Rhein-IJssel-Express

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RE 19 Rhein-IJssel-Express
Strecke der Rhein-IJssel-Express
Karte des Zuglaufs
Streckenlänge:123 km
Zuglauf
Kopfbahnhof – Streckenanfang
122,9 Arnhem Centraal ICE, IC
Bahnhof, Station
108,9 Zevenaar
Grenze
103,8 Staatsgrenze Niederlande/Deutschland
Haltepunkt, Haltestelle
100,8 Emmerich-Elten
Bahnhof, Station
92,0 Emmerich
Haltepunkt, Haltestelle
85,8 Praest
Haltepunkt, Haltestelle
81,6 Millingen (b Rees)
Bahnhof, Station
79,9 Empel-Rees
Haltepunkt, Haltestelle
76,0 Haldern (Rheinl)
Bahnhof, Station
70,3 Mehrhoog
Haltepunkt, Haltestelle
60,5 Wesel-Feldmark
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BSicon STR.svgBSicon exKBHFa.svg
78,3 Bocholt ab Dezember 2019
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71,1 Dingden ab Dezember 2019
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67,1 Hamminkeln ab Dezember 2019
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62,6 Blumenkamp ab Dezember 2019
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geplante Flügelung in Wesel
Bahnhof, Station
57,9 Wesel
Haltepunkt, Haltestelle
54,4 Friedrichsfeld (Niederrhein)
Haltepunkt, Haltestelle
50,0 Voerde (Niederrhein)
Bahnhof, Station
45,1 Dinslaken
Haltepunkt, Haltestelle
38,9 Oberhausen-Holten
Bahnhof, Station
35,4 Oberhausen-Sterkrade
Bahnhof, Station
31,2 Oberhausen Hbf ICE, IC
Bahnhof, Station
23,6 Duisburg Hbf ICE, IC, THA, HKX
Bahnhof, Station
8,2 Düsseldorf Flughafen ICE, IC
Kopfbahnhof – Streckenende
0 Düsseldorf Hbf ICE, IC, THA, HKX

Der Rhein-IJssel-Express (IJssel sprich [ˈɛi̯səl]) ist eine Regional-Express-Linie in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden (Provinz Gelderland), die seit Dezember 2016 Düsseldorf mit Emmerich am Rhein verbindet und seit April 2017 weiter bis Arnhem führt. Die auch als RE 19 bezeichnete Verbindung wird von Abellio Rail NRW betrieben, einer Tochter der Nederlandse Spoorwegen. Die unentgeltliche Beförderung für Schwerbehinderte gilt ausschließlich auf dem deutschen Abschnitt.[1]

Der Rhein-IJssel-Express ist Teil des Niederrhein-Netzes, das der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Anfang 2013 an Abellio Rail NRW vergeben hat. Zu diesem Netz gehört neben dem RE 19 auch die RB 35 (neu, der ehemalige Nordast der RB 33) und die RB 32 (Der Bocholter). Nach erfolgter Elektrifizierung der Bahnstrecke Wesel–Bocholt sollte die Linie RB 32 ab Dezember 2018 in den RE 19 integriert und in Wesel nach Bocholt geflügelt werden.[2][3] Aufgrund von Verzögerungen beim Infrastrukturausbau ist die Inbetriebnahme auf unbestimmte Zeit verschoben worden.[4]

Mit dem Maas-Wupper-Express, LIMAX (Liège-Maastricht-Aachen-Express) und dem euregioAIXpress gibt es drei weitere internationale Regional-Expresse in Nordrhein-Westfalen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rhein-IJssel-Express unterwegs bei Zevenaar

Die Regionalbahn-Linie RB 35 Der Weseler ist 1998 bei Einführung des NRW-Takts entstanden. Ihr Zuglauf verband bis zum Dezember 2016 Duisburg und Wesel und verkehrte lediglich in der Hauptverkehrszeit (HVZ) in Lastrichtung bis Emmerich bzw. Düsseldorf oder Köln. Die Linie wurde mit Triebfahrzeugen der Baureihe 425/426 sowie (zumeist in der HVZ) mit lokbespannten Zügen mit n-Wagen von der DB Regio AG, Region NRW bedient.

Nach Einstellung der Eilzugverbindungen zwischen Amsterdam und Köln gab es seit den 1980er Jahren keinen grenzüberschreitenden Nahverkehr auf der Bahnstrecke Oberhausen–Arnhem. Von Dezember 2005 bis Juni 2006 verkehrte als Test für die heutige Linie die Regionalbahn-Linie RB 34 Der Arnheimer zwischen Emmerich und Arnheim. Grenzüberschreitende Fahrten waren seitdem lediglich mit Bus oder ICE International möglich.

Um wieder einen attraktiven grenzüberschreitenden Nahverkehr anzubieten, verkehrt seit dem 6. April 2017 der Rhein-IJssel-Express ab Emmerich weiter über Zevenaar bis Arnhem, wo Anschluss an das nationale Intercity-Netz der Niederländischen Eisenbahnen (eher vergleichbar mit deutschen Regional-Expressen) sowie zu regionalen Sprinter- und Stoptreinverbindungen besteht. Zwischen Zevenaar und Arnheim ergänzt der RE 19 die niederländischen Stoptreinlinien Arnheim–DoetinchemWinterswijk (betrieben durch Arriva) und Arnheim–Doetinchem (betrieben durch Breng).

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Rhein-IJssel-Express bestimmter Triebzug im Abellio-Betriebswerk, April 2016

Für den Einsatz auf dem Rhein-IJssel-Express und der Emscher-Niederrhein-Bahn beschaffte Abellio 21 Triebzüge des Typs Stadler Flirt 3, sieben davon sind Mehrsystemfahrzeuge:

  • 15 kV 16,7 Hz ~ für den Abschnitt Düsseldorf–Elten
  • 25 kV 50 Hz ~ für den Abschnitt Elten–Zevenaar (Übergang zur Betuweroute)
  • 1,5 kV = für den Abschnitt Zevenaar–Arnhem

Zur Wartung der Triebzüge wurde in Duisburg eine neue Werkstatt von Abellio gebaut.

Zuglauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Regional-Express befährt folgende Bahnstrecken:

Hellweg-Express[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Anfangszeit des NRW-Taktes gab es von 1998 bis 2002 bereits eine Regional-Express-Linie, die die Bezeichnung RE 19 trug. Diese von DB Regio NRW betriebene Verbindung führte von Dortmund über Unna nach Warburg und wurde zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 durch die RB 59 Hellweg-Bahn und RB 89 ersetzt.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.oepnv-info.de/aktuelles/themen/keine-freifahrt-zwischen-emmerich-und-arnhem-nl
  2. VRR beauftragt Abellio mit dem Betrieb des Niederrhein-Netzes. In: abellio.de. 2. April 2013, abgerufen am 30. April 2016.
  3. Abellio Rail NRW baut Bahnbetriebswerk in Duisburg. In: newstix.de. 2. Dezember 2015, abgerufen am 1. Mai 2016.
  4. VRR AöR, Sachstandsbericht, TOP 2: Infrastrukturbericht, 1. März 2019
  5. Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (Hrsg.): Verbundfahrplan Schnellverkehr 2003. Gelsenkirchen 2002, S. 6.