Deuerling

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde im Landkreis Regensburg; für den deutschen Fußballspieler siehe Karl Deuerling.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Deuerling
Deuerling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Deuerling hervorgehoben
Koordinaten: 49° 2′ N, 11° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Laaber
Höhe: 417 m ü. NHN
Fläche: 7,13 km²
Einwohner: 2059 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 289 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93180
Vorwahl: 09498
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 127
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Jakobstraße 9
93164 Laaber
Webpräsenz: www.gemeinde-deuerling.de
Bürgermeister: Helmut Wich-Fähndrich (SPD/FW)
Lage der Gemeinde Deuerling im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Cham Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Eichstätt Landkreis Kelheim Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Schwandorf Straubing Landkreis Straubing-Bogen Regensburg Forstmühler Forst Kreuther Forst Brunn (Oberpfalz) Alteglofsheim Altenthann Aufhausen Bach an der Donau Barbing Beratzhausen Bernhardswald Bernhardswald Brennberg Brunn (Oberpfalz) Deuerling Donaustauf Duggendorf Hagelstadt Hemau Holzheim am Forst Kallmünz Köfering Laaber Lappersdorf Mintraching Mötzing Neutraubling Nittendorf Obertraubling Pentling Pettendorf Pfakofen Pfatter Pielenhofen Riekofen Regenstauf Schierling (Oberpfalz) Sinzing Sünching Tegernheim Thalmassing Wenzenbach Wiesent (Gemeinde) Wörth an der Donau Wolfsegg (Oberpfalz) ZeitlarnKarte
Über dieses Bild

Deuerling ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg in Bayern und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Laaber.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt westlich von Regensburg im Ostausläufer des Fränkischen Jura im Tal der Schwarzen Laber.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 7 Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach neueren Untersuchungen wurde Deuerling auf der linken Laberseite vor 650 n. Chr. von Bajuwaren in der Entstehungsphase Bayerns gegründet, wie Funde aus einem Reihengräberfeld bestätigen. Deuerling wurde 1130 erstmals urkundlich erwähnt, bestand aber als Siedlung schon in merowingischer Zeit. Ansiedlungen pflegte man damals meist nach dem Oberhaupt der siedelnden Sippe zu bezeichnen. Aus alten Schreibweisen des Ortsnamens Deuerling kann man ableiten, dass das Oberhaupt von Deuerling Tiurilo geheißen haben muss (Tiurilia → Tverlinge → Deuerling). Bis 1196 gehörte der Ort zur Grafschaft Riedenburg. Von da an unterstand das Gebiet wechselnden Herren. 1972 kam Deuerling zum Landkreis Regensburg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder:

  • CSU/VW: 7 Sitze
  • SPD/BL: 7 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Diethard Eichhammer.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Unter von Silber und Blau geteiltem Schildhaupt in Gold zwei schräg gekreuzte schwarze Kupferhämmer über schwarzem Wellenschildfuß.“ Das Gemeindewappen, 1967 entworfen und seit 1968 geführt, soll die Deuerlinger Geschichte in Kurzfassung symbolisieren. Auf goldenem Schild sind zwei gekreuzte Kupferhämmer zu sehen – Deuerling besaß nach 1580 einen Kupferhammer mit Schmelzwerk. Darüber liegen ein blauer und ein silberner Streifen – die Wappenfarben der Herren von Laaber, zu deren Herrschaft einst ein großer Teil der Gemeinde gehörte. Den Schildfuß bilden schwarze Wellen, sie kennzeichnen die Lage des Ortes an der Schwarzen Laber.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St Martin - Deuerling

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Deuerling

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sportgelände TSV Deuerling

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volksschule Deuerling
  • Gemeindebibliothek Deuerling

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/204029&attr=OBJ&val=1010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Deuerling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien