Tom Keune

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Tom Keune (* 30. Juni 1975 in Aachen) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keune absolvierte von 1996 bis 2000 eine Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspielschule Kiel.

In Festengagements am Theater Kiel, Theater Junge Generation Dresden, Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, Landestheater Schwaben und am Theater Plauen-Zwickau spielte er von 2000 bis 2011 Hauptrollen (u. a. Romeo in Romeo und Julia, Mephisto in Faust. Eine Tragödie., Paul Werner in Minna von Barnhelm, Impresario in Der Hungerkünstler geht, Schupo Alfons Klostermeyer in Glaube Liebe Hoffnung). Am Theater Plauen-Zwickau entwickelte er mit dem Regisseur Konradin Kunze, der Bühnenbildnerin Léa Dietrich und der Dramaturgin Ulrike Carl die Bühnenfassung des Romans Bombel von Mirosław Nahacz und spielte die Hauptrolle. Die Uraufführung fand im Dezember 2009 auf der Kleinen Bühne des Theaters Plauen statt.

Keune arbeitet als Film- und Fernsehschauspieler, unter anderem für Fernsehserien wie Letzte Spur Berlin, SOKO Leipzig und Die Kanzlei, Fernsehreihen wie Die Eifelpraxis, Polizeiruf 110, Tatort und Der Prag-Krimi sowie Kinofilme wie Vorwärts immer! und High Society. Der Film Am Ende der Wald, in dem Keune die Hauptrolle des Armin spielt, wurde 2017 mit einem Academy Award in der Kategorie „Student foreign narrative“ in Los Angeles ausgezeichnet.

Im Februar 2021 outete sich Keune im Rahmen der Initiative #actout im SZ-Magazin mit 185 anderen lesbischen, schwulen, bisexuellen, queeren, nicht-binären und trans* Schauspielern, um in ihrer Branche und in der Gesellschaft weiter Akzeptanz zu schaffen.

Keune lebt in Berlin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]