Surberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Surberg
Surberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Surberg hervorgehoben
Koordinaten: 47° 52′ N, 12° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Traunstein
Höhe: 650 m ü. NHN
Fläche: 23,73 km²
Einwohner: 3340 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83362
Vorwahlen: 0861, 08666, 08662
Kfz-Kennzeichen: TS
Gemeindeschlüssel: 09 1 89 148
Gemeindegliederung: 65 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Burgstraße 2
83362 Surberg
Webpräsenz: www.gemeinde-surberg.de
Bürgermeister: Josef Wimmer (FWG)
Lage der Gemeinde Surberg im Landkreis Traunstein
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Über dieses Bild

Surberg ist eine Gemeinde im Landkreis Traunstein in Oberbayern.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Surberg hat 65 Ortsteile:[2]

Das Elternhaus des emeritierten Papstes Benedikt XVI. steht im Ortsteil Hufschlag. Nach dem Ortsteil Hierankl wurde ein Kinofilm benannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gebiet der heutigen Gemeinde gab es Edelsitze in Sur(r)berg und Hallabruck. Surberg gehörte bis zu den Verwaltungsreformen in Bayern um 1800 zum Rentamt Burghausen bzw. zum Landgerichtsbezirk Traunstein. 1818 wurde die jetzige politische Gemeinde gegründet. Die amtliche Schreibweise „Surberg“ wurde am 6. Juli 1937 verbindlich festgestellt.

Am 3. Mai 1945 wurden kurz vor Kriegsende – die US-Amerikaner marschierten gerade in Traunstein ein – an einem Waldrand nahe Surberg (Wüstenreit) 61 KZ-Häftlinge eines Todesmarsches aus dem KZ Flossenbürg von ihren SS-Wachmannschaften erschossen. Ein KZ-Friedhof, auf dem die Häftlinge begraben sind, und eine jüdische Gedenkstätte (Chanukkaleuchter) bei Surtal erinnern an das Massaker.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1970 wurde ein Teil der bis dahin selbstständigen Gemeinde Lauter eingegliedert.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde zeigt geteilt oben auf silbernem Grund den roten Löwen der Surberger über den silbernen Wellenleisten der Hallabrucker auf rotem Grund. Offizielle Beschreibung: Über rotem Schildfuß, darin drei silberne Wellenleisten, in Silber ein wachsender roter Löwe. Surberg bekam erst im Jahr 1967 ein eigenes Wappen. Der Gemeinderat beschloss am 9. Februar 1967 den von Heimatforscher Karl Schefczik aus Erlstätt erstellten Entwurf anzunehmen und zur Genehmigung dem Bayerischen Staatsarchiv vorzulegen. Mit Entschließung vom 29. Mai 1967 hat das Bayerische Staatsministerium des Inneren die Zustimmung zur Annahme des Wappens nach dem vorgelegten Entwurf erteilt.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heimatbuch der Gemeinde Surberg; herausgegeben anlässlich der 1200-Jahrfeier 1990.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Surberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111109/180623&attr=OBJ&val=572
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 581.