Simon Eder

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Simon Eder Biathlon
Simon Eder (2009)
Verband OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 23. Februar 1983 (38 Jahre)
Geburtsort Zell am See, Österreich
Größe 186[1] cm
Gewicht 79 kg
Karriere
Beruf Sportsoldat
Verein HSV Saalfelden
Trainer Ricco Groß
Aufnahme in den
Nationalkader
1998
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2003
Debüt im Weltcup 2006
Weltcupsiege 7 (3 Einzelsiege)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 3 × Bronze
JWM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JEM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2010 Vancouver Staffel
Bronze 2014 Sotschi Staffel
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
Silber 2009 Pyeongchang Staffel
Bronze 2016 Oslo Einzel
Bronze 2017 Hochfilzen Staffel
Bronze 2017 Hochfilzen Massenstart
Silber 2021 Pokljuka Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2002 Ridnaun Einzel
Bronze 2004 Haute Maurienne Sprint
IBU Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
Gold 2003 Forni Avoltri Sprint
Silber 2003 Forni Avoltri Verfolgung
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 5. (2013/14, 2015/16)
Einzelweltcup 2. (2013/14, 2015/16)
Sprintweltcup 5. (2012/13)
Verfolgungsweltcup 2. (2009/10, 2013/14)
Massenstartweltcup 4. (2008/09, 2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 2 2
Sprint 0 0 1
Verfolgung 2 6 1
Massenstart 1 1 4
Staffel 4 10 11
letzte Änderung: 10. Februar 2021

Simon Eder (* 23. Februar 1983 in Zell am See) ist ein österreichischer Biathlet. Nach Erfolgen im Juniorenbereich startet er seit Mitte der 2000er Jahre im Weltcup und entschied dort 2009 sein erstes Rennen für sich. Er platzierte sich mehrmals unter den besten Zehn der Weltcupgesamtwertung und gewann sechs Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, vier davon mit der Staffel. Viel Aufmerksamkeit kam Eders Schießeinlagen zu, die mit einer durchschnittlichen Dauer von zeitweilig unter 20 Sekunden zu den schnellsten im Weltcup zählten.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge und Erfolge im Juniorenbereich (bis 2004)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simon Eder stammt aus Saalfelden und kam über seinen Vater, den Weltcupsieger und sechsmaligen Olympiateilnehmer Alfred Eder, früh mit dem Biathlonsport in Kontakt.[2] Alfred Eder betreute seinen Sohn über einen Großteil von dessen Laufbahn: zunächst im Nachwuchsbereich, von 2005 bis 2012 als Biathlon-Cheftrainer im Österreichischen Skiverband (ÖSV), später als privater Übungsleiter.[3] Seit 1998 gehört der für den HSV Saalfelden startende Simon Eder als Kaderathlet dem ÖSV an.[4]

Mit 18 Jahren gewann Eder bei den Juniorenweltmeisterschaften 2002 die Goldmedaille im 15-Kilometer-Einzelrennen vor den zeitgleichen Michael Rösch und Artjom Jakowlewitsch Gussew. Eder traf 19 von 20 Schüssen und wurde zum ersten österreichischen Juniorenweltmeister.[5] Bis zum Ende seiner Juniorenzeit 2004 holte er in seiner Altersklasse weitere Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften – darunter den EM-Titel 2003 im Sprint – und entschied mehrere Rennen im Junioren-Europacup für sich. Zudem erhielt er im Jänner 2003 beim Sprint von Ruhpolding seinen ersten Einsatz im Biathlon-Weltcup (das Rennen musste er wegen Fieber aufgeben[6]) und stand im Dezember 2003 als Dritter in Obertilliach erstmals auf dem Podium eines Europacups im Erwachsenenbereich.

Verzögerter Aufstieg in die Weltcupmannschaft (2004 bis 2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simon Eder beim Weltcup in Antholz 2010

Im Rückblick gab Eder an, in den Jahren von 2004 bis 2006 übertrainiert zu haben und „in eine Art Burnout gerutscht“ zu sein.[7] Er habe schnell Anschluss an die Leistungen der Weltcupmannschaft herstellen wollen und es habe die Einstellung vorgeherrscht, dass vor allem hartes Training zu Erfolg führe.[8] Die Saison 2006/07 sei er nach ärztlich empfohlener zweimonatiger Trainingspause auf seinem „Grundniveau“ angegangen.[7] In diesem Winter kam Eder in seinem zehnten Weltcuprennen, einem Sprint im heimischen Hochfilzen, als 22. zum ersten Mal in die Punkteränge. Zudem qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaften 2007 in Antholz, bei der er im Einzel 68. wurde und mit der österreichischen Staffel um Daniel Mesotitsch, Friedrich Pinter und Christoph Sumann Rang sechs belegte.

Ab der Weltcupsaison 2007/08 zählte Eder dauerhaft zur österreichischen Weltcupmannschaft[9] und etablierte sich in dieser als einer der stärksten Athleten: 2008 war er nach mehreren Top-Ten-Ergebnissen Achtzehnter der Weltcup-Gesamtwertung und somit hinter Friedrich Pinter zweitbester Österreicher. Im Folgejahr reihte er sich auf dem zwölften Rang ein und lief mehrmals auf das Podest in Einzelrennen. Das gelang ihm zum ersten Mal in der Verfolgung von Antholz im Jänner 2009, bei der er sich mit einem fehlerfreien Schießen vom 19. Rang im Sprint auf Platz zwei hinter Björn Ferry verbesserte. Kurz nachdem er bei den Weltmeisterschaften 2009 mit der Staffel die Silbermedaille gewonnen hatte, belegte er im März in Trondheim an einem Rennwochenende einen dritten sowie zwei zweite Plätze (jeweils hinter Ole Einar Bjørndalen). Beim Saisonabschluss in Chanty-Mansijsk blieb Eder im Massenstart als einziger der 30 Teilnehmer ohne Fehlschuss und entschied vor seinem Teamkollegen Dominik Landertinger erstmals ein Weltcuprennen für sich.

Besondere Aufmerksamkeit erregten Eders Schießeinlagen, die 2009 im Mittel 18 bis 19 Sekunden dauerten, damit zeitweilig die schnellsten im Weltcup waren[10] und ihm – in Anlehnung an den Comichelden, der „schneller als sein eigener Schatten“ zieht – den Spitznamen Lucky Luke eintrugen.[6] Eder sah sich in der Tradition von Athleten wie Raphaël Poirée und Michael Rösch, die den Trend „weg von größtmöglicher Sicherheit und hin zu kalkuliertem Risiko“ mitbegründet hätten.[11] Zunächst lag seine Trefferquote über die Saison gesehen bei für das Weltcupfeld in etwa durchschnittlichen 80 %.[12] Im weiteren Verlauf seiner Laufbahn konnte er sie auf bis zu 91 % steigern, womit er zwischenzeitlich (in der Saison 2018/19) der sicherste Schütze im gesamten Weltcup war.[13]

Etablierung in der internationalen Spitze und olympische Staffelmedaillen (2009 bis 2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begonnen mit dem zwölften Platz 2009 erreichte Eder neun Winter in Folge Resultate zwischen dem 5. und dem 15. Rang im Gesamtweltcup, ausgenommen die Saison 2011/12, in der er mehrere Wettkämpfe verpasste und 34. wurde. In diesen Jahren lief er beständig auf Punkteränge in Einzel-Weltcuprennen und erhielt 2015 seitens der Sportwebsite laola1.at die Zuschreibung als „große Konstante“ im österreichischen Team.[7] 2014 und 2016 feierte Eder zwei weitere Einzel-Weltcupsiege, die er beide in der Verfolgung einfuhr, jeweils von einem sechsten Platz im Sprint kommend: Im März 2014 traf er am Osloer Holmenkollen alle 20 Scheiben und gewann mit 20,7 Sekunden Vorsprung auf Björn Ferry; knapp zwei Jahre später – im Jänner 2016 in Ruhpolding – blieb er als einziger Athlet aus einer fünfköpfigen Führungsgruppe um Martin Fourcade und Johannes Thingnes Bø beim letzten Schießen ohne Fehler und siegte vor Fourcade.[14] Hinzu kamen über die Jahre weitere Podiumsergebnisse, insbesondere auch bei den Weltmeisterschaften 2016 in Oslo, bei denen Eder im 20-Kilometer-Einzelrennen wie auch Dominik Landertinger keinen Fehler schoss und hinter Martin Fourcade und seinem Teamkollegen Landertinger die Bronzemedaille gewann.

