Schweizerischer Handball-Verband

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Schweizerischer Handball-Verband (SHV)
Fédération Suisse de Handball
Federazione Svizzera di Pallamano
Logo des Schweizerischen Handball-Verbandes (SHV)
Gründung 7. Dezember 1974 (SHV)

11. März 1939 (HBA)

Gründungsort Basel
IHF-Beitritt 1946[1]
EHF-Beitritt 1991
Präsident/in Ulrich Rubeli
Nationalmannschaften Männer
Junioren
Jugend
Frauen
Juniorinnen
Jugend
Vereine (ca.) 229 (Stand 2017)
Sitz Olten SO, SchweizSchweiz Schweiz
Website www.handball.ch

Der Schweizerische Handball-Verband (Fédération Suisse de Handball, Swiss Handball Federation) ist der Fachverband für den Handballsport in der Schweiz. Der Sitz und die Geschäftsstelle befinden sich in Olten SO.[1]

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Präsidenten seit der Gründung des Schweizerischer Handball-Verband (SHV).

  • Bruno Freivogel (1974–1987)
  • Martin Keller (1987–1992)
  • Michael Funk (1992–1999)
  • Erich Thoma (1999–2000)
  • Willy Tobler (2001–2007)
  • Ulrich Rubeli (seit 2007)

Zweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Förderung in den Bereichen Leistungs-, Nachwuchs- und Breitensports, Pflege das Ansehens und der Anerkennung der Sportart nach aussen und der Geselligkeit, Kameradschaft und Fairness unter den Mitgliedern.
  • Organisation von Aus- und Weiterbildungskursen und Durchführung von Meisterschaften im Leistungs-, Nachwuchs- sowie Breitensport.[2]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hallenhandball Feldhandball
1. Länderspiel 1949 gegen Finnland (7:4) 1. Länderspiel 1935 gegen Deutschland (6:14)
1. Landesmeister Grasshoperclub Zürich (1950) 1. Landesmeister TV Abstinenten Basel (1924)
1. Landesmeister (Frauen) LC Brühl St. Gallen (1970)
Erfolge Medaillengewinne
Weltmeisterschaft 4. Platz (1954, 1993) Weltmeisterschaft 2x Silber (1938, 1955)

3x Bronze (1948, 1952, 1963)

Olympia 7. Platz (1984)

8. Platz (1980, 1996)

Olympia 1x Bronze (1936)

Organisation und Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Saison 2016/17 organisiert der SHV sämtlichen Spielbetrieb in der Schweiz.

Bis zur Saison 2016/17 wurde der Spielbetrieb durch die Regionalverbände organisiert. Die Swiss Handball League organisierte den Spielbetrieb der NLA und NLB, die Swiss Premium League organisierte die SPL1 und SPL2 und der SHV die 1. Liga und die nationalen Nachwuchskategorien.[3]

Regionalverbände
Kanton/Region Verband Kürzel
Aargau Handball-Regionalverband Aargau Plus AG+
Region [Kantone Bern, Freiburg (d), Jura, Neuenburg, Solothurn, Wallis (d)] Handball-Regionalverband Bern-Jura BeJu
Innerschweiz Innerschweizer Handballverband IHV
Nordwestschweiz Handball-Regionalverband Nordwestschweiz NWS
Ostschweiz Handball-Regionalverband Ost OST
Romandie Association Régionale de Handball Romandie ROM
Zürich Zürcher Handball-Verband ZHV

Ligasystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden höchsten Spielklassen der Schweiz werden als Swiss Handball League geführt

Frauen

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IHF Portal: Schweizerischer Handball Verband. Abgerufen am 19. Oktober 2017 (amerikanisches Englisch).
  2. Statuten SHV. Abgerufen am 19. Oktober 2017 (PDF).
  3. Handball Schweiz News-Archiv. In: handball.ch. Abgerufen am 19. Oktober 2017.