Wonneberg

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde. Für den deutschen Musiker siehe Alfons Wonneberg.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wonneberg
Wonneberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wonneberg hervorgehoben
Koordinaten: 47° 54′ N, 12° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Traunstein
Verwaltungs­gemeinschaft: Waging am See
Höhe: 575 m ü. NHN
Fläche: 18 km²
Einwohner: 1513 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83379
Vorwahl: 08681
Kfz-Kennzeichen: TS
Gemeindeschlüssel: 09 1 89 165
Gemeindegliederung: 50 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Salzburger Straße 1
83329 Waging am See
Webpräsenz: www.wonneberg.de
Bürgermeister: Martin Fenninger (Freie Bürgerliste)
Lage der Gemeinde Wonneberg im Landkreis Traunstein
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Über dieses Bild
St. Leonhard am Wonneberg

Wonneberg ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Traunstein und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Waging am See.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Ortschaft Wonneberg selbst gibt es nicht. Größter Ortsteil ist St. Leonhard am Wonneberg. Die Gemeinde Wonneberg hat insgesamt 50 Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste schriftliche Beleg für den Namen Wonneberg findet sich im Jahr 1000 als in uuagingariorum monte (auf dem Waginger Berg). Das Gebiet der kleinen Landgemeinde im Rupertiwinkel war von 1275 bis 1810 zum Erzstift Salzburg gehörig und kam dann zu Bayern. 1496 wurde im Auftrag des Salzburger Erzbischofs Leonhard von Keutschach die gotische, dem Hl. Leonhard geweihte, stattliche Kirche gebaut. Die Gemälde in dem bemerkenswerten Flügelaltar sind eine Schenkung der Laufener Schiffergilde. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. Wonneberg kam 1972 nach der Auflösung des Landkreises Laufen zum Landkreis Traunstein. 1978 wurde sie Teil einer Verwaltungsgemeinschaft.

Ansitz Burgstall
Burgstall Halmberg

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Gemeinderat gehören zwölf Mitglieder an. Seit der Kommunalwahl am 16. März 2014 entfallen fünf Sitze mit einem Stimmenanteil von 43,4 % auf die freie Bürgerliste, vier Sitze mit einem Stimmenanteil von 32,6 % auf die überparteiliche Wählergruppe und drei Sitze mit einem Stimmenanteil von 24,0 % auf die Aktiven Wonneberger. In der vorigen Wahlperiode hatten die Freien Wähler sieben Sitze und die überparteiliche Wählergruppe fünf Sitze.

Bürgermeister ist Martin Fenninger, der bei der Kommunalwahl 2014 mit 66,3 % der abgegebenen Stimmen gewählt wurde.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kindergarten mit 50 Plätzen werden 42 Kinder von insgesamt fünf Personen betreut. In der Volksschule werden 131 Kinder in sechs Klassen von insgesamt sieben Lehrkräften unterrichtet.

Tradition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lebendig ist der Leonhardiritt, eine uralte Wallfahrt zu Pferd, zur spätgotischen Wallfahrtskirche zum Hl. Leonhard am Wonneberg. Bevor Leonhardi-Wallfahrten unter dem Jahr durch die Amtskirche 1881 untersagt wurden, suchten Pfarrwallfahrten aus den umliegenden Gemeinden Schutz und Hilfe beim Viehpatron auf dem Wonneberg. In dieser religiösen Tradition steht bis heute der Leonhardi-Ritt, der jedes Jahr am 6. November bzw. am Sonntag davor oder danach begangen wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111109/211719&attr=OBJ&val=583

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wonneberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien