SK Vorwärts Steyr

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SK Vorwärts Steyr
Das Vereins-Logo des SK Vorwärts Steyr
Basisdaten
Name Sportklub Vorwärts Steyr
Sitz Steyr, Oberösterreich
Gründung 14. April 1919
Farben rot-weiß
Präsident Reinhard Schlager
Website www.vorwaerts-steyr.at
Erste Mannschaft
Trainer Gerald Scheiblehner
Spielstätte Vorwärts-Stadion
Plätze 9.900
Liga 2. Liga
2017/18 3. Platz (Regionalliga Mitte)
Heim
Auswärts

Der SK Vorwärts Steyr ist ein traditionsreicher österreichischer Fußballverein aus der Stadt Steyr in Oberösterreich. Der Verein spielt ab der Saison 2018/19 in der 2. Liga.

Vorwärts Steyr trägt seine Heimspiele im vereinseigenen Vorwärts-Stadion in Steyr aus, das ein Fassungsvermögen von 9900 Personen aufweist. Aktuell verfügt Vorwärts Steyr über ca. 300 Mitglieder. Der Verein zählt zu den ältesten Fußballklubs Oberösterreichs.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frühzeit 1919–1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde als Steyrer Fußballklub Vorwärts mit den Vereinsfarben Rot und Weiß gegründet, die offizielle Gründungsfeier wurde am 14. April 1919 im Casino Steyr abgehalten. Von den Gründungsmitgliedern sind heute noch die Namen Würzelhuber, Breinesberger, Binder, Grubinger, F. Dworaschak, K. Dworaschak, Huber, Praitenlachner, Weißengruber und Winzing bekannt. Sein erstes Spiel bestritt Vorwärts Steyr am 15. Juni 1919 in Linz gegen den Linzer Athletiksportklub Siegfried (Resultat 2:2). Schon im ersten Jahr seines Bestehens errang der SK Vorwärts den Titel in der oberösterreichischen Landesliga; eine überregionale Liga gab es schließlich damals noch nicht. Auch in den folgenden drei Jahren bis 1923 ging dieser Titel jeweils an Vorwärts Steyr. Infolge der zunehmenden politischen Radikalisierung während der ersten Republik kam es 1926 zur Gründung des "Verbands der Arbeiter-Fußballer Österreichs" (VAFÖ), dem sich der SK Vorwärts als Arbeiterverein anschloss und der auch in Oberösterreich eine eigene Meisterschaft und einen Pokalbewerb organisierte. Vorwärts spielte im VAFÖ OÖ eine durchaus gute Rolle und konnte 1932 auch den Pokalsieg erringen. Da andere bedeutende oberösterreichische Vereine dieser Zeit, wie LASK, Welser SC und später auch der Lokalrivale Amateure Steyr im Allgemeinen oö. Fußballverband weiterspielten, besaß die VAFÖ-Liga jedoch weder besondere Attraktivität noch große sportliche Bedeutung. In Folge des Bürgerkrieges im Februar 1934 wurde der VAFÖ inkl. seiner Vereine vom austrofaschistischen Regime aufgelöst. So auch der SK Vorwärts, der enteignet wurde, seinen selbst errichteten Sportplatz an den Lokalrivalen Amateure abgeben musste und erst im Mai 1934 als "Österreichischer Sportklub Steyr" wieder in den allgemeinen oberösterreichischen Verband aufgenommen und in die 1. Klasse Ost eingeteilt wurde. Diese konnte sogleich als Meister beendet werden, was den Wiederaufstieg in die höchste oberösterreichische Liga zur Folge hatte. Ab Sommer 1935 wurde dann der heutige Vorwärtsplatz zur neuen Spielstätte und man durfte auch wieder unter dem alten Namen "SK Vorwärts" antreten. 1938 folgte der erste Landespokalsieg,1940 der Meistertitel von Oberdonau. Im Frühjahr 1944 schloss sich Amateure Steyr dem SK Vorwärts an, da gegen Ende des Krieges nicht mehr ausreichend Spielermaterial zur Verfügung stand, und es wurde die "Fußballgemeinschaft Steyr" ins Leben gerufen. Die FG Steyr gewann 1944 den Meistertitel von Oberdonau und existierte bis Ende 1944.

Wiederbeginn, Durststrecke und Blütezeit 1945–1998[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleich der erste Landesligatitel nach Kriegsende ging 1945/46 wieder an den SK Vorwärts und nachdem sich die Mannschaft besonders im Spieljahr 1948/49 als der weitaus beste Verein des Bundeslands präsentiert hatte, wurde man auch außerhalb Oberösterreichs auf den Verein aufmerksam. Dabei spielte vor allem der Einzug in das Bundesländercup-Finale im Jahr 1949 eine große Rolle, welches jedoch in Wien gegen den FK Austria Wien mit 2:5 verloren ging; dies stellt bis heute einen der größten Vereinserfolge dar. Aufgrund dieser Erfolge wurde es dem SK Vorwärts 1949 ermöglicht, an der neugegründeten, österreichweiten Staatsliga A, der damaligen obersten Österreichischen Fußball-Liga, teilzunehmen.

Nach einem neunten Platz 1950 und dem Abstieg 1951 gehörte der SK Vorwärts noch bis 1959 der zweiten Liga (damals Staatsliga B) an, die sechziger und siebziger Jahre verbrachte der Verein jedoch allesamt in der Regionalliga Mitte bzw. der oberösterreichischen Landesliga. Diese zwanzigjährige Durststrecke konnte jedoch 1979 beendet werden, als man die Rückkehr in die zweithöchste Spielklasse (damals 2. Division) schaffte. Ab 1982 konnte sich Vorwärts dauerhaft in der zweiten Liga etablieren und 1988 gelang nach 37 Jahren schließlich wieder der Aufstieg in die höchste österreichische Liga, der 1. Division, wo der Verein bis 1996 verbleiben sollte.

Die beste Platzierung erreichte der Verein in den Saisonen 1990/91 und 1991/92 jeweils mit dem siebten Tabellenplatz. 1995 nahm der SKV am UI-Cup teil, gewann die Gruppenphase ohne Niederlage (2:1-Auswärtserfolg gegen Eintracht Frankfurt) und verfehlte die UEFA-Pokal-Qualifikation nur durch eine Auswärtsniederlage gegen Racing Straßburg. Nach der beachtlichen Leistung im Intertoto-Cup belegte der SK Vorwärts jedoch in der Bundesliga-Saison 1995/96 mit nur sechs Punkten und ohne Sieg den letzten Rang und stieg in die 2. Division ab. Nachdem man in der darauffolgenden Spielzeit als Zweiter nur knapp am sofortigen Wiederaufstieg gescheitert war, stieg man 1997/98 als Meister der zweiten Bundesliga noch ein weiteres Mal in die höchste Spielklasse auf.

Finanzcrash und Zwangsausgleich 1998–2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1995 war der Verein mit ca. 15 Millionen Schilling tief verschuldet, sodass es einer Rettungsaktion in Form einer Bürgschaft der Stadt Steyr bedurfte. 1998 konnte die drohende Katastrophe eines Lizenzentzuges gerade noch abgewendet werden. Mit der bitteren 0:2-Niederlage gegen den LASK Linz am 29. Mai 1999, welche den neuerlichen Abstieg aus der Bundesliga besiegelte, trat das scheinbar Unvermeidliche ein: Spielergehälter konnten nur noch stockend ausbezahlt werden, sodass einige der damaligen Bundesligaspieler dem Verein kurzerhand den Rücken kehrten. Mit Sprechchören forderten die Vorwärts-Fans den Rücktritt der damaligen Präsidenten Alois Radlspäck und Leo Dittrich, wobei Radlspäck dieser Forderung am 25. September 1999 nachkam. Dittrich hingegen konnte ein Ultimatum der verbliebenen Spieler durch die Zahlung von 170.000 Schilling abwenden und wurde am 20. November 1999 bei der Hauptversammlung des SK Vorwärts aus mangelnden Alternativen als Präsident bestätigt. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Summe von bereits mehr als 50 Millionen Schilling Schulden kolportiert.

Schließlich wurde am 11. Jänner 2000 dem Verein die Lizenz endgültig entzogen, wodurch der Spielbetrieb eingestellt wurde. Mit einem Antrag auf Zwangsausgleich wurde das Konkursverfahren eröffnet. Bei der Zwangsausgleichstagsatzung am 15. Februar 2000 wurden 36 Millionen des Gesamtschuldenstands anerkannt, weitere 18 blieben hingegen umstritten. Um das endgültige Aus des Vereins abzuwenden wurde der Raiffeisenbank Sierning das Baurecht an einem 4000 Quadratmeter großen Teil des Vorwärtsstadions übertragen, wofür die Stadt Steyr von der Haftung für einen Kredit über 9 Millionen Schilling entlassen wurde. Dieses Baurecht über gewisse Teile des Vorwärts-Stadions liegt bis heute in den Händen der Raiffeisenbank. Der SK Vorwärts konnte somit vereinsrechtlich weiterbestehen, allerdings ruhte der Spielbetrieb der Kampfmannschaft von Jänner 2000 bis zum Wiederbeginn in der untersten Amateurklasse im August 2001.

Neubeginn im Unterhaus ab 2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem erfolgreichen Zwangsausgleichsverfahren nahm der SK Vorwärts Steyr den Abstieg und Neubeginn in der 2. Klasse Ost (achte Spielklasse Österreichs) hin. Dennoch zählt der Klub weiter zu einem wahren Fanmagneten in den unteren Ligen Oberösterreichs und schafft es somit immer wieder in die Schlagzeilen der Medien. Ein Zuseherrekord folgte dem nächsten: Waren es 2003 noch 1000 Zuseher im Entscheidungsspiel der 8. Liga gegen Großraming, pilgerten 2005 schon 5000 Fans zum Meisterschaftsfinale der 7. Liga gegen den ASK St. Valentin. 2007 erreichte man mit 7000 Fans im Fünftliga-Spiel gegen Weißkirchen endgültig wieder Zuseherzahlen wie zu Bundesligazeiten. Einhergehend mit dem Aufblühen der Steyrer Fankultur erfolgte auch der sportliche Aufstieg des Vereins, indem man innerhalb von knapp sechs Jahren (von 2000 bis 2006) drei Spielklassen erfolgreich hinter sich ließ: 2003 wurde Vorwärts Meister in der 2. Klasse Ost, 2005 in der 1. Klasse Ost und 2006 in der Bezirksliga Ost. Die Saisonen 06/07, 07/08 und 08/09 spielte der Klub in der oberösterreichischen Landesliga Ost (fünfte Spielklasse), wo man jedoch 2007 und 2008 beide Male als Zweitplatzierter den Meistertitel knapp verpasste. 2008 wurde Harald Ruckendorfer für eine Saison verpflichtet. Im Sommer 2009 gelang schließlich der Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse, die Oberösterreich-Liga.[1]

2010–2015: Cup-Erfolge und Regionalliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Juni 2010 sicherte man sich durch einen 3:0-Sieg über den SV Gmunden im Finale des oberösterreichischen Landescups einen weiteren Titel. Dieser Titel beinhaltete die Berechtigung, am ÖFB-Cup 2010/11 teilzunehmen, in dem die Elf von Trainer Edi Glieder einen beachtlichen Erfolgslauf startete. In den ersten beiden Runden schaltete der SK Vorwärts die beiden Zweitligisten SKN St. Pölten und WAC aus, ehe man im Achtelfinale gegen den Bundesligisten SK Sturm Graz nur äußerst knapp durch ein 0:1 in der 114. Minute ausschied. Bei diesem Spiel war das Vorwärts-Stadion mit 7.000 Zusehern einmal mehr ausverkauft. Am Ende der Saison 2010/11 feierte Vorwärts außerdem den erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga Mitte, von der man sich allerdings nach nur einem Jahr und einem enttäuschenden 14. Platz wieder verabschieden musste.

Die Rückkehr in die Regionalliga gelang nur ein Jahr später unter Trainer Adam Kensy mit dem "oberösterreichischen Double", bestehend aus dem Meistertitel in der OÖ Liga und dem OÖ-Landescup. Die erste Saison nach der Rückkehr in die Regionalliga Mitte verlief aber erneut durchwachsen. Nach anhaltend schlechten Leistungen musste Trainer Adam Kensy gehen und wurde durch Helmut Kraft ersetzt.[2] Mit einer Serie von fünf Siegen in den letzten Spielen konnte er Vorwärts vor dem Abstieg retten und führte die Mannschaft noch ins Tabellenmittelfeld.

In der Saison 2014/15 verstärkte sich der Verein mit einigen prominenten Neuzugängen, darunter die ehemaligen Bundesliga-Profis Thomas Krammer und Rade Djokic. Sportlich ging es in diesem Spieljahr dann auch steil nach oben. Der SK Vorwärts beendete die Saison als Zweiter der Regionalliga Mitte, was den größten Erfolg seit dem Wiederbeginn bedeutete. Dennoch war die Saison überschattet von Turbulenzen innerhalb des Vereines. Nach der überraschenden "einvernehmlichen Trennung" von Helmut Kraft nach nur sieben Spieltagen, warf im Jänner 2015 der langjährige Präsident Jörg Rigger das Handtuch.[3] Während Rigger den Schritt mit "fehlender Unterstützung für meine Visionen" begründete, dürften auch finanzielle Probleme des Vereins eine Rolle gespielt haben. So konnte der Klub im Frühjahr 2015 dann auch nicht das nötige Budget aufstellen, um für eine Bundesliga-Lizenz anzusuchen und stritt sich mit dem nunmehrigen Ex-Präsidenten Rigger um angeblich ausstehende Zahlungen.

Entwicklung seit 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sommer 2015 stellte in vielerlei Hinsicht einen Wendepunkt in der jüngeren Geschichte des Klubs dar: Organisatorisch stand von nun an der bisherige zweite Präsident und Finanzreferent Christian Köck an der Spitze des Vereins, sportlich ging der SK Vorwärts mit einem deutlich abgespeckten Kader und dem neuen Trainer Gerald Scheiblehner in die neue Saison. Unter der neuen Führung verfolgt der Klub die Strategie, die besten Spieler der Region Steyr sowie junge Talente aus ganz Oberösterreich für den SK Vorwärts zu gewinnen.

In der Saison 2017/18 konnte man am 29. Spieltag den Aufstieg in die 2. Liga fixieren.[4]

Saison Liga (Hierarchie) Platz S U N +/- Pkt.
2001/02 2. Klasse Ost (VIII) 002 15 05 02 +53 050
2002/03 2. Klasse Ost (VIII) 001 16 04 02 +47 052
2003/04 1. Klasse Ost (VII) 006 08 05 09 0+3 029
2004/05 1. Klasse Ost (VII) 001 21 04 01 +66 067
2005/06 Bezirksliga Ost (VI) 001 17 06 03 +46 057
2006/07 2. Landesliga Ost (V) 002 17 04 05 +34 055
2007/08 2. Landesliga Ost (V) 002 14 08 04 +25 050
2008/09 2. Landesliga Ost (V) 001 16 06 04 +25 054
2009/10 Radio OÖ Liga (IV) 005 12 06 08 +16 042
2010/11 Radio OÖ Liga (IV) 001 15 10 01 +35 055
2011/12 Regionalliga Mitte (III) 014 06 09 15 −22 027
2012/13 Radio OÖ Liga (IV) 001 17 02 06 +17 053
2013/14 Regionalliga Mitte (III) 012 11 04 15 +16 037
2014/15 Regionalliga Mitte (III) 002 18 05 07 +16 059
2015/16 Regionalliga Mitte (III) 012 09 07 14 −13 034
2016/17 Regionalliga Mitte (III) 006 12 08 10 0+7 044
2017/18 Regionalliga Mitte (III) 003 17 04 09 +32 055
Grün unterlegt: Aufstiege | Rot unterlegt: Abstiege

Kampfmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainerteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 12. Mai 2018[5]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Gerald Scheiblehner 25.02.1977 OsterreichÖsterreich 07/2015 Union St. Florian
Co-Trainer Andreas Milot 16.01.1970 OsterreichÖsterreich 07/2016 Trainer SK Vorwärts Steyr II
Torwarttrainer Philip Großalber 12.09.1989 OsterreichÖsterreich 07/2015 Spieler USC Seitenstetten
Individualtrainer Christoph Metz 07.11.1989 OsterreichÖsterreich 01/2018

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 12. Mai 2018[5]

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Torhüter
01 Reinhard Großalber 07.04.1986 OsterreichÖsterreich 07/2012 SV Sierning
30 Bernhard Staudinger 02.11.1993 OsterreichÖsterreich 07/2014 USV St. Ulrich
Nico Krönigsberger 16.12.1999 OsterreichÖsterreich 10/2015 SK Vorwärts Steyr II
Verteidigung
03 Alexander Danninger 15.03.1990 OsterreichÖsterreich 07/2009 AKA Austria Wien
17 Michael Noggler 30.08.1995 OsterreichÖsterreich 01/2018 TuS Bad Gleichenberg
18 Philipp Bader 18.07.1996 OsterreichÖsterreich 07/2016 SV Gmunden
20 Nicolas Wimmer 15.03.1995 OsterreichÖsterreich 07/2016 ASKÖ Donau Linz
25 Konstantin Gradl 18.10.2000 OsterreichÖsterreich 07/2017 SK Vorwärts Steyr II
27 Sebastian Dirnberger 20.10.1997 OsterreichÖsterreich 07/2017 SV Ried II
31 Michael Halbartschlager 04.09.1992 OsterreichÖsterreich 07/2015 SV Grün-Weiß Micheldorf
Mittelfeld
04 Paweł Stasiak 07.01.2000 PolenPolen 07/2017 SK Vorwärts Steyr II
06 Pascal Waldl 15.10.1997 OsterreichÖsterreich 07/2017 Union Pettenbach
07 Stefan Gotthartsleitner 10.06.1990 OsterreichÖsterreich 07/2016 SV Grün-Weiß Micheldorf
08 Simon Gasperlmair 17.12.1997 OsterreichÖsterreich 07/2017 SV Gmunden
11 Christoph Bader 09.08.1997 OsterreichÖsterreich 07/2017 SV Gmunden
12 Patrick Bilic 27.05.1999 OsterreichÖsterreich 01/2017 SK Vorwärts Steyr II
13 Filip Vasiljevic 13.01.2002 OsterreichÖsterreich 07/2017 SK Vorwärts Steyr Jugend
15 Vladen Licinar 24.01.1994 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina 01/2018 ATSV Vorwärts Steyr
22 Christian Lichtenberger 12.12.1995 OsterreichÖsterreich 07/2017 Union Dietach
23 Thomas Himmelfreundpointner 22.12.1987 OsterreichÖsterreich 07/2015 Union St. Florian
24 Mirsad Sulejmanović 30.10.1997 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina 03/2015 SK Vorwärts Steyr II
Angriff
05 Dino Kovacevic 21.11.1999 OsterreichÖsterreich 01/2017 SK Vorwärts Steyr II
09 Mario Petter 22.05.1992 OsterreichÖsterreich 01/2018 ATSV Stadl-Paura
10 Yusuf Efendioğlu 01.07.1989 TurkeiTürkei 07/2015 ASKÖ Donau Linz
14 Ivan Dramac 21.01.1999 KroatienKroatien 07/2017 Union Adlwang
19 Josip Martinović 23.07.1989 KroatienKroatien 07/2015 NK Slavonija Požega

Transfers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 12. Mai 2018[6]

Zugänge: Abgänge:
Sommer 2017
Winter 2017/18

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1988 kam Oleg Blochin, der erste bekannte Fußballspieler aus der UdSSR, nach Westeuropa zu Vorwärts. Ebenfalls 1988 wurde Erwin Fuchsbichler von SK VÖEST Linz erworben. In der Saison 1992/93 kickte der tschechische Internationale Ivo Knoflíček bei den Rot-Weißen. Im Laufe der Vereinsgeschichte spielten auch weitere bekannte Kicker wie die ehemaligen österreichischen Nationalspieler Željko Vuković, Tomislav Kocijan, Peter Stöger, Johann Kogler, Alexander Manninger, Daniel Madlener, Walter Waldhör, Andreas Heraf, Manfred Linzmaier, Richard Niederbacher und Christoph Westerthaler in Steyr. Daniel Madlener und Walter Waldhör waren dabei jene Spieler, die während ihrer Zeit als Vorwärts-Spieler in die Nationalmannschaft einberufen wurden; letzterer erzielte bei seinem Debüt sogleich ein Tor (19. Mai 1992: Österreich-Polen 2:4). Ivo Knoflíček wurde 1992 ebenfalls als aktiver Vorwärtsspieler ins tschechische Team einberufen. Auch die beiden bosnischen Internationalen Elvir Rahimić und Kenan Hasagić spielten in den neunziger Jahren bei Vorwärts Steyr.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Trainer arbeitete von 1988 bis 1992 der spätere österreichische und kroatische Teamchef Otto Barić beim Verein. In der Saison 2007/08 fungierte Kurt Russ, ein 28-facher Nationalspieler, als Trainer; unter ihm war der Klub jedoch nicht erfolgreich, sodass man ihn nach heftigen Fanprotesten am 17. März 2008 entließ. Der ehemalige Schalke-Legionär und österreichische Nationalteamspieler Edi Glieder trainierte den SK Vorwärts von 2010 bis 2012.

Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20160410 W AUT NOR 1809.jpg SK Vorwärts Steyr gegen FC Red Bull Salzburg (Cup Erste Runde) 26.jpg

Der SK Vorwärts Steyr ist vor allem wegen seiner Vergangenheit österreichweit bekannt, und bildete nach sehr enttäuschenden Zuschauerzahlen während des Niedergangs wieder eine große Fanszene aus. Die aktiven Fans stehen bei Heimspielen des SKV auf der Südtribüne des Vorwärts-Stadions. Vorwärts wird auch bei Auswärtsspielen häufig von vielen Fans begleitet, bei wichtigen Spielen pilgern nicht selten über 1000 Rot-Weiße ins gegnerische Stadion. Der größte Fanclub Südchaos-Steyr wurde 2009 gegründet und gilt als eine Ultra-Gruppe. Es wird auch ein Südtribünen-Fanzine herausgegeben, welches den Namen Bengalen, Bier und Bosna trägt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 12 Erstligasaisonen: 1950–1951, 1988–1996, 1999
  • Österreichischer Pokalfinalist: 1949
  • 13x Oberösterreichischer Landesmeister: 1920, 1921, 1922, 1923, 1946, 1949, 1955, 1970, 1975, 1979, 1982, 2011, 2013
  • 2x Meister Oberdonau: 1940, 1944
  • 5x Oberösterreichischer Landespokalsieger: 1938, 1949, 1982, 2010, 2013
  • 2x Tschammerpokalsieger Oberdonau: 1942, 1943
  • Pokalsieger VAFÖ Oberösterreich 1932
  • Meister I. Klasse Ost 1935
  • Meister 2. Division 1998
  • Mitropacup-Teilnahme 1991
  • UI-Cup-Teilnahme: 1995

Seit dem Neubeginn:

  • 2003: Meister 2. Klasse Ost OÖ
  • 2005: Meister 1. Klasse Ost OÖ
  • 2006: Meister Bezirksliga Ost OÖ
  • 2009: Meister 2. Landesliga Ost OÖ
  • 2011 und 2013: Meister in der OÖ-Liga

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Wir sind Meister! - Vorwärts steigt in die OÖ-Liga auf“
  2. Neue (Helmut) Kraft für Steyr
  3. Jörg Rigger beendet sein Engagement beim SK Vorwärts Steyr
  4. 3:0 – Vorwärts fixiert mit Köpfchen den Aufstieg nachrichten.at, am 11. Mai 2018, abgerufen am 12. Mai 2018
  5. a b vorwaerts-steyr.at: Kader Kampfmannschaft (abgerufen am 11. Mai 2018)
  6. Transfermarkt.at: Transfers 2017/18 (abgerufen am 12. Mai 2018)