Sainte-Marie-à-Py

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Sainte-Marie-à-Py
Sainte-Marie-à-Py (Frankreich)
Sainte-Marie-à-Py
Region Grand Est
Département Marne
Arrondissement Châlons-en-Champagne
Kanton Suippes
Gemeindeverband Communauté de communes de Suippe et Vesle
Koordinaten 49° 14′ N, 4° 30′ OKoordinaten: 49° 14′ N, 4° 30′ O
Fläche 26,92 km2
Einwohner 195 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 7 Einw./km2
Postleitzahl 51600
INSEE-Code

Gemeindeverwaltung

Sainte-Marie-à-Py ist eine französische Gemeinde mit 195 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Marne in der Region Grand Est im Arrondissement Châlons-en-Champagne im Kanton Suippes.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das am Rande der Ardennen gelegene Dorf wird vom Py durchflossen. Durch den Ort führt die Départementsstraße D20.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das bereits stark zerstörte Sainte-Marie-à-Py auf einer Farbfotografie des deutschen Militärfotografen Hans Hildenbrand aus dem Jahr 1915
Kirche Notre Dame

Während des Ersten Weltkriegs lag das Dorf im Kampfgebiet der Westfront und wurde stark zerstört. Anfang September 1914 wurde die Region durch die deutsche 3. Armee besetzt. Nach der Schlacht an der Marne zogen sich die deutschen Truppen wieder über die Marne nach Norden zurück. Ab dem 13. September 1914 legten sie südlich des Orts Stellungen an. Es kam zu heftigen Stellungskämpfen. Der Ort diente als deutscher Nachschub-Stützpunkt. Hier befand sich auch ein Lazarett. Verstorbene Soldaten wurden auf dem Friedhof der Gemeinde beigesetzt.[1] Erst Anfang Oktober 1918 wurde Sainte-Marie-à-Py wieder von französischen Truppen eingenommen.

An die Kämpfe erinnert das 1923/24 östlich des Orts errichtete Monument Aux Morts des Armées de Champagne. Die zerstörte Kirche des Dorfes wurde 1927 wiederaufgebaut.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2005 2010 2014
Einwohner 291 271 242 243 213 214 202 193 195
Quelle: Cassini und INSEE

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sainte-Marie-à-Py – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johannes Trimborn, Kriegstagebuch des Dr. Johannes Trimborn, Nummer 6, Stadtarchiv Magdeburg