Majlinda Kelmendi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Majlinda Kelmendi Judo
Memli Krasniqi meeting Majlinda Kelmendi (cropped).JPG
Nation AlbanienAlbanien Albanien KosovoKosovo Kosovo
Geburtstag 9. Mai 1991
Geburtsort PećSFR Jugoslawien
Karriere
Verein Ippon Judo Club Peja
Trainer Driton Kuka
Status aktiv

Majlinda Kelmendi (* 9. Mai 1991 in Peć, SFR Jugoslawien) ist eine kosovarisch-albanische Judoka.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 begann Kelmendi mit Judo in ihrer Heimatstadt Peć im Kosovo. Ihr Trainer ist Driton Kuka.

Sie gewann die Goldmedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2009 in Paris. Sie wurde Fünfte bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2010 in Marokko und Neunte in der 52 kg-Klasse bei den Judo-Weltmeisterschaften 2010 in Tokio. Wegen des Widerstands des Internationalen Olympischen Komitees und der Vereinten Nationen wurde ihr nicht erlaubt, den Kosovo bei den Olympischen Spielen 2012 zu vertreten, stattdessen vertrat sie Albanien.

Bei den Judo-Weltmeisterschaften 2013 gewann sie Gold. 2014 gewann sie bei der WM in Tscheljabinsk (Russland) ebenfalls Gold.

Am 16. Juni 2016 verweigerte sie während eines internationalen Trainingscamps in Saint-Cyprien einen Dopingtest durch die französische Anti-Doping-Agentur AFLD. Die IJF hatte auf Nachfrage angegeben, dass sie zu dem unangekündigten Test nicht verpflichtet gewesen sei.[1][2][3]

Bei den Olympischen Spielen 2016 trat sie für Kosovo an, nachdem dessen Nationales Olympisches Komitee ins IOC aufgenommen worden war. Sie führte die kosovarische Delegation als Fahnenträgerin bei der Einlaufzeremonie am 6. August 2016 an und gewann im Wettkampf Gold – die erste Medaille bei der ersten Teilnahme des Kosovo an Olympischen Spielen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Remo Geisser: Im Namen des Volkes, in: NZZ, 10. August 2016, S. 31

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Majlinda Kelmendi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kelmendi: Verbands-Boss ordnet Nachtest an, sport.de, 9. August 2016
  2. Judo: Kelmendi OK to refuse France drug test -IJF, Reuters, 9. August 2016
  3. Affaire Saint-Cyprien, la suite, L’Esprit du Judo, 8. August 2016