der althochdeutsche Personenname Azzilo oder Azala mit -ing-Suffix zugrunde (‚Siedlung des Azzilo/der Azala‘).[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aßling wurde am 18. September 778 als Azzalinga erstmals urkundlich erwähnt.

Auf dem Büchsenberg stand eine Burg, von der heute jedoch nur noch der Burgstall erhalten ist.

Im 10. Jahrhundert marschierten ungarische und im 17. Jahrhundert schwedische Truppen ins Atteltal nach Aßling ein.

Der Ort gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Schwaben des Kurfürstentums Bayern. Aßling war Sitz einer Hauptmannschaft. Durch das zweite Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige Gemeinde mit den Ortsteilen Adelpolt, Ametsbichl, Aßling, Ast, Bichl, Haar, Holzen, Längholz, Langkofen, Martermühle, Niclasreuth, Obstädt, Osterwald, Pörsdorf, Pürzelberg, Rammel, Sixtenreit, Sonnenreit, Steinkirchen, Stelzenreit, Tegernau, Thaldorf und Wollwies.

Am Böhmischen Feldzug im Rahmen des Deutschen Krieges nahmen 21 Soldaten aus Aßling teil, die jedoch alle überlebten. Auch überlebten alle 41 Soldaten aus Aßling, die am Deutsch-Französischen Krieg teilnahmen.

20. und 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ersten Weltkrieg fielen 46 Soldaten aus Aßling.

In den Jahren 1927 bis 1934 kam es zu einer Serie von Brandstiftungen. Insgesamt wurden acht Gebäude angezündet. Die Taten wurden, trotz intensiver Ermittlungen der Kriminalpolizei, niemals aufgeklärt.

Während des Zweiten Weltkrieges fielen auch in Aßling Bomben. Am 20. und 21. April 1945 wurden der Bahnhof, die Bahnstrecke, sowie Teile des Bahnhofsviertels bombardiert. Während des Angriffs wurden etwa 56 Bomben abgeworfen.[7]

Am 2. Mai 1945 marschierten US-Truppen in Aßling ein, ohne jedoch Zerstörung zu hinterlassen.

Am 7. Mai 1945 kamen drei Kinder auf dem Kirchplatz beim Hantieren mit Eierhandgranaten ums Leben.[7]

Im Zweiten Weltkrieg fielen insgesamt 108 Soldaten aus Aßling und von Heimatvertriebenen, die sich in Aßling niederließen. Weitere 64 Soldaten gelten als vermisst.[7]

Am 16. Juli 1945 kam es auf der Bahnstrecke München–Rosenheim bei Aßling zu einem schweren Zugunglück. Auf einen wegen eines Lokschadens auf der Strecke liegen gebliebenen Zug fuhr ein Güterzug auf. Es waren 102−106 Tote zu beklagen.

Die vollständige Kanalisierung Aßlings wurde Mitte der 1960er Jahre in Angriff genommen. 1976 ging eine vollbiologische Kläranlage in Betrieb.

Am 1. Mai 1979 wurde Aßling zum Kleinzentrum im Sinne des Bayerischen Landesentwicklungsprogramms ernannt.

Von 1964 bis in die 1990er Jahre hinein wurde westlich von Aßling durch die Preussag AG Erdöl gefördert. Am nahe gelegenen Bahnhof Aßling wurde eine Ölverladestation errichtet. Nach der Einstellung der Erdölförderung wurden sowohl die Ölverladestation als auch die Förderanlagen abgerissen. Auf dem ehemaligen Fördergelände wurde ein Gewerbegebiet eingerichtet, welches heute in Anlehnung an die Erdölförderung den Namen Am Ölfeld trägt.

Seit 2014 entsteht am südwestlichen Ortsrand von Aßling das neue Gewerbegebiet Rosenheimer Straße, welches eine Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes Am Schwartlinggraben ist.[8][9] Seit 2018 wird das Gewerbegebiet Am Ölfeld erweitert.[10]

Aktuell (Dezember 2020) ist ein größeres Neubaugebiet nördlich der Glonner Straße in Planung.[11]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde im Zuge der Gemeindegebietsreform die Gemeinde Loitersdorf mit den Ortschaften Loitersdorf, Dorfen, Hainza, Lorenzenberg, Obereichhofen, Pausmühle, Pfadendorf, Setzermühle, Siglmühle und Untereichhofen eingegliedert.[12][13]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 3437 auf 4521 um 1084 Einwohner bzw. um 31,5 %.

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1946 1961 1970 1978 1979[Anm. 1] 1989 1991 1995 1999 2005 2007 2008 2009 2010 2011[Anm. 2] 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Einwohner 744 905 960 1254 1260 1926 2101 2461 2440 3117 3536 3648 3755 4031 4282 4258 4265 4304 4299 4252 4302 4328 4389 4438 4507 4532 4521 4529
  1. Der sprunghafte Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 1978 und 1979 ist auf die Eingemeindung der Gemeinde Loitersdorf zurückzuführen.
  2. Bevölkerungszahl wurde nach Ergebnissen des Zensus 2011 nach unten korrigiert. Alle Zahlen ab 2011 basieren auf den Ergebnissen des Zensus 2011.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[14]
Wahlbeteiligung: 59,6 %
 %
30
20
10
0
28,7 %
25,9 %
18,0 %
15,9 %
11,6 %

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der letzten Gemeinderatswahl am 15. März 2020 verteilen sich die 16 Sitze des Gemeinderats folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:[15]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister war bis zu seinem Tod am 20. Mai 2013 Werner Lampl (CSU). Aufgrund des Ausscheidens seines Amtsvorgängers aus gesundheitlichen Gründen war Lampl im Jahr 2004 ohne gleichzeitige Kommunalwahl gewählt worden. Am 26. September 2010 war Lampl mit 66,77 % der Stimmen erneut zum Bürgermeister gewählt worden. Der gemeinsame Kandidat von SPD und Grünen, der damalige Landesschatzmeister der bayerischen Grünen, später Bundesschatzmeister von Bündnis 90/Die Grünen, Benedikt Mayer, hatte 33,23 % der Stimmen erhalten.[16] Franz Hilger ist zweiter und Ernst Sporer-Fischbacher dritter Bürgermeister. Nach dem Tod Lampls führte der stellvertretende Bürgermeister Franz Hilger (CSU) dessen Amt kommissarisch weiter.[17] Seit dem 22. September 2013 ist Hans Fent (Freie Wähler/Grüne/SPD) erster Bürgermeister von Aßling.[18] Am 15. März 2020 wurde er mit 90,76 % der Stimmen wiedergewählt.[19]

1. Bürgermeister der Gemeinde Aßling seit 1837 (mit Lücken):

1. Bürgermeister der Gemeinde Aßling seit 1837 (mit Lücken)
Name Amtszeit Lebensdaten Partei Anmerkungen
Bartholomäus Weber 1837–1849 1802–1876
Isidor Wimmer 1875–1882 1837–1891
Bartholomäus Maier 1882–1888
Friedrich Kappelsberger 1888–1899 1850–1908
Josef Heilmann 1899–1919 1850–1922
Josef Maierbacher 1919–1929 1868–1932
Franz Heilmann 1929–1935 1878–1954
Michael Rottmayr 1935–1945 1896–1977 1960–1972 nochmals 1. Bürgermeister von Aßling
Leonhard Ampletzer 1945–1948 1887–1951
Gregor Mayr 1948–1960 1889–1965
Michael Rottmayr 1960–1972 1896–1977 bereits 1935–1945 1. Bürgermeister von Aßling
Hans Lebmeier 1972–1996 1929–2003 CSU Verfasser zahlreicher heimatgeschichtlicher Bücher
Hans Kastenmüller 1996–2004 1941–2016 CSU Amtsaufgabe aus gesundheitlichen Gründen
Werner Lampl 2004–2013 1962–2013 CSU im Amt verstorben († 20. Mai 2013)
Hans Fent seit 2013 * 1962 parteilos Wahlvorschlag von Freie Wähler, Grüne und SPD

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Aßling.svg
Blasonierung: „In Blau ein sechsspeichiges silbernes Rad, beiderseits und unten begleitet von je einer silbernen Blume mit goldenem Butzen.“[20]

seit 1952.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2016 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 5 (1998: 11, 2013: 7), im produzierenden Gewerbe 210 (1998: 182, 2013: 193) und im Bereich Handel und Verkehr 203 (1998: 122, 2013: 197) sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 170 (1998: 159, 2013: 157) Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1735 (1998: 1240, 2013: 1636). Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe (1998: 0, 2013: 1), im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe (1998: 9, 2013: 6). Zudem bestanden im Jahr 2010 66 (1999: 97) landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1661 ha (1999: 1720 ha). Davon waren 572 ha (1999: 480 ha) Ackerfläche und 1090 (1999: 1240 ha) Dauergrünfläche.

Der Pendlersaldo betrug im Jahr 2016 -1147 Personen, nach -1081 Personen im Jahr 2013 -931 im Jahr 2008.

