Schnaus

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Schnaus
Wappen von Schnaus
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Region: Surselva
Politische Gemeinde: Ilanz/Glioni2
Postleitzahl: 7130
Koordinaten: 732962 / 182085Koordinaten: 46° 46′ 36″ N, 9° 10′ 47″ O; CH1903: 732962 / 182085
Höhe: 720 m ü. M.
Fläche: 2,97 km²
Einwohner: 123 (31. Dezember 2013)
Einwohnerdichte: 41 Einw. pro km²
Schnaus

Schnaus

Karte
Schnaus (Schweiz)
Schnaus
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Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014

Schnaus (Audio-Datei / Hörbeispiel [ʃnaʊ̯s]?/i) war bis am 31. Dezember 2013 eine politische Gemeinde im damaligen Kreis Ilanz im Bezirk Surselva des Kantons Graubünden in der Schweiz. Am 1. Januar 2014 fusionierte Schnaus mit den ehemaligen Gemeinden Castrisch, Duvin, Ilanz, Ladir, Luven, Pigniu, Pitasch, Riein, Rueun, Ruschein, Sevgein, Siat zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Schwarz drei schräglinks gestellte silberne (weisse) Pfeile

Der Pfeil verweist auf den heiligen Sebastian, dem ursprünglich die örtliche Kirche geweiht war. Die Dreizahl der Pfeile steht für den historischen Gemeindeverbund von Schnaus mit Ruschein und Ladir.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt auf der linken Seite des Vorderrheins westlich von Ilanz. Sie besteht aus zwei Teilen. Der untere südliche Teil reicht vom Vorderrhein bis hinauf nach Mulin und reicht von 700 m bis auf eine Höhe von 1220 m. Der obere nördliche Teil, die Alp da Schnaus reicht von 1700 m bis hinauf zum Crest da Tiarms (2412 m ü. M.) und besteht zum grossen Teil aus Gebirge und Wald. Die beiden Teile sind getrennt durch einen Streifen Gemeindegebiet von Ruschein.

Vom gesamten Gemeindegebiet von 299 ha sind 174 ha landwirtschaftlich nutzbar. Von dieser Fläche sind 144 ha Maiensässe. Daneben sind 92 ha von Wald und Gehölz bedeckt und 26 ha sind unproduktive Fläche (Gebirge). Die restlichen sieben Hektaren sind Siedlungsfläche.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Ende 2004 121 Bewohnern waren 102 (= 84,30 %) Schweizer Staatsangehörige. Die Bevölkerung spricht mehrheitlich Sursilvan und ist reformiert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Denkmalschutz steht die reformierte Dorfkirche. Von geschichtlicher Bedeutung ist zudem die Historische Werkstätte Mulin im Westen des Dorfes. Auf der anderen Seite des Baches, aber bereits auf Gemeindegebiet von Rueun steht die Kapelle St. Maria Magdalena.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schnaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]