Martin Fourcade

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Martin Fourcade Biathlon
Martin Fourcade (2010)
Verband FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 14. September 1988 (28 Jahre alt)
Geburtsort Céret, Frankreich
Karriere
Verein Club Ski Nordique Villard de Lans
Trainer Siegfried Mazet
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2008
Debüt im Weltcup 2008
Weltcupsiege 72 (61 Einzelsiege)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 2 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 11 × Gold 10 × Silber 4 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
SJWM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 2010 Vancouver Massenstart
0Gold0 2014 Sotschi Verfolgung
0Gold0 2014 Sotschi Einzel
0Silber0 2014 Sotschi Massenstart
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Gold0 2011 Chanty-Mansijsk Verfolgung
0Silber0 2011 Chanty-Mansijsk Sprint
0Bronze0 2011 Chanty-Mansijsk Mixed-Staffel
0Gold0 2012 Ruhpolding Sprint
0Gold0 2012 Ruhpolding Verfolgung
0Gold0 2012 Ruhpolding Massenstart
0Silber0 2012 Ruhpolding Staffel
0Gold0 2013 Nové Město Einzel
0Silber0 2013 Nové Město Mixed-Staffel
0Silber0 2013 Nové Město Sprint
0Silber0 2013 Nové Město Verfolgung
0Silber0 2013 Nové Město Staffel
0Gold0 2015 Kontiolahti Einzel
0Silber0 2015 Kontiolahti Mixed-Staffel
0Bronze0 2015 Kontiolahti Staffel
0Gold0 2016 Oslo Mixed-Staffel
0Gold0 2016 Oslo Sprint
0Gold0 2016 Oslo Verfolgung
0Gold0 2016 Oslo Einzel
0Silber0 2016 Oslo Massenstart
0Gold0 2017 Hochfilzen Verfolgung
0Silber0 2017 Hochfilzen Staffel
0Silber0 2017 Hochfilzen Mixed-Staffel
0Bronze0 2017 Hochfilzen Sprint
0Bronze0 2017 Hochfilzen Einzel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 2007 Martell Staffel
IBU Junioren-Sommerbiathlon-WM
0Gold0 2008 Haute Maurienne Sprint
0Silber0 2008 Haute Maurienne Staffel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 1. (2011/12, 2012/13, 2013/14,
2014/15, 2015/16, 2016/17)
Einzelweltcup 1. (2012/13, 2015/16, 2016/17)
Sprintweltcup 1. (2011/12, 2012/13, 2013/14,
2014/15, 2015/16, 2016/17)
Verfolgungsweltcup 1. (2009/10, 2011/12, 2012/13,
2013/14, 2014/15, 2015/16, 2016/17)
Massenstartweltcup 1. (2012/13, 2013/14, 2015/16, 2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 10 2 2
Sprint 19 12 10
Verfolgung 21 9 8
Massenstart 11 6 2
Staffel 11 10 6
letzte Änderung: 19. März 2017

Martin Fourcade (* 14. September 1988 in Céret) ist ein französischer Biathlet. Der vier Jahre jüngere Bruder von Simon Fourcade gehört zu den erfolgreichsten Biathleten der Gegenwart. Bisher wurde er zweimal Olympiasieger, elfmal Weltmeister und sechsmal Gewinner der Weltcup-Gesamtwertung. Hinzu kommen 14 weitere WM-Medaillen und zwei weitere olympische Medaillen.

Herkunft, Kindheit und Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Fourcades Vater war ursprünglich Schwimmlehrer in Perpignan, zog aber dann in die Pyrenäen, um Bergführer zu werden. Er wuchs mit zwei Brüdern auf. Von seinen Eltern übernahm er die Liebe zur Natur und zu Outdoor-Aktivitäten, wie Wandern, Klettern und Mountainbiking.[1]

Fourcade besuchte wie sein vier Jahre älterer Bruder Simon das Pierre-de-Coubertin-Sportgymnasium in Font-Romeu-Odeillo-Via und später die Militärschule in Chamonix. Beide wurden Mitglieder der französischen Armeeauswahl.[1]

Martin Fourcade ist mit der Lehrerin Hélène liiert und lebt in Villard-de-Lans.[2] Aus der Verbindung ging eine Tochter (* 2015) hervor.[3]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge und erste Saison im Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Umzug der Familie in den Wintersportort La Llagonne (Département Pyrénées-Orientales), begann Fourcade dem Skilanglauf nachzugehen.[1] Durch seinen Bruder Simon kam er 2002 zum Biathlon. Er startet für den Club Ski Nordique Villard de Lans und wird von Stéphane Bouthiaux trainiert. Seit 2002 gehört er dem französischen Nationalkader an und ab 2006 startete er in internationalen Juniorenwettbewerben. Erster Höhepunkt war die Teilnahme an der Juniorenweltmeisterschaft 2007 in Martell. Fourcade wurde Fünfter im Einzel sowie Neunter in Sprint und Verfolgung. Gekrönt wurden diese Leistungen durch den Gewinn der Bronzemedaille in der Staffel. Weitere gute Ergebnisse folgten ein Jahr später bei der nächsten WM in Ruhpolding. Dort wurde er Achter im Einzel, Zehnter in der Verfolgung, Elfter im Sprint und Fünfter mit der französischen Juniorenstaffel. Im Junioren-Europacup erreichte Fourcade bis 2008 vier Podiumsplatzierungen und gewann dabei ein Sprintrennen in Cesana San Sicario. Bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2008 gewann er in Haute Maurienne bei den Wettbewerben der Junioren mit den Skirollern Gold im Einzel, wurde Vierter in der Verfolgung und gewann mit der Mixed-Staffel Silber.

Recht erfolgreich verlief Fourcades erster Wettbewerb im Erwachsenenbereich. Bei den Biathlon-Europameisterschaften 2008 in Nové Město na Moravě wurde er 23. im Einzel, 18. im Sprint, Neunter der Verfolgung sowie Achter im Staffelwettbewerb. Sein Debüt im Biathlon-Weltcup gab Fourcade beim Finale der Saison 2007/08 am Holmenkollen in Oslo. Er wurde 61. im Sprint und verpasste eine erstmalige Teilnahme an der Verfolgung nur um einen Platz. Zur Saison 2008/09 wurde Fourcade in den französischen Weltcup-Kader aufgenommen, war aber zu Beginn nur im Biathlon-Europacup aktiv. Beim dritten Weltcup-Event der Saison in Hochfilzen erhielt er seine erste Bewährungschance und gewann als 36. im Einzel erste Weltcuppunkte. Im folgenden Sprintrennen kam er auf Rang zehn. Bis zum Saisonende landete Fourcade bei 13 weiteren Rennen unter den ersten 25 – das beste Ergebnis war dabei ein achter Platz in der Verfolgung bei den Weltmeisterschaften in Pyeongchang. Mit diesen konstanten Leistungen etablierte er sich im französischen Kader und beendete seine erste Weltcupsaison mit 345 Punkten auf Platz 24 – als zweitbester Franzose hinter seinem Bruder Simon.

Saison 2009/10 – Erste Weltcupsiege und Silbermedaille bei den Olympischen Spielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2009/10 gelang Fourcade der endgültige Durchbruch in die Weltspitze. Er wurde durchgehend im Weltcup eingesetzt und gehörte zu den Stammläufern der französischen Staffel. Schon beim Saisonauftakt in Östersund lief er mit Platz 7 und 8 in Einzel und Sprint zweimal in die Top-Ten und gewann außerdem erstmals ein Staffelrennen. Rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver steigerte er seine Leistungen weiter und erzielte in den fünf Rennen vor den Spielen immer eine Top-Ten-Platzierung. Die Olympischen Spiele begannen für Fourcade aber im Vergleich eher enttäuschend, da er weder in Sprint (Platz 35), Verfolgung (Platz 34) oder Einzel (Platz 14) eine herausragende Platzierung erreichte. Zum Abschluss der Einzelwettbewerbe konnte er dann aber doch noch seinen größten bisherigen Karriereerfolg feiern, indem er im Massenstart die Silbermedaille gewann. An diese Leistung knüpfte Fourcade nach Olympia weiter an, als er in Kontiolahti im Sprint als Dritter einen Podestplatz errang. In der Verfolgung schaffte er dann den Sprung nach ganz vorne und gewann das erste Weltcuprennen seiner Karriere. Bei der vorletzten Weltcup-Station am Osloer Holmenkollen legte er nach und siegte sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung. Durch den Sieg im Jagdrennen verdrängte er in der Disziplinwertung des Verfolgungsweltcups den bis dahin führenden Simon Eder noch vom ersten Platz und sicherte sich die kleine Kristallkugel mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem Österreicher. Im Gesamtweltcup erreichte er mit seinen drei Saisonsiegen und insgesamt fünf Podestplätzen 719 Punkte und damit Platz 5 in der Endabrechnung.

Saison 2010/11 – Erster Weltmeistertitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2010/11 machte Martin Fourcade einen weiteren Schritt nach vorne. Zum Saisonauftakt in Östersund konnte der Franzose zwei dritte Plätze in Einzel und Sprint einfahren. Bis zu den Weltmeisterschaften in Chanty-Mansijsk folgten sieben weitere Podestplätze, darunter auch seine ersten beiden Siege im Massenstart. Bei den Weltmeisterschaften wurde Fourcade zu einem der bestimmenden Athleten und konnte insgesamt drei Medaillen gewinnen. Eine Silbermedaille im Sprint und ein dritter Platz in der Mixed-Staffel wurden dabei von der ersten Goldmedaille seiner Karriere in der Verfolgung gekrönt. Zum Abschluss der Saison konnte er noch einen weiteren Podestplatz beim Weltcupfinale in Oslo erreichen und erhöhte damit seine Ausbeute an Podiumsplätze in dieser Saison auf 12. Hinter Tarjei Bø und Emil Hegle Svendsen reichte dies mit 990 Punkten zum dritten Platz im Gesamtweltcup in seiner zweiten vollen Saison.

Saison 2011/12 – Erfolg im Gesamtweltcup und drei Goldmedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine bis dahin beste Saison erlebte Martin Fourcade 2011/12. Gleich zum Saisonauftakt in Östersund sicherte er sich zwei Siege in drei Rennen und übernahm somit auch das gelbe Trikot des Führenden im Gesamtweltcup. Im Laufe der Saison lieferte sich Fourcade einen Zweikampf mit dem Norweger Emil Hegle Svendsen um die Führung im Gesamtklassement. Nach dem Jahreswechsel musste Fourcade in Oberhof ein Rennen auslassen und verlor somit auch die Führung an Svendsen. Mit guten Ergebnissen bei den folgenden Weltcuprennen konnte er sich das gelbe Trikot zurückerobern und startete als einer der Mitfavoriten bei den Weltmeisterschaften 2012 in Ruhpolding, wo er jedoch zum Auftakt als Schlussläufer der Mixed-Staffel keine Medaille gewinnen konnte. Zu Beginn der Einzelrennen gelang ihm der Sieg im Sprint vor seinem Dauerrivalen Svendsen. Somit ging er als Erster ins anschließende Verfolgungsrennen und gewann auch dort, diesmal vor dem Schweden Carl Johan Bergman, die Goldmedaille, nachdem er ihn auf der Schlussrunde hatte abhängen können. Im Einzelrennen landete Fourcade nur auf dem 25. Rang. In der darauffolgenden Staffel ging Fourcade in Führung liegend als Schlussläufer an den Start. Es kam erneut zum direkten Duell mit Emil Hegle Svendsen. Beim letzten Schießen musste er drei Mal nachladen, während Svendsen ohne Fehlschuss blieb, für die norwegische Staffel die Führung übernahm und diese bis zum Ende vor Fourcade verteidigte. Beim abschließenden Massenstartrennen war Martin Fourcade trotz zweier Schießfehler zum dritten Mal bei den Titelkämpfen erfolgreich, nachdem er sich auf der Schlussrunde gegen den fehlerfrei gebliebenen Schweden Björn Ferry durchgesetzt hatte. Mit drei Gold- und einer Silbermedaille war er der erfolgreichste Athlet der Titelkämpfe. Zudem konnte er die Führung im Gesamtklassement ausbauen, da die Weltmeisterschaften auch für die Weltcupwertung mitzählten. Beim Saisonfinale im russischen Chanty-Mansijsk sicherte sich Fourcade mit zwei Siegen bereits frühzeitig den Sieg in der Gesamtwertung und entschied zugleich auch Sprint- und Verfolgungsweltcup für sich. Nach Patrice Bailly-Salins sowie dem vierfachen Sieger Raphaël Poirée ist Fourcade damit der dritte Franzose, der den Gesamtweltcup für sich entscheiden konnte.

Saison 2012/13 – Rekordsaison und zweiter Gewinn des Gesamtweltcups[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 2012/13 begann für Fourcade mit zwei Siegen (im Einzel und in der Verfolgung) beim Weltcupauftakt in Östersund. Bis zum Jahresende holte er vier weitere Podestplätze in fünf Wettbewerben bei den Weltcups in Hochfilzen und Pokljuka und ging mit der Führung im Gesamtweltcup in das Jahr 2013. Dieses begann für Fourcade mit einer Schulterverletzung, die er sich bei der World Team Challenge zugezogen hatte. Aufgrund dieser Verletzung konnte er an den Rennen in Oberhof nur bedingt teilnehmen und erreichte keine Top-10-Plätze. Zurück auf die Siegesspur fand Fourcade eine Woche später beim Weltcup in Ruhpolding, wo er sowohl in Sprint und Massenstart als auch mit der Mannschaft in der Staffel erfolgreich war. Die Weltmeisterschaft in Nové Město na Moravě startete für Fourcade mit einer Silbermedaille in der Mixed-Staffel. Zwei Tage später konnte er sich erneut über eine Silbermedaille freuen, welche er im Sprint gewann. Bei der darauffolgenden Verfolgung erreichte er erneut den zweiten Rang, wobei er sich wie schon im Sprint dem Norweger Emil Hegle Svendsen denkbar knapp geschlagen geben musste. Wenige Tage später errang Fourcade seinen ersten Titel dieser Weltmeisterschaften durch einen Sieg im Einzel, womit er in seiner Karriere nun mindestens eine WM-Goldmedaille in allen vier Individualdisziplinen gewinnen konnte. In der Herren-Staffel errang Fourcade mit seinen Teamkollegen erneut eine Silbermedaille. Im Massenstart, als letztem Event der WM, konnte Fourcade erstmals keine Medaille gewinnen. Insgesamt war Fourcade der fünfterfolgreichste Biathlet der Weltmeisterschaft und der erfolgreichste Nicht-Norweger.

Eine Woche nach der Weltmeisterschaft folgte der Weltcup am Holmenkollen in Oslo. Im Sprint musste Fourcade sich dem Norweger Tarjei Bø knapp geschlagen geben, in der darauffolgenden Verfolgung sicherte er sich seinen 20. Weltcupsieg und vorzeitig die kleine Kugel des Verfolgungsweltcups. Beim abschließenden Massenstart erreichte er den zweiten Platz und baute seinen Vorsprung im Gesamtweltcup weiter aus. Bei der Olympiaprobe in Sotschi konnte Fourcade das Einzelrennen gewinnen und sicherte sich, vier Rennen vor Saisonende, die Gesamtweltcupwertung sowie auch zum ersten Mal in seiner Karriere die Disziplinenwertung im Einzel. Beim Weltcupfinale in Chanty-Mansijsk gewann er den Sprint und erreichte im folgenden Verfolgungswettkampf den dritten Platz hinter dem Österreicher Christoph Sumann und seinem Bruder Simon. Im letzten Wettbewerb der Saison, dem Massenstart, sicherte sich Fourcade den insgesamt zehnten Saisonsieg. Mit diesem Erfolg gewann er auch die Kristallkugel im Massenstart-Weltcup und ist damit neben seinem Landsmann Raphaël Poirée (dem dies in der Saison 2003/04 gelang) der einzige Athlet, der in einer Saison alle kleinen Kristallkugeln für die vier Disziplinenwertungen, sowie die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup gewinnen konnte. Außerdem stellte der Franzose mit insgesamt 1.248 Punkten einen neuen Punkterekord im Weltcup auf und verbesserte damit die Marke von 1.110 Punkten des Norwegers Tarjei Bø aus der Saison 2010/11. Ebenfalls ein neuer Rekord sind die 19 Podestplätze, die Fourcade bei insgesamt 26 Wettbewerben einfahren konnte.

Saison 2013/14 – Zweifacher Olympiasieg und dritter Gewinn des Gesamtweltcups[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der Saison 2013/14 konnte Fourcade mit Siegen in Einzel und Sprint in Östersund gleich wieder die Gesamtführung im Weltcup übernehmen. Auch beim nachfolgenden Event in Hochfilzen gewann Fourcade ein Rennen. Seine Serie von 13 Podiumsplätzen in Folge endete schließlich beim dritten Weltcup-Event in Annecy-Le Grand Bornand, wo er in der Verfolgung nur den 17. Platz belegte. In Oberhof konnte er nach zwei dritten Plätzen mit dem Massenstart sein viertes Weltcup-Rennen der Saison gewinnen. Zugunsten der Olympia-Vorbereitung verzichtete Fourcade auf die Rennen in Ruhpolding, wodurch er auch kampflos die Disziplinenwertung im Einzel, die in dieser Saison in nur zwei Rennen entschieden wurde, an den Norweger Svendsen abgeben musste. Nach der Pause kehrte er in Antholz in den Weltcup zurück. Dort reichte es in Sprint und Verfolgung aber nur für die Plätze 5 und 9. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi erzielte Fourcade im ersten Wettbewerb, dem Sprint, nur den sechsten Platz. Im Verfolgungsrennen konnte er diesen Rückstand aber aufholen und seine erste Olympische Goldmedaille gewinnen. Drei Tage nach diesem Erfolg gewann Fourcade auch die Goldmedaille im Einzelrennen. Im Massenstart musste sich Fourcade im Zielsprint dem Norweger Svendsen geschlagen geben, gewann aber seine dritte Medaille in Sotschi. Gemeinsam mit Ole Einar Bjørndalen ist Fourcade damit der einzige Biathlet, der bei den gleichen Olympischen Spielen drei Medaillen in Individualdisziplinen gewinnen konnte. Bjørndalen war dies zuvor 2002 in Salt Lake City und 2006 in Turin gelungen.

Martin Fourcade, Biathlon Weltcup Oberhof 2014 – Verfolgung der Männer

Im ersten Weltcup nach den Olympischen Spielen erreichte Fourcade in Pokljuka jeweils den siebten Platz in Sprint und Verfolgung. Damit zementierte er seine Führung im Gesamtweltcup und konnte auch die Führung im Verfolgungsweltcup übernehmen. Im abschließenden Massenstart wurde er hinter dem Schweden Björn Ferry Zweiter. Beim vorletzten Weltcup-Event in Kontiolahti, erreichte Fourcade zwei weitere zweite Plätze in Sprint und Verfolgung. Dadurch gewann er nicht nur erneut die Sprint-Gesamtwertung, sondern auch zum dritten Mal in Folge den Gesamt-Weltcup. Zuvor war dies nur Frank Ullrich (1980–1982) und Fourcades Landsmann Raphaël Poirée (2000–2002) gelungen. Beim Weltcupfinale in Oslo sicherte sich Fourcade durch einen fünften Platz in der Verfolgung zum vierten Mal in seiner Karriere die kleine Kristallkugel für den Verfolgungsweltcup. Im abschließenden Massenstart feierte er seinen fünften Saisonerfolg im Weltcup und gewann auch die Gesamtwertung in dieser Disziplin. Durch den Gewinn seiner insgesamt zehnten kleinen Kristallkugel zog Fourcade mit seinem Landsmann Poirée gleich. Einzig Ole Einar Bjørndalen war mit insgesamt 20 kleinen Kristallkugeln erfolgreicher.

Saison 2014/15 – Vierter Gewinn des Gesamtweltcups[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 2014/15 begann für Fourcade mit einer Enttäuschung – in Östersund beendete er erstmals seit fast vier Jahren ein Rennen außerhalb der Punkteränge. Die nachfolgenden Sprint- und Verfolgungswettbewerbe entschied er aber für sich. Beim nächsten Weltcup-Event in Hochfilzen gewann er die Verfolgung und übernahm damit erstmals in dieser Saison die Führung im Gesamtweltcup. Nach dem Jahreswechsel konnte er diese Führung beim Weltcup-Event in Oberhof weiter zementieren – in Sprint und Massenstart feierte er seine Saisonsiege vier und fünf. Die folgenden Weltcup-Events verliefen für Fourcade eher durchwachsen. In Ruhpolding reichte es in zwei Rennen nicht für eine Platzierung unter den besten 20 und in Antholz war das beste Resultat ein fünfter Platz in der Verfolgung (nach Platz 25 im Sprint).

In Nové Město gelang Fourcade nach fünf Rennen ohne Topresultat wieder der Sprung auf das Podium mit Platz 3 in der Verfolgung. Vor dem achten Weltcup-Event der Saison war seine Führung im Gesamtweltcup auf nur noch sechs Punkte auf den Deutschen Simon Schempp zusammengeschmolzen. Doch in Oslo fand Fourcade zurück in die Erfolgsspur und gewann im Einzel sein sechstes Saisonrennen. Beim nachfolgenden Sprintrennen erreichte er den zweiten Platz und baute damit seine Führung im Weltcup vor der Weltmeisterschaft wieder auf mehr als 70 Punkte aus. Bei den Weltmeisterschaften in Kontiolahti gewann Fourcade drei Medaillen, zwei davon mit der französischen Mannschaft (Silber im Mixed, Bronze in der Staffel). In den Einzelwettbewerben war er zu Beginn weniger erfolgreich, verteidigte dann aber seinen Titel in der Einzeldisziplin erfolgreich. Fourcade wurde damit zum erst dritten Biathleten (neben Ole Einar Bjørndalen und Frank Ullrich), der bei vier Weltmeisterschaften in Folge mindestens eine Goldmedaille in Einzeldisziplinen gewann. Zu Beginn des Weltcupfinals in Chanty-Mansijsk gewann er den Sprintwettbewerb. Durch seinen insgesamt achten Saisonsieg sicherte er sich zum vierten Mal in Folge den Gewinn der kleinen Kristallkugel für die Sprintgesamtwertung. Im nachfolgenden Verfolgungswettbewerb reichte Fourcade ein vierter Platz um nicht nur erneut den Verfolgungsweltcup für sich zu entscheiden, sondern auch zum vierten Mal in Folge im Gesamtweltcup zu triumphieren.

Saison 2015/16 – Vier Goldmedaillen und fünfter Gewinn des Gesamtweltcups[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor Beginn der neuen Biathlonsaison nahm Fourcade erstmals an einem Weltcup-Rennen im Skilanglauf teil. Dabei erreichte er aber nur den 95. Platz. Beim nachfolgenden Freistil-Rennen erzielte er die 22. Position und gewann damit seine ersten Weltcup-Punkte im Langlauf. Rechtzeitig zum Auftakt der Saison 2015/16 kehrte Fourcade zu seiner Stammdisziplin zurück. In Östersund gewann er, wie schon in den Vorjahren, zwei Rennen (Sprint und Verfolgung) und eroberte damit bereits nach einem Weltcup-Event wieder das gelbe Trikot des Führenden im Gesamtweltcup. Beim zweiten Weltcup in Hochfilzen baute er diese Führung durch einen zweiten Platz im Sprint und seinen dritten Saisonsieg in der Verfolgung weiter aus. Der Erfolg in der Verfolgung war der 40. Weltcup-Sieg für Fourcade. Nur Ole Einar Bjørndalen (94) und Raphaël Poirée (44) gewannen mehr Einzelrennen in ihrer Karriere. Beim letzten Event des Jahres in Pokljuka gelang Fourcade nur ein Podestplatz in drei Rennen.

Deutlich verbessert zeigte sich der Franzose nach dem Jahreswechsel, indem er in Ruhpolding neben zwei Siegen in Massenstart und Einzel noch zwei weitere zweite Plätze und einen vierten Platz erreichte. Dadurch baute er seinen Vorsprung im Gesamtweltcup auf nahezu 200 Punkte aus. Das nächste Weltcup-Event in Antholz startete für Fourcade zwar mit dem bislang schlechtesten Saisonergebnis (Platz 28 im Sprint), er verbesserte sich in der Verfolgung aber auf den 4. Platz. Auch bei den nordamerikanischen Rennen in Canmore und Presque Isle blieb er in der Erfolgsspur. Durch seine Saisonsiege sechs und sieben erhöhte er seine Anzahl an Erfolgen auf 44 und zog mit seinem Landsmann Raphaël Poirée gleich.

Die Weltmeisterschaften 2016 in Oslo wurden zu den erfolgreichsten Titelkämpfen in der bisherigen Karriere von Fourcade. Gleich zum Start sicherte er sich mit der französischen Mixed-Staffel den Titel. Es war seine erste Goldmedaille in einer Mannschaftsdisziplin. Die nachfolgenden Einzelwettkämpfe dominierte Fourcade: so gewann er hintereinander die Goldmedaille in Sprint, Verfolgung und Einzel. Einzig im Massenstart musste er sich denkbar knapp dem Norweger Johannes Thingnes Bø geschlagen geben und gewann Silber. Mit vier Goldmedaillen und einer Silbermedaille waren es die erfolgreichsten Weltmeisterschaften, die je ein Biathlet bestritten hat. Nur Tora Berger war bei den Damen 2013 mit viermal Gold und zweimal Silber erfolgreicher. Durch die Erfolge in den Einzelrennen zog Fourcade mit Frank Ullrich gleich, der als erster und bis dato einziger Biathlet bei fünf aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften immer mindestens eine Goldmedaille in Einzelrennen gewonnen hatte. Mit insgesamt neun Weltmeistertiteln in Einzelrennen liegt Fourcade nun nur noch hinter Ole Einar Bjørndalen, der in seiner Karriere 11 Goldmedaillen in Einzelrennen gewann.

Durch die erfolgreiche Weltmeisterschaft sicherte sich Fourcade auch vorab den Gewinn im Gesamtweltcup - zum fünften Mal in Folge. Außerdem gelang es Fourcade, wie schon in der Saison 2012/13, alle vier Disziplinenwertungen für sich zu entscheiden. Der insgesamt sechste Erfolg im Verfolgungsweltcup ist dabei auch ein neuer Rekord.

Saison 2016/17 – 14 Saisonsiege und sechster Gewinn des Gesamtweltcups[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fourcade startete erfolgreich in die Biathlon-Saison 2016/17. Wie schon in den fünf Jahren zuvor gelangen dem Franzosen gleich zwei Rennerfolge beim Weltcupauftakt in Östersund. Diese Erfolgsbilanz setzte sich beim zweiten Weltcupevent der Saison auf der Pokljuka fort, wo Fourcade mit Sprint und Verfolgung zwei weitere Rennen gewann. Der Sieg im Sprintrennen war dabei der 50. Weltcupsieg in seiner Laufbahn. Zudem gewann Fourcade, zusammen mit seinen französischen Mannschaftskollegen, das erste Staffelrennen der Saison. Es war der erste Staffelerfolg für Frankreich seit Januar 2014.