Aßling verfügt über zwei Gewerbegebiete. Das Gewerbegebiet Am Schwartlinggraben wurde in den 1980er Jahren eingerichtet. Später dann, in den 1990er Jahren, wurde das Gewerbegebiet Am Ölfeld eingerichtet, welches seit 2018 erweitert wird. Im Jahr 2014 wurde mit dem Bau des Gewerbegebietes Rosenheimer Straße begonnen, welches das bereits bestehenden Gewerbegebiet Am Schwartlinggraben in südwestliche Richtung erweitert.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Aßling (Oberbay)

Durch Aßling verläuft die Bahnstrecke München–Rosenheim, an der sich der Bahnhof Aßling (Oberbay) befindet. Über 300 Züge passieren täglich diese Strecke.

Aßling liegt im Tarifgebiet des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes in Ring 11. Neben der Bayerischen Regiobahn wird Aßling von den MVV-Buslinien 444 und 447 bedient.

Die Hauptstrecke von München über Grafing nach Rosenheim wurde am 15. Oktober 1871 eröffnet, wobei auch in Aßling ein Bahnhof eingerichtet wurde. Ab dem 1. Oktober 1893 war die Strecke von München bis Aßling und am 1. Mai 1894 auch zwischen Aßling und Rosenheim zweigleisig befahrbar. Bis zum 12. April 1927 wurde die Strecke elektrifiziert.[21]

Am 11. Mai 2008 kam es bei Aßling gegen 21.30 Uhr zu einem Brand in einem Regionalzug. Dabei wurden elf Menschen verletzt.[22]

Der Bahnhof Aßling besitzt zwei an Seitenbahnsteigen liegende Bahnsteiggleise sowie ein bahnsteigloses Gleis für die ohne Halt durchfahrenden Züge in Richtung Rosenheim. Heute wird Aßling im 30- bis 60-Minuten-Takt von Regionalzügen zwischen München und Kufstein bedient. In der Hauptverkehrszeit fahren zusätzliche Regionalbahnen zwischen München und Rosenheim oder Salzburg. Das Empfangsgebäude wird von der Deutschen Bahn nicht mehr benutzt und ist nicht mehr zugänglich.

Seit dem 15. Dezember 2013 wird die Bahnverbindung München – Rosenheim – Kufstein von der Bayerischen Oberlandbahn betrieben, welche Züge der Marke Meridian einsetzt.

Am Bahnhof befinden sich 200 kostenpflichtige P&R-Parkplätze.[23][24]

Täglich benutzen etwa 1600 Fahrgäste den Bahnhof.[25]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2013 existierten folgende Einrichtungen:

  • die Grund- und Mittelschule Aßling mit etwa 30 Lehrern und 500 Schülern
  • drei Kindergärten: der Kindergarten St. Georg (seit 2011 im neuen Gebäude am Mitterweg), der AWO-Kindergarten Villa Kunterbunt und der Kindergarten Berger Spatzennest
  • die Musikschule VHS Ebersberg
  • die Gemeindebücherei, welche über einen Bestand von ca. 6000 Büchern verfügt

Sonstige Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gemeindesaal
  • Gemeindefriedhof am Mitterweg
  • Freiwillige Feuerwehr Aßling (Löschzug), mit den Ortsteilfeuerwehren Loitersdorf, Niclasreuth und Pörsdorf (jeweils eine Löschgruppe)
  • Dampfbahnpark
  • Aßlinger Tafel
  • Modellflugplatz
  • Katholisches Pfarrheim mit Mehrzweckräumen
  • drei Sportplätze, davon zwei Fußballplätze und ein Hartplatz mit Basketballkörben und Leichtathletikbereich
  • Tennisareal mit fünf Tennisplätzen
  • zwei Spielplätze (Mitterweg und Lärchenweg)

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Kirche St. Georg in Aßling

Neben einer katholischen existiert auch eine protestantische Gemeinde, welche der evangelischen Kirchengemeinde Grafing – Aßling – Glonn angehört, die insgesamt circa 3.600 Mitglieder hat, von denen etwa 550 in der Verwaltungsgemeinschaft Aßling leben. Am Kreuzfeldweg befindet sich ein evangelisches Gemeindehaus, welches 1958 erbaut, 1984 erweitert und 2004 renoviert wurde.

Die größte katholische Kirche, die St.-Georg-Kirche, befindet sich im Zentrum Aßlings. Außerdem existieren in der Gemeinde Aßling noch zwei weitere Filialkirchen des Pfarrverbandes Aßling in Holzen und Niclasreuth.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rathaus
  • Pfarrkirche St. Georg
  • Kriegerdenkmal
  • Kaffeemanufaktur
  • Alte Linde am Kirchplatz aus dem 15. Jahrhundert
  • Brunnen auf dem Kirchplatz
  • Aussichtspunkt auf dem Büchsenberg
  • Findling, welcher die Schnittstelle zwischen dem 48. nördlichen Breitengrad und dem 12. östlichen Längengrad markiert
  • Dampfbahnpark

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sonnwendfeuer
  • Skapulierfest
  • Gemeindesportfest
  • Bürgerfest
  • Nachtflohmarkt
  • Weihnachtsmarkt
  • Wochenmarkt
  • Kinderflohmarkt
  • Pferderennen
  • Trachten- und Gwandmarkt

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachrichten aus Aßling erscheinen für gewöhnlich über folgende Kanäle:

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heimatverein Aßling: Festschrift 1200 Jahre Holzen – Aßling 765–1965. Aßling 1966.
  • Heimatverein Aßling: Aßlinger Gewerbe im Wandel – Begleitbuch zur Ausstellung Februar 2015. Aßling 2015.
  • Landratsamt Ebersberg: Unser Landkreis Ebersberg. Ebersberg 1981, S. 46–48.
  • Landratsamt Ebersberg: Unser Landkreis Ebersberg. Ebersberg 1984, S. 48.
  • Hans Lebmeier: 1200 Jahre Niclasreuth – Geschichte eines Dorfes. Aßling 1978.
  • Hans Lebmeier: Rundumadum : Wanderungen rund um Aßling. Aßling 1983.
  • Hans Lebmeier: Aßlinger Häuserbuch. Aßling 1989.
  • Hans Lebmeier: Aßling – auf dem Weg ins 20. Jahrhundert. Aßling 1995, ISBN 978-3895700699.
  • Hans Lebmeier: So war's einmal – Dörfer, Märkte und Städte auf historischen Postkarten. Aßling 1998.
  • Hans Lebmeier: Lebendiges Aßling – Im Rhythmus der Jahreszeiten. Aßling 1999, ISBN 978-3895705731.
  • Gottfried Mayr: Ebersberg – Gericht Schwaben (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern 48). München, 1989, S. 285–287.
  • Verwaltungsgemeinschaft Aßling: Bürgerinformation. 4. Auflage 2009, Aßling 2009.
  • Martin Ziller: Assling – eine Landgemeinde. Aßling 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Aßling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. VG Aßling: Rathaus im Netz. Abgerufen am 16. Mai 2020.
  3. https://www.freistaat.bayern/dokumente/behoerde/50885266781
  4. Gemeinde Aßling in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 16. September 2018.
  5. Hans Lebmeier: Aßling: auf dem Weg ins 20. Jahrhundert. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1995, ISBN 3-89570-069-X, S. 374.
  6. Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon bayerischer Ortsnamen: Herkunft und Bedeutung; Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz. C.H.Beck, München 2006, ISBN 3-406-55206-4, S. 22.
  7. a b c VG Nachrichten: Ereignisse zum Kriegsende in der Gemeinde Aßling, abgerufen am 25. April 2020
  8. VG Aßling: Bebauungsplan Gewerbegebiet Rosenheimer Straße, abgerufen am 31. Oktober 2014
  9. Hallo Ebersberg: Zeit is worn, abgerufen am 31. Oktober 2014
  10. Hallo Ebersberg: Spatenstich bei Aßlinger Gewerbegebiet am Ölfeld, abgerufen am 10. Dezember 2018
  11. Münchner Merkur: „Blumenstrauß ohne Konfliktpotenzial“ - Nördlich der Glonner Straße in Aßling sollen Bauwünsche wahr werden, abgerufen am 17. Dezember 2020
  12. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 572.
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 16 (Digitalisat).
  14. https://www.statistik.bayern.de/statistikkommunal/09175112.pdf
  15. Verkündung des vorläufigen Ergebnissesder Wahl des Gemeinderatsam 15. März 2020
  16. SPD-Ortsverein Aßling (Memento des Originals vom 5. Juli 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.spd-assling.de
  17. tz.de: Bürgermeister Werner Lampl ist tot, abgerufen am 27. März 2014
  18. Aßling hat gewählt: Fent neuer Bürgermeister merkur-online
  19. Vorläufiges Wahlergebnis zur Bürgermeisterwahl Aßling
  20. Eintrag zum Wappen von Aßling in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  21. Armin Franzke, Josef Mauerer: 1860–2010: 150 Jahre Bahnstrecke Rosenheim – Salzburg. PB Service, München 2010, ISBN 978-3-9812639-2-3.
  22. Triebwagen brannte: Elf Leichtverletzte im Regionalzug von Rosenheim nach München ovb-online.de
  23. Assling erhebt Parkgebühren am Bahnhof freie-gemeindezeitung.de
  24. Bahnhof: Geringe Parkgebühren in Sicht merkur-online.de
  25. Barrierefrei zu Gleis 3 sueddeutsche.de
  26. Auflage Ebersberger Zeitung Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.
  27. Auflage Ebersberger SZ Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.
  28. Auflage VG-Nachrichten VG-Nachrichten