SC Rasta Vechta

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SC Rasta Vechta
Logo von Rasta Vechta
Gegründet 26. Juni 1979
Halle Rasta-Dome
(3140 Plätze)
Homepage www.rasta-vechta.de
Vorsitzender Stefan Niemeyer
Trainer Andreas Wagner
Liga ProA 1. Herren
Farben Blau-Weiß

Der SC Rasta Vechta (Eigenschreibweise bisweilen auch in Versalien als RASTA Vechta) ist ein deutscher Basketballverein aus dem niedersächsischen Vechta, dessen 1. Herrenmannschaft in der Saison 2014/2015 in der ProA spielt, nachdem sie nach einer Saison wieder aus der Beko Basketball Bundesliga abgestiegen ist.[1][2]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verein wurde am 26. Juni 1979 gegründet und entstand aus einer Basketball-AG des Gymnasium Antonianums.[3] Ehemalige Schüler und Teilnehmer der AG wollten auch nach ihrer Schulzeit weiterhin die Möglichkeit haben, Basketball zu spielen. Nach Anfragen bei mehreren Vereinen der Region, ob es möglich wäre dort eine Basketballabteilung aufzubauen, was jedoch von diesen Vereinen abgewiesen wurde, entschied man sich dazu, selbst einen Basketballverein zu gründen. Dies geschah mit Hilfe von Bernie Leemhuis, einem der führenden Köpfe des Vechtaer Gulfhauses.[4] Der ungewöhnliche Name „Rasta“ ist als Hommage an die Reggae-Musik, insbesondere an das Lied Rastaman Vibration von Bob Marley zu verstehen, welches bei der Namensfindung im Radio lief. Nachdem sich der Verein sportlich, sowie die Mitgliederzahl betreffend stetig weiterentwickelt hatte, stieg er in der Saison 2004/2005 als Meister der 2. Regionalliga Nord/West in die Regionalliga Nord (RLN) auf. In der darauffolgenden Spielzeit stieg die Mannschaft wieder ab.

Im Jahr 2007 wurde mit dem NBV-Pokalsieg der bis dahin größte Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert und schon in der darauffolgenden Saison erzielte man mit der abermaligen Meisterschaft den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Regionalliga. Dieses Mal konnte sich die von Malte Scheper trainierte Mannschaft allerdings behaupten und schaffte es in der Saison 2008/2009 in der Abschlusstabelle auf Platz 3.

ProB-Spielzeiten und ProA-Aufstieg[Bearbeiten]

Aufgrund des Verzichts der Köln 99ers auf ihren Basketball-Bundesliga-Startplatz konnten die Eisbären Bremerhaven und der USC Freiburg jeweils um eine Liga nach oben in die ProA beziehungsweise Basketball-Bundesliga aufrücken. Den freigewordenen Platz in der ProB konnte daraufhin der SC RASTA aus Vechta wahrnehmen. In der darauffolgenden Saison der ProB 2009/10 konnte man den direkten Abstieg mit 11:19 Siegen auf dem 14. Platz verhindern, nachdem zu Beginn der Saison Headcoach Malte Scheper seinen Posten an Patrick Elzie abgetreten hatte.[5][6] Nachdem die ProB zur Saison 2010/2011 in Nord- und Süd-Division aufgeteilt wurde, konnte man sich mit 16:6 Siegen den dritten Platz hinter den Hertener Löwen und somit die Playoff-Teilnahme sichern.[7] In der ersten Best-of-Three-Serie konnte man sich mit 2:1 gegen die Weißenhorn Youngstars durchsetzen, ehe man im Viertelfinale an dem späteren Aufsteiger BG Leitershofen/Stadtbergen scheiterte.[8] Man verstärkte sich unter anderem mit Dirk Mädrich und Flavio Stückemann für die ProB 2011/12 und konnte sich erneut den dritten Platz mit 17:7 Siegen hinter den Hertener Löwen sichern.[9] Nachdem man sich zunächst gegen die White Wings Hanau mit 2:0 durchsetzte und auch anschließend mit 2:1 Siegen die Giants Nördlingen aus den Playoffs ausscheiden ließ[10], traf man im Halbfinale auf den UBC Hannover mit Point Guard Richie Williams und musste zu einem dritten Halbfinalspiel beim Serienstand von 1:1 nach Hannover reisen. Headcoach Elzie fiel jedoch durch Krankheit aus, sodass Co-Trainer Thomas Fischer das Coaching übernehmen musste. Jacob Doerksen brachte den UBC wenige Sekunden vor Ende des vierten Viertels mit 57:54 in Führung, sodass die Hannoveraner wie der sichere Sieger aussahen, ehe Andrew Rudowitz per Buzzerbeater-Dreier das Spiel mit 57:57 ausgleichte und damit eine Verlängerung erzwang, welche Vechta mit 12:3 gewann und somit das sportliche Teilnahmerecht für die ProA erlangte.[11] Der Einzug ins Finale, in welchen Vechta den Gotha Rockets unterlegen war, bedeutete den sportlichen Aufstieg in die ProA, in der der SC Rasta in der darauffolgenden Saison spielte.

ProA-Saison und direkter Aufstieg in Beko BBL[Bearbeiten]

Mit einem Etat von rund 500 000 Euro startete man in die Saison 2012/2013. Zur Teilnahme wurde der schnelle Bau des Rasta-Domes notwendig, welcher im Oktober 2012 mit dem ersten Heimspiel gegen die BG Karlsruhe eröffnet wurde. Die Aufstiegsmannschaft aus der ProB blieb weitgehend zusammen, Neuzugänge kamen vor allem aus der ProB (insbesondere das Duo des ProB Halbfinalgegners UBC Hannover Richard Williams und Jacob Doerksen). Nach drei verlorenen Spielen zu Saisonbeginn ging es stetig bergauf. U.a. startete man eine Serie von 10 Siegen in Serie, sodass Rasta am Ende der regulären Saison überraschend an der Tabellenspitze stand. In der ersten Playoffrunde besiegte man den Hauptrunden-Achten Ehingen mit 3:0 Siegen. In der zweiten Runde traf man auf die BG Karlsruhe. Keine der Mannschaften konnte eines der ersten vier Spiele der Best-Of-Five-Serie zuhause gewinnen, sodass es zu einem entscheidenden fünften Spiel in Vechta kam. Dieses konnte der SC Rasta mit 86:74 für sich entscheiden, wodurch der sportliche Aufstieg in die Beko-BBL zur Saison 2013/2014 geschafft wurde.[12] Im sportlich eher bedeutungslosen Finale gegen Düsseldorf, konnte man sich mit 2:0 Siegen den ProA Meistertitel sichern. Um die Lizenz für die Beko-BBL zu erhalten wurde der erst ein Jahr alte Rasta-Dome von 2000 auf 3140 Plätze erweitert.

Beko-BBL-Saison und Neuaufbau[Bearbeiten]

Da es für jedes Beko-BBL-Team verpflichtend ist je ein Team in der JBBL und NBBL starten zu lassen, wurde am 2. April 2013 die Basket-Akademie RASTA Vechta gegründet. Es trainieren Spieler aus folgenden Vereinen in der Akademie: OSC Osnabrück, TuS Bad Essen, RASTA Vechta, VfL Löningen, TuS Bramsche, Eintracht Nordhorn, TSV Quakenbrück.[13]

Der erste BBL-Sieg der Vereinsgeschichte gelang direkt am ersten Spieltag der Saison 2013/2014 am 3. Oktober 2013 mit einem 87:84 über die TBB Trier. Der Rest der Saison verlief sportlich enttäuschend. Man konnte aus insgesamt 34 Spielen nur sechs gewinnen und stieg daraufhin direkt ab. Dirk Mädrich wurde als erster Spieler in der Geschichte von RASTA Vechta zum All-Star gewählt. Für das Team „National“ wurde er von Coach Thorsten Leibenath für das Allstar-Spiel 2013/2014 nominiert. Bereits zwei Spieltage vor Ende der regulären Saison stand der Abstieg nach einer Heimniederlage gegen die Fraport Skyliners fest.[14]

Mit Ende der Spielzeit 2013/2014 gab Trainer Patrick Elzie seinen Rückzug vom Posten des Headcoach bekannt. Er übernahm damit die Verantwortung für den sportlichen Abstieg. Sein Nachfolger wurde der ehemalige deutsche Nationalspieler Stephen Arigbabu. Arigbabu erhielt zunächst einen Vertrag bis 2015. Elzie wurde aber weiterhin in den Verein eingebunden, und soll die bestehenden Strukturen im Nachwuchsbereich weiter ausbauen.[15]

Stephen Arigbabu wollte den Verein nun defensiver aufstellen und krempelte dafür den Kader dafür komplett um. Nur drei der Vorjahresakteure blieben unter Vertrag (Max Weber, Axel Jarchow und Oliver Mackeldanz), während Stützen wie Richard "Richie" Williams (Skyliners Frankfurt), Brandon Bowman (medi bayreuth) und Dirk Mädrich (Telekom Baskets Bonn) den Verein verließen. Unter Arigbabu konnte Vechta jedoch nicht wie erhofft um die Spitzenplätze der ProA mitspielen. Nach einer 72:85-Niederlage gegen die Kirchheim Knights rutschte der SC RASTA Vechta aus den Play-Off-Plätzen. Als Folge wurde Arigbabu am 26. Januar 2015 von seinen Aufgaben entbunden. Nachfolger wurde Arigbabus Vorgänger Pat Elzie[16] Einige Tage vor der Entlassung Arigbabus wurde die Rückkehr von Point Guard Richard "Richie" Williams bekanntgegeben, der nach einigen erfolglosen Monaten in Frankfurt nach Vechta zurückkehrt.[17] Die Saison wurde als Zehnter beendet und die Playoffs damit verpasst.

Saisonbilanzen[Bearbeiten]

Saison Liga Hauptrunde Play-Offs
2009/2010 ProB 14. Platz -
2010/2011 ProB Nord 3. Platz Viertelfinale
2011/2012 ProB Nord 3. Platz Finale (Vizemeister)
2012/2013 ProA 1. Platz Finale (Meister)
2013/2014 BBL 18. Platz -
2014/2015 ProA 10. Platz -
2015/2016 ProA

Erfolge (Auswahl)[Bearbeiten]

Kader Saison 2015/2016[Bearbeiten]

Kader von SC Rasta Vechta in der Saison 2015/2016
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chase Griffin 03.08.1983 1,88 m Oettinger Rockets Gotha
8 DeutschlandDeutschland Matt Reid 15.01.1984 1,85 m SC RASTA Vechta 2
Forwards (SF, PF)
DeutschlandDeutschland Christian Standhardinger 04.07.1989 2,03 m Mitteldeutscher BC
DeutschlandDeutschland Jeremy Dunbar 25.03.1988 1,95 m s.Oliver Baskets
13 DeutschlandDeutschland Fabian Franke 15.08.1988 1,98 m ETB Wohnbau Baskets Essen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick Allen 17.07.1980 2,03 m Basketball Löwen Braunschweig
24 DeutschlandDeutschland Max Weber 23.04.1985 2,01 m MHP Riesen Ludwigsburg
25 DeutschlandDeutschland Blanchard Obiango 30.04.1988 2,01 m Cuxhaven BasCats
Center (C)
21 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Donald Lawson 20.06.1988 2,08 m BV Chemnitz 99
50 DeutschlandDeutschland Oliver Mackeldanz 20.07.1990 2,11 m Cuxhaven BasCats
Trainer
Nat. Name Position
DeutschlandDeutschland Andreas Wagner Head-Coach
SpanienSpanien Pedro Calles Assistant-Coach
Quellen
Teamhomepage
Stand: 21. Juli 2015


Wechsel zur Saison 2015/2016[Bearbeiten]

Zugänge
Abgänge

Saisonrekorde 2013/2014[Bearbeiten]

Meiste Spiele Punkte Rebounds Assists Blocks Steals
33 Richie Williams 477 Richie Williams 157 Richie Williams 142 Richie Williams 20 Isaac Butts 61 Richie Williams
14,45 Richie Williams 6,18 Brandon Bowman 5,42 Will Conroy 0,65 Isaac Butts 1,85 Richie Williams

Spielstätte[Bearbeiten]

Passend zur Spielzeit 2012/13 wurde die neue Spielstätte, der Rasta-Dome, nach einem Jahr Bauzeit eröffnet. Die Premierensaison in der ProA absolvierte Rasta als Hauptrundenerster und es gelang auch, in der Aufstiegsrunde den Meistertitel zu erringen.[18] Das hatte wiederum zur Folge, dass die weniger als ein Jahr alte Spielstätte bereits ausgebaut werden musste, um den Anforderungen der Basketball Bundesliga (BBL) zu genügen. Der neue Rasta-Dome wurde pünktlich zur Beko-BBL Saison 2013/2014 im Oktober 2013 fertiggestellt und bietet 3140 Zuschauern Platz. Die 17 Heimspiele der Saison 2013/2014 besuchten insgesamt 53.380 Zuschauer (3140 pro Spiel/ 100 % Auslastung).

Neben dem Rasta Dome ist für 1,2 bis 1,4 Millionen Euro eine Trainingshalle entstanden.[19]

Wirtschaftszahlen[Bearbeiten]

Rasta Vechta hat einen Etat von etwa 1,6 Millionen Euro, der größtenteils vom Hauptsponsor Miavit, einem Tierfutterhersteller, stammt.[20] Damit liegt Rasta Vechta im unteren Mittelfeld der Liga.[19][21]

Maskottchen und Fans[Bearbeiten]

Seit der Saison 2013/2014 besitzt RASTA Vechta ein Maskottchen namens Bob, abgeleitet vom Reggae-Sänger Bob Marley. Die Cheerleader des SC RASTA Vechta heißen entsprechend Die Marleys.

Fanclub des SC RASTA Vechta, insbesondere der 1. Herrenmannschaft ist der Klettverschluss. Er wurde 2004 gegründet mit der Intention die Mannschaft bei Heim- und Auswärtsspielen zu unterstützen.[22] Der Fanshop im Rasta-Dome, das sogenannte „Fan-Eck“, wird vom Klettverschluss betreut.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SC Rasta Vechta steigt in die Bundesliga auf. In: Radio Bremen. 29. April 2013, abgerufen am 10. November 2013: „Die Basketballer des SC Rasta Vechta steigen erstmals in die Basketball-Bundesliga auf. Das Überraschungsteam machte im fünften und letzten Playoff-Final-Spiel mit einem 86:74-Sieg gegen Karlsruhe den größten Erfolg in seiner Geschichte perfekt.“
  2. Rasta steigt aus der Beko BBL ab, Mitteilung auf der Internetseite von SC Rasta Vechta; abgerufen am 6. August 2014.
  3. Tim Maurer: Von der Schul-AG zum Basketball-Bundesligisten. In: T-Online. 9. Oktober 2013, abgerufen am 10. November 2013.
  4. Die Entstehungsgeschichte des SC RASTA Vechta e.V.; Entstehungsgeschichte des SC Rasta Vechta auf der Vereinswebseite; abgerufen am 8. August 2014.
  5. Malte Scheper übergibt an Patrick Elzie, Mitteilung auf der Internetseite von Rasta Vechta; abgerufen am 6. August 2014.
  6. Abschlusstabelle 2009/10; Tabelle 2009/10 in Archiven des DBB; abgerufen am 6. August 2014.
  7. Abschlusstabelle 2010/11 ProB Nord; Hauptrundenendtabelle ProB Nord 10/11 im Archiv des DBB; abgerufen am 6. August 2014.
  8. Ergebnisse der ProB-Playoffs; ProB-Playoffs 2010/11 Ergebnisse im DBB-Archiv; abgerufen am 6. August 2014.
  9. Abschlusstabelle ProB Nord 2011/12; Hauptrundenendtabelle ProB Nord 11/12 im DBB-Archiv;abgerufen am 6. August 2014.
  10. Rasta ringt Giants nieder, Mitteilung auf Internetseite von Rasta Vechta; abgerufen am 6. August 2014.
  11. Rasta macht's, Pressemitteilung auf Internetseite von SC Rasta Vechta; abgerufen am 6. August 2014.
  12. Vechtas schönes Gesicht strahlte; Pressemitteilung auf der Internetseite von SC Rasta Vechta; abgerufen am 6. August 2014.
  13. Basket-Akademie RASTA Vechta; Mitteilung auf der Internetseite von RASTA Vechta; abgerufen am 3. Mai 2014.
  14. Rastas letzter Akt, Pressemitteilung auf Internetseite von SC Rasta Vechta; abgerufen am 6. August 2014.
  15. Trainerwechsel: Elzie macht Weg für Arigbabu frei, Pressemitteilung auf Internetseite von SC Rasta Vechta; abgerufen am 6. August 2014.
  16. Trainerwechsel: Pat Elzie übernimmt für Stephen Arigbabu!, Pressemitteilung auf Internetseite von SC Rasta Vechta; abgerufen am 29. Januar 2015.
  17. Williams-Rückkehr: RASTAs Aufstiegsheld ist zurück in Vechta!, Pressemitteilung auf Internetseite von SC Rasta Vechta; abgerufen am 29. Januar 2015.
  18. ProA: Dem Aufstieg folgt das Meisterstück; Artikel auf diejungeliga.de vom 6. Mai 2013
  19. a b Jonas Schützeneder: BBL-Aufsteiger Rasta Vechta : Mit der Lässigkeit von Bob Marley; Artikel auf spox.com vom 1. November 2013.
  20. Thomas Klemm: Unsere Mannschaft des Jahres: Rasta-Zamba im Oldenburger Land; Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15. Dezember 2013; auf faz.net am 16. Dezember 2013.
    Eberhard Spaeth: Mit Bob Marley in die Bundesliga; Nordbayerischer Kurier, 30. April / 1. Mai 2013; S. 37 (pdf; 163 kB).
  21. Michael Brake: Basketball-Bundesligist Rasta Vechta: Der Reggaeclub aus dem Güllegürtel; Artikel auf taz.de vom 3. Oktober 2013.
  22. der Klettverschluss – wie alles anfing …; Beitrag auf der Internetseite von RASTA Vechta; abgerufen am 3. Mai 2014.