Vorbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Vorbach
Vorbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Vorbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 49′ N, 11° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neustadt an der Waldnaab
Verwaltungs­gemeinschaft: Kirchenthumbach
Höhe: 445 m ü. NHN
Fläche: 13,54 km2
Einwohner: 1024 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km2
Postleitzahl: 95519
Vorwahl: 09205
Kfz-Kennzeichen: NEW, ESB, VOH
Gemeindeschlüssel: 09 3 74 163
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 18
91281 Kirchenthumbach
Website: Vorbach
Bürgermeister: Werner Roder (Freie Wählergemeinschaft V-O-H)
Lage der Gemeinde Vorbach im Landkreis Neustadt an der Waldnaab
Landkreis BayreuthLandkreis SchwandorfWeiden in der OberpfalzLandkreis TirschenreuthLandkreis Amberg-SulzbachGeorgenbergPleysteinNeustadt am KulmPressathTrabitzEschenbach in der OberpfalzBechtsriethWindischeschenbachWeiherhammerWaldthurnWaidhausVohenstraußTheisseilTännesbergStörnsteinSchwarzenbach (Oberpfalz)SchlammersdorfSchirmitzPüchersreuthPirkParksteinNeustadt an der WaldnaabMantel (Markt)Luhe-WildenauLeuchtenbergKohlberg (Oberpfalz)KirchenthumbachKirchendemenreuthIrchenriethGrafenwöhrFlossenbürgFloß (Oberpfalz)EtzenrichtEslarnAltenstadt an der WaldnaabSpeinsharter ForstManteler ForstVohenstraußHeinersreuther Forst (Oberpfalz)TschechienVorbachSpeinshartMoosbach (Oberpfalz)Karte
Über dieses Bild

Vorbach ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kirchenthumbach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorbach liegt in der Planungsregion Oberpfalz-Nord.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Vorbach hat sieben Ortsteile[2]:

  • Rosamühle
  • Unterbibrach
  • Vorbach

Es gibt die Gemarkungen Höflas, Vorbach und Oberbibrach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gründung der Vorläufergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Gemeinde Vorbach gehörte zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Eschenbach des Kurfürstentums Bayern. Im Jahr 1818 entstanden mit dem Gemeindeedikt in Bayern die Vorläufer der heutigen Gemeinde.

Gemeindefusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde Vorbach wurde am 1. Januar 1978 anlässlich der bayerischen Gemeindegebietsreform aus den ehemaligen Gemeinden Vorbach und Oberbibrach gebildet.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 867 870 908 979 1008 1021 1047 1043 1036

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeinderat nehmen die CSU und die Freie Wählergemeinschaft Vorbach-Oberbibrach-Höflas jeweils sechs Sitze ein.

Bürgermeister ist seit 1996 Werner Roder (* 1964) (Freie Wählergemeinschaft V-O-H).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Rot; vorne über einem erniedrigten blauen Zinnenbalken eine rote Radnabe, hinten ein aufsteigender silberner Biber.“ Die Gemeinde führt das Wappen seit 1979.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mittelalterliche Turmhügel, Sitz der Herren von Oberbibrach, sowie archäologische Befunde und Funde im Umfeld der Rokokokirche St. Johannes Evangelist im Ortsteil Oberbibrach, die zuvor wohl Burgkapelle war, stehen unter Denkmalschutz.

Baudenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2016 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr 68 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort fünf Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 408. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe ebenfalls einen. Im Jahr 2010 bestanden 24 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von insgesamt 1102 Hektar, davon waren 704 Hektar Ackerfläche und 399 Hektar Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorbach liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Cheb. Der Bahnhof wird seit 1992 nicht mehr bedient[4], jedoch gibt es Bestrebungen, ihn wieder zu aktivieren[5].

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standort der Volks- und Teilhauptschule Schlammersdorf.

Vereine und Gruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bund Naturschutz Oberbibrach
  • Eltern-Kind-Gruppe Vorbach
  • Freiwillige Feuerwehr Oberbibrach
  • Freiwillige Feuerwehr Vorbach
  • Fußballclub Vorbach e. V.
  • Hängematte e. V. Vorbach
  • Jagdgenossenschaft Vorbach
  • Kapellenbauverein Höflas e. V.
  • Katholischer Frauenbund Oberbibrach
  • Katholische Landjugendbewegung Oberbibrach
  • Katholische Landjugendbewegung Vorbach
  • Krieger- und Soldatenkameradschaft Vorbach
  • Motorradclub Oberbibrach (MCO)[6]
  • Opelclub Oberbibrach
  • Pferdefreunde Höflas/Vorbach e.V.
  • Schützengesellschaft St. Sebastian Oberbibrach
  • Seniorengruppe Oberbibrach
  • Seniorengruppe Vorbach
  • Sportkeglerverein Vorbach
  • Tennisfreunde Oberbibrach
  • Vorbacher Kulturverein e. V.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. September 1723 wurde der Organist und Komponist Johann Baptist Rüder (Rueder) in Oberbibrach geboren. Er starb am 7. April 1807 in Amberg.[7] Altbürgermeister Johann Hübner († 2002) war seit 4. Juli 1991 Träger des Bayerischen Verdienstordens.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111107/183437&attr=OBJ&val=996
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 652.
  4. Bahnrelikte: Bahnhof Vorbach
  5. Oberpfalznetz, 16. August 2013: Zug noch nicht abgefahren: Vorbach kämpft um neuen Haltepunkt
  6. www.mc-oberbibrach.de
  7. Johann Baptist Rüder im Bayerischen Musiker-Lexikon Online (BMLO)Vorlage:BMLO/Wartung/Verwendung von Parameter 2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vorbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien