Universität von São Paulo

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Universidade de São Paulo
Motto Scientia Vinces (Durch Wissenschaft wirst du siegen)
Gründung 11. August 1827 (älteste Fakultät - Juristische Fakultät); 25. Januar 1934 (universitärer Status als Bund von Fakultäten bewilligt)
Ort São Paulo, Brasilien
Rektor João Grandino Rodas
Studenten 91.019 (2012)[1]
Professoren 5.940 (2012)[1]
Website www.usp.br
Universidade de São Paulo: Uhrenturm auf dem Campus

Die Universität von São Paulo (port.: Universidade de São Paulo, abgekürzt USP) ist die größte Universität Brasiliens und eine der größten Lateinamerikas. Die universitären Einrichtungen verteilen sich auf sieben Standorte im Bundesstaat São Paulo: zwei in der Stadt São Paulo selbst, die anderen in den Städten Bauru, Lorena, Piracicaba, Pirassununga, Ribeirão Preto und São Carlos. Das Motto der Universität lautet: „Scientia Vinces“ („durch die Wissenschaft wirst du siegen“).

Hochschulprofil[Bearbeiten]

Die USP ist in den Gebieten der Lehre, Forschung und universitären Entwicklung in allen Wissensgebieten tätig. In Rankings wie dem SCImago Institutions Rankings 2012, dem University Ranking by Academic Performance (URAP) 2012, dem Academic Ranking of World Universities 2012[2] (Hochschulranking von Welt-Universitäten 2012) und dem The Times Higher Education Supplement 2011–2012[3] [4] ist die Universität von Sao Paulo als die beste akademische Universität in Iberoamerika anerkannt. Außerdem belegte die USP als die beste lateinamerikanische Universität im QS World University Rankings 2012[5]. Darüber hinaus stand USP an erster Stelle in der Südhemisphäre und ist die 43. beste Universität in der Welt Webometrics Ranking of World Universities (2011).[6] Die USP wird als Brasiliens bestes Institut für akademische Ausbildung und Forschung angesehen.

Juristische Fakultät[Bearbeiten]

Nach der Erklärung der Unabhängigkeit 1822 wurde in Brasilien die Gründung einer juristischen Ausbildungsstätte gefordert. In dieser Zeit musste, wer Rechtswissenschaften studieren wollte, sein Studium in Portugal an der Universität Coimbra führen. Am 11. August 1827 gründete Kaiser Peter I. durch ein Dekret zwei juristische Fakultäten in Olinda und in São Paulo.

Die Juristische Fakultät der Universität von São Paulo entwickelte sich zum wichtigsten wissenschaftlichen und politischen Zentrum in Brasilien. Zehn brasilianische Präsidenten haben dort studiert. Jährlich versuchen 12.000 Schüler zum Studium zugelassen zu werden, aber nur die 460 Bestplatzierten dürfen sich immatrikulieren.

2007 wurde im Campus von Ribeirão Preto eine zweite Juristische Fakultät der Universität São Paulo gegründet.

Allgemeines[Bearbeiten]

Die USP hat eine große Bedeutung im öffentlichen und intellektuellen Leben Brasiliens. Beispielsweise hatte mehr als jeder zehnte brasilianische Präsident eine Ausbildung an der USP hinter sich gebracht, wie etwa der Soziologe Fernando Henrique Cardoso oder der Anwalt Jânio Quadros, an der Juristischen Fakultät.

Rankings[Bearbeiten]

Seit Jahren wird die Spitze weltweiter Universitäts-Rankings vor allem von US-amerikanischen und britischen Universitäten gestellt. Allerdings hat die Lage sich geändert. In den letzten fünf Jahren war die USP durchgängig unter den besten Hochschulen der Welt. Im SCImago Institutions Rankings 2012 war USP die beste iberoamerikanische Universität und belegte weltweit Platz 11. In anderen Rankings wie dem University Ranking by Academic Performance (URAP) - 2012 ist die USP die 28. beste Universität der Welt. 2012 erreichte die USP auf den 70. Platz im Reputation Ranking des The Times Higher Education Supplement (THE) (Top Universities by Reputation 2012) 2011 ging beim Mines ParisTech der 19. Platz an die Universität von Sao Paulo.

In einem der umfassendsten weltweiten Rankings, der Shanghai Jiao Tong Annual League (auch „Shanghai-Ranking“, „Shanghai-Index“ oder „Academic Ranking of World Universities“), veröffentlicht von der Jiaotong-Universität, liegt die USP in folgender Gruppe der besten Universitäten der Welt[7]:

Jahr Gruppe Unter den lateinamerikanischen Hochschulen
2012 101.-150. 1. [2]
2011 102.-150. 1. [8]
2010 101.-150. 1.
2009 101.-151. 1.
2008 101.-151. 1.

Ebenfalls jährlich vergleicht die Times weltweit Universitäten und stellt in Form eines Rankings das Higher Education Supplement auf. Dabei belegte die USP:

Jahr Rang Unter den iberoamerikanischen Hochschulen
2012 158. 1. [4]
2011 178. 1. [3]
2008 196. 2. [9]
2007 175. 1. [10]

Sonstige Rankings:

  • Die USP ist die 33. beliebteste Universität auf der Welt, unter 8000 Hochschulen in 200 Ländern[13].
  • Im Hochschulranking des „Higher Education Evaluation & A. Council of Taiwan“ weltweiter Universitäten belegt die USP den 94. Rang [14].
  • Die USP belegte den 35. Rang im „Professional Ranking of World Universities“ [15].

Museen[Bearbeiten]

Erwähnenswerte Alumni[Bearbeiten]

Brasilianische Präsidenten[Bearbeiten]

Gouverneure des Bundesland São Paulo[Bearbeiten]

Politiker[Bearbeiten]

Autoren (Schriftsteller und Dichter)[Bearbeiten]

Wissenschaftler und Mediziner[Bearbeiten]

Sonstige[Bearbeiten]

Professoren[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: University of São Paulo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b UNIVERSIDADE DE SÃO PAULO em Números 2012. Abgerufen am 19. August 2012 (PDF; 26 kB, portugiesisch).
  2. a b Academic Ranking of World Universities - 2012. Abgerufen am 19. August 2012 (englisch).
  3. a b The Times Higher Education Supplement 2011-2012. Abgerufen am 11. August 2012 (englisch).
  4. a b The Times Higher Education Supplement - Top South American Universities 2011-2012. Abgerufen am 11. August 2012 (englisch).
  5. http://www.topuniversities.com/university-rankings/latin-american-university-rankings/2012
  6. http://www.webometrics.info/top12000.asp
  7. Academic Ranking of World Universities. Shanghai Jiao Tong University, abgerufen am 1. Dezember 2008 (englisch).
  8. Academic Ranking of World Universities - 2011. Abgerufen am 11. August 2012 (englisch).
  9. The Times Higher Education Supplement 2008. Abgerufen am 1. Dezember 2008 (englisch).
  10. The Times Higher Education Supplement 2007. Abgerufen am 1. Dezember 2008 (englisch).
  11. http://www.eginstitute.eu/html/best_universities.html
  12. http://www.webometrics.info/comparative_productivity.asp
  13. http://www.4icu.org/
  14. http://www.heeact.edu.tw/ranking/EngTop100.htm
  15. http://www.ensmp.fr/Actualites/PR/EMP-ranking.html