Gemeinsam mit Daniel Mesotitsch, Dominik Landertinger und (bis zu dessen Rücktritt 2014) Christoph Sumann war Eder bei Großereignissen durchgängig Mitglied der ÖSV-Staffel, bis 2013 in erster Linie als Startläufer, danach in wechselnder Position. Die Mannschaft gewann in dieser Konstellation im olympischen Staffelrennen 2010 von Vancouver die Silbermedaille und vier Jahre später im Rahmen der Spiele von Sotschi Bronze. Nach einer vierjährigen Pause siegten die Österreicher im Jänner 2014 in Ruhpolding zudem wieder in einem Staffel-Weltcuprennen, wobei der an Position drei laufende Eder die Mannschaft mit einer „schnelle[n], makellose[n] Stehend-Serie“ in Führung brachte.[15]

Training mit der Biathlonschmiede und Rückkehr zum ÖSV (seit 2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eder beim Stehendschießen (hier 2020 in Oberhof)

Bereits in der Vorbereitung auf die Saison 2015/16 trainierte Eder getrennt von der Trainingsgruppe der Männer und stattdessen gemeinsam mit den von seiner Cousine Sandra Flunger betreuten ÖSV-Frauen. Er begründete diesen Schritt mit der hohen Konkurrenzsituation im leistungsstarken Männerteam, die dazu führe, dass man bereits in der Vorbereitung die eigenen Grenzen überschreite und nicht die individuell optimale Trainingsintensität verfolge.[16] Zudem sah er Flunger neben seinem Vater – der seine Stellung als Cheftrainer 2012 verloren hatte – als wichtigste Bezugsperson an.[17] 2016 trennte sich Flunger vom ÖSV und übernahm gemeinsam mit Alfred Eder bis 2018 die Leitung der vom Skiverband unabhängigen Trainingsgruppe Biathlonschmiede, der sich mehrere Athleten anschlossen, darunter Simon Eder als einziger Mann.[18] Bei den Heim-Weltmeisterschaften 2017 in Hochfilzen gewann Eder die einzige österreichische Einzelmedaille: Im Massenstart traf er mit allen 20 Schüssen und wurde Dritter hinter Simon Schempp und Johannes Thingnes Bø, die ihn auf der Schlussrunde überholten. Zudem holte er mit der Staffel an der Seite von Daniel Mesotitsch, Julian Eberhard und Dominik Landertinger ebenfalls Bronze. Im Weltcup gewann Eder gemeinsam mit Lisa Hauser zwei Rennen in der Single-Mixed-Staffel, im März 2017 in Kontiolahti sowie im November 2017 in Östersund.

Die Biathlonschmiede löste sich mit dem Wechsel von Sandra Flunger zum Schweizer Skiverband im Sommer 2018 auf, Simon Eder und die weiteren Athletinnen wurden wieder voll in das ÖSV-Team integriert, dessen Männer nun von Ricco Groß trainiert wurden.[19] Mit dem Rücktritt Daniel Mesotitschs 2019 wurde Eder zum erfahrensten Athleten der österreichischen Weltcupmannschaft. Im Weltcup erreichte er weiterhin Top-10-Ergebnisse und platzierte sich durchgängig unter den vorderen 30 in der Gesamtwertung, insbesondere dank seiner Trefferquoten von etwa 90 %, die zu den besten im Weltcupfeld gehörten.[13] Nach der Festnahme mehrerer, darunter auch österreichischer, Skilangläufer als Folge der Dopingrazzien bei der Nordischen Ski-WM 2019 (Operation Aderlass) erklärte Eder in einem Interview mit der Tageszeitung Die Presse, auch ihm sei in der Vergangenheit Doping angeboten worden, was er sofort beim Bundeskriminalamt angezeigt habe.[20] Später begründete Eder, der sich bereits 2017 für härtere Dopingstrafen gegen den russischen Verband ausgesprochen hatte, seine Motivation zur Bekanntmachung der Vorgänge damit, er habe – gerade als Routinier – zeigen wollen, dass im österreichischen Biathlon sauber gearbeitet werde.[21]

In der Weltcupsaison 2018/19 konnte Eder vier Podestplatzierungen erreichen, davon einen dritten Platz im Einzel von Pokljuka, zwei zweite Plätze bei Single-Mixed-Staffeln sowie einen dritten Platz mit der Herrenstaffel. Im Gesamtweltcup belegte er den achten Platz. Im Winter 2019/20 folgten zwei weitere Weltcup-Podestplätze in Staffelbewerben. 2021 gewann Eder bei den Weltmeisterschaften auf der Pokljuka gemeinsam mit Dunja Zdouc, Lisa Hauser und David Komatz die Silbermedaille in der Single-Mixed-Staffel, während er im WM-Massenstart bis zum letzten Anstieg der Schlussrunde um die Medaillen kämpfte und letztlich beim Sieg Sturla Holm Lægreids Rang vier belegte.[22]

Persönliches und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eder ist aktuell Heeressportler des Österreichischen Bundesheeres mit dem Dienstgrad Zugsführer.[23] Zwischenzeitlich war er bei der Bundespolizei beschäftigt und vorübergehend – in der Saison 2011/12 – Biathlon-Profi ohne Nebentätigkeit.[24] Seit 2017 ist Eder verheiratet und Vater einer Tochter (* 2014).[25] Als Linkshänder ist er einer der wenigen Linksschützen im Weltcup.[11] Mit Blick auf seinen Einsatz für einen dopingfreien Sport lautet sein Motto: „Run fast, shoot clean. Shoot fast, run clean.“[26] (engl. für: „Laufe schnell, schieße sauber (fehlerfrei). Schieße schnell, laufe sauber.“).

2009 wurde Eder das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.[27]

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Siege bei Biathlon-Weltcups, getrennt aufgelistet nach Einzel- und Staffelrennen. Durch Anklicken des Symbols im Tabellenkopf sind die Spalten sortierbar.

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 29. März 2009 RusslandRussland Chanty-Mansijsk Massenstart
2. 22. März 2014 NorwegenNorwegen Oslo Verfolgung
3. 9. Jan. 2016 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Verfolgung
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 13. Dez. 2009 OsterreichÖsterreich Hochfilzen Staffel 1
2. 12. Jan. 2014 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Staffel 1
3. 12. März 2017 FinnlandFinnland Kontiolahti Single-Mixed-Staffel 2
4. 26. Nov. 2017 SchwedenSchweden Östersund Single-Mixed-Staffel 2

Weltcupplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 2 1 4 7
2. Platz 2 6 1 10 19
3. Platz 2 1 1 4 11 19
Top 10 12 25 33 25 66 161
Punkteränge 35 108 86 55 76 360
Starts 42 133 94 56 76 401
Stand: Saisonende 2020/21

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse bei Biathlon-Weltcups (Disziplinen- und Gesamtweltcup) gemäß Punktesystem

Saison Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Gesamt
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2006/07 8 49. 12 58. 20 68.
2007/08 59 8. 105 21. 111 18. 73 18. 348 18.
2008/09 40 36. 179 16. 186 6. 176 4. 581 12.
2009/10 67 18. 224 11. 196 2. 137 10. 653 8.
2010/11 73 19. 209 12. 183 5. 117 13. 582 11.
2011/12 82 10. 93 36. 67 37. 11 49. 253 34.
2012/13 30 40. 260 5. 179 11. 140 9. 607 11.
2013/14 79 2. 228 9. 237 3. 49 23. 585 5.
2014/15 31 32. 177 21. 140 18. 174 4. 522 15.
2015/16 138 2. 213 9. 254 5. 109 18. 714 5.
2016/17 58 18. 167 15. 215 8. 112 14. 552 13.
2017/18 58 7. 107 23. 180 9. 104 15. 449 18.
2018/19 86 7. 221 12. 241 9. 153 8. 701 8.
2019/20 56 17. 58 40. 44 33. 116 14. 274 24.
2020/21 70 7. 160 20. 182 13. 147 7. 606 15.

Biathlon-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixed-Staffel Single-Mixed-Staffel
Jahr Ort
2007 ItalienItalien Antholz 68. 6.
2008 SchwedenSchweden Östersund 33. 23. 20. 15. 4.
2009 Korea SudSüdkorea Pyeongchang 8. 14. 8. Silber 2.
2011 RusslandRussland Chanty-Mansijsk 17. 14. 17. 9. 9.
2012 DeutschlandDeutschland Ruhpolding 46. 34. 23. 5.
2013 TschechienTschechien Nové Město 10. 12. 42. 18. 5.
2015 FinnlandFinnland Kontiolahti 46. 12. 20. 19. 5. 5.
2016 NorwegenNorwegen Oslo 27. 16. Bronze 3. 11. 4. 5.
2017 OsterreichÖsterreich Hochfilzen 22. 12. 12. Bronze 3. Bronze 3. 9.
2019 SchwedenSchweden Östersund 15. 10. DNF 7. 8. 8.
2020 ItalienItalien Antholz 37. 12. 40. 6. 6.
2021 SlowenienSlowenien Pokljuka 16. 9. 7. 4. 10. Silber 2. 6.

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2010 Olympische Winterspiele | KanadaKanada Vancouver 11. 4. 6. 25. Silber 2.
Olympische Winterspiele 2014 Olympische Winterspiele | RusslandRussland Sotschi 7. 8. 4. 16. Bronze 3.
Olympische Winterspiele 2018 Olympische Winterspiele | Korea SudSüdkorea Pyeongchang 28. 14. 11. 14. 4. 10.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Simon Eder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Simon Eder. Eurosport, abgerufen am 23. Februar 2020.
  2. Silke Burgsteiner: Ein Leben für den Biathlon-Sport. In: Platzhirsch. März 2018, S. 10–12. Sandra Flunger – die Nichte Alfred Eders und Cousine Simon Eders sowie spätere ÖSV-Frauentrainerin – gab an, sie habe mit Simon die Wettkämpfe Alfred Eders im Garten mit einem Holzgewehr nachgestellt.
  3. Henriette Werner: "Viele Punkte gehören geändert" auf laola1.at, 16. Februar 2014.
  4. Steckbrief von Simon Eder auf oesv.at, abgerufen am 19. Mai 2020.
  5. Biathlon: Erstmals Gold für Österreich bei Junioren-WM. In: Der Standard. 2. Februar 2002.
  6. a b Christoph Nister: „Wie Phoenix aus der Asche“. In: Kronen Zeitung. 12. Jänner 2019.
  7. a b c Christoph Nister: Simon Eder: "Ich war respektlos" auf laola1.at. 11. März 2015, abgerufen am 19. Mai 2020.
  8. Mit der neuen Munition wieder gut in Schuss. In: Kurier. 8. Dezember 2017, S. 16. Abgerufen via PressReader. „Das Problem war, dass du dir als junger Sportler denkst und auch jeder dir sagt: Du musst trainieren. Es war einfach eine andere Zeit. Damals war man noch der Meinung: Wer am härtesten trainiert, der ist auch der Erfolgreichste.“
  9. Zu Beginn des Winters 2007/08 wurde Eder noch im A-Kader des ÖSV geführt und somit nicht in der höhergestellten Nationalmannschaft, der er erst ab 2008 angehörte, vgl. Die nordischen ÖSV-Kader 2007/08 (In: Wiener Zeitung. 7. Mai 2007) und Biathlon-Nationalkader Österreichs bekanntgegeben (auf biathlon-online.de, erschienen am 10. Mai 2008).
  10. Das Leben ist eine schwarze Scheibe. In: Kleine Zeitung. 10. Dezember 2009, S. 63. Abgerufen via PressReader.
  11. a b Giulio Gasparin: Alles mit links. In: Biathlonworld. Nummer 48/2018, S. 84–87.
  12. Viktoria Franke: Simon Eder im Interview: "So ein guter Schütze bin ich gar nicht" auf biathlon-online.de. 5. September 2009, abgerufen am 19. Mai 2020. „Wobei ich sagen muss, dass ich dieses Bild des fehlerfreien Schützen, das die Medien von mir haben, eigentlich gar nicht verstehen kann. Meine Trefferquote im letzten Jahr war nur bei 80 %, […]“
  13. a b IBU Biathlon Guide 2019/20, S. 374–375.
  14. Simon Eder triumphiert in Ruhpolding. In: Der Standard. 9. Jänner 2016.
  15. Biathlon: Herren-Staffel gewinnt in Ruhpolding. In: Die Presse. 9. Jänner 2014. Eder nahm das Rennen mit 22,1 Sekunden Rückstand als Vierter auf und lag nach seinem zweiten Schießen an erster Stelle, in etwa gleichauf mit dem Deutschen Erik Lesser, der mit 4,7 Sekunden Vorsprung auf ihn übergab.
  16. Christoph Nister: Neue Helden braucht das Land auf laola1.at. 4. Dezember 2015, abgerufen am 20. Mai 2020.
  17. Training mit den Frauen beflügelte Eder. In: Salzburger Nachrichten. 11. Jänner 2016, S. 19. Abgerufen via PressReader.
  18. Abseits des ÖSV-Mainstreams. auf sportv2.orf.at. 7. Februar 2017, abgerufen am 18. Mai 2020.
  19. Ein ideales Paar gibt die Zielrichtung vor. In: Salzburger Nachrichten. 5. Dezember 2018, S. 17. Abgerufen via PressReader.
  20. Biathleten Eder wurde vor einiger Zeit „etwas angeboten“ auf sport.orf.at. 6. März 2019, abgerufen am 20. Mai 2020. Vgl. Christoph Gastinger: Biathlet Simon Eder: "Doping? Auch mir wurde etwas angeboten". In: Die Presse. 5. März 2019.
  21. Roman Stelzl: Biathlon-Routinier Eder: „Es ist zehn Jahre zu wenig passiert“. In: Tiroler Tageszeitung. Zuletzt aktualisiert am 18. Dezember 2019.
  22. Eder schrammt an Traumfinish vorbei auf sport.orf.at. 21. Februar 2021.
  23. Auflistung der Bundesheer-Leistungssportler mit Stand vom 13. Februar 2019 auf der Website des Bundesheeres, abgerufen am 3. April 2020.
  24. Gerhard Öhlinger: Der Zufall hat bei Simon Eder keine Chance. In: Salzburger Nachrichten. 3. Oktober 2011, S. 17. Abgerufen via PressReader. „Ich möchte nichts mehr dem Zufall überlassen und habe den Schritt zum Profi gewagt. Ich bin nun ausschließlich Biathlet, meine Tätigkeit bei der Polizei ist nach zweieinhalb sehr schönen Jahren vorbei.“
  25. Eders besonderer Talisman am Geburtstag. In: Salzburger Nachrichten. 23. Februar 2018, S. 22. Abgerufen via PressReader.
  26. Simon Eder, Porträt auf atomic.com, abgerufen am 17. März 2019.
  27. Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich. Abgerufen am 9. Dezember 2015.