Martin Fourcade nach seinem Sieg im Sprint von Östersund

Auch beim dritten Weltcupevent der Saison in Nové Město na Moravě dominierte Fourcade weiter. So gewann er neben Sprint und Verfolgung auch das erste Massenstartrennen der Saison und erhöhte die Anzahl seiner Saisonsiege auf sieben. Nach dem letzten Rennen des Jahres 2016 ging Fourcade mit einem Vorsprung von rund 160 Punkten auf Anton Schipulin und Johannes Thingnes Bø in den Jahreswechsel. Mit fünf Siegen in Serie stellte er zudem den Rekord der längsten Siegesserie innerhalb einer Saison ein, was zuvor Ole Einar Bjørndalen zweimal (2004/05 sowie 2006/07) gelungen war. Saisonübergreifend hält der Norweger aber weiterhin mit acht Siegen in Serie im Jahr 2006 den Rekord.

Nach dem Jahreswechsel erzielte Fourcade mit dem achten Platz im Sprint von Oberhof sein bis dahin schlechtestes Saisonresultat. Beim nachfolgenden Verfolgungsrennen gelang ihm aber die erfolgreiche Aufholjagd zu seinem 55. Weltcuperfolg. Das abschließende Massenstartrennen in Oberhof beendete Fourcade auf dem dritten Platz, der insgesamt 100. Podiumsplatzierung in seiner Karriere. Bei der fünften Weltcupstation in Ruhpolding gewann Fourcade seine Saisonrennen neun und zehn, wodurch er seine persönliche Bestleistung aus den Saisons 2012/13 und 2015/16 schon nach 13 von 26 Saisonrennen einstellte. Beim sechsten Event der Saison in Antholz gewann Fourcade erstmals kein Rennen, erreichte mit Platz 2 (Einzel) und Platz 5 (Massenstart) dennoch weitere Spitzenplatzierungen. So startete er mit einem Vorsprung von mehr als 250 Punkten im Gesamtweltcup auf Anton Schipulin in die Weltmeisterschaften.

Bei der WM 2017 in Hochfilzen gewann Fourcade fünf Medaillen. Durch die erfolgreiche Titelverteidigung in der Verfolgung wurde er zum ersten Biathleten der bei sechs aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften immer mindestens eine Goldmedaille in Einzelwettbewerben gewann. Es blieb allerdings die einzige Goldmedaille für Fourcade in Hochfilzen, der in Einzel und Sprint noch zweimal den dritten Platz belegte und in beiden Teamwettbewerben die Silbermedaille gewann. Beim ersten Weltcupevent nach der WM in Pyeongchang sicherte er sich durch einen dritten Platz im Sprint vorzeitig den Gewinn des Gesamtweltcups - zum sechsten Mal in Folge. Dadurch stellte er die bisherige Bestmarke von Ole Einar Bjørndalen ein. Einen weiteren Rekord des Norwegers egalisierte Fourcade beim anschließenden Verfolgungsrennen. Durch seinen insgesamt 12. Saisonsieg erreichte er die gleiche Anzahl an Erfolgen, die Bjørndalen in der Saison 2004/05 erzielt hatte.

Bereits beim nächsten Event in Kontiolahti stellte Fourcade mit seinem 13. Saisonsieg im Sprint eine neue Bestmarke auf. Sein insgesamt 60. Weltcupsieg sicherte ihm zudem vorzeitig den sechsten Gewinn der Sprintwertung. Einen Tag später gewann er außerdem zum siebten Mal den Verfolgungsweltcup, obwohl er nach vier Schießfehlern noch auf den fünften Platz abrutschte. Beim abschließenden Weltcup-Event in Oslo gewann Fourcade nach zweiten Plätzen in Sprint und Verfolgung sein 14. Saisonrennen im Massenstart. Durch den Sieg verdrängte er den Deutschen Simon Schempp noch vom ersten Platz in der Disziplinenwertung. So gewann Fourcade, wie schon in der Vorsaison und zum insgesamt dritten Mal in seiner Karriere, alle vier Disziplinenwertungen und den Gesamtweltcup in einer Saison. Mit insgesamt 20 kleinen Kristallkugeln für Disziplinenwertungen schloss er außerdem zur Bestmarke von Ole Einar Bjørndalen auf. Mit 1322 Weltcuppunkten und 22 Podestplätzen verbesserte Fourcade zudem auch seine eigenen Rekorde aus der Saison 2012/13.

Bilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Fourcade ist nicht nur der erfolgreichste Biathlet seiner Generation, sondern gehört mittlerweile auch zu den erfolgreichsten Biathleten der Geschichte.

Mit insgesamt 61 Weltcupsiegen liegt er auf Platz 2 der Bestenliste hinter dem Norweger Ole Einar Bjørndalen, der 94 Weltcupsiege vorweisen kann. Zusammen mit dem Norweger hält Fourcade den Rekord von sechs Erfolgen im Gesamtweltcup. Dabei gewann er alle sechs Titel in Folge und ist der einzige Biathlet, der den Gesamtweltcup häufiger als dreimal hintereinander gewann. Mit 20 Erfolgen in Disziplinenwertungen liegt er auch in dieser Bestenliste gleichauf mit Bjørndalen. Seine drei Siege im Einzelweltcup (zusammen mit Michael Greis) und sieben Siege im Verfolgungsweltcup sind dabei Rekord. Zudem gelang es Fourcade dreimal den Gesamtweltcup sowie alle vier Disziplinenwertungen in einer Saison zu gewinnen (2012/13, 2015/16 und 2016/17). Dies gelang außer ihm nur seinem Landsmann Raphaël Poirée (2003/04).

Zusätzlich hält Fourcade auch einige weitere Rekorde im Biathlon-Weltcup. So stellte er in der Saison 2016/17 mit 1322 Weltcuppunkten eine neue Bestmarke auf. Schon zuvor hatte er hier den Rekord mit 1248 Punkten (Saison 2012/13) gehalten. Außerdem hält er den Rekord für die meisten Saisonsiege (14, Saison 2016/17) und meisten Podiumsplatzierungen in einer Saison (22, Saison 2016/17).

Fourcade gehört ebenfalls zu den erfolgreichsten Teilnehmern bei Biathlon-Weltmeisterschaften. Mit 25 Medaillen (11 × Gold, 10 × Silber, 4 × Bronze) liegt er auf Platz 3 der ewigen Bestenliste. In der Wertung der Einzeldisziplinen liegt er mit 10 × Gold, 4 × Silber, 2 × Bronze nur hinter Ole Einar Bjørndalen (11/6/9). Mit vier Gold- und einer Silbermedaille bei der WM 2016 in Oslo wurde Fourcade zum erfolgreichsten männlichen Biathlet bei einer Weltmeisterschaft. Zudem ist er der einzige Biathlet, der bei sechs aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften immer mindestens eine Goldmedaille in einem Einzelrennen erzielte.

Bei seinen bisher zwei Teilnahmen bei Olympischen Winterspielen gewann Fourcade zwei Gold- und zwei Silbermedaillen. Er ist einer von nur sechs Biathleten, die mehr als eine Goldmedaille in Einzelrennen gewannen.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixed-Staffel
Olympische Winterspiele 2010
KanadaKanada Vancouver
35. 34. 14. 2. 6.
Olympische Winterspiele 2014
RusslandRussland Sotschi
6. 1. 1. 2. 8. 6.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixed-Staffel
Weltmeisterschaften 2009

Korea SudSüdkorea Pyeongchang

18. 8. 13. 15. 4.
Weltmeisterschaften 2011

RusslandRussland Chanty-Mansijsk

2. 1. 10. 10. 12. 3.
Weltmeisterschaften 2012

DeutschlandDeutschland Ruhpolding

1. 1. 25. 1. 2. 11.
Weltmeisterschaften 2013

TschechienTschechien Nové Město Na Moravě

2. 2. 1. 10. 2. 2.
Weltmeisterschaften 2015

FinnlandFinnland Kontiolahti

12. 7. 1. 10. 3. 2.
Weltmeisterschaften 2016

NorwegenNorwegen Oslo

1. 1. 1. 2. 9. 1.
Weltmeisterschaften 2017

OsterreichÖsterreich Hochfilzen

3. 1. 3. 5. 2. 2.

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 14. März 2010 FinnlandFinnland Kontiolahti Verfolgung (12,5 km)
2. 18. März 2010 NorwegenNorwegen Oslo Sprint (10 km)
3. 20. März 2010 NorwegenNorwegen Oslo Verfolgung (12,5 km)
4. 22. Januar 2011 ItalienItalien Antholz Massenstart (15 km)
5. 13. Februar 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fort Kent Massenstart (15 km)
6. 6. März 2011 RusslandRussland Chanty-Mansijsk (WM) Verfolgung (12,5 km)
7. 30. November 2011 SchwedenSchweden Östersund Einzel (20 km)
8. 4. Dezember 2011 SchwedenSchweden Östersund Verfolgung (12,5 km)
9. 11. Februar 2012 FinnlandFinnland Kontiolahti Sprint (10 km)
10. 3. März 2012 DeutschlandDeutschland Ruhpolding (WM) Sprint (10 km)
11. 4. März 2012 DeutschlandDeutschland Ruhpolding (WM) Verfolgung (12,5 km)
12. 11. März 2012 DeutschlandDeutschland Ruhpolding (WM) Massenstart (15 km)
13. 16. März 2012 RusslandRussland Chanty-Mansijsk Sprint (10 km)
14. 17. März 2012 RusslandRussland Chanty-Mansijsk Verfolgung (12,5 km)
15. 28. November 2012 SchwedenSchweden Östersund Einzel (20 km)
16. 2. Dezember 2012 SchwedenSchweden Östersund Verfolgung (12,5 km)
17. 12. Januar 2013 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Sprint (10 km)
18. 13. Januar 2013 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Massenstart (15 km)
19. 14. Februar 2013 TschechienTschechien Nové Město na Moravě (WM) Einzel (20 km)
20. 2. März 2013 NorwegenNorwegen Oslo Verfolgung (12,5 km)
21. 7. März 2013 RusslandRussland Sotschi Einzel (20 km)
22. 9. März 2013 RusslandRussland Sotschi Sprint (10 km)
23. 15. März 2013 RusslandRussland Chanty-Mansijsk Sprint (10 km)
24. 17. März 2013 RusslandRussland Chanty-Mansijsk Massenstart (15 km)
25. 28. November 2013 SchwedenSchweden Östersund Einzel (20 km)
26. 30. November 2013 SchwedenSchweden Östersund Sprint (10 km)
27. 8. Dezember 2013 OsterreichÖsterreich Hochfilzen Verfolgung (12,5 km)
28. 5. Januar 2014 DeutschlandDeutschland Oberhof Massenstart (15 km)
29. 23. März 2014 NorwegenNorwegen Oslo Massenstart (15 km)
30. 6. Dezember 2014 SchwedenSchweden Östersund Sprint (10 km)
31. 7. Dezember 2014 SchwedenSchweden Östersund Verfolgung (12,5 km)
32. 14. Dezember 2014 OsterreichÖsterreich Hochfilzen Verfolgung (12,5 km)
33. 10. Januar 2015 DeutschlandDeutschland Oberhof Sprint (10 km)
34. 11. Januar 2015 DeutschlandDeutschland Oberhof Massenstart (15 km)
35. 12. Februar 2015 NorwegenNorwegen Oslo Einzel (20 km)
36. 12. März 2015 FinnlandFinnland Kontiolahti (WM) Einzel (20 km)
37. 19. März 2015 RusslandRussland Chanty-Mansijsk Sprint (10 km)
38. 5. Dezember 2015 SchwedenSchweden Östersund Sprint (10 km)
39. 6. Dezember 2015 SchwedenSchweden Östersund Verfolgung (12,5 km)
40. 12. Dezember 2015 OsterreichÖsterreich Hochfilzen Verfolgung (12,5 km)
41. 10. Januar 2016 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Massenstart (15 km)
42. 13. Januar 2016 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Einzel (20 km)
43. 4. Februar 2016 KanadaKanada Canmore Sprint (10 km)
44. 12. Februar 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Presque Isle Verfolgung (12,5 km)
45. 5. März 2016 NorwegenNorwegen Oslo (WM) Sprint (10 km)
46. 6. März 2016 NorwegenNorwegen Oslo (WM) Verfolgung (12,5 km)
47. 10. März 2016 NorwegenNorwegen Oslo (WM) Einzel (20 km)
48. 1. Dezember 2016 SchwedenSchweden Östersund Einzel (20 km)
49. 3. Dezember 2016 SchwedenSchweden Östersund Sprint (10 km)
50. 9. Dezember 2016 SlowenienSlowenien Pokljuka Sprint (10 km)
51. 10. Dezember 2016 SlowenienSlowenien Pokljuka Verfolgung (12,5 km)
52. 15. Dezember 2016 TschechienTschechien Nové Město na Moravě Sprint (10 km)
53. 17. Dezember 2016 TschechienTschechien Nové Město na Moravě Verfolgung (12,5 km)
54. 18. Dezember 2016 TschechienTschechien Nové Město na Moravě Massenstart (15 km)
55. 7. Januar 2017 DeutschlandDeutschland Oberhof Verfolgung (12,5 km)
56. 13. Januar 2017 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Sprint (10 km)
57. 15. Januar 2017 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Verfolgung (12,5 km)
58. 12. Februar 2017 OsterreichÖsterreich Hochfilzen (WM) Verfolgung (12,5 km)
59. 4. März 2017 Korea SudSüdkorea Pyeongchang Verfolgung (12,5 km)
60. 10. März 2017 FinnlandFinnland Kontiolahti Sprint (10 km)
61. 19. März 2017 NorwegenNorwegen Oslo Massenstart (15 km)

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 6. Dezember 2009 SchwedenSchweden Östersund Staffel1
2. 22. Januar 2012 ItalienItalien Antholz Staffel2
3. 10. Januar 2013 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Staffel2
4. 20. Januar 2013 ItalienItalien Antholz Staffel2
5. 19. Januar 2014 ItalienItalien Antholz Staffel2
6. 30. November 2014 SchwedenSchweden Östersund Mixed-Staffel3
7. 7. Februar 2016 KanadaKanada Canmore Single-Mixed-Staffel4
8. 3. März 2016 NorwegenNorwegen Oslo (WM) Mixed-Staffel5
9. 27. November 2016 SchwedenSchweden Östersund Single-Mixed-Staffel4
10. 11. Dezember 2016 SlowenienSlowenien Pokljuka Staffel6
11. 5. März 2017 Korea SudSüdkorea Pyeongchang Staffel7
2 Mit Simon Fourcade, Jean-Guillaume Béatrix und Alexis Bœuf.
3 Mit Anaïs Bescond, Anaïs Chevalier und Simon Fourcade.
5 Mit Marie Dorin-Habert, Anaïs Bescond und Quentin Fillon Maillet.
6 Mit Jean-Guillaume Béatrix, Quentin Fillon Maillet und Simon Desthieux.
7 Mit Jean-Guillaume Béatrix, Simon Fourcade und Simon Desthieux.

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 10 19 21 11 11 72
2. Platz 2 12 9 6 10 39
3. Platz 2 10 8 2 6 28
Top 10 18 58 53 32 45 206
Punkteränge 23 77 63 41 47 251
Starts 26 84 63 41 47 261
Stand: 19. März 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Martin Fourcade – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Martin Fourcade. In: Internationales Sportarchiv 40/2015 vom 29. September 2015, ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 11/2017 (abgerufen via Munzinger Online).
  2. Martin Fourcade: La star des JO réconciliée avec son frère, médaille d'or en vue bei purepeople.com, 7. Februar 2014 (abgerufen am 19. März 2017).
  3. Martin Fourcade wurde zum ersten Mal stolzer Vater bei biathlon-news.de, 16. September 2015 (abgerufen am 19. März 2017).