Liste der Geotope im Landkreis Haßberge

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Diese Liste enthält die Geotope des unterfränkischen Landkreises Haßberge in Bayern.[1] Die Liste enthält die amtlichen Bezeichnungen für Namen und Nummern des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie deren geographische Lage. Diese Liste ist möglicherweise unvollständig. Im Geotopkataster Bayern sind etwa 3.400 Geotope (Stand Oktober 2018) erfasst. Das LfU sieht einige Geotope nicht für die Veröffentlichung im Internet geeignet. Einige Objekte sind zum Beispiel nicht gefahrlos zugänglich oder dürfen aus anderen Gründen nur eingeschränkt betreten werden.

Name Bild Geotop ID Gemeinde / Lage Geologische Raumeinheit Beschreibung Fläche m² / Ausdehnung m Geologie Aufschlussart Wert Schutzstatus Bemerkung
Aufschluss am Kapellenberg SE von Zeil am Main 674A001 Zeil am Main
Position
Haßberge-Region Aufschluss mit Schilfsandstein unten, darüber Lehrbergschichten mit einzelnen Gipslagen und -linsen. Das Geotop ist verfallen und war 2012 komplett zugewachsen. Eine Informationstafel ist vorhanden. 2500
250 × 10
Typ: Schichtfolge
Art: Sandstein, Tonstein
Steinbruch wertvoll Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
Keuperprofil Königsberger Steige bei Königsberg 674A002 Königsberg in Bayern
Position
Haßberge-Region Aufschlüsse in Myophorien-, Estherienschichten und im Schilfsandstein an der Königsberger Steige, Informationstafeln sind vorhanden. 1500
300 × 5
Typ: Standard-/Referenzprofil
Art: Sandstein, Tonstein, Mergelstein
Böschung wertvoll Naturpark
Ehemalige Basaltbrüche am Bramberg S von Hohnhausen 674A003 Burgpreppach
Position
Haßberge-Region Zwei ehemalige Steinbrüche nördlich und südlich der Burg Bramberg. Basaltschlot mit konzentrisch aufgebauter Füllung. Innen Basaltsäulen, nach außen folgen Basaltbrekzie und Nebengesteinstrümmer (vor allem gefrittete Keupertone). 2800
70 × 40
Typ: Mineralien, Vulkanschlot, Basaltsäulen
Art: Basalt
Steinbruch wertvoll Landschaftsschutzgebiet, Vogelschutzgebiet, Naturpark
Ehem. Sandsteinbruch Eichelberg S von Burgpreppach Rippelmarken Hassberge ReiKi.jpg
674A004 Burgpreppach
Position
Haßberge-Region Bankiger bis dickbankiger, weiß-grauer, feinkörniger Sandstein, Klüftung senkrecht zur Schichtfläche. Rippelmarken und Abdrücke von Muscheln sind erkennbar. Unten eine Stauschicht aus hellem Ton. 6000
150 × 40
Typ: Gesteinsart, Stauquelle
Art: Sandstein
Steinbruch bedeutend Landschaftsbestandteil, Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Ehem. Tongrube am Wolfshügel ESE von Ostheim 674A005 Hofheim in Unterfranken
Position
Haßberge-Region Tongrube am Osthang des Wolfsberges, die die oberen Myophorienschichten aufschließt. Wenige Meter darunter ist die Bleiglanzbank als kleine Geländestufe erkennbar. 250
25 × 10
Typ: Gesteinsart
Art: Tonmergelstein
Lehmgrube/Tongrube/Mergelgrube bedeutend Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
Werksandsteinbruch W von Kleinsteinach 674A007 Riedbach
Position
Nördliche Fränkische Platten Werksandstein, mittelbankig, unregelmäßig klüftig und blassbraun, plattig aufgehend. Im Steinbruch wurden vermutlich kleine Bausteine gewonnen. Am Exkursionsaufschluss steht eine Erläuterungstafel. 600
40 × 15
Typ: Gesteinsart
Art: Sandstein
Steinbruch bedeutend kein Schutzgebiet
Tuffbrekzie W von Mechenried 674A008 Riedbach
Position
Nördliche Fränkische Platten Aufschluss von Tuffbrekzie mit vulkanischen und sedimentären Komponenten, Oberfläche ist angewittert. Viele Gesteinsbrocken wurden in Tonminerale umgewandelt, vermutlich durch postvulkanische Thermalwässer. Liegt gleich westlich von Mechenried, war 2013 teilweise zugewachsen. 60
30 × 2
Typ: Gesteinsart
Art: Tuff/Tuffit
Hanganriss/Felswand wertvoll kein Schutzgebiet
Felsen an der Burgruine in Altenstein Alte Burg Altenstein 2.jpg
674A010 Maroldsweisach
Position
Haßberge-Region Die Burgruine Altenstein steht auf Rhätsandstein. Die Sandsteine rutschen teilweise auf den darunterliegenden Tonen und Tonmergeln des Feuerletten hangabwärts. Hinweistafeln des Burgenkundlichen Lehrpfades Haßberge. 10000
100 × 100
Typ: Gesteinsart
Art: Sandstein
Hanganriss/Felswand bedeutend Bodendenkmal, Naturpark
Rhät-Felswand NE von Rabelsdorf 674A011 Pfarrweisach
Position
Haßberge-Region Sandsteinwand im Rhät der Haßberge östlich von Rabelsdorf. Felswände und ortsfremde Blöcke in verschiedenen Ablösungsstadien. 15000
60 × 250
Typ: Gesteinsart, Felswand/-hang
Art: Sandstein
Hanganriss/Felswand bedeutend Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Ehem. Steinbruch zwischen Junkersdorf und Altenstein 674A013 Maroldsweisach
Position
Haßberge-Region Aufschluss von rotvioletten, dolomitischen Tonmergeln mit teilweise meterdicken dolomitischen Kalkbänken im Feuerletten. Der Kalk wurde früher abgebaut. 3600
60 × 60
Typ: Gesteinsart
Art: Tonstein, Dolomitstein
Steinbruch wertvoll Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet, Vogelschutzgebiet
Mainauen WSW von Ziegelanger Mainauen-Ziegelanger.jpg
674A016 Zeil am Main
Position
Sandsteinkeuperregion Ehemalige Sandgrube, in der Eichen-Rannen aufgeschlossen sind. Die Bäume wurden zwischen 8000 v. Chr. und 250 n. Chr. dort abgelagert. In dieser Häufung und Präsentation einmalig. Erlebnispfad ist eingerichtet, Weg besteht aus lokal abgebautem Main-Kies. 30000
200 × 150
Typ: Pflanzliche Fossilien, Durchbruchstal
Art: Kies, Sand
Kiesgrube/Sandgrube besonders wertvoll Naturpark Bayerns schönste Geotope Nr. 85
Basaltbruch Zeilberg E von Maroldsweisach Basaltbruch-Zeilberg-Maroldsweisach.jpg
674A017 Maroldsweisach
Position
Haßberge-Region Der Zeilberg ist der größte Vulkanschlot der Heldburger Gangschar. Ein Stein-Erlebnispfad ermöglicht den Einblick in einen nicht zugänglichen großen Basalt-Steinbruch. Es gibt einen Klopfplatz, an dem Basaltsteine mit Olivinknollen untersucht werden dürfen. 500000
1000 × 500
Typ: Gesteinsart, Vulkanschlot
Art: Basalt
Steinbruch wertvoll Naturpark
Steinbruch NE von Gleisenau 674A019 Ebelsbach
Position
Haßberge-Region Steinbruch mit Coburger Sandstein (nicht Blasensandstein wie früher angenommen). Coburger Sandstein und Blasensandstein sind hier schwer zu unterscheiden und werden in der Hassberge-Formation zusammengefasst. Infotafel der Georoute Haßberge. 4000
80 × 50
Typ: Gesteinsart
Art: Sandstein
Steinbruch wertvoll Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Schilfsandsteinbruch NE von Zeil 674A020 Zeil am Main
Position
Haßberge-Region Grünlich-gelber, toniger und leicht zu bearbeitender Sandstein, der als Werkstein genutzt wurde. Der Sandstein wird durch zwei dünne, plattige Tonlagen in drei Lagen geteilt. Infotafel der Georoute Haßberge. 2012 war das Geotop zugewachsen. 100
20 × 5
Typ: Gesteinsart
Art: Sandstein
Steinbruch wertvoll Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Aufgel. Tongrube NW von Rügheim 674A021 Hofheim in Unterfranken
Position
Nördliche Fränkische Platten Aufgelassene Tongrube, an deren nördlicher Aufschlusswand die höheren Schichten des Unteren Keupers von drei verschieden alten Lößablagerungen überdeckt werden. Die Abfolge der Unteren Dolomitsteine und der Unteren Estherienschiefer ist schön zu erkennen. Infotafel der Georoute Haßberge. 60000
300 × 200
Typ: Schichtfolge, Sedimentstrukturen
Art: Tonstein, Lößlehm
Lehmgrube/Tongrube/Mergelgrube wertvoll kein Schutzgebiet
Rhätsandsteinbruch N von Buch 674A023 Untermerzbach
Position
Haßberge-Region Aufgelassener Steinbruch im Rhätsandstein. 17000
170 × 100
Typ: Gesteinsart, Sedimentstrukturen
Art: Sandstein
Steinbruch bedeutend Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Sandsteinbruch W von Neubrunn 674A024 Kirchlauter
Position
Haßberge-Region Aufgelassener Steinbruch, der Coburger Sandstein und seine tonigen Nebengesteine aufschließt. Exkursionspunkt der Geo-Route des Naturparks Haßberge mit Infotafel. 0
keine Angabe
Typ: Schichtfolge, Gesteinsart, Sedimentstrukturen
Art: Sandstein, Tonstein
Steinbruch wertvoll FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet, Naturpark
Gasaustritte NE von Mechenried 674A025 Riedbach
Position
Nördliche Fränkische Platten Südlich der Straße Mechenried-Rügheim entweicht an mehreren Stellen Gas aus dem Erdreich. Am besten beobachten lässt sich das bei Tiefdruckwetterlagen (Geräuschentwicklung) oder bei nassem Boden (Blasenbildung). Pflanzen kümmern teilweise oder sind braun gefärbt, es riecht nach faulen Eiern. Das Gas enthält 18,1 Volumenprozent Kohlendioxid, ca. 0,5 Volumenprozent Kohlenwasserstoffe, 0,02 bis 0,03 ppm Ozon, 8 bis 10 ppm Schwefeldioxid, 0,1 bis 0,5 ppm Schwefelwasserstoff, 0,01 ppm Kohlenmonoxid, 0,01 ppm nitrose Gase. Ursache der Gasaustritte könnte die Heldburger Gangschar sein. 1400
70 × 20
Typ: Störung
Art: Tonstein
kein Aufschluss wertvoll kein Schutzgebiet
Aufschluss im Heldburger Gipsmergel E von Neuses 674A026 Bundorf
Position
Haßberge-Region Aufschluss der distalen Fazies des Coburger Sandsteins und des Unteren Burgsandsteins (Heldburger Gipsmergel). Bunte Abfolge von Ton- und Siltsteinen, Tonmergeln, Gipsstein- und Dolomitlagen (Steinmergel). 300
30 × 10
Typ: Schichtfolge, Gesteinsart, Sedimentstrukturen
Art: Sandstein, Mergelstein, Tonmergel
Böschung wertvoll Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Schilfsandsteinbruch NE von Burg Königsberg 674A027 Königsberg in Bayern
Position
Haßberge-Region Aufgelassener Sandsteinbruch nordöstlich der Burg Königsberg, an der Coburger Straße Richtung Hohnhausen. Schilfsandstein (Stuttgart-Formation), in massigen Bänken mit deutlich erkennbaren Schrägschichtungskörpern. Zwischen zwei Sandsteinbänken sind synsedimentär deformierte Schichten erkennbar, was durch Erdbeben während der Trias entstanden sein könnte. Der Steinbruch ist frei zugänglich. 0
keine Angabe
Typ: Sedimentstrukturen, Lagerungsverhältnisse, Diskordanz
Art: Sandstein
Steinbruch wertvoll Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Schlotbrekzie SE von Schweinshaupten 674A028 Bundorf
Position
Haßberge-Region Südöstlich des Badeweihers Schweinshaupten ist an einer Wegeböschung ein tertiärer Brekzienschlot aufgeschlossen, welcher der Heldburger Gangschar zuzurechnen ist. Die Gesamtausdehnung des Schlots beträgt rund 100 mal 75 m. Nur etwa 10 Prozent der Schlotfüllung bestehen aus Basalt, in geringem Umfang sind Xenolithe aus der tieferen Kruste und Kristallin beteiligt. Die Hauptmasse des Auswürflingsmaterials bilden mesozoische Sedimente: vor allem Tonsteine, Mergel und Gipsmergel, sowie untergeordnet Sandsteine des Coburger Sandsteins, des Burgsandsteins und des Schilfsandsteins. Damit bestätigt sich die wichtige Erkenntnis, dass im Tertiär noch Schichten des Jura in den Haßbergen vorhanden waren. 75
15 × 5
Typ: Magmatisches Gefüge
Art: Basalt, Breccie
sonstiger Aufschluss wertvoll Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Geusfeld – Hohlweg an der Marienkapelle 674A029 Rauhenebrach
Position
Sandsteinkeuperregion An der kleinen Marienkapelle in Geusfeld stehen in der Böschung Sandsteine der Stuttgart-Formation (Schilfsandstein) an. Neben dickeren Bänken, in denen die Verwitterung sehr schön das Schrägschichtungsgefüge herauspräpariert hat, finden sich auch wenige cm-dicke Bänkchen ohne erkennbare Internstruktur. Nach oben hin schalten sich dunkelgraue Letten zwischen die Sandsteinbänke ein. Der Name Schilfsandstein stammt von den Steinbrechern, die häufig vorkommende Schachtelhalm- Reste für versteinertes Schilf gehalten haben. Gebildet wurden diese Sandsteine durch ein Nordost- Südwest verlaufendes Flußsystem, das sich zum Teil mehrere 10er-Meter in den Untergrund der Grabfeld- Formation (Estherienschichten) eingetieft hatte, bevor diese Flußrinnen mit Sand verfüllt wurden. Die hier aufgeschlossenen Sandsteine zeigen mit den dicken, schräggeschichtene Bänken das charakteristische Bild einer solchen Rinnenfüllung. 240
80 × 3
Typ: Schichtfolge, Gesteinsart
Art: Sandstein, Tonstein
Böschung bedeutend Naturpark
Sandsteinbruch zwischen Koppenwind und Untersteinbach 674A030 Rauhenebrach
Position
Sandsteinkeuperregion Der ehem. Steinbruchs im Coburger Sandstein (Haßberge-Formation) ist weitestgehend verwachsen und die Wände sind nur noch bereichsweise zugänglich. Besonders in der Ostwand ist der dickbankige Sandstein auch heute noch gut erschlossen. Über der Werksteinbank folgen sandig-tonige Sedimente, die stellenweise rinnenartig in den Sandstein eingetieft sind. In einer ähnlichen Position wurden von TRUSHEIM im Jahr 1934 erstmals Fossilien des Blattfußkrebses Triops cancriformis gefunden. Diese nur wenige cm-großen Tiere gehören zur langlebigsten bekannten Tierart der Erde. Inzwischen seit der Zeit des Oberen Buntsandsteins nachgewiesen, kommt sie auch heute noch vor, d. h. sie existiert seit mindestens 250 Millionen Jahren. Obwohl die Fossilien-Fundschicht heute nicht mehr vorhanden ist, liegt die Weltgeltung (Zitat GEYER 2002) dieses Aufschlusses nicht nur im Erstfund des Triops, sondern auch in der guten Erhaltungsqualität unzähliger Exemplare in vielen Entwicklungsstadien vom Ei bis zum erwachsenen Tier. 4900
70 × 70
Typ: Typlokalität, Tierische Fossilien, Spurenfossilien, Pflanzliche Fossilien, Schichtfolge
Art: Sandstein
Steinbruch besonders wertvoll Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Burgruine Rotenhan NE von Rotenhan Burg Rotenhan.jpg
674G001 Ebern
Position
Haßberge-Region Die Burg wurde aus schräggeschichteten Rhätsandsteinfelsen herausgemeißelt, die zu diesem Standort auf den darunterliegenden Tonen hangabwärts gerutscht waren. Betreten des Geländes auf eigene Gefahr, der Besitzer übernimmt keine Haftung. Felsen und Bewuchs sollen nicht zerstört oder verändert werden. Das Geotop gehört zu den hundert schönsten Geotopen Bayerns, Infotafel vorhanden. 4800
80 × 60
Typ: Bearbeiteter Fels
Art: Sandstein
sonstiger Aufschluss besonders wertvoll Bodendenkmal, Landschaftsschutzgebiet, Naturpark Bayerns schönste Geotope Nr. 44
Burgruinen und Sandsteinfelsen NE von Buch 674G002 Untermerzbach
Position
Haßberge-Region Burg, die in den anstehenden Sandsteinfelsen des Rhät gehauen und durch Mauern ergänzt wurde. Die Wände wurden mit einem Fischgrätmuster behauen. Markanter Torstein, zwei bemerkenswerte Keller. Infotafel der Geotour Hassberge. 3000
100 × 30
Typ: Bearbeiteter Fels
Art: Sandstein
sonstiger Aufschluss wertvoll Bodendenkmal, Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Ehemaliger Sandsteinbruch N von Dürrnhof 674G003 Pfarrweisach
Position
Haßberge-Region Steinbruch, der 10 m hoch mittel- bis grokkörnige, rinnenförmig geschüttete Sandsteine aufschließt. Der Abbau erfolgte in Handarbeit, Bearbeitungsspuren (Schrappen) sind teilweise noch gut sichtbar. 10000
200 × 50
Typ: Steinbruch/Grube
Art: Sandstein
Steinbruch bedeutend Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Silbersandhöhle E von Stettfeld 674G004 Stettfeld
Position
Haßberge-Region In den Mittleren Burgsandstein gegrabene Höhle. Hier wurde ein feinkörniger und glimmerreicher heller Sand abgebaut, der als Schreibsand verwendet wurde. Der Eingang ist verschlossen, eine Infotafel ist vorhanden. 600
30 × 20
Typ: Stollen
Art: Sandstein
Tunnel/Stollen/Schacht besonders wertvoll Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet, Naturpark
Eisenquelle NE von Wonfurt Eisenquelle.JPG
674Q001 Wonfurt
Position
Östliche Fränkische Platten Quelle mit einer Schüttung von etwa 15 l/s. Das Wasser stammt aus Schichten des Mittleren Muschelkalks, die hier an einer Störung aufsteigen. An der Quelle haben sich Kalktuffablagerungen gebildet. Im Bachlauf sind rote Eisenhydroxidablagerungen sichtbar. 25
5 × 5
Typ: Störungsquelle, Sinterbildung
Art: Kalkstein, Kalktuff
kein Aufschluss besonders wertvoll Naturdenkmal, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
Gipskarstquelle Hofheim Karstquelle Hofheim.JPG
674Q002 Hofheim in Unterfranken
Position
Nördliche Fränkische Platten Karstquelle mit einer Schüttung von ca. 32 l/s. Das Wasser kommt aus Schichten des Gipskeuper und hat einen hohem Calciumsulfat-Gehalt. Typ: Verengungsquelle
Art: Gips, Tonmergelstein
kein Aufschluss bedeutend Naturdenkmal Möglicherweise vom LfU gestrichen (Okt. 2018)
Felslabyrinth beim Schloss Lichtenstein Burg Lichtenstein 17.jpg
674R001 Pfarrweisach
Position
Haßberge-Region Felslabyrinth südlich der Burgruine Lichtenstein, in dem unter anderem Schrägschichtungen, verschiedene Verwitterungstone, Schichtquellen und Wabenverwitterung zu sehen sind. Aus dem Verband gelöste, hausgroße Felsblöcke wurden in die Burg integriert. Infotafel der Geotour Haßberge. 8400
140 × 60
Typ: Felsgruppe
Art: Sandstein
Hanganriss/Felswand wertvoll Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Ponor W von Zell am Ebersberg 674R002 Knetzgau
Position
Sandsteinkeuperregion Ein Bach versickert allmählich auf verkarstem Grundgips, bis er in einem grubenartigen Ponor ganz verschwindet. Der Bach fließt unterirdisch weiter, was an einem Graben mit Schilf und Gebüsch erkennbar ist. Nach ca. 600 m kommt das Wasser an einer Quelle wieder an die Oberfläche. Daneben liegt ein kleines Feuchtgebiet. 600
30 × 20
Typ: Ponor, Doline, Schichtquelle
Art: Gips, Tonmergelstein
kein Aufschluss wertvoll Landschaftsbestandteil, Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Hohler Stein im Haßwald W von Reutersbrunn 674R003 Ebern
Position
Haßberge-Region Der Hohle Stein ist eine größere Gruppe aus Rhätsandsteinblöcken bis 10 m Größe, auf einer Fläche von 70 × 25 m. Entstanden ist sie aus einer 7 m dicken Sandsteinplatte, die hangabwärts gerutscht und dabei in zahlreiche Einzelteile zerbrochen ist. 1750
70 × 25
Typ: Rutschung, Felsblock, Sedimentstrukturen
Art: Sandstein
Block wertvoll Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
Wörth mit Sichelsee W von Augsfeld 674R005 Haßfurt
Position
Östliche Fränkische Platten Aussichtsplattform, auf der über Flussdynamik und Laufverlagerung des Mains informiert wird. Bei starkem Hochwasser wurden die Mäander des Mains oft durchbrochen und es entstanden Altwässer. Der Sichelsee ist 1676 bei einem Hochwasser zum Altwasser geworden und blieb unberührt erhalten. Ein kleiner Parkplatz ist vorhanden. 210000
700 × 300
Typ: Mäander, Bach-/Flusslauf
Art: Sand, Schluff
kein Aufschluss wertvoll Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
Gebrünnsee NW von Westheim 674R006 Knetzgau
Position
Östliche Fränkische Platten Doline, die als Fischweiher genutzt wird, umgeben von altem Baumbestand. Ehemals Geotopnummer 678R001. 1600
40 × 40
Typ: Doline, Verengungsquelle
Art: Gips
kein Aufschluss bedeutend Naturdenkmal
Gebrünnsee nordwestlich von Westheim 678R001 Knetzgau
Position
Östliche Fränkische Platten Doline, die als Fischweiher genutzt wird, umgeben von altem Baumbestand. Ehemals Geotopnummer 678R001. Typ: Doline, Verengungsquelle
Art: Gips
kein Aufschluss wertvoll Naturdenkmal Möglicherweise vom LfU gestrichen (Okt. 2018)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt, www.lfu.bayern.de, Geotoprecherche (abgerufen am 16. September 2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Geotope im Landkreis Haßberge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien