Mattsee

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Mattsee
Wappen von Mattsee
Mattsee (Österreich)
Mattsee
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Salzburg-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: SL
Fläche: 24,63 km²
Koordinaten: 47° 58′ N, 13° 5′ OKoordinaten: 47° 58′ 0″ N, 13° 5′ 0″ O
Höhe: 505 m ü. A.
Einwohner: 3.169 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 5163
Vorwahl: 06217
Gemeindekennziffer: 5 03 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeindeweg 1
5163 Mattsee
Website: www.mattsee.at
Politik
Bürgermeister: Renè Kuel (ÖVP)
Gemeinderat: (2014)
(19 Mitglieder)
11 ÖVP, 3 SPÖ, 3 Grüne, 2 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Mattsee im Bezirk Salzburg-Umgebung
Anif Anthering Bergheim Berndorf bei Salzburg Bürmoos Dorfbeuern Ebenau Elixhausen Elsbethen Eugendorf Faistenau Fuschl am See Göming Großgmain Hallwang Henndorf am Wallersee Hintersee Hof bei Salzburg Köstendorf Lamprechtshausen Mattsee Neumarkt am Wallersee Nußdorf am Haunsberg Oberndorf bei Salzburg Obertrum am See Plainfeld Sankt Georgen bei Salzburg Sankt Gilgen Schleedorf Seeham Seekirchen am Wallersee Straßwalchen Strobl Thalgau Wals-Siezenheim Grödig Koppl Salzburg SalzburgLage der Gemeinde Mattsee im Bezirk St. Johann im Pongau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Schloss und Stiftskirche
Schloss und Stiftskirche
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Ort und See Mattsee, Mitte die Stiftskirche dahinter Wartstein, rechts Schloss Mattsee

Mattsee ist eine Marktgemeinde im Flachgau (Salzburg, Österreich) mit 3169 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016). Der Ort liegt am gleichnamigen Mattsee.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mattsee ist Teil des Gerichtsbezirks Neumarkt bei Salzburg. Nachbargemeinden sind Seekirchen am Wallersee, Obertrum am See, Palting, Seeham, Schleedorf und Lochen am See.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Besiedlung erfolgte in der Jung-Steinzeit. Um 770 wurde das Stift Mattsee durch Bayernherzog Tassilo III. gegründet. Mattsee war Sitz eines Pfleggerichts der Salzburger Fürstbischöfe. Der Ort kam mit Salzburg 1816 zu Österreich. Aufsehen erregte der einstimmige Beschluss des Gemeinderates vom 19. Juni 1921, der sich entrüstet zeigte, „dass einzelne Vermieter von Sommerwohnungen in Mattsee dieselben Juden überließen und dadurch den allbekannten Ruf Mattsees als ,judenreine Sommerfrische‛ schwer geschädigt haben“.[1]

Der Ort Mattsee ist seit 1935 Marktgemeinde. Mattsee war bis Ende Mai 1923 Sitz eines Bezirksgerichts des Gerichtsbezirks Mattsee, per 1. Juni 1923 wurde dieser jedoch aufgelöst und Mattsee dem Gerichtsbezirk Neumarkt bei Salzburg zugewiesen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1869 1.029 1939 1.026
1880 987 1951 1.478
1890 1.006 1961 1.552
1900 1.017 1971 1.858
1910 1.063 1981 2.089
1923 1.051 1991 2.550
1934 1.094 2001 2.850
Quelle: Volkszählungen

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Mattsee hat 19 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014 wie folgt zusammen:

Bürgermeister
  • 1945−1959 Josef Lindner
  • 1959−1984 Josef Furthner (gest. 1992)
  • 1984−2012 Matthäus Maislinger (ÖVP)
  • seit 2012 Rene Kuel (ÖVP).[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde ist:

„Im roten Feld ein von einem aufrecht gestellten flammenden Schwert mit goldenem Griff belegter silberner Pfahl, der beiderseits von je einem auswärts gekehrten, silbernen Spießträger begleitet ist.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mattsee
Farbenpracht am Mattsee
Boote auf dem Mattsee

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter
Ehrenbürger
Personen mit Beziehung zur Marktgemeinde

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hannes Maringer: Kleines Mattseebuch. Unser Ort einst und jetzt. Führer durch Natur - Kultur - Geschichte - Wirtschaft. Für Urlaub und Leben im Salzburger Dreiseenland. Fremdenverkehrsverband Mattsee, Mattsee 1994.
  • Gerda Dohle: Mattsee-Chronik. Marktgemeinde Mattsee. Mattsee 2005.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mattsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald Waitzbauer: Arnold Schönberg ist in Mattsee unerwünscht. In: Robert Kriechbaumer (Hg.): Der Geschmack der Vergänglichkeit. Jüdische Sommerfrische in Salzburg. Böhlau, Wien 2002, ISBN 3-205-99455-8. S. 153–174, Zitat S. 162.
  2. http://www.salzburg.gv.at/20003stat/wahlen/gvw/index.htm#erg.78.0.0.0.1
  3. http://www.salzburg.gv.at/20003stat/wahlen/bmw/index.htm#erg.78.1
  4. fahr(T)raum-Webseite
  5. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.