Montmorillon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Montmorillon
Wappen von Montmorillon
Montmorillon (Frankreich)
Montmorillon
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Vienne
Arrondissement Montmorillon
Kanton Montmorillon (Hauptort)
Gemeindeverband Vienne et Gartempe
Koordinaten 46° 26′ N, 0° 52′ OKoordinaten: 46° 26′ N, 0° 52′ O
Höhe 82–168 m
Fläche 57,00 km2
Einwohner 5.998 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 105 Einw./km2
Postleitzahl 86500
INSEE-Code
Website www.montmorillon.fr

Montmorillon an der Gartempe

Montmorillon ist eine französische Gemeinde mit 5998 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Vienne in der Region Nouvelle-Aquitaine; sie ist Verwaltungssitz des Arrondissements Montmorillon und Hauptort des Kantons Montmorillon.

Die Gemeinde gilt in Frankreich als Bücherdorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montmorillon liegt 50 Kilometer südöstlich von Poitiers und 90 Kilometer nordwestlich von Limoges. Der Ort wird von der Gartempe durchflossen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter gab es in Montmorillon eine Burg auf einem Felsen nahe der Kirche Notre-Dame, von der jedoch nichts geblieben ist.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009
Einwohner 5.743 6.034 6.685 6.954 6.667 6.895 6.410

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Oktogon von Montmorillon ist eine romanische Friedhofskapelle aus dem 12. Jahrhundert. Sie steht seit 1840 als Monument historique unter Denkmalschutz.
  • Die Kirche Notre-Dame entstand vom 12. bis zum 14. Jahrhundert. Die Apsis der Krypta enthält ein großes Fresko, das die mystische Vermählung der heiligen Katharina mit dem Christuskind zeigt. Es ist das älteste Beispiel dieser Ikonografie aus dem ausgehenden 12. oder frühen 13. Jahrhundert. Im Zentrum ist die thronende Muttergottes dargestellt, die den Knaben hält, der seine rechte Hand zur gekrönten Katharina streckt.
  • Die Kapelle Saint-Laurent des Maison-Dieu mit einer Fassade aus dem 12. Jahrhundert ist ebenfalls seit 1840 Monument historique.
  • Die neugotische Kirche Saint-Martial aus dem 19. Jahrhundert steht an der Stelle einer romanischen Vorgängerkirche.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montmorillon hat dem Montmorillonit seinen Namen gegeben, einem Schichtsilikat.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montmorillon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien