Traiskirchen

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Traiskirchen
Wappen von Traiskirchen
Traiskirchen (Österreich)
Traiskirchen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Baden
Kfz-Kennzeichen: BN
Fläche: 29,11 km²
Koordinaten: 48° 1′ N, 16° 18′ OKoordinaten: 48° 0′ 49″ N, 16° 17′ 43″ O
Höhe: 200 m ü. A.
Einwohner: 18.515 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 636 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 2512, 2513, 2514
Vorwahl: 02252
Gemeindekennziffer: 3 06 39
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 13
2514 Traiskirchen
Website: www.traiskirchen.gv.at
Politik
Bürgermeister: Andreas Babler (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(37 Mitglieder)
28
5
3
1
28 
Von 37 Sitzen entfallen auf:
Lage der Stadt Traiskirchen im Bezirk Baden
Alland Altenmarkt an der Triesting Bad Vöslau Baden Berndorf Blumau-Neurißhof Ebreichsdorf Enzesfeld-Lindabrunn Furth an der Triesting Günselsdorf Heiligenkreuz Hernstein Hirtenberg Klausen-Leopoldsdorf Kottingbrunn Leobersdorf Mitterndorf an der Fischa Oberwaltersdorf Pfaffstätten Pottendorf Pottenstein Reisenberg Schönau an der Triesting Seibersdorf Sooß Tattendorf Teesdorf Traiskirchen Trumau Weissenbach an der Triesting NiederösterreichLage der Gemeinde Traiskirchen im Bezirk Baden (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Das Rathaus von Traiskirchen
Das Rathaus von Traiskirchen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Innenansicht der Pfarrkirche Hl. Margareta
Im denkmalgeschützten Schlössl Möllersdorf ist der Niederösterreichische Landeskindergarten untergebracht
Pfarrkirche Mariae Namen in Möllersdorf
Traiskirchen und seine Umgebung um das Jahr 1872 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Traiskirchen ist eine ca. 20 km südlich von Wien gelegene Stadt mit 18.515 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) in Niederösterreich, die auch auf Grund der dort befindlichen Bundesbetreuungsstelle für Asylwerber, des so genannten Flüchtlingslagers Traiskirchen, in ganz Österreich bekannt ist.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben zahlreichen Industriebetrieben ist ein bedeutender Wirtschaftszweig der Region der Weinbau. Es gibt zahlreiche Heurigen sowie jährlich ein Weinfest.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Straßen sind die Südautobahn A2 und die Wiener Neustädter Straße B 17 zwischen Wien und Wiener Neustadt.

Öffentliche Verkehrsanbindungen sind die Badner Bahn, die Aspangbahn der ÖBB sowie einige Autobuslinien.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traiskirchen war Standort der Semperit-Reifenwerke. Das Unternehmen wurde 1985 an die Continental AG verkauft. 1994 wurde die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in die Konzernzentrale nach Hannover verlegt, 1996 die PKW-Reifenproduktion trotz Interventionen der Bundesregierung reduziert und 2002 schließlich ganz eingestellt.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in eckigen Klammern die Einwohnerzahl Stand 30. Juni 2015 laut Stadtgemeinde Traiskirchen[1], in runden Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Möllersdorf [4870] (4033)
  • Oeynhausen [1257] (1092)
  • Traiskirchen [6590] (6238)
  • Tribuswinkel [3941] (3439)
  • Wienersdorf [3262] (2927)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Möllersdorf, Oeynhausen, Traiskirchen, Tribuswinkel und Wienersdorf.

Entwicklung des Stadtgebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Katastralgemeinden Oeynhausen und Tribuswinkel wurden 1972 eingemeindet. Der Wunsch nach Trennung von Tribuswinkel ist aber bei der Bevölkerung sehr groß. Prinzipiell wurde auch von höherer Stelle dazu zugestimmt. Bis dato konnte man sich aber finanziell noch nicht einigen, da Tribuswinkel wirtschaftlich in den letzten Jahrzehnten einen starken Zuwachs verzeichnen konnte.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Traiskirchen

Sternwarte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traiskirchen hat die älteste öffentliche Sternwarte in Niederösterreich (seit 1967), die Franz-Kroller-Sternwarte. Sie befindet sich mitten im Stadtzentrum auf dem Dach der Stadtsäle und ist durch den Eingang in der Bräuhausgasse erreichbar.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt mehrere Kirchen, davon zwei in Traiskirchen an der B17 gelegen:

  • Pfarrkirche zur hl. Margareta: Befestigte Anlage. Kirche, Pfarrhof und der ehemalige Friedhof sind von einem breiten Wassergraben (trockengelegt) umgeben, über den eine steinerne Brücke zum Torturm führt.
  • Filialkirche zum hl. Nikolaus: Die in einfacher Bauart hergestellte Platzkirche erhebt sich freistehend am Marktplatz und ist gegen Osten orientiert. Wie eine Urkunde bezeugt, bestand die Kirche schon um das Jahr 1400.
  • In der Nähe des Flüchtlingslagers gibt es eine Evangelische Kirche, erbaut 1913 im Jugendstil.
  • Die Pfarrkirche zum hl. Wolfgang befindet sich im Ortsteil Tribuswinkel, sie liegt inmitten des Ortes an der Hauptstraße, freistehend auf einer Terrasse, von Linden umgeben und ist gegen Westen orientiert.
  • Die Pfarrkirche Möllersdorf, südseitig am Franz-Broschek-Platz, wurde in den Jahren 1967/1968 nach den Plänen des Architekten Carl Auböck erbaut.
  • Die Kirche in Oeynhausen steht auch an der B17.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Traiskirchen befindet sich auch das Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive (BZS) Traiskirchen der Sicherheitsakademie, welches jedoch nicht mit dem BZS Niederösterreich in Ybbs an der Donau zu verwechseln ist.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten der Stadtgemeinde Traiskirchen
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Traiskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien