Julian Eberhard

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Julian Eberhard Biathlon
Julian Eberhard beim Weltcup in Oberhof 2014
Verband OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 9. November 1986
Geburtsort Saalfelden
Karriere
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2007
Debüt im Weltcup 2006
Weltcupsiege 1
Status aktiv
Medaillenspiegel
JEM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
IBU Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
0Silber0 2007 Bansko Staffel
Weltcupbilanz
Sprintweltcup 8. (2015/16)
letzte Änderung: 18. März 2016 1
1 Angaben möglicherweise lückenhaft

Julian Eberhard (* 9. November 1986 in Saalfelden) ist ein österreichischer Biathlet.

Der Saalfeldener Julian Eberhard, jüngerer Bruder von Tobias Eberhard, betreibt Biathlon seit 1996. Der Sportsoldat startet für den HSV Saalfelden und wird von Alfred Eder trainiert. Seit 2004 startete er in internationalen Junioren-Wettbewerben. Erster Höhepunkt hier wurde die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft 2005 in Kontiolahti. Im Einzel wurde er in Finnland 16., Elfter im Sprint und 14. der Verfolgung. Mit der Staffel verpasste er als Vierter knapp eine Medaille. 2006 folgte die Teilnahme in Presque Isle, wo Platz sieben im Einzel das beste Ergebnis wurde. Wenig erfolgreich war die Junioren-Weltmeisterschaft des Jahres in Langdorf. Seine letzte Junioren-Saison lief Eberhard 2007. Bei der Junioren-WM in Martell waren Platz 22 im Einzel und Rang vier mit der Staffel beste Resultate. Recht erfolgreich verlief noch einmal die Junioren-EM 2007 im bulgarischen Bansko. 16. wurde Eberhard dort im Einzel., 13. im Sprint und 14. der Verfolgung. Mit der Staffel, zu der auch Sven Grossegger, Andreas Zelzer und Dominik Landertinger gehörten, gewann er die Silbermedaille hinter Russland. Viermal kam er in Rennen des Junioren-Europacups auf das Podium, gewann aber kein Rennen.

Sein Debüt im Biathlon-Weltcup gab Eberhard 2006 bei einem Sprint in Hochfilzen, in dem er 57. wurde und sich damit auch gleich für den Verfolger (54.) qualifizieren konnte. Seit der Saison 2007/08 trat Eberhard im Biathlon-Europacup an. Mehrfach belegte er hier Platzierungen unter den besten Zehn. Einsätze im Weltcup blieben bis in die Saison 2008/09 Seltenheit. Seitdem trat Eberhard häufiger in dieser Wettkampfserie an, ohne sich zunächst fest etablieren zu können. Erste Punkte gewann er als 36. bei einem Sprint in Hochfilzen, eine Woche danach kam er an selber Stelle im Sprint bis auf Rang 29. Bei den Biathlon-Europameisterschaften 2009 wurde er im Sprint über 10 km 34. und im Einzel über 20 km ebenfalls 11. In der Staffel über 4 × 7,5 km wurde er mit dem österreichischen Team gemeinsam mit Andreas Schwabl, Sven Grossegger und Tobias Eberhard Fünfter. In der Weltcupsaison 2010/11 erreichte er mit den Rängen 20 im Sprint und 18 im Verfolgungsrennen in Presque Isle seine besten Weltcupresultate. Diese Resultate übertraf er mit einem 10. Platz im Sprintrennen von Fort Kent.

In der Saison 2015/16 gewann er nach einem 7. Platz im Sprint von Hochfilzen und einem 4. Platz im Sprint von Canmore im russischen Chanty-Mansijsk – ebenfalls im Sprint – sein erstes Weltcuprennen. Fehlerfrei und mit der zweitschnellsten Laufzeit setzte er sich gegen die ebenfalls fehlerfreien Deutschen Simon Schempp und Arnd Peiffer durch und verdrängte seinen Teamkameraden Dominik Landertinger vom Siegerpodest. Es war Eberhards erstes Podium in einem Einzelrennen und der erste Sprintsieg eines österreichischen Biathleten seit Christoph Sumann im slowakischen Osrblie im Dezember 2001.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 18. März 2016 RusslandRussland Chanty-Mansijsk Sprint

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]