Liste der Baudenkmäler in Neufraunhofen

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Neufraunhofen aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Neufraunhofen

Baudenkmäler in Neufraunhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 2
(Standort)
Ehemaliges Pfarrhaus auch Benefiziatenhaus, zweigeschossiger Walmdachbau, um 1800. D-2-74-154-1 BW
Hofmark 2, 4, 6, Nähe Veldener Straße
(Standort)
Gräflich Soden-Fraunhofensches Schloss umfangreiche überwiegend barocke Anlage;

Herrschaftsgebäude in drei Flügeln mit Schlosskirche und ehemaligen Kapuzinerhospiz um einen Innenhof geordnet, die Flügelbauten in den unteren Teilen ab 1393, ausgebaut im 16. Jahrhundert, 1630 Anbau des Nordflügels, 1718 Erhöhung und Erweiterung der Süd- und Nordflügel, Neben- und Torbauten größtenteils 18./19. Jahrhundert, Schlossflügel mit teils rekonstruierter rustizierender Fassadenmalerei; mit Ausstattung; katholische Schlosskirche St. Johannes Baptist und Mariä Empfängnis, nach Westen ausgerichteter Saalbau mit angebautem Seitenschiff, erste gotische Anlage um 1409, barocker Neubau von Schiff und Westchor 1709/14, Rokokofassade und Turm um 1753, das Turmuntergeschoss wohl mittelalterlich, Erweiterung des Schiffes an der Nordseite 1930, reich gegliederte, geschweifte Ostfront mit Volutengiebel, Ostturm mit flacher Kuppelhaube über Segmentbogengiebel, Nebenraum der Kirche zur ehemaligen Brauerei gehörig; mit Ausstattung; westlich der Kirche ehemaligen Kapuzinerhospiz, schlichte Rechteckanlage, Ziegelbau mit Steildach, von 1716/17, 1853 als Mädchenschule genutzt; großer Ökonomiehof; der Südteil mit barockem Torbogen, mit ehemaligem Verwaltungsgebäude, zweigeschossiger Bau mit Krüppelwalm, 18. Jahrhundert, anschließender Stadel, massiver Satteldachbau, Ende 19. Jahrhundert erneuert; Stallbau mit ehemaligem Marstall, Schweine- und Kuhstall, nebst Schweizerhaus, L-förmiger Gebäudekomplex, zweigeschossig, mit Walmdach, 1753 und um 1840; nördlich Gärtnerhaus, zweigeschossiges massives Gebäude mit Zeltdach, um 1920; hölzerner Remisenbau, Ständerbau mit Satteldach und Bundwerk, wohl 18. Jahrhundert; große Scheune, Satteldachbau in Holzbauweise, wohl 19. Jahrhundert; Brauereihof, nördlich an die Herrschaftsbauten anschließend, mit ehemaliger Brauerei, ehemalige Bierkellergebäude, massive Satteldachbauten, 18. Jahrhundert, mit ehemaliger Schmiede, zweigeschossiger massiver Satteldachbau, um 1840; Tordurchfahrten zum nördlichen Ökonomiehof, 18. Jahrhundert; Schlosspark, barocke Anlage, erweitert 1830/40 und 1880/1914; Votivkapelle im Schlosspark, neugotischer Blankziegelbau, Dachreiter mit Spitzhelm, um 1880; erhaltenen Teile der Einfriedungsmauer im Osten und Süden des Schlossbezirks, Backstein, 19. Jahrhundert.

D-2-74-154-2 Gräflich Soden-Fraunhofensches Schloss
Hofmark 11
(Standort)
Gräfliche Tavernwirtschaft zweigeschossiger Blockbau-Obergeschoss mit Flachsatteldach, wohl um 1670. D-2-74-154-3 BW

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nähe Dombach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 11
(Standort)
Mühle am Lernerbach Mühlengebäude, dreigeschossiger Bau mit Flachsatteldach, Blockbau und Ständerbohlenbau, teilweise Ziegelmauerwerk, bezeichnet 1861. D-2-74-154-6 BW

Georgenzell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 1
(Standort)
Katholische Kirche St. Georg Saalkirche, Blankziegelbau, spätgotische Anlage der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts vor allem im Inneren barock umgestaltet, südlich Chorflankenturm, viergeschossig untergliedert, Oberbau achteckig mit Spitzbogenblenden, Spitzhelm von 1868/69; mit Ausstattung. D-2-74-154-7 BW

Hinterskirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 17
(Standort)
Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt Saalkirche, Chor spätgotisch, barock verändert, Ostturm barock mit achtseitigem Oberbau und Zwiebelhaube, Langhaus mit kleinem Dachreiter, neubarock mit Elementen des Heimatstils, von Michael Kurz, 1909–1913; mit Ausstattung. D-2-74-154-8 BW

Kobl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofs mit Stadel zweigeschossiges Gebäude mit Flachsatteldach, Blockbau-Obergeschoss mit Säulenarkaden an der Giebelfront, 17./18. Jahrhundert;

Stadel, südlich offener Ständerriegelbau mit Satteldach und Bundwerk, 18. Jahrhundert, teilweise versteinert.

D-2-74-154-9 BW

Krüglau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 1
(Standort)
Nebengebäude mit Stadel Ziegelbau mit Satteldach und Traufschrot zum Hof, Blockbau-Traidkasten im Obergeschoss, bezeichnet 1803;

Stadel, Ständerbohlenbau mit Satteldach, wohl gleichzeitig.

D-2-74-154-10 BW

Ried[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 3
(Standort)
Wohnhaus eines Dreiseithofs zweigeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach, bezeichnet 1788. D-2-74-154-14 BW

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Objekte existieren zwar noch, wurden aber aus der Bayerischen Denkmalliste gestrichen.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Asbach, Haus Nr. 4
(Standort)
Wohnstallhaus zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, mit Giebelschrot, um 1800. D-2-74-154-4 BW
Breitenaich, Haus Nr. 2
(Standort)
Zugehöriger stattlicher Riegelbundwerkstadel bezeichnet 1788. D-2-74-154-5 BW
Rettenbach, Haus Nr. 3
(Standort)
Wohnstallhaus mit Stadel mit Blockbau-Giebel, um 1800;

Ständerbohlen-Stadel, gleichzeitig.

D-2-74-154-12 BW
Schrankbaum, Haus Nr. 1 1/2
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofs Blockbau-Obergeschoss mit Schrot, um 1762. D-2-74-154-13 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Neufraunhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien