Liste der Geotope im Landkreis Haßberge

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Diese Liste enthält die Geotope des unterfränkischen Landkreises Haßberge in Bayern. [1] Die Liste enthält die amtlichen Bezeichnungen für Namen und Nummern des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie deren geographische Lage. Diese Liste ist möglicherweise unvollständig. Im Geotopkataster Bayern sind etwa 3.400 Geotope (Stand Oktober 2015) erfasst. Das LfU sieht einige Geotope nicht für die Veröffentlichung im Internet geeignet. Einige Objekte sind zum Beispiel nicht gefahrlos zugänglich oder dürfen aus anderen Gründen nur eingeschränkt betreten werden.

Name Bild Kennung

Einzelheiten Position Fläche
Hektar
Datum
Keuperprofil Königsberger Steige bei Königsberg 674A002


Königsberg i.Bay.
Aufschlüsse in Myophorien-, Estherienschichten und im Schilfsandstein an der Königsberger Steige, Informationstafeln sind vorhanden.
  • Größe: Länge 300 m, Breite 5 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Standard-/Referenzprofil
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,15
Ehemalige Basaltbrüche am Bramberg S von Hohnhausen 674A003


Burgpreppach
Zwei ehemalige Steinbrüche nördlich und südlich der Burg Bramberg. Basaltschlot mit konzentrisch aufgebauter Füllung. Innen Basaltsäulen, nach außen folgen Basaltbrekzie und Nebengesteinstrümmer (vor allem gefrittete Keupertone).
  • Größe: Länge 70 m, Breite 40 m, Höhe 25 m
  • Geotoptyp: Mineralien, Vulkanschlot, Basaltsäulen
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark Haßberge, Vogelschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,28
Ehem. Sandsteinbruch Eichelberg S von Burgpreppach Rippelmarken Hassberge ReiKi.jpg 674A004


Burgpreppach
Bankiger bis dickbankiger, weiß-grauer, feinkörniger Sandstein, Klüftung senkrecht zur Schichtfläche. Rippelmarken und Abdrücke von Muscheln sind erkennbar. Unten eine Stauschicht aus hellem Ton.
  • Größe: Länge 150 m, Breite 40 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Stauquelle
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsbestandteil, Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,6
Ehem. Tongrube am Wolfshügel ESE von Ostheim 674A005


Hofheim i.UFr.
Tongrube am Osthang des Wolfsberges, die die oberen Myophorienschichten aufschließt. Wenige Meter darunter ist die Bleiglanzbank als kleine Geländestufe erkennbar.
  • Größe: Länge 25 m, Breite 10 m, Höhe 8 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Lehmgrube/Tongrube/Mergelgrube (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,025
Werksandsteinbruch W von Kleinsteinach 674A007


Riedbach
Werksandstein, mittelbankig, unregelmäßig klüftig und blassbraun, plattig aufgehend. Im Steinbruch wurden vermutlich kleine Bausteine gewonnen. Am Exkursionsaufschluss steht eine Erläuterungstafel.
  • Größe: Länge 40 m, Breite 15 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,06
Tuffbrekzie W von Mechenried 674A008


Riedbach
Aufschluss von Tuffbrekzie mit vulkanischen und sedimentären Komponenten, Oberfläche ist angewittert. Viele Gesteinsbrocken wurden in Tonminerale umgewandelt, vermutlich durch postvulkanische Thermalwässer. Liegt gleich westlich von Mechenried, war 2013 teilweise zugewachsen.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 2 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,006
Felsen an der Burgruine in Altenstein Commons-logo.svg Alte Burg Altenstein 2.jpg 674A010


Maroldsweisach
Die Burgruine Altenstein steht auf Rhätsandstein. Die Sandsteine rutschen teilweise auf den darunterliegenden Tonen und Tonmergeln des Feuerletten hangabwärts. Hinweistafeln des Burgenkundlichen Lehrpfades Haßberge.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 100 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: bedeutend
1
Rhät-Felswand NE von Rabelsdorf 674A011


Pfarrweisach
Sandsteinwand im Rhät der Haßberge östlich von Rabelsdorf. Felswände und ortsfremde Blöcke in verschiedenen Ablösungsstadien.
  • Größe: Länge 60 m, Breite 250 m, Höhe 25 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: bedeutend
1,5
Ehem. Steinbruch zwischen Junkersdorf und Altenstein 674A013


Maroldsweisach
Aufschluss von rotvioletten, dolomitischen Tonmergeln mit teilweise meterdicken dolomitischen Kalkbänken im Feuerletten. Der Kalk wurde früher abgebaut.
  • Größe: Länge 60 m, Breite 60 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet, Vogelschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,36
Mainauen WSW von Ziegelanger Commons-logo.svg Mainauen-Ziegelanger.jpg 674A016


Zeil a.Main
Ehemalige Sandgrube, in der Eichen-Rannen aufgeschlossen sind. Die Bäume wurden zwischen 8000 v. Chr. und 250 n. Chr. dort abgelagert. In dieser Häufung und Präsentation einmalig. Erlebnispfad ist eingerichtet, Weg besteht aus lokal abgebautem Main-Kies.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 150 m, Höhe 0 m
  • Geotoptyp: Pflanzliche Fossilien, Durchbruchstal
  • Aufschlusstyp: Kiesgrube/Sandgrube (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: besonders wertvoll
0,4
Burgruine Rotenhan NE von Rotenhan Commons-logo.svg Burg Rotenhan.jpg 674G001


Ebern
Die Burg wurde aus schräggeschichteten Rhätsandsteinfelsen herausgemeißelt, die zu diesem Standort auf den darunterliegenden Tonen hangabwärts gerutscht waren. Betreten des Geländes auf eigene Gefahr, der Besitzer übernimmt keine Haftung. Felsen und Bewuchs sollen nicht zerstört oder verändert werden. Das Geotop gehört zu den hundert schönsten Geotopen Bayerns, Infotafel vorhanden.
  • Größe: Länge 80 m, Breite 60 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Bearbeiteter Fels
  • Aufschlusstyp: sonstiger Aufschluss (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark, Denkmalschutz
  • Wert: besonders wertvoll
0,48
Burgruinen und Sandsteinfelsen NE von Buch 674G002


Untermerzbach
Burg, die in den anstehenden Sandsteinfelsen des Rhät gehauen und durch Mauern ergänzt wurde. Die Wände wurden mit einem Fischgrätmuster behauen. Markanter Torstein, zwei bemerkenswerte Keller. Infotafel der Geotour Hassberge.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 30 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Bearbeiteter Fels
  • Aufschlusstyp: sonstiger Aufschluss (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,3
Ehemaliger Sandsteinbruch N von Dürrnhof 674G003


Pfarrweisach
Steinbruch, der 10 m hoch mittel- bis grokkörnige, rinnenförmig geschüttete Sandsteine aufschließt. Der Abbau erfolgte in Handarbeit, Bearbeitungsspuren (Schrappen) sind teilweise noch gut sichtbar.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 50 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Steinbruch/Grube
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: bedeutend
1
Eisenquelle NE von Wonfurt Commons-logo.svg Eisenquelle.JPG 674Q001


Wonfurt
Quelle mit einer Schüttung von ca. 15 l/s. Das Wasser stammt aus Schichten des Mittleren Muschelkalks, die hier an einer Störung aufsteigen. An der Quelle haben sich Kalktuffablagerungen gebildet. Im Bachlauf sind rote Eisenhydroxidablagerungen sichtbar.
  • Größe: Länge 5 m, Breite 5 m, Höhe 0 m
  • Geotoptyp: Störungsquelle, Sinterbildung
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Naturdenkmal, Vogelschutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,0025
Gipskarstquelle Hofheim Commons-logo.svg Karstquelle Hofheim.JPG 674Q002


Hofheim i.UFr.
Karstquelle mit einer Schüttung von ca. 32 l/s. Das Wasser kommt aus Schichten des Gipskeuper und hat einen hohem Calciumsulfat-Gehalt.
  • Größe:
  • Geotoptyp: Verengungsquelle
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
Felslabyrinth beim Schloss Lichtenstein Commons-logo.svg Burg Lichtenstein 17.jpg 674R001


Pfarrweisach
Felslabyrinth südlich der Burgruine Lichtenstein, in dem unter anderem Schrägschichtungen, verschiedene Verwitterungstone, Schichtquellen und Wabenverwitterung zu sehen sind. Aus dem Verband gelöste, hausgroße Felsblöcke wurden in die Burg integriert. Infotafel der Geotour Haßberge.
  • Größe: Länge 140 m, Breite 60 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Felsgruppe
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,84
Ponor W von Zell am Ebersberg 674R002


Knetzgau
Ein Bach versickert allmählich auf verkarstem Grundgips, bis er in einem grubenartigen Ponor ganz verschwindet. Der Bach fließt unterirdisch weiter, was an einem Graben mit Schilf und Gebüsch erkennbar ist. Nach ca. 600 m kommt das Wasser an einer Quelle wieder an die Oberfläche. Daneben liegt ein kleines Feuchtgebiet.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 20 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Ponor, Doline, Schichtquelle
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark, Landschaftsbestandteil
  • Wert: wertvoll
0,06
Basaltbruch Zeilberg E von Maroldsweisach Commons-logo.svg Basaltbruch-Zeilberg-Maroldsweisach.jpg 674A017


Maroldsweisach
Der Zeilberg ist der größte Vulkanschlot der Heldburger Gangschar. Ein Stein-Erlebnispfad ermöglicht den Einblick in einen nicht zugänglichen großen Basalt-Steinbruch. Es gibt einen Klopfplatz, an dem Basaltsteine mit Olivinknollen untersucht werden dürfen.
  • Größe: Länge 1000 m, Breite 500 m, Höhe 50 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
50
Steinbruch NE von Gleisenau 674A019


Ebelsbach
Steinbruch mit Coburger Sandstein (nicht Blasensandstein wie früher angenommen). Coburger Sandstein und Blasensandstein sind hier schwer zu unterscheiden und werden in der Hassberge-Formation zusammengefasst. Infotafel der Georoute Haßberge.
  • Größe: Länge 80 m, Breite 50 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,4
Schilfsandsteinbruch NE von Zeil 674A020


Zeil a.Main
Grünlich-gelber, toniger und leicht zu bearbeitender Sandstein, der als Werkstein genutzt wurde. Der Sandstein wird durch zwei dünne, plattige Tonlagen in drei Lagen geteilt. Infotafel der Georoute Haßberge. 2012 war das Geotop zugewachsen.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 5 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,01
Aufgel. Tongrube NW von Rügheim 674A021


Hofheim i.UFr.
Aufgelassene Tongrube, an deren nördlicher Aufschlusswand die höheren Schichten des Unteren Keupers von drei verschieden alten Lößablagerungen überdeckt werden. Die Abfolge der Unteren Dolomitsteine und der Unteren Estherienschiefer ist schön zu erkennen. Infotafel der Georoute Haßberge.
  • Größe: Länge 300 m, Breite 200 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Lehmgrube/Tongrube/Mergelgrube (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
6
Rhätsandsteinbruch N von Buch 674A023


Untermerzbach
Aufgelassener Steinbruch im Rhätsandstein.
  • Größe: Länge 170 m, Breite 100 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: bedeutend
1,7
Sandsteinbruch W von Neubrunn 674A024


Kirchlauter
Aufgelassener Steinbruch, der Coburger Sandstein und seine tonigen Nebengesteine aufschließt. Exkursionspunkt der Geo-Route des Naturparks Haßberge mit Infotafel.
  • Größe: Länge 0 m, Breite 0 m, Höhe 0 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0
Gasaustritte NE von Mechenried 674A025


Riedbach
Südlich der Straße Mechenried-Rügheim entweicht an mehreren Stellen Gas aus dem Erdreich. Am besten beobachten lässt sich das bei Tiefdruckwetterlagen (Geräuschentwicklung) oder bei nassem Boden (Blasenbildung). Pflanzen kümmern teilweise oder sind braun gefärbt, es riecht nach faulen Eiern. Das Gas enthält 18,1 Volumenprozent Kohlendioxid, ca. 0,5 Volumenprozent Kohlenwasserstoffe, 0,02 bis 0,03 ppm Ozon, 8 bis 10 ppm Schwefeldioxid, 0,1 bis 0,5 ppm Schwefelwasserstoff, 0,01 ppm Kohlenmonoxid, 0,01 ppm nitrose Gase. Ursache der Gasaustritte könnte die Heldburger Gangschar sein.
  • Größe: Länge 70 m, Breite 20 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Störung
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,14
Aufschluss im Heldburger Gipsmergel E von Neuses 674A026


Bundorf
Aufschluss der distalen Fazies des Coburger Sandsteins und des Unteren Burgsandsteins (Heldburger Gipsmergel). Bunte Abfolge von Ton- und Siltsteinen, Tonmergeln, Gipsstein- und Dolomitlagen (Steinmergel).
  • Größe: Länge 30 m, Breite 10 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,03
Schilfsandsteinbruch NE von Burg Königsberg 674A027


Königsberg i.Bay.
Aufgelassener Sandsteinbruch nordöstlich der Burg Königsberg, an der Coburger Straße Richtung Hohnhausen. Schilfsandstein (Stuttgart-Formation), in massigen Bänken mit deutlich erkennbaren Schrägschichtungskörpern. Zwischen zwei Sandsteinbänken sind synsedimentär deformierte Schichten erkennbar, was durch Erdbeben während der Trias entstanden sein könnte. Der Steinbruch ist frei zugänglich.
  • Größe: Länge 0 m, Breite 0 m, Höhe 0 m
  • Geotoptyp: Sedimentstrukturen
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0
Silbersandhöhle E von Stettfeld 674G004


Stettfeld
In den Mittleren Burgsandstein gegrabene Höhle. Hier wurde ein feinkörniger und glimmerreicher heller Sand abgebaut, der als Schreibsand verwendet wurde. Der Eingang ist verschlossen, eine Infotafel ist vorhanden.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 20 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Stollen
  • Aufschlusstyp: Tunnel/Stollen/Schacht (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet, Naturpark
  • Wert: besonders wertvoll
0,06
Hohler Stein im Haßwald W von Reutersbrunn 674R003


Ebern
Der Hohle Stein ist eine größere Gruppe aus Rhätsandsteinblöcken bis 10 m Größe, auf einer Fläche von 70 × 25 m. Entstanden ist sie aus einer 7 m dicken Sandsteinplatte, die hangabwärts gerutscht und dabei in zahlreiche Einzelteile zerbrochen ist.
  • Größe: Länge 70 m, Breite 25 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Rutschung
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,175
Wörth mit Sichelsee W von Augsfeld 674R005


Haßfurt
Aussichtsplattform, auf der über Flussdynamik und Laufverlagerung des Mains informiert wird. Bei starkem Hochwasser wurden die Mäander des Mains oft durchbrochen und es entstanden Altwässer. Der Sichelsee ist 1676 bei einem Hochwasser zum Altwasser geworden und blieb unberührt erhalten. Ein kleiner Parkplatz ist vorhanden.
  • Größe: Länge 700 m, Breite 300 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Mäander
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
21
Gebrünnsee NW von Westheim 674R006


Knetzgau
Doline, die als Fischweiher genutzt wird, umgeben von altem Baumbestand. Ehemals Geotopnummer 678R001.
  • Größe: Länge 40 m, Breite 40 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Doline
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,16
Aufschluss am Kapellenberg SE von Zeil am Main 674A001


Zeil a.Main
Aufschluss mit Schilfsandstein unten, darüber Lehrbergschichten mit einzelnen Gipslagen und -linsen. Das Geotop ist verfallen und war 2012 komplett zugewachsen. Eine Informationstafel ist vorhanden.
  • Größe: Länge 250 m, Breite 10 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,25 26. Feb. 2015
Legende für Geotop

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotoprecherche (abgerufen am 16. September 2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Geotope im Landkreis Haßberge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien