Neustadt am Kulm

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Neustadt am Kulm
Neustadt am Kulm
Deutschlandkarte, Position der Stadt Neustadt am Kulm hervorgehoben
Koordinaten: 49° 50′ N, 11° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neustadt an der Waldnaab
Verwaltungs­gemeinschaft: Eschenbach in der Oberpfalz
Höhe: 523 m ü. NHN
Fläche: 20,3 km2
Einwohner: 1125 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner je km2
Postleitzahl: 95514
Vorwahl: 09648
Kfz-Kennzeichen: NEW, ESB, VOH
Gemeindeschlüssel: 09 3 74 140
Stadtgliederung: 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 39
95514 Neustadt am Kulm
Webpräsenz: www.neustadt-am-kulm.de
Bürgermeister: Wolfgang Haberberger (CW-ML)
Lage der Stadt Neustadt am Kulm im Landkreis Neustadt an der Waldnaab
Landkreis Bayreuth Landkreis Schwandorf Weiden in der Oberpfalz Landkreis Tirschenreuth Landkreis Amberg-Sulzbach Georgenberg Pleystein Neustadt am Kulm Pressath Trabitz Eschenbach in der Oberpfalz Bechtsrieth Windischeschenbach Weiherhammer Waldthurn Waidhaus Vohenstrauß Theisseil Tännesberg Störnstein Schwarzenbach (Oberpfalz) Schlammersdorf Schirmitz Püchersreuth Pirk Parkstein Neustadt an der Waldnaab Mantel (Markt) Luhe-Wildenau Leuchtenberg Kohlberg (Oberpfalz) Kirchenthumbach Kirchendemenreuth Irchenrieth Grafenwöhr Flossenbürg Floß (Oberpfalz) Etzenricht Eslarn Altenstadt an der Waldnaab Speinsharter Forst Manteler Forst Vohenstrauß Heinersreuther Forst (Oberpfalz) Tschechien Vorbach Speinshart Moosbach (Oberpfalz)Karte
Über dieses Bild
Ansicht von Neustadt am Kulm
Blick vom Kleinen Kulm auf die Stadt

Neustadt am Kulm ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach. Die Stadt liegt am Fuße des Rauhen Kulms.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt liegt in der Planungsregion Oberpfalz-Nord. Nahegelegene größere Nachbarstädte sind Amberg, Bayreuth, Marktredwitz und Weiden. Mit dem Auto sind sie etwa eine Halbe- bis Dreiviertelstunde entfernt und liegen somit in Pendelreichweite.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landschaft um die Stadt am Fuße des Rauhen Kulms bietet mit ihren ausgedehnten Wäldern vielfältige einladende Wandermöglichkeiten. Aus geologischer Sicht sind vor allem die beiden Vulkane, der Rauhe Kulm und der Kleine Kulm, interessant. Sie entstanden im Zusammenhang mit der Auffaltung der Alpen. Die Böden vor den Toren der Stadt werden landwirtschaftlich genutzt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt hat folgende Nachbargemeinden. Reihenfolge im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Kemnath, Kastl, Trabitz, Speinshart, Vorbach und Speichersdorf.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt am Kulm besteht aus insgesamt neun Stadtteilen (in Klammern: Einwohnerzahlen, Stand 31. Dezember 2006):[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Jahr 1000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt am Kulm ist reich an Geschichte. Eine detaillierte Darstellung bietet der

Er umfasst neben der städtischen Geschichte auch die Besiedlung des Rauhen Kulms vor Gründung der Stadt. Es folgt an dieser Stelle ein kurzer Überblick über die wesentlichen historischen Fakten.

Frühe archäologische Funde am Rauhen Kulm wurden in die Bronzezeit, spätere in die Hallstattzeit datiert (ca. 800–450 v. Chr.). Um das Jahr 1000 dürften die ersten dauerhaften Ansiedlungen entstanden sein. Neustadt liegt im Zentrum der historischen naabwendischen Siedlungskammer Flednitz.

Neustadt am Kulm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1281 erwarb der Burggraf Friedrich III. von Nürnberg die bis dahin leuchtenbergische Burg auf dem Rauhen Kulm samt den dazugehörenden Orten, darunter Filchendorf. Mit Erlaubnis Kaiser Karls IV. wurde 1370 zwischen dem Rauhen Kulm und dem Kleinen Kulm eine Stadt angelegt, die zunächst den Namen Newenstat zwischen den Kulmen erhielt. 1413 wurde das Karmelitenkloster Neustadt am Kulm gegründet. Neustadt war zunächst nach Mockersdorf eingepfarrt und erhielt erst in der Reformationszeit eine eigene Pfarrkirche.

Der Dreißigjährige Krieg und die Pest führten zur nahezu vollständigen Vernichtung der Stadt. Die Stadt Neustadt am Kulm im heutigen Regierungsbezirk Oberpfalz gehörte zum 1792 von Preußen erworbenen Fürstentum Bayreuth. Das bayreuthische Kastenamt fiel durch preußisch-bayerische Grenzbereinigungen im Jahr 1803 an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Am 19. April 1945 wurde die Stadt durch Luftangriffe amerikanischer Bomber wiederum schwer mitgenommen. Dabei wurde auch der historische Stadtkern mitsamt den mittelalterlichen Stadttoren zerstört.

Mockersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mockersdorf ist sehr alt. Schon in der Karolingerzeit gab es eine Siedlung, wie ein Anfang des 20. Jahrhunderts entdecktes Reihengräberfeld beweist. 1244 wurde der Ort erstmals schriftlich erwähnt. Von 1385 bis 1436 war Mockersdorf im Besitz der Nürnberger Burggrafen, dann kam es zur Oberpfalz.

Bis zur Gebietsreform war Mockersdorf eine eigene Gemeinde. Eine eigene Pfarrei ist Mockersdorf bis heute. Sie zählt zu den Urpfarreien der Oberpfalz.

Filchendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des erstmals in einer Urkunde vom Ende des 13. Jahrhunderts genannten Ortes ist germanisch-frühdeutschen Ursprungs. Der Ort ist ebenso wie Mockersdorf vermutlich schon im 9. Jahrhundert entstanden.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neustadt am Kulm gehören etwa 70 % der Einwohner der evangelisch-lutherischen und etwa 30 % der römisch-katholischen Kirche an.

Dialekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abweichend von der übrigen Oberpfalz gehört Neustadt am Kulm zum oberfränkischen Sprachraum.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die damals selbständige Gemeinde Filchendorf eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam ein Teil von Mockersdorf hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1840 1900 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2005 2010 2015
Einwohner 1473 1343 1666 1374 1346 1311 1342 1323 1329 1238 1125

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der vergangenen Kommunalwahl am 16. März 2014 setzt sich der Stadtrat folgendermaßen zusammen:

Partei/Liste Sitze
CSU 3
SPD 2
Bürgerliste – "Neustadt braucht Zukunft" (BL-NBZ) 3
Freie Wählergemeinschaft Filchendorf (FWG Fil.) 2
Christl. Wählergemeinschaft Mockersdorf-Lämmershof (CW-ML) 2
Gesamt 12

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2008 Wolfgang Haberberger (CW-ML). Sein Vorgänger war Rudolf Lang (CSU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offizielle Blasonierung: In Gold zwei mit je einem roten Zinnenturm besetzte grüne Bergkegel, dazwischen unten eine eintürmige silberne Kirche mit roten Dächern, über der ein von Silber und Schwarz gevierter Schild der Hohenzollern schwebt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa

Neustadt ist Mitglied der internationalen Städtefreundschaft Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa mit 36 Städten und Gemeinden mit dem Namen Neustadt in Deutschland, Tschechien, Polen, Ungarn, Österreich und der Slowakei (Stand 2008).

Hinzu kommen Partnerschaften mit der Stadt

und den Gemeinden

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine umfassende Auflistung der Baudenkmäler in Neustadt am Kulm bietet der

  • Barocke Stadtkirche (evangelisch-lutherisch), entstanden aus dem ehemaligen Neustädter Karmelitenkloster, Orgel 1892 von Steinmeyer (16/II/P)
  • Friedhofskirche, Orgel von Veit Purrucker 1732 (11/I/P)
  • Pfarrkirche St. Michael in Mockersdorf (römisch-katholisch)
  • Ringwälle an der Südseite des Rauhen Kulm (vermutlich Bronzezeit; neue archäologische Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass die Ringwallanlage höchstwahrscheinlich aus dem 10. Jahrhundert, also aus der Zeit der Ungarnzüge, stammt): ehemalige Wallanlage Rauher Kulm.
  • Aussichtsturm am Rauhen Kulm
  • Mehrere Felsenkeller am Fuße des Rauhen Kulms (einer für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • Mittelalterliche Stadtmauer; teilweise erhalten
  • Schloss Filchendorf, Entstehungszeit: 1626 bezeichnet

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick zum Rauhen Kulm

Wichtigste Sehenswürdigkeit ist der 682 Meter hohe Rauhe Kulm mit seinem 25 Meter hohen Aussichtsturm. Seit 1949 ist er als Naturdenkmal geschützt. Im Ort befindet sich auch die Felsformation Kleiner Kulm und östlich des Rauhen Kulms der kleine Kühhübel, dessen Basaltkuppe fast komplett abgebaut wurde.[5]

Die mittelalterlichen Gipfelburgen auf den beiden Kulmen wurden 1554 zerstört. Erhalten sind lediglich fragmentarische Überreste: Burgstall Rauhenkulm und Burgstall Schlechtenkulm.

Der Rauhe Kulm wurde bei einer Umfrage der Heinz Sielmann Stiftung EUROPARC Deutschland e.V. zu Deutschlands schönstem Naturwunder des Jahres 2013 gewählt. Zur Auswahl standen 21 Naturdenkmale aus den Nationalen Naturlandschaften und anderen Regionen Deutschlands. Den zweiten Platz belegte die Steinerne Rose bei Saalburg-Ebersdorf. Auf dem dritten Rang folgte der Stiefel bei St. Ingbert.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugkreuzung im Bahnhof Kemnath-Neustadt

Zwischen Neustadt am Kulm und der Nachbarstadt Kemnath befindet sich der Bahnhof Kemnath-Neustadt an der Bahnstrecke Weiden–Bayreuth. Von dort bestehen werktags stündliche Verbindungen nach Bayreuth und Weiden, mit Anschlüssen in Weiden in Richtung RegensburgMünchen, in Kirchenlaibach in die Richtungen Nürnberg und Hof sowie in Bayreuth nach LichtenfelsWürzburg.

In einer halben Stunde können mit dem Auto die nächsten größeren Städte Bayreuth und Weiden sowie die Anschlussstellen zu den Bundesautobahnen 9, 70 und 93 erreicht werden.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelisch-lutherischer Kindergarten Unterm Regenbogen
  • Volksschule Am Rauhen Kulm

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt Neustadt am Kulm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in Neustadt am Kulm gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Nicolaus Apel (1757–1823), deutscher Autor, Doktor der Philosophie, Erbauer des ersten Aussichtsturms auf dem Rauhen Kulm und Bürgermeister der Stadt Neustadt am Kulm
  • Johann Philipp von Beust (vermutlich 1706–vermutlich 1776), General und Geheimer Kriegsrat, Oberamtsmann in Neustadt am Kulm (1745–1761),[8] Kommandant auf der Plassenburg (1755–1777[?])[9]
  • Der arme Heinrich zu Bibrach (um 1352), Landrichter auf dem Kulm
  • Alexander Carner (1603–1668), 1635–1668 Pfarrer in Neustadt am Kulm
  • Willibald Caspari, Mitunterzeichner der Formula Concordiae, 1560–1589 Pfarrer in Neustadt am Kulm
  • Gersdorfer German aus Kulmbach, amtierte vor seiner pfälzischen Kirchenzeit 1575 bis 1579 in Neustadt am Kulm als Schulmeister
  • Johann Georg von Gleißenthal (1507–1580), Abt im Kloster Speinshart, ab 1551 evangelischer Geistlicher, Grabmal in Neustadt am Kulm[10]
  • Georgius Hornius (1620–1670) deutscher Historiker, Geograf, Theologe und Professor; lebte zeitweise in Neustadt am Kulm[11]
  • Erhard Metzler († 1568), Schulmeister in Neustadt
  • Hans Musling, Weiß genannt (um 1515), brandenburgischer Richter und Kastner zu Neustadt am Kulm
  • Adalbert Neischl (1853–1911), Dt. Geologe und Gelehrter
  • Christof Nickl (1886–1967), Politiker der CSU, Bürgermeister von Mockersdorf beziehungsweise Haidenaab, Mitglied des Deutschen Bundestags (1949–1953)
  • Heinrich, Friedrich, Hans und Herrmann Oberndorfer (vor 1291–1466), Leuchtenbergisches Ministerialengeschlecht zu Mockersdorf
  • Johann Richter (–1763), Großvater väterlicherseits von Jean Paul; Musiker, Kantor, Organist und Rektor in Neustadt am Kulm
  • Adam Rößler (1636–1719), 1669–1693 Pfarrer in Neustadt am Kulm[12][13]
  • Johann Sebastian Schaeffler (1824–1893), Großvater von Georg Schaeffler, dem Gründer der Schaeffler Gruppe; Webermeister in Neustadt am Kulm[14]
  • Wolfgang Schmidt, Landschaftskommissar und Steuereinnehmer in Neustadt am Kulm und Creußen; Stadt- und Gerichtsschreiber in Neustadt bis 1770
  • Georg Albrecht Stübner (1680–1723), Dichter geistlicher Lieder und Professor; Pastor in Neustadt am Kulm (1703–1708)[15]
  • Jobst Bernhard von Weidenberg (um 1610), fürstlich Kulmbacher Amtmann zu Neustadt am Kulm
  • Joseph Weigert (1900–1931) Bauerpfarrer und Schriftsteller in Mockersdorf
  • Konz von Wirsberg (1470–1490), „Amtmann zum schlechten Culm“ (Kleinen Kulm)
  • Fridericus zu Wydenberg (um 1309), Richter auf der Reichsfeste Rauher Kulm
  • Justus Friedrich Zehelein (1760–1802), deutscher Schriftsteller, Jurist, Komponist und Radierer; Erster (Königlich Preußischer) Justizamