Liste der Geotope im Landkreis Regensburg

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Diese Liste enthält die Geotope des oberpfälzer Landkreises Regensburg in Bayern.[1] Die Liste enthält die amtlichen Bezeichnungen für Namen und Nummern des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie deren geographische Lage. Diese Liste ist möglicherweise unvollständig. Im Geotopkataster Bayern sind etwa 3.400 Geotope (Stand Oktober 2015) erfasst. Das LfU sieht einige Geotope nicht für die Veröffentlichung im Internet geeignet. Einige Objekte sind zum Beispiel nicht gefahrlos zugänglich oder dürfen aus anderen Gründen nur eingeschränkt betreten werden.

Name Bild Kennung

Einzelheiten Position Fläche
Hektar
Datum
Ehemaliger Steinbruch E von Kleinrampsau BW 375A001


Regenstauf
In zwei nebeneinander liegenden Steinbrüchen wurde Quarzporphyr abgebaut. Die Steinbruchsohle ist stark verwachsen und durch verstürzte Granitblöcke schwer zugänglich.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 35 m, Höhe 22 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,07
Ehemaliger Steinbruch am Schellerberg bei Regenstauf BW 375A002


Regenstauf
Der große Steinbruch besitzt eine unregelmäßige Bruchwand, die einen Pinitporphyrgang mit 2 Salbändern aufschliesst. Das Gestein des Pinitporphyrgangs ist deutlich stärker verwittert als der umgebende Granit.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 40 m, Höhe 18 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,2
Felsen in Wulkersdorf BW 375A003


Bernhardswald
Innerhalb eines Bauernhofes sind gefaltete Bändergneise aufgeschlossen. Die hellen Lagen bestehen aus Quarz, Kalifeldspat und Plagioklas, die dunklen Lagen aus Biotit mit Granateinschlüssen. Die Merkmale sind deutlich ausgeprägt.
  • Größe: Länge 25 m, Breite 10 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,025
Ehemaliger Steinbruch W von Plitting BW 375A004


Bernhardswald
Der blastomylonitisch überformte, granatführende Körnelgneis weist zahlreiche bis zu 12 cm lange Orthoklas- Einsprenglinge auf (Karlsbader Zwillinge). Der ehemalige Steinbruch ist nahezu unzugänglich sowie mit Unrat verfüllt. Die beschriebenen Merkmale sind kaum mehr zu erkennen.
  • Größe: Länge 3 m, Breite 2 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,0006
Ehemaliger Steinbruch am Mühlberg SW von Hauzendorf BW 375A005


Bernhardswald
In granodioritischem Körnelgneis liegen Linsen von gebänderten Gneisen und Paragneisschollen sowie einige basische Einschlüsse.
  • Größe: Länge 10 m, Breite 20 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,02
Ehemaliger Steinbruch SE von Beratzhausen BW 375A006


Beratzhausen
Im ehemaligen Steinbruch am südlichen Ortseingang von Beratzhausen ist ein Schwammriff der Unteren Frankenalb- Formation angeschnitten. Z. T. deutliche Schichtfugen und einige auffällig geringmächtige Bänke zeichnen den Aufbau der Riffkuppel nach. Diese engständigen Lagen dürften wohl der Unteren Mergelplatte entsprechen, die auch in der gebankten und kalkig entwickelten Treuchtlingen Formation (Malm Delta) auftritt. Dafür, dass es sich bei dem Bereich unter den dünnbankigen Lagen um Malm Gamma handeln könnte - siehe MEYER & SCHMIDT-KALER 1983: Geologischer Führer durch die Altmühlalb - gibt es derzeit keinen Beleg.
  • Größe: Länge 150 m, Breite 20 m, Höhe 35 m
  • Geotoptyp: Sedimentstrukturen, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,3
Ehemaliger Steinbruch am Hütberg bei Deuerling BW 375A009


Deuerling
Der westliche Felshang des Hütberges ist meist nur undeutlich gebankt, es sind jedoch zwei Bänke zu erkennen, die der Unteren und Oberen Mergelplatte entsprechen könnten. Der Treuchtlinger Marmor liegt hier in einer kleinen Schichtfazieswanne innerhalb des Parsberger Riffzuges.
  • Größe: Länge 40 m, Breite 20 m, Höhe 35 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,08
Felshang W von Schoenhofen Commons-logo.svg Felsen-schoenhofen-2.jpg 375A010


Nittendorf
Aufgeschlossen ist ueber grauen Delta-Dolomitwänden ein dünnes Band aus gebanktem Epsilon-Dolomit. Darüber liegt weißer Bretterdolomit des Oberen Malm. Die Felswände am Prallhang der Schwarzen Laaber werden als Klettergebiet genutzt.
  • Größe: Länge 250 m, Breite 20 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge, Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,2
Ehemaliger Tagebau NW von Kittenrain BW 375A011


Bach a.d.Donau
Hier wurde früher der Kittenrainer Flussspatgang oberflächlich im Tagebau abgebaut. Aufschlüsse im Nebengestein (Granit) sind noch vorhanden, Reste von Flussspat sind als Lesesteine zu finden.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 10 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Tagebau, Mineralien
  • Aufschlusstyp: Tagebau (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,02
Westl. Steinbruch am Scheuchenberg SE von Sulzbach a. d. Donau BW 375A013


Bach a.d.Donau
Auf der Südseite des Scheuchenberges gibt es mehrere ehemalige Steinbrüche in Winzergesteinen der Donaustörung. Der westlichste Bruch ist gut zugänglich und kaum verstürzt. Hier sind mehrfach tektonisch brekziierte und mit Quarz wieder verheilte, hydrothermal veränderte, rötliche, feinkörnige Biotit-Granite aufgeschlossen.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 100 m, Höhe 70 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
2
Ehemaliger Steinbruch SE von Ebenwies BW 375G001


Pettendorf
Der helle Kalkstein (Riffschuttkalke des Oberen Kimmeridge) des ehemaligen Steinbruchs Ebenwies lieferte das Baumaterial für die Walhalla. Die Bruchwände zeigen großflächig Bohrlöcher und Spuren der Seilsägearbeiten, mit denen die Kalksteinblöcke von der Wand gelöst wurden. Romantisch überwachsene Ruinen der früheren Werksgebäude sind noch erhalten. Von den hohen Bruchwänden fernbleiben! Im Mittel-Kimmeridge von Ebenwies begann die erste größere Plattenkalk-Entwicklung, deren bekannteste Vertreter die jüngeren Plattenkalke von Solnhofen (Unter-Tithon) sind.
  • Größe: Länge 80 m, Breite 10 m, Höhe 60 m
  • Geotoptyp: Steinbruch/Grube, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Vogelschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: wertvoll
0,08
Ehemalige Flussspatgrube NW von Kittenrain BW 375G002


Bach a.d.Donau
Ein etwa 2 m mächtiger und 450 m langer Flussspat-Quarz-Gang wurde nach mehreren historischen Betriebsperioden (seit 1496 belegt) im sogenannten Schönfärbigen Bergwerk (Name der Grube seit 1703) hauptsächlich von 1970 bis 1994 aufgefahren und weitgehend abgebaut. Es wurde violetter und hellgrüner Flussspat, Quarz und Hornstein gewonnen. Die Grube Kittenrain kann heute als Schaubergwerk besichtigt werden.
  • Größe: Länge 10 m, Breite 10 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Stollen
  • Aufschlusstyp: Tunnel/Stollen/Schacht (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,01
Ehemalige Flussspatgrube Sulzbach II BW 375G003


Donaustauf
Die Grube im Donaustaufer Flussspatrevier baute von 1918 bis 1960 einen anfangs bis 6 m, später um 2 m mächtigen Flussspatgang im Granit über drei Stollen und ein Gesenk ab. Über Tage wurde der Gang in einem tiefen Schurf, der sich 200 m den Berg hoch zieht, abgebaut.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 2 m, Höhe 120 m
  • Geotoptyp: Stollen, Mineralien, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Tunnel/Stollen/Schacht (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: wertvoll
0,1
Schürfgrubenfeld SW von Kohlstadt BW 375G004


Sinzing
Das große Schürfgrubenfeld rührt vom ehemaligen Abbau von Bohnerzen her. Die zahllosen kleinen Mulden und Halden sind in dem Gelände, das weitgehend frei von Unterholz und moosbewachsen ist, sehr gut zu erkennen.
  • Größe: Länge 600 m, Breite 300 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Pinge/nfeld
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
18
Pinge bei Reichenstetten BW 375G005


Sinzing
Am NW-Rand von Reichenstetten befand sich in den 1950er Jahren der Rauhlochschacht, ein Schrägstollen, über den Braunkohle gefördert wurde. Die heutige Pinge ähnelt einer Doline.
  • Größe: Länge 60 m, Breite 60 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Stollen, Pinge/nfeld
  • Aufschlusstyp: Pinge (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,02
Räuberhöhle N von Etterzhausen BW 375H001


Nittendorf
Die großräumige Höhle dient als Ausflugsziel. Sie besitzt zwei (im Felshang gelegene) Eingänge. Das Gestein im Inneren der Höhle ist z. T. mit Flechten bewachsen.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 5 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Karst-Horizontalhöhle
  • Aufschlusstyp: Höhle (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,04
Bachmühlbachquellen bei Bachmühle Bachmühlbachquelle.JPG 375Q001


Hemau
Die Quelle ist am Schwäbisch-Fränkischen Lineament angelegt. Der Wasseraustritt erfolgt aus mehreren tiefen Trichtern am Bachgrund. Die Schüttung (ca. 100 l/s) ist für eine Karstquelle außerordentlich konstant.
  • Größe: Länge 350 m, Breite 5 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Störungsquelle
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,07
Hohe Felsen N von Beratzhausen BW 375R001


Beratzhausen
Der Hohe Fels nördlich von Beratzhausen ist die südwestliche Flanke eines Schwammriffs aus der Unteren Frankenalb-Formation. Weitständige Schichtfugen in den auf den ersten Blick massig erscheinenden Dolomiten zeichnen das Einfallen der Rifflanken nach Südwesten nach. Etwa auf halber Höhe des Hohen Felses betonen einige auffällig geringmächtige Bänke ganz besonders dieses Einfallen. Diese engständigen Lagen dürften einer der beiden Mergelplatten (wahrscheinlich der Unteren) entsprechen, die auch in der gebankten und kalkig entwickelten Treuchtlingen Formation (Malm Delta) auftreten. Die Schwarze Laber biegt unmittelbar vor dem Hohen Fels aus der Nordwest-Südöst-Richtung in die Nordost- Südwest-Richtung um. Das eigentliche Riffzentrum liegt in der südöstlichen Fortsetzung des Tales.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 50 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Felsburg, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,5
Burgberg in Wolfsegg Commons-logo.svg Burg Wolfsegg01.jpg 375R002


Wolfsegg
Die Burg Wolfsegg steht auf einem kleinen Inselberg, der an drei Seiten vom Wolfsegger-Trockental begrenzt wird. Im Osten wird er vom eigentlichen Talanstieg durch eine flache Einmuldung getrennt, die wohl einem früheren Talniveau entspricht. Aufgebaut wird der Burgberg von deutlich gebankten Dolomitsteinen der Pottenstein- Formation (Bernhof-Subformation). Im Berg unterhalb der Burg befindet sich ein Höhlensystem. Dieses ist nicht öffentlich zugänglich, der Zugang ist durch ein vergittertes Tor versperrt.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 50 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Felsburg, Karst-Schacht-&Horizontalhöhle
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,25
Schloßberg von Kallmünz Commons-logo.svg Kallmuenz-schlossberg-1.jpg 375R003


Kallmünz
Die dolomitisierten Riffkomplexe des höheren Malm Delta und Epsilon wurden hier durch Naab und Vils in einmaliger Weise freigelegt.
  • Größe: Länge 300 m, Breite 200 m, Höhe 60 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Sedimentstrukturen
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
6
Ponor-Doline SE von Neuhof BW 375R004


Brunn
Die Doline steht über einen knapp 400 m langen Graben mit dem Polje von Neuhof - Zeinberg - Wischenhofen in Verbindung. Über das Schluckloch dieser Doline wird bei Starkregenereignissen oder bei der Schneeschmelze im südlichen Abschnitt in großer Teil des Polje von Wischenhofen-Neuhof in den Untergrund entwässert. Vor allem im Westen und Südwesten finden sich weitere Dolinen. Nur wenige Meter südlich der Südwand der Doline setzt ein weiterer tief eingeschnittener Graben ein. Dieser führt an seiner Sohle zahlreiche weitere Dolinen und reicht bis nach Brunn.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 50 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Doline
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,25
Felswand mit Höhle am Weitzenberg W von Kallmünz BW 375R005


Kallmünz
In der imposanten Felswand liegt eine 7 m lange Höhle (Lage des Höhleneingangs: R4496438/H5446826). Die Höhle folgt einer Kluft. Dort wo die Kluft noch nicht ausgeräumt ist, endet die Höhle. Die Kluft streicht etwa NW-SE. Die Wand selbst wird aus den weitständig gebankten Dolomiten der Bernhof-Subformation der Pottenstein-Formation gebildet. Die Fugen zwischen den einzelnen Bänken liegen waagerecht und zeigen KEINEN Kuppelbau. Auch treten keine Bereiche auf, in denen Bänke vollständig verschmolzen sind und die Wand ungegliedert erscheint. Die Wand wird in erster Näherung von drei Bänken mit Mächtigkeiten von mehreren Metern aufgebaut. Zwischen diese schieben sich dünnere Bänke (im Bereich um 1 m), die z. T. auch Hohlkehlen bilden. Einige der Bänke verschmelzen auch abschnittsweise zu einer dann jeweils entsprechend dickeren Bank. Oberhalb der Felswand treten die Riesenbänke z. T. treppenartig gestuft den gesamten Hang bis zur markanten Verflachung bei etwa 440 m NN auf. Auch unterhalb er Wand sind immer wieder gebankte Dolomit erschlossen, deren Bankstärken aber selten mehr als 1,5 m erreichen.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 10 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Karst-Halbhöhle/Naturbrücke
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,05
Felsen am Eichenberg N von Kallmünz BW 375R006


Kallmünz
Der Sockel des Eichenbergs besteht im SW aus gebankten Dolomiten der Pottenstein-Formation, die im Hanganstieg immer wieder kleinere Kanzeln und Stufen bilden. Im NE wird er von Massendolomiten der Unteren Frankenalb- Formation aufgebaut. Darüber folgt mit dem nur wenige Meter mächtigen Velburg-Horizont ein dünnbankiges Schichtpaket. Oberhalb dieses Horizonts erheben sich die massigen, hellen Dolomite der Mittleren Frankenalb- Formation bis zu 20 m senkrecht empor. Der Velburg-Horizont unterscheidet sich durch seine Dünnbankigkeit auffällig sowohl von der dickbankigen Pottenstein-Formation, wie auch der massigen Frankenalb-Formation und überdeckt sowohl die gebankte, wie auch die massige Fazies. Daher ist er ein regional wichtiger Leithorizont, der es z.B. auch erlaubt die Untere von der Mittleren Frankenalb-Formation abzutrennen.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 300 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
6
Galgenberg bei Regenstauf BW 375R007


Regenstauf
Das Juragestein ist von typischer Vegetation (Trockenrasengesellschaft) bewachsen. Die ehemaligen Aufschlüsse sind weitestgehend verfallen.
  • Größe: Länge 150 m, Breite 150 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Schichtfolge, Störung
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
2,25
Regenstaufer Schlossberg BW 375R008


Regenstauf
Der vergruste Kristallgranit weist Orthoklaseinsprenglinge von bis zu 10 cm Kantenlänge auf.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 30 m, Höhe 13 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,015
Riesensprung NW von Drackenstein BW 375R009


Regenstauf
Die im Volksmund auch als Druidenstein bezeichnete Felsformation soll zur Zeit der Markomannen als Thing-Stätte gedient haben. Es handelt sich um wollsackartige Granitblöcke.
  • Größe: Länge 8 m, Breite 4 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Wollsackbildung
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,0032
Kürner Schlossberg BW 375R010


Bernhardswald
Ein breiter Pinitporphyrgang bildet das Fundament des Schlosses. Er ist in Felspartien am Südhang gut aufgeschlossen. Der Gang sitzt im Kristallgranit 1, aus dem die meisten der Wollsäcke im Park bestehen.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 100 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Wollsackbildung
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
1
Granitfels in Kürn BW 375R011


Bernhardswald
Auf Privatgrund befinden sich zwei große übereinander getürmte Granitfelsblöcke. Auffallend sind die typische Wollsackverwitterung und Feldspateinsprenglinge.
  • Größe: Länge 6 m, Breite 6 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Felsturm/-nadel, Wollsackbildung
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,0036
Galgenberg SE von Beratzhausen BW 375R012


Beratzhausen
Die tafelbergartigen Felsbastionen im Nordosten gehören zur Südwestflanke einer Riffkuppel, das eigentliche Riffzentrum und die Nordostflanke sind nicht erschlossen. Die nach Südwesten abfallenden Bänke zeigen Mächtigkeiten im Meterbereich, aber manchmal auch darunter. Die Schichtflächen sind sehr deutlich entwickelt. Die Felsen südwestlich davon (bis zur Eisenbahnbrücke) sind im Gegensatz dazu auffällig schroff mit zahlreichen Spitzen und Schratten. Dies wird durch (mindestens) zwei Kluft- oder Störungsrichtungen verursacht, die sich hier kreuzen. Die einzelnen Schollen zwischen den Trennflächen werden durch die Verwitterung entsprechend bizarr herauspräpariert.
  • Größe: Länge 40 m, Breite 40 m, Höhe 40 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: geringwertig
0,16
Sixenfelsen bzw. Hundstein in Beratzhausen BW 375R015


Beratzhausen
In der Steilwand entlang der Staatsstraße 2294 zwischen südlichem Ortseingang von Beratzhausen und der kleinen Gewerbefläche ist ein Schwammriffkomplex der Unteren Frankenalb-Formation angeschnitten. Häufig undeutliche Schichtfugen in den auf den ersten Blick massig erscheinenden Dolomiten zeichnen den Aufbau des Riffkomplexes nach. Im Fußbereich der Felswand, sowie ungefähr auf halber Höhe betonen zwei Bänder mit auffällig geringmächtigen Bänken ganz besonders das flache Auf und Ab der Schichten. Diese engständigen Lagen dürften wohl der Unteren, bzw. der Oberen Mergelplatte entsprechen, die auch in der gebankten und kalkig entwickelten Treuchtlingen Formation (Malm Delta) auftritt. Für eine Zugehörigkeit in den Malm Gamma (MEYER & SCHMIDT-KALER 1983) gibt es derzeit keinen Beleg.
  • Größe: Länge 150 m, Breite 30 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Naturdenkmal
  • Wert: geringwertig
0,45
Felskuppe mit Hiaslhöhle S von Beratzhausen BW 375R016


Beratzhausen
Die kleine rund acht Meter hohe Felskuppe der Hiaslhöhle wird von Massendolomit der Frankenalb-Formation aufgebaut. Zahlreiche Klüfte durchziehen den horizontal nur wenig gegliederten Block. Entlang einer dieser Klüfte ist die Hiaslhöhle, eine niedrige, nur wenige Meter lange Höhle, entstanden. Der Eingang zur Höhle ist zur Hälfte mit Steinen zugebaut. Diese Barriere erlaubt aber trotzdem den Blick in den kleinen Hohlraum. Der Name Hiaslhöhle geht darauf zurück, dass von 1924 bis 1948 dort ein Einsiedler wohnte, der Hiasl genannt wurde.[2]
  • Größe: Länge 20 m, Breite 5 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Felskuppe, Karst-Horizontalhöhle
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,01
Der gelbe Felsen SE von Schoenhofen Alpiner Steig 2014.JPG 375R018


Sinzing
Laut ND-Liste handelt es sich hier um das schönste und eindrucksvollste Felsgebilde des Landkreises im Bereich des Jura. Die Felsen sind reich an Fossilien und umgeben von großen freien Wildrasenflächen. Das vielbesuchte Ausflugsziel wird auch von Kletterern genutzt. (Kalkbänke des Malm Epsilon über massigen Dolomiten des Malm Delta).
  • Größe: Länge 200 m, Breite 50 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Felsburg, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
1
Pfalzlbauernberg SE von Schönhofen BW 375R019


Nittendorf
Den Fuß des Berges bilden tafelbankige Delta-Dolomite mit erkennbaren Schwammstrukturen. Überlagert werden sie von Malm-Epsilon, zunächst mit wenigen Metern heller Kalkbänke. Erst dann steigt eine weiße Massenkalkmauer mit undeutlicher horizontaler Gliederung senkrecht empor. Der Aufschluss ist reich an Fossilien.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 20 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Felsturm/-nadel, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,06
Felsen mit Maihoehle bei Hardt BW 375R020


Nittendorf
Die typische Jurafelsformation besitzt zwei kleine Höhlen. Einzelne Felswände werden als Kletterfelsen genutzt.
  • Größe: Länge 70 m, Breite 20 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Karst-Horizontalhöhle
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,14
Felsfreistellung mit Raeuberhoehle SE von Etterzhausen BW 375R021


Sinzing
Die Felswand weist drei kleinere Halbhöhlen auf.
  • Größe: Länge 15 m, Breite 20 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Karst-Halbhöhle/Naturbrücke
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,03
Osterstein NW von Pielenhofen BW 375R022


Brunn
Die beeindruckende Felswand am rechten Naabufer ist über Wanderwege zugänglich.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 70 m, Höhe 60 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Karst-Horizontalhöhle
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
1,4
Burgberg von Donaustauf BW 375R023


Donaustauf
Der Burgberg ist ein markanter Härtling und Aussichtspunkt am Donaurandbruch. Aufgebaut wird er von dunkelrötlichbraunen Brekzien des Rotliegenden. Gute Aufschlüsse liegen hinter der Kirche und am Übergang von der Vorburg zur Hauptburg.
  • Größe: Länge 400 m, Breite 300 m, Höhe 50 m
  • Geotoptyp: Härtling, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet
  • Wert: wertvoll
12
Felshang mit Höhle 100 m S von der Sinzinger Autobahnbrücke Felshang mit Höhle bei Pentling 2014.JPG 375R024


Pentling
Die eindrucksvolle, steil aufragende Felswand weist zahlreiche Aushöhlungen auf.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 25 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Karst-Halbhöhle/Naturbrücke
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
0,05
Opferstein im Heilingholz SW von Bruckbach BW 375R025


Brennberg
Über eine größere Fläche verstreut liegen mehrere wollsackartige Kristallgranitblöcke. Namensgebend war die Hohlform auf einem der Blöcke.
  • Größe: Länge 10 m, Breite 10 m, Höhe 8 m
  • Geotoptyp: Wollsackbildung, Karren/-felder
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,01
Wollsackbildung S von Frankenberg BW 375R026


Brennberg
Im Blockmaterial finden sich Feldspateinsprenglinge mit einer Kantenlänge bis zu 10 cm.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 50 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Wollsackbildung
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,25
Burgberg bei Brennberg Commons-logo.svg Burgberg-Brennberg-1.jpg 375R027


Brennberg
Der Granit zeigt große Feldspateinsprenglinge. Er diente als Baumaterial für die Burg.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 100 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
1
Wollsackbildung am Eichelberg SSE von Bruckbach BW 375R028


Brennberg
Im Kristallgranit I sind Feldspateinsprenglinge mit einer Kantenlänge bis zu 7 cm zu finden.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 10 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Wollsackbildung
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,02
Hohe Wand N von Alling BW 375R029


Sinzing
Die mächtige Jurafelsformation weist zahlreiche Aushöhlungen sowie eine Halbhöhle auf. Die steile Felswand wird z. T. als Kletterfelsen genutzt.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 40 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
1
Doline in Reichenstetten BW 375R030


Sinzing
In einem 60 m weiten Senkungsgebiet liegt eine kleinere Nachsackung.
  • Größe:
  • Geotoptyp: Doline
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
Dolinen südwestlich von Kohlstadt BW 375R031


Sinzing
Ansammlung von zahlreichen kleineren Dolinen auf engem Raum.
  • Größe:
  • Geotoptyp: Dolinenfeld
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
Schutzfelsen NW von Pentling Commons-logo.svg Schutzfelsen Pentling 2014.JPG 375R032


Pentling
Am Schutzfels (am östlichen Donauufer zwischen Schwalbennest und Fohlenhof) ist die Typlokalität der Schutzfels- Formation aufgeschlossen. In einer in der Unterkreidezeit gebildeten Karsthohlform in massigen Kalksteinen liegen die tonig-sandigen Ablagerungen der Schutzfels-Formation. Da diese leicht verwittern hat sich in diesem Bereich eine Halbhöhle gebildet, die Schutz vor Wetterunbilden bietet (daher der Name Schutzfelsen). Das Dach dieser Halbhöhle bildet der Grünsandstein der Regensburg-Formation, an dessen Basis ein Transgressionskonglomerat entwickelt ist.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 10 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Typlokalität, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,02
Dacherlfelsen N von Matting BW 375R033


Pentling
Der Steilhang am linken Donauufer bietet einen klaren, kaum vegetationsbedeckten Aufschluss.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 70 m, Höhe 50 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
1
Alte Donau WSW von Pfatter Commons-logo.svg Alte Donau bei Pfatter 2014.JPG 375R034


Pfatter
Der Verlauf des alten Donaumäanders ist deutlich zu erkennen, der Prallhang ist erhalten. Hier ist eine enorme Artenvielfalt an Feuchtgebietsvegetation sowie eine reiche Vogelwelt anzutreffen.
  • Größe: Länge 1500 m, Breite 100 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Mäander
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, Vogelschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
15
Steinbruch am Spindelbach ENE von Grünthal BW 375A014


Wenzenbach
Aufgeschlossen sind inhomogene Diatexite, die an dieser Stelle von Homogenisierung weniger erfasst wurden und gut geschieferte Biotit-Cordierit-Gneise darstellen, im Kontakt mit einem feinkörnigen Zweiglimmergranit der Randfazies.
  • Größe: Länge 12 m, Breite 5 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,006
Ehem. Steinbruch am Kollerhof SE von Dinau BW 375A019


Kallmünz
Der Aufschluß ist ein Referenzprofil der Ebenwies-Subformation der Torleite-Formation. Die Angabe Malm Epsilon, Schichtkalk unter Geologische Beschreibung ist nicht korrekt. Sie wurde nur verwendet, da das Feld ein Pflichtfeld ist und die korrekte Angabe Torleite-Formation bzw. Ebenwies-Subformation der Torleite-Formation in den Schlüssellisten nicht vorliegt.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 100 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Standard-/Referenzprofil
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
1
Ehem. Steinbruch NW von Krippersberg BW 375A020


Wolfsegg
Langgezogener auflässiger Steinbruch in den basalen Bereichen der Regensburg-Formation (Regensburger Grünsandstein). Der Steinbruch ist weitgehend verwachsen und verfallen. Stellenweise ist aber der Grünsandstein noch anstehend erschlossen. Entlang des schmalen Ackerstreifens westlich des Aufschlusses finden sich immer wieder herausgeackerte Gesteinsbrocken aus Grünsandstein mit darin aufgearbeitem Plattenkalk der Ebenwies-Subformation oder solche aus Kalken in deren Klüften Grünsandstein auftritt. Diese Gesteine stammen aus dem unmittelbaren Transgressionsbereich des Oberkreidemeeres über die von Weißjura-Kalken aufgebaute damalige Landoberfläche.
  • Größe: Länge 160 m, Breite 20 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,32
Plattenkalkentnahme N von Brunn BW 375A023


Brunn
Die Plattenkalkenahme am Zeinberg N von Brunn wurde zu Forschungszwecken durch Herrn Dr. Röper (Solnhofen) angelegt und hat zahlreiche Fossilien geliefert. Eine Zusammenstellung darüber gibt Röper & Rothgänger (1999) Die Plattenkalke von Bronn. Unbefugtes Betreten der Fossilfundstelle ist nicht erlaubt! Die Wannensedimente von Brunn mit Platten- (unten) und Bankkalken (oben) gehören in die Ebenwies-Subformation der Torleite-Formation und sind ein Referenzprofil dieser Subformation. Die Angabe Schichtkalk Malm Epsilon ist ein Notbehelf, da die Schlüssellisten im BIS bis dato die korrekte Zuordnung nicht erlauben.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 50 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Tierische Fossilien
  • Aufschlusstyp: sonstiger Aufschluss (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,25
Ehem. Sandgrube auf der Girnitz BW 375A024


Duggendorf
In der Sandgrube auf der Girnitz wurden bis in die 1950er Jahre Lockersandsteine und Sande der Schutzfels- Formation für den lokalen Bedarf abgebaut. Die unsortierten, gut gerundeten Quarzsande mit einem Größtkorn von etwa 8 mm sind bereichweise silikatisch gebunden. Diese harten Partien wurden nicht abgebaut und bilden daher heute kleine Quarzitfelsen in der leider durch allerlei Unrat vermüllten ehemaligen Sandgrube. Solche Quarzite waren (zumindest solange bis sie durch die Flurbereinigung großräumig beseitigt wurden) auf der Oberfläche der Frankenalb häufig anzutreffen. Diese verwitterungsresistenten Relikteblöcke - losgelöst von ihrem ursprünglichen Gesteinsverband und einem Ausgangsgestein nicht eindeutig zuordenbar - werden gemeinhin als Kallmünzer bezeichnet. Die Quarzitfelsen in der Sandgrube auf der Girnitz sind Kallmünzer im anstehenden Gestein und können daher der Schutzfels-Formation zugeordnet werden.
  • Größe: Länge 60 m, Breite 30 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Kiesgrube/Sandgrube (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,18
Steinbruch Niebler E von Hennhüll BW 375A007


Hemau
Der östliche der ehemals zwei Steinbrüche bei Hennhüll ist noch relativ gut erhalten. Erschlossen sind ca. 15 m Platten- und Bankkalke. Bei den zwischen die Plattenkalke eingeschalteten Bankkalke handelt es sich zum einen um 6 Horizonte sogenannter Krummer Lagen wie auch um Schuttkalk und Breistein-Bänke. Diese Ausprägung der Painten-Formation wird als Hennhüll-Subformation bezeichnet. Auch wenn die Wände langsam verstürzen und in der Vegetationsperiode zahlreiche Büsche dei Sicht versperren ist dieser Aufschluss insgesamt aber noch in einem sehr guten Zustand, so daß nicht nur die Wände noch offen stehen, sondern über weite Strecken auch noch die Schichtoberflächen zu sehen sind, auf denen die jeweiligen Abbausohlen angelegt worden sind.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 50 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Typlokalität
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,5 16. Apr. 2014
Ehem. Steinbruch Eckl N Bügerl BW 375A015


Hemau
Im ehemaligen Steinbruch Eckl nördlich von Bügerl befindet sich heute ein Schießstand. In der dahinter befindlichen, noch offenen Bruchwand stehen ca. 5 m mächtige Bankkalke der tieferen Painten-Formation an, in die zwei Krumme Lagen mit jeweils ca. 1 m Mächtigkeit eingeschaltet sind.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 40 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,4 09. Feb. 2015
Steilkante im Laubenhartgrund BW 375A016


Hemau
Im steilen Anstieg an der Ostseite des Laubenhartgrundes stehen ca. 10 m Kieselkalke und Plattensilex an, die in einem kleinen Abbau abgebaut worden sind. Dieses Vorkommen (das Typusprofil der Tangrintel-Formation) ist jedoch heute weitgend verstürzt und verwachsen, so daß nur noch an wenigen Stellen Anstehendes herauskommt. Die Angabe Malm Epsilon, Schichtkalk ist als Notbehelf zu sehen, da aktuell korrekte Angabe zur Geologie in der Schlüsselliste nicht hinterlegt ist
  • Größe: Länge 30 m, Breite 10 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Typlokalität
  • Aufschlusstyp: 0 (nicht bekannt)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,03 18. Feb. 2016
Ehem. Gneisbruch am Refberg NE von Refthal BW 375A025


Altenthann
Der aufgelassene Steinbruch am Refberg erschließt einen körnigen anatektischen Biotitgneis (entstanden aus teilweise aufgeschmolzenem Granit), der häufig größere Einschlüsse von Orthoklas (Alkalifeldspat) enthält und deswegen auch als Körnelgneis bezeichnet wird. Zwischen dem westlich gelegenen Parkplatz an der St 2650 und dem Steinbruchgelände wurde ein gangförmiges Diorit-Vorkommen kartiert. Es ist durch Lesesteine belegbar. Die von ANDRITZKY (1968) beschriebenen Pegmatitgänge waren 2015 im Steinbruchgelände nicht (mehr) aufgeschlossen.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 25 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Metamorphes Gefüge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,05
Felsfreistellung 1 SSE von Beratzhausen BW 375R013


Beratzhausen
Die Felswand nordöstlich vom Wasserwerk im Tal der Schwarzen Laber wird von Dolomiten der Frankenalb- Formation aufgebaut. Das eindrucksvolle Felsgebilde des Jura ist von einem artenreichen Laubmischwald umwachsen.
  • Größe: Länge 60 m, Breite 20 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: geringwertig
0,12 18. Feb. 2016
Felsfreistellung 2 SSE von Beratzhausen BW 375R014


Beratzhausen
Die Felsfreistellung nordwestlich vom Wasserwerk an der Schwarzen Laber gehört zum Südwestflügel einer Riffkuppel im Dolomit der Frankenalb-Formation. Am Fuß der Nordwestwand der Felsfreistellung befindet sich eine kleine Höhle. Oberhalb der Felsformation liegen drei Ringwälle keltischen Ursprungs.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 50 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
0,1 21. Dez. 2015
Doline im Schlüsselkorbtal W Altmannshof BW 375R038


Hemau
kleine Doline mit Anstehendem in den Massendolomiten, die sich vom Eichlberg herunter bis ins Zentrum des Tales ziehen. Zwei alte Eichen, dei in der Doline wachsen machen diese schon von Weitem sichtbar. Stratigraphie: Weißjura, rezent
  • Größe: Länge 10 m, Breite 10 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Doline
  • Aufschlusstyp: Doline/Erdfall (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,01 18. Feb. 2016
Schlucht Teufelsgesperr NW von Hirschling BW 375R039


Regenstauf
Der Hausbach hat sich nordwestlich von Hirschling teils klammartig in den Kristallgranit I eingeschnitten. Zum Teil ist Wollsackverwitterung an den Felsfreistellungen zu sehen, auf den umgebenen Anhöhen finden sich weitere wollsack- verwitterte Granitblöcke. Im Bachbett finden sich häufig herausgewitterte Feldspäte. Die Schlucht ist nur im unteren (südlichen) Bereich durch einen nicht markierten Pfad erschlossen.
  • Größe: Länge 500 m, Breite 50 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Schlucht
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
2,5
Legende für Geotop

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotoprecherche (abgerufen am 16. September 2017)
  2. siehe auch friesenmuehle.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Geotop im Landkreis Regensburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien