Natalie Imbruglia

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Natalie Imbruglia (2015)

Natalie Jane Imbruglia (* 4. Februar 1975 in Sydney, New South Wales) ist eine australisch-britische[1] Sängerin und Songschreiberin, Schauspielerin und Model. International bekannt wurde Imbruglia mit dem im Herbst 1997 veröffentlichten Song Torn und dem dazugehörigen Album Left of the Middle.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Imbruglia in Bukarest (2008)

Imbruglia wuchs in der kleinen, nah an der Küste gelegenen Ortschaft Berkeley Vale (nördlich von Sydney) im australischen Bundesstaat New South Wales auf. Ihr Vater Elliot Imbruglia ist ein italienischer Immigrant von der Insel Lipari, ihre Mutter Maxene Anderson ist gebürtige Australierin. Natalie ist die zweitälteste von insgesamt vier Schwestern; ihre jüngere Schwester Laura ist ebenfalls Sängerin.

Ebenso wie zuvor Kylie Minogue und Jason Donovan spielte Imbruglia zunächst ab 1991 eine Rolle in der australischen Seifenoper Nachbarn.

Beflügelt durch ihren Erfolg in jener Serie startete Imbruglia 1997 eine Karriere als Sängerin. Ihre erste Single Torn, eine Coverversion des Liedes Brændt ihrer dänischen Gesangskollegin Lis Sørensen,[2] erreichte im November 1997 Platz zwei der britischen Singlecharts. Ihr Debütalbum Left of the Middle verkaufte sich allein in Großbritannien über eine Million Mal und enthielt mit Big Mistake und Smoke (beide 1998) zwei weitere Top-Ten-Hits. 2001 erschien das Nachfolgealbum White Lilies Island, das trotz radiofreundlicher Singleauskopplungen wie That Day (2001), Wrong Impression (2002) und Beauty on the Fire (2002) hinter den Verkaufszahlen des erfolgreichen Debüts zurückblieb.

Imbruglia setzte 2002 ihre Schauspielkarriere fort und spielte neben Rowan Atkinson in der britischen Spionage-Persiflage Johnny English (2003). Zudem war sie als Model für den französischen Kosmetikhersteller L’Oréal tätig.

Mit der im März 2005 erschienenen Single Shiver konnte Imbruglia einen weiteren Top-Ten-Erfolg in den britischen Charts verbuchen. Ihr daraufhin im April veröffentlichtes drittes Album Counting Down the Days schaffte den Sprung auf Platz eins der britischen Albumcharts. Im September 2007 erschien das Greatest-Hits-Album Glorious: The Singles 97–07 inklusive fünf neuer Lieder. Die erste Singleauskopplung daraus war das neu eingespielte Glorious, das im August 2007 in Australien und im September in Deutschland veröffentlicht wurde. Im Oktober 2009 veröffentlichte sie ihr viertes Studioalbum Come to Life, auf dem die Single Want zu finden ist.

2014 unterschrieb Imbruglia bei Sony Masterworks, wo sie ihr erstes Studioalbum seit fünf Jahren veröffentlichte. Das Male betitelte Album beinhaltet ausschließlich Coversongs männlicher Interpreten. Die erste Single, Instant Crush, stammt im Original von Daft Punk feat. Julian Casablancas und erschien im Juli 2015.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silvester 2003 heiratete Imbruglia ihren Landsmann Daniel Johns, den Leadsänger der Bands Silverchair und The Dissociatives, mit dem sie bereits drei Jahre lang liiert gewesen war. Im Januar 2008 verkündeten sie ihre Scheidung.

Am 9. Oktober 2019 gab sie auf ihrem Instagram-Kanal die Geburt ihres Sohnes bekannt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US AU AU
1997 Left of the Middle DE4
(29 Wo.)DE
AT11
(16 Wo.)AT
CH3
Platin
Platin

(24 Wo.)CH
UK5
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(101 Wo.)UK
US10
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(52 Wo.)US
AU1
Fünffachplatin
×5
Fünffachplatin

(61 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 24. November 1997
2001 White Lilies Island DE49
(2 Wo.)DE
AT59
(2 Wo.)AT
CH23
(16 Wo.)CH
UK15
Gold
Gold

(17 Wo.)UK
US35
(7 Wo.)US
AU3
Gold
Gold

(7 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 5. November 2001
2005 Counting Down the Days DE35
(4 Wo.)DE
AT35
(4 Wo.)AT
CH9
(14 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(17 Wo.)UK
AU12
(7 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 4. April 2005
2009 Come to Life CH70
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2009
2015 Male DE97
(1 Wo.)DE
CH50
(1 Wo.)CH
UK20
(1 Wo.)UK
AU25
(1 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 21. August 2015

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US AU AU
2007 Glorious: The Singles 97–07 CH28
(4 Wo.)CH
UK5
Gold
Gold

(5 Wo.)UK
AU40
(1 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 7. September 2007

Weitere Kompilationen

  • 1998: Especial de Radio
  • 2005: X2: Left of the Middle / White Lilies Island (Box mit 2 CDs)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US AU AU
1997 Torn
Left of the Middle
DE4
Gold
Gold

(24 Wo.)DE
AT3
(15 Wo.)AT
CH2
Gold
Gold

(26 Wo.)CH
UK2
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(21 Wo.)UK
US42
(31 Wo.)US
AU2
Platin
Platin

(20 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 1997
Original: Lis SørensenBrændt, 1993
1998 Big Mistake
Left of the Middle
UK2
Silber
Silber

(12 Wo.)UK
AU6
Gold
Gold

(21 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 23. Februar 1998
Wishing I Was There
Left of the Middle
DE68
(9 Wo.)DE
UK19
(7 Wo.)UK
AU24
(7 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 18. Mai 1998
Smoke
Left of the Middle
UK5
(10 Wo.)UK
AU42
(3 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 1998
2001 That Day
White Lilies Island
CH75
(5 Wo.)CH
UK11
(7 Wo.)UK
AU10
(4 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 2001
2002 Wrong Impression
White Lilies Island
CH41
(11 Wo.)CH
UK10
(7 Wo.)UK
US64
(8 Wo.)US
AU33
(6 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 29. Januar 2002
Beauty on the Fire
White Lilies Island
UK26
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 22. Juli 2002
2005 Shiver
Counting Down the Days
DE52
(9 Wo.)DE
AT41
(12 Wo.)AT
CH36
(14 Wo.)CH
UK8
(18 Wo.)UK
AU19
(10 Wo.)AU
Erstveröffentlichung: 21. März 2005
Counting Down the Days
Counting Down the Days
CH90
(4 Wo.)CH
UK23
(6 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 25. Juli 2005
2007 Glorious
Glorious: The Singles 1997–2007
CH92
(1 Wo.)CH
UK23
(5 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 27. August 2007
2009 Want
Come to Life
UK88
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 28. September 2009

Weitere Singles

  • 1998: Intuition
  • 1998: Left of the Middle
  • 1999: Identify
  • 2002: Sunlight
  • 2005: Come on Home
  • 2007: Be with You
  • 2015: Instant Crush

Gastauftritte und Soundtracks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • DanemarkDänemark Dänemark
    • 2020: für die Single Torn
  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 1997: für die Single Torn
    • 1998: für das Album Left of the Middle
  • ItalienItalien Italien
    • 2017: für die Single Torn
  • MexikoMexiko Mexiko
    • 1999: für das Album Left of the Middle
  • NeuseelandNeuseeland Neuseeland
    • 1998: für die Single Torn
  • NiederlandeNiederlande Niederlande
    • 1998: für das Album Left of the Middle
    • 1998: für die Single Torn
  • NorwegenNorwegen Norwegen
    • 1998: für die Single Torn
  • SchwedenSchweden Schweden
    • 1998: für das Album Left of the Middle

Platin-Schallplatte

  • BelgienBelgien Belgien
    • 1998: für die Single Torn
    • 1998: für das Album Left of the Middle
  • NeuseelandNeuseeland Neuseeland
    • 1998: für das Album Left of the Middle
  • SpanienSpanien Spanien
    • 1999: für das Album Left of the Middle

2× Platin-Schallplatte

  • EuropaEuropa Europa
    • 1999: für das Album Left of the Middle

3× Platin-Schallplatte

  • KanadaKanada Kanada
    • 1998: für das Album Left of the Middle

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region Silver record icon.svg Silber Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Ver­käu­fe Quel­len
Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Australien (ARIA) Australien (ARIA) 0! S Gold record icon.svg 2× Gold2 Platinum record icon.svg 6× Platin6 490.000 aria.com.au
Belgien (BEA) Belgien (BEA) 0! S 0! G Platinum record icon.svg 2× Platin2 100.000 ultratop.be
Dänemark (IFPI) Dänemark (IFPI) 0! S Gold record icon.svg Gold1 0! P 45.000 ifpi.dk
Deutschland (BVMI) Deutschland (BVMI) 0! S Gold record icon.svg Gold1 0! P 250.000 musikindustrie.de
Europa (IFPI) Europa (IFPI) 0! S 0! G Platinum record icon.svg 2× Platin2 (2.000.000) ifpi.org
Frankreich (SNEP) Frankreich (SNEP) 0! S Gold record icon.svg 2× Gold2 0! P 350.000 infodisc.fr snepmusique.com
Italien (FIMI) Italien (FIMI) 0! S Gold record icon.svg Gold1 0! P 25.000 fimi.it
Kanada (MC) Kanada (MC) 0! S 0! G Platinum record icon.svg 3× Platin3 300.000 musiccanada.com
Mexiko (AMPROFON) Mexiko (AMPROFON) 0! S Gold record icon.svg Gold1 0! P 75.000 amprofon.com.mx
Neuseeland (RMNZ) Neuseeland (RMNZ) 0! S Gold record icon.svg Gold1 Platinum record icon.svg Platin1 22.500 nztop40.co.nz
Niederlande (NVPI) Niederlande (NVPI) 0! S Gold record icon.svg 2× Gold2 0! P 100.000 nvpi.nl
Norwegen (IFPI) Norwegen (IFPI) 0! S Gold record icon.svg Gold1 0! P 5.000 ifpi.no
Schweden (IFPI) Schweden (IFPI) 0! S Gold record icon.svg Gold1 0! P 40.000 sverigetopplistan.se
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI) 0! S Gold record icon.svg Gold1 Platinum record icon.svg Platin1 75.000 hitparade.ch
Spanien (Promusicae) Spanien (Promusicae) 0! S 0! G Platinum record icon.svg Platin1 100.000 Sólo éxitos: año a año, 1959–2002
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S 0! G Platinum record icon.svg 2× Platin2 2.000.000 riaa.com
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI) Silver record icon.svg Silber1 Gold record icon.svg 3× Gold3 Platinum record icon.svg 5× Platin5 2.600.000 bpi.co.uk
Insgesamt Silver record icon.svg Silber1 Gold record icon.svg 17× Gold17 Platinum record icon.svg 23× Platin23

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Imbruglia bei den 61. Filmfestspielen von Cannes (2008)
  • 1992–1994: Nachbarn (Neighbours, Fernsehserie, 149 Folgen)
  • 2002: Robbie, das Rentier in Die Legende des vergessenen Stammes (Legend of the Lost Tribe, TV-Animationsfilm, Stimme)
  • 2003: Johnny English – Der Spion, der es versiebte (Johnny English)
  • 2009: Closed for Winter
  • 2013: Underdogs
  • 2014: Among Ravens
  • 2015: Little Loopers

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Natalie Imbruglia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien