Nachwuchs-Basketball-Bundesliga

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Für die Spielmodi
Nachwuchs Basketball Bundesliga
Sportart Basketball
Abkürzung NBBL
Verband Basketball Bundesliga,
2. Basketball-Bundesliga,
Deutscher Basketball Bund
Ligagründung 2006
Mannschaften 34 Teams in 4 Staffeln
Land/Länder DeutschlandDeutschland Deutschland
Titelträger FC Bayern München
Website www.nbbl-basketball.de

Die Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) ist die höchste deutsche Basketballliga für Spieler im Alter von unter 19 Jahren (U19). Sie wurde in der 2006 als ein Gemeinschaftsprojekt der Basketball-Bundesliga, der 2. Basketball-Bundesliga und des DBB gegründet. Der Schwerpunkt dieser Liga liegt nach eigener Aussage darin, dem nationalen Jugendbasketball eine professionelle, bundesweite Struktur zu geben.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die NBBL wurde in der Saison 2006/2007 als ein Gemeinschaftsprojekt der Basketball-Bundesliga, der 2. Basketball-Bundesliga und des DBB gegründet. Für die erste Saison hat ein Ligaausschuss unter DBB-Vizepräsident Ingo Rolf Weiss 32 Teams ausgewählt. Insgesamt lagen 37 Mannschaftsmeldungen bis zum Stichtag im März 2006 vor. Seit Ende 2006 wird die Liga von der „Gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung des deutschen Nachwuchsbasketballs“ betrieben.

Seit der Saison 2007/2008 nehmen nicht mehr alle Mannschaften an den Playoffs teil, sondern lediglich die ersten vier Teams der jeweiligen Divisionen. Die jeweils letzten vier Teams spielen in den Playdowns um den Klassenerhalt. Zur Saison 2009/2010 wurde nach den guten Erfahrungen mit der NBBL nach dessen Vorbild die Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL, männlich U16) sowie die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL, weiblich U17) eingeführt. 2011 wurde eine Nachwuchsförderrichtline entwickelt, laut der die Teilnahme an der NBBL zwingende Grundvoraussetzung für eine BBL-Lizenz ist.[2]

Spielbetrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell (Saison 2017/2018) spielen 34 Teams in vier nach Regionen getrennten Divisionen.[3] Während der Hauptrunde treten alle Mannschaften einer Division in Hin- und Rückspielen gegeneinander an. Die vier bestplatzierten Teams jeder Division qualifizieren sich für die Playoffs und automatisch für die darauffolgende NBBL-Saison. In den Playoffs wird im Modus Best of Three gegeneinander gespielt, dabei treffen Plätze 1-4 der verschiedenen Divisionen über Kreuz aufeinander (Nord vs. West und Süd vs. Mitte). Die jeweils zwei besten Mannschaften aus den Nord vs. West und Süd vs. Mitte Playoffrunden treten in einem Top4-Turnier gegeneinander an. Der Sieger dieses Turniers wird deutscher Meister.

Die Teams, die auf den Plätzen 5 bis 8 nach Ende der Hauptrunde stehen, spielen in den Playdowns. Von den 16 an den Playdowns beteiligten Mannschaften steigen 4 ab.[4] Spielen in einer Division aufgrund einer Wildcard 9 statt 8 Teams, steht der Divisionsletzte zusätzlich als direkter Absteiger fest.[5]

Vergangene Spielmodi
2006/2007:

32 Teams in 4 Divisionen à 8 Teams Playoffs: Plätze 1-8 überkreuz (Nordost vs. Nordwest, Mitte vs. Süd) Hin- & Rückspiel

2007/2008:

32 Teams in 4 Divisionen à 8 Teams Playoffs: Plätze 1-4 überkreuz (Nordost vs. Nordwest, Mitte vs. Süd) Best-of-three

2008/2009:

32 Teams in 4 Divisionen à 8 Teams Playoffs: Plätze 1-4 überkreuz (Nordost vs. Nordwest, Mitte vs. Süd) Best-of-three

2009/2010:

32 Teams in 4 Divisionen à 8 Teams Playoffs: Plätze 1-4 überkreuz (Nordost vs. Nordwest, Mitte vs. Süd) Best-of-three

2010/2011:

33 Teams in 4 Divisionen (Nordost: 8, Mitte: 8, Süd: 8, Nordwest: 9) Playoffs: Plätze 1-4 überkreuz (Nordost vs. Nordwest, Mitte vs. Süd) Best-of-three

2011/2012:

34 Teams in 4 Divisionen (Nordost: 8, Nordwest: 9, Südwest: 8, Südost: 9) Playoffs: Plätze 1-4 überkreuz (Nordost vs. Nordwest, Südwest vs. Südost) Best-of-three

2012/2013:

36 Teams in 4 Divisionen (Nord: 9, West: 9, Süd: 9, Ost: 9) Playoffs: Plätze 1-4 überkreuz (Nord vs. Ost, Süd vs. West) Best-of-three

2013/2014:

35 Teams in 4 Divisionen (Nord: 9, West: 8, Mitte: 9, Süd: 9) Playoffs: Modus best-of-three, Plätze 1-4 überkreuz (Nord vs. West, Süd vs. Mitte), die jeweils zwei besten Mannschaften aus den Nord vs. West und Süd vs. Mitte Spielen treten in einem Top4-Turnier gegeneinander an.[6]

Divisionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmer der NBBL-Saison 2017/18
Hauptrunde 1 (Nord) Hauptrunde 2 (West) Hauptrunde 3 (Ost) Hauptrunde 4 (Süd)
AB Baskets Eintracht Frankfurt / Skyliners Frankfurt Crailsheim Merlins BBU Allgäu/Memmingen
ALBA Berlin Metropol Baskets Ruhr MBC Junior Sixers BG Karlsruhe
BG Göttingen Juniors Phoenix Hagen Juniors Niners Academy FC Bayern München
Baskets Akademie Weser-Ems RheinStars Köln Nürnberg Falcons Internationale Basketball Akademie München
Eisbären Bremerhaven ROTH Energie BBA Gießen 46ers Oettinger Rockets Porsche BBA Ludwigsburg
Junior Löwen Braunschweig Schoder Junior-Giraffen Langen s.Oliver Baskets Akademie ratiopharm Ulm
Piraten Hamburg Team Bonn/Rhöndorf Science City Jena Team Urspring
Uni Baskets Paderborn TSV Bayer 04 Leverkusen TenneT young heroes Young Tigers Tübingen
YOUNG RASTA DRAGONS TSV Tröster Breitengüßbach

Nach Beendigung der Hauptrunde finden sowohl NBBL-Playoffs als auch Playdowns statt. Die Zuordnung zu den Divisionen kann sich von Saison zu Saison ändern, um die Fahrtwege zu minimieren. Auf die Zugehörigkeit zu Landesverbänden und die Grenzen der Bundesländer wird dabei keine Rücksicht genommen.

Playoffs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An den Playoffs nehmen die jeweils vier besten Teams der Divisionen teil. Die ersten beiden Runden (Achtel- und Viertelfinale) werden im Modus Best of three ausgetragen. Es spielen die Divisionen Süd und Mitte die Playoffs-Süd sowie die Divisionen Nord und West die Playoffs-Nord. Der Modus gewährleistet, dass der Meister einer Division nicht bereits in der zweiten Runde auf den Zweiten der eigenen Division oder den Meister der anderen Division trifft. Ab dem Halbfinale treten die beiden jeweils besten Teams des Nordens und des Südens in einem Top4-Turnier gegeneinander an, um den Meister zu ermitteln. Es findet jeweils ein Spiel statt.

Achtelfinale Süden
Best of three
 
Viertelfinale Süden
Best of Three
 
Top4-Turnier
Einzelspiele
 
Viertelfinale Norden
Best of Three
 
Achtelfinale Norden
Best of three
 
 
 
 
 
 
 
 
Halbfinale
 
 
 
 
 
 
A1: 1. Süd - 4. Mitte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
A5: 1. NW - 4. NO
 
 
 
 
 
 
 
 
V1: Sieger A1 - Sieger A2
 
Sieger V1 - Sieger V3
 
 
V3: Sieger A5 - Sieger A6
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
A2: 3. Süd - 2. Mitte
 
 
 
 
 
 
 
Sieger V2 - Sieger V4
 
 
 
 
 
 
 
A6: 3. NW - 2. NO
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Finale
 
 
 
 
 
 
 
A3: 2. Süd - 3. Mitte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
A7: 2. NW - 3. NO
 
 
 
 
 
 
 
 
V2: Sieger A3 - Sieger A4
 
 
 
 
 
 
 
V4: Sieger A7 - Sieger A8
 
 
 
 
 
 
 
 
A4: 4. Süd - 1. Mitte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
A8: 4. NW - 1. NO
 
 

Die Platzierungen 5 bis 16 werden nicht ausgespielt.

Playdowns[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An den Playdowns nehmen die Teams der unteren Tabellenhälfte teil. Die Paarungen der ersten Runde sind spiegelbildlich zu den Paarungen der Achtelfinale der Playoffs.

 
 
Süd
 
Nord
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Runde Best of three 2. Runde
 
2. Runde Best of three 1. Runde
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Q1: 5. Süd - 8. Mitte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Q5: 5. NW - 8. NO
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sieger Q1 - Sieger Q2
 
 
Sieger Q5 - Sieger Q6
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Q2: 7. Süd - 6. Mitte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Q6: 7. NW - 6. NO
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verlierer Q1 - Verlierer Q2
 
 
 
 
Verlierer Q5 - Verlierer Q6
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Q3: 6. Süd - 7. Mitte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Q7: 6. NW - 7. NO
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sieger Q3 - Sieger Q4
 
 
Sieger Q7 - Sieger Q8
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Q4: 8. Süd - 5. Mitte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Q8: 8. NW - 5. NO
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verlierer Q3 - Verlierer Q4
 
 
 
 
Verlierer Q7 - Verlierer Q8
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


In der zweiten Runde treten sowohl jeweils die Gewinner gegeneinander an als auch die Verlierer. Ein Auf- und Abstieg im eigentlichen Sinne findet nicht statt. Sämtliche Plätze werden von Jahr zu Jahr neu ausgeschrieben. Neubewerber müssen sich jedoch im Anschluss an die Qualifikationsrunde gegen die am schlechtesten platzierten Teams durchsetzen.

Ehemalige Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • BA Brandenburg: Dieses nur für die NBBL zusammengestellte Team nahm lediglich in der Saison 2006/2007 teil. Es wurde durch das TBB Junior Team aus Trier ersetzt. Die regionale Zuordnung hat sich dadurch leicht geändert. Die FUNKWERK Junior Baskets Jena kamen aus der Division Mitte in die Division Nordost.
  • USC Freiburg, SG Ober-Ramstadt/Roßdorf, TSV Lesum-Burgdamm: In der Qualifikationsrunde 2008 scheiterten diese drei Mannschaften. Sie konnten sich nicht gegen die Neumitglieder Metropol Baskets Ruhr, die Eisbären Bremerhaven und das BSG Junior Team Kurpfalz durchsetzen.
  • Zur Saison 2009/2010 wurden der MTV Kronberg, die SG Köln 99ers sowie das BIS Speyer durch den ASC Theresianum Mainz, die Würzburg Baskets sowie die Junior Eagles Itzehoe ersetzt.

NBBL ALLSTAR Game[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich zum normalen Ligenbetrieb wird auch ein NBBL ALLSTAR Game veranstaltet. Während bei der ersten Ausgabe des Spiels 2007 eine NBBL-Auswahl gegen die deutsche U20-Basketballnationalmannschaf antrat,[7] spielt seitdem eine Nord- gegen eine Südauswahl. Seit 2008 findet das Spiel im Vorprogramm des BBL All-Star Games statt. Im Anschluss wird der MVP des Spiels gekürt. Bisher (Stand 2017) konnte die Südauswahl 8 von 10 Begegnungen für sich entscheiden.

Datum Ort Halle Nord - Süd NBBL-All-Star Game MVP
14.01.2017 Bonn Telekom Dome 85 : 90 Arnoldas Kulboka
09.01.2016 Bamberg Brose Arena  : 93 Leon Kratzer
10.01.2015 Neu-Ulm ratiopharm Arena 67 : 63 Haris Hujic
18.01.2014 Bonn Telekom Dome 55 : 66 Maximilian Ugrai
19.01.2013 Nürnberg Arena Nürnberg 46 : 67 Kenneth Ogbe
21.01.2012 Ludwigsburg Arena Ludwigsburg 51 : 58 Paul Zipser
22.01.2011 Trier Arena Trier  : 64 Philipp Neumann
23.01.2010 Bonn Telekom Dome 68 : 72 Patrick Heckmann
17.01.2009 Mannheim SAP-Arena 52 : 50 Jonas Wohlfarth-Bottermann
19.01.2008 Mannheim SAP-Arena  : 65  Elias Harris
Datum Ort Halle NBBL - U20 MVP
27.01.2007 Köln Kölnarena  : 48  Elias Harris

Grundsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um das Ziel der Jugendförderung zu gewährleisten, können die Teams Spielgemeinschaften bilden und Spieler aus dritten Vereinen einsetzen. Im ersten Jahr hat sich gezeigt, dass dies in den einzelnen regionalen Gruppen unterschiedlich gut gelingt. Da die NBBL lediglich additiv ist, nehmen die Spieler je nach ihrem Leistungsstand zusätzlich am normalen Ligabetrieb teil. Die Spanne reicht hier von Jugendligen bis hin zu vereinzelten Erstligaeinsätzen.

Ein Kritikpunkt sind die langen Reisewege, die trotz der regionalen Aufteilung entstehen. Um schulische Nachteile der Spieler und Terminkollisionen mit anderen Ligen zu vermeiden, sollen die Spiele der NBBL grundsätzlich Sonntags zwischen 11:00 und 14:00 Uhr stattfinden.

Umstritten ist ebenfalls das Vorgehen einiger Vereine bezüglich der Spielerverpflichtungen. Auf der einen Seite gibt es Teams, die dem Konzept der NBBL entsprechen und Talente aus der Region fördern, auf der anderen Seite Clubs, die ganz klar auf auswärtige Spieler (beispielsweise aus Serbien) setzen, um deutlich bessere Resultate am Saisonende vorzuweisen.

Gremien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft ist Uwe Albersmeyer. Dem Geschäftsführer steht ein Ligaausschuss beratend zur Seite. Er befasst sich in erster Linie mit der sportlichen Abwicklung und Weiterentwicklung. Die Partner des Gemeinschaftsprojektes entsenden Mitglieder in den Ligaausschuss. Dies sind drei Vertretern des Deutschen Basketball Bundes, ein Vertreter der Basketball-Bundesliga und ein Vertreter der zweiten Bundesliga. Ein weiterer Platz ist einer „herausragenden Persönlichkeit des deutschen Basketballs“ vorbehalten. Dies ist seit Ligagründung Henning Harnisch. Der DBB-Vizepräsidenten für Jugend übernimmt die Leitung des Ausschusses.

NBBL-TOP4-Finalturnier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Liste der Ergebnisse des NBBL Top Four

Saison TOP4-Finalisten Deutscher Meister
2006/07 SG Bonn / Rhöndorf Team Urspring Phoenix Hagen TSV Tröster Breitengüßbach Team Urspring
2007/08 SG Bonn / Rhöndorf Team Urspring Alba Berlin TSV Tröster Breitengüßbach Team Urspring
2008/09 Alba Berlin TSV Tröster Breitengüßbach Team Urspring Paderborn Baskets Alba Berlin
2009/10 Franken Hexer Alba Berlin Team ALBA Urspring Paderborn Baskets Team Alba Urspring
2010/11 Junior Phantoms Braunschweig/Wolfenbüttel TSV Tröster Breitengüßbach Team ALBA Urspring Paderborn Baskets Team Alba Urspring
2011/12 Phoenix Hagen Juniors Eisbären Bremerhaven Team ALBA Urspring TSV Tröster Breitengüßbach TSV Tröster Breitengüßbach
2012/13 Internationale Basketballakademie Berlin CYBEX Urspring TSV Tröster Breitengüßbach Phoenix Hagen Juniors Team Cybex Urspring
2013/14 Schoder Junior Giraffen Alba Berlin CYBEX Urspring Paderborn Baskets Alba Berlin
2014/15 FC Bayern München Alba Berlin Phoenix Hagen Eintracht Frankfurt FC Bayern München
2015/16 TSV Tröster Breitengüßbach ratiopharm akademie Alba Berlin Young Dragons TSV Breitengüßbach
2016/17 FC Bayern München RASTA YOUNG DRAGONS Internationale Basketball Akademie München Alba Berlin FC Bayern München
Rangliste der TOP4-Teilnehmer und NBBL-Meister
Team Siege TOP4-Teilnahmen
Team Urspring 5 8
Alba Berlin 2 7
FC Bayern München 2 2
TSV Tröster Breitengüßbach 2 7
Paderborn Baskets 4
Phoenix Hagen 4
SG Bonn / Rhöndorf 2
Franken Hexer 1
Junior Phantoms Braunschweig/Wolfenbüttel 1
Eisbären Bremerhaven 1
Internationale Basketballakademie Berlin 1
Schoder Junior Giraffen 1
Eintracht Frankfurt 1
ratiopharm akademie 1
Young Dragons 1
Internationale Basketball Akademie München 1
RASTA YOUNG DRAGONS 1

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Bestehen der NBBL werden am Ende der Saison der MVP, der Trainer des Jahres, der beste Verteidiger, der Rookie des Jahres (Roland Geggus-Award) sowie seit 2014 der MVP der TOP4 ausgezeichnet.[8]

Saison MVP Trainer des Jahres Bester Verteidiger Rookie des Jahres MVP der TOP4
2006/07 Philipp Schwethelm Zoran Kukic Mathias Perl Niels Giffey
2007/08 Christian Standhardinger Jürgen Barth Mathias Perl Kevin Bright
2008/09 Mike Zirbes Henrik Rödl Jonas Wohlfarth-Bottermann Alexander Blessig
2009/10 Patrick Heckmann Henrik Rödl Philipp Neumann Besnik Bekteshi
2010/11 Daniel Theis Hakim Attia Besnik Bekteshi Mauricio Marin
2011/12 Till Gloger Hamed Attarbashi Besnik Bekteshi İsmet Akpınar
2012/13 Sören Fritze Falk Müller Daniel Mayr Jan Niklas Wimberg
2013/14 İsmet Akpınar Fabian Villmeter Daniel Mayr Niklas Kiel İsmet Akpınar
2014/15 Haris Hujic Oliver Kostic Jannes Hundt Isaiah Hartenstein Richard Freudenberg
2015/16 Leon Kratzer Danny Jansson Karim Jallow Philipp Herkenhoff Tibor Taraš
2016/17 Oscar Leon Da Silva Konstantin Lwowsky Oscar Leon Da Silva Jonas Mattisseck Nelson Weidemann

Ehemalige Spieler der NBBL[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anleitung: Neutraler Standpunkt Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Weitere Informationen erhältst du hier.

Heute bilden Akteure aus NBBL und JBBL das Rückgrat der deutschen U16-, U18- und U20-Nationalmannschaft, sind Leistungsträger in ihren ProA- und ProB-Klubs und haben durch die Ausbildung in den beiden bundesweiten Nachwuchsligen die Voraussetzungen dafür geschaffen, den Sprung in die 1. Liga bewältigen zu können. Um nur einige Beispiele zu nennen: Die beiden Braunschweiger Daniel Theis und Dennis Schröder waren in der Saison 2011/12 die beiden überragenden Youngster in der ProB und verschafften sich durch ihre starken Auftritte auch Minuten bei Kooperationspartner New Yorker Phantoms Braunschweig in der Beko BBL. Philipp Neumann, der seinen Feinschliff im NBBL-Team von Breitengüßbach bekam, gehört zum Kader des amtierenden Meisters und Pokalsiegers Brose Baskets. Mathis Mönninghoff, Kapitän der deutschen U20-Mannschaft und bis vor zwei Jahren in der NBBL für die Bayer Giants Leverkusen am Ball, wechselt zur neuen Saison zum Erstligisten TBB Trier. An der Mosel, wo er drei Jahre in der NBBL spielte, ist Maik Zirbes zu einem Center von Erstliga-Format gereift; nun haben sich die Brose Baskets seine Dienste gesichert, wo er den nach Spanien abgewanderten Tibor Pleiß ersetzt. Dieser machte erstmals bundesweit im NBBL-Team der SG Köln 99ers auf sich aufmerksam, zusammen mit seinem heutigen Nationalmannschaftskollegen Philip Schwethelm. Als eins der größten Talente, auch im internationalen Vergleich, gilt Paul Zipser. Der Heidelberger übernahm vergangene Saison als 17-Jähriger in Diensten des USC in der ProA schon viel Verantwortung; kommende Saison sollen seine Spielanteile noch einmal größer werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 10 Jahre NBBL - Nachwuchs & Jugend Basketball Bundesliga - NBBL & JBBL. In: Nachwuchs & Jugend Basketball Bundesliga - NBBL & JBBL. (nbbl-basketball.de [abgerufen am 17. August 2017]).
  2. easyCredit - Nachwuchsförderung in einer neuen Dimension: Beko BBL und die Junge Liga machen gemeinsame Sache. 27. September 2011, abgerufen am 17. August 2017 (deutsch).
  3. NBBL-Gruppeneinteilung für die Saison 2017/18. In: Nachwuchs & Jugend Basketball Bundesliga - NBBL & JBBL. 6. Juli 2017 (nbbl-basketball.de [abgerufen am 17. August 2017]).
  4. http://www.sport-id.de/files/mediaFiles/34361.pdf
  5. Spielsystem NBBL - Saison 2017/18. Juli 2017, abgerufen am 17. August 2017 (PDF, 560 kB).
  6. http://www.sport-id.de/files/mediaFiles/34361.pdf
  7. NBBL ALLSTAR Game 2007 - Nachwuchs & Jugend Basketball Bundesliga - NBBL & JBBL. In: Nachwuchs & Jugend Basketball Bundesliga - NBBL & JBBL. (nbbl-basketball.de [abgerufen am 17. August 2017]).
  8. Awards der Nachwuchs Basketball Bundesliga - NBBL. In: Nachwuchs & Jugend Basketball Bundesliga - NBBL & JBBL. (nbbl-basketball.de [abgerufen am 17. August 2017]).
  9. BZ vom 7. April 2011, So wurde Nils Giffey zum Champion