Deuerling

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Wappen Deutschlandkarte
Deuerling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Deuerling hervorgehoben

Koordinaten: 49° 2′ N, 11° 54′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Laaber
Höhe: 417 m ü. NHN
Fläche: 7,11 km2
Einwohner: 1987 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 279 Einwohner je km2
Postleitzahl: 93180
Vorwahl: 09498
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 127
Gemeindegliederung: 7 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Jakobstraße 9
93164 Laaber
Website: gemeinde-deuerling.de
Erster Bürgermeister: Diethard Eichhammer (SPD/BL)
Lage der Gemeinde Deuerling im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-SulzbachLandkreis ChamLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis EichstättLandkreis KelheimLandkreis LandshutLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis SchwandorfStraubingLandkreis Straubing-BogenRegensburgForstmühler ForstKreuther ForstBrunn (Oberpfalz)AlteglofsheimAltenthannAufhausenBach an der DonauBarbingBeratzhausenBernhardswaldBernhardswaldBrennbergBrunn (Oberpfalz)DeuerlingDonaustaufDuggendorfHagelstadtHemauHolzheim am ForstKallmünzKöferingLaaberLappersdorfMintrachingMötzingNeutraublingNittendorfObertraublingPentlingPettendorfPfakofenPfatterPielenhofenRiekofenRegenstaufSchierling (Oberpfalz)SinzingSünchingTegernheimThalmassingWenzenbachWiesent (Gemeinde)Wörth an der DonauWolfsegg (Oberpfalz)ZeitlarnKarte
Über dieses Bild

Deuerling ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg in Bayern sowie Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Laaber.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt westlich von Regensburg im Ostausläufer des Fränkischen Jura im Tal der Schwarzen Laber.

Ortsansicht mit St. Martin

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt sieben amtliche Gemeindeteile[2] (in Klammern ist der Siedlungstyp[3] angegeben):

Es gibt nur die Gemarkung Deuerling.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach neueren Untersuchungen wurde Deuerling auf der linken Laberseite vor 650 von Bajuwaren gegründet, wie Funde aus einem Reihengräberfeld bestätigen. Deuerling wurde 1130 erstmals urkundlich erwähnt, bestand aber als Siedlung schon in merowingischer Zeit. Ansiedlungen pflegte man damals meist nach dem Oberhaupt der siedelnden Sippe zu bezeichnen. Aus alten Schreibweisen des Ortsnamens Deuerling kann man ableiten, dass das Oberhaupt von Deuerling Tiurilo geheißen haben muss (Tiurilia → Tverlinge → Deuerling). Bis 1196 gehörte der Ort zur Grafschaft Riedenburg. Von da an unterstand das Gebiet wechselnden Herren. 1972 kam Deuerling zum Landkreis Regensburg.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1667 auf 2041 Einwohner bzw. um 22,4 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2020[5]
(in %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
55,37
44,63
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a CSU einschl. VW
b SPD einschl. BL
aktuelle Sitzverteilung im Gemeinderat Deuerling (15. März 2020)
  
Insgesamt 14 Sitze

CSU einschließlich VW; SPD einschließlich BL

Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 lag die Wahlbeteiligung bei 65,65 Prozent.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Diethard Eichhammer (SPD/BL). Vorgänger waren Helmut Wich-Fähndrich (SPD/FW) ab 2008 und davor Karl Jobst (CSU). Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 wurde Eichhammer mit 83,44 % der Stimmen wiedergewählt.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Deuerling
Blasonierung: „Unter von Silber und Blau geteiltem Schildhaupt in Gold zwei schräg gekreuzte schwarze Kupferhämmer über schwarzem Wellenschildfuß.“[7]
Wappenbegründung: Die weiß-blaue Teilung im Schildhaupt verweist auf die frühere Zugehörigkeit Deuerlings zur Reichsherrschaft Laaber, die 1463 an die Wittelsbacher überging. Seit dem 15. Jahrhundert wurde die Wasserkraft der Schwarzen Laber gewerblich genutzt. In Deuerling bestand nach 1580 ein Hammerwerk, das überwiegend als Kupferhammer betrieben wurde. Darauf verweisen die schräg gekreuzten Kupferhämmer. Der schwarze Wellenschildfuß steht für die Lage der Gemeinde an der Schwarzen Laber.

Dieses Wappen wird seit 1968 geführt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Martin

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • TSV Deuerling

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volksschule Deuerling
  • Gemeindebibliothek Deuerling

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Deuerling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-003r Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtag (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Deuerling, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 25. September 2021.
  3. Gemeinde Deuerling in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 28. November 2017.
  4. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. Februar 2022, abgerufen am 22. Februar 2022.
  5. https://wahlen.landkreis-regensburg.de/kommunal2020/20200315/09375127/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_66_Gemeinde_Gemeinde_Deuerling.html
  6. https://wahlen.landkreis-regensburg.de/kommunal2020/20200315/09375127/html5/Buergermeisterwahl_Bayern_67_Gemeinde_Gemeinde_Deuerling.html
  7. Eintrag zum Wappen von Deuerling in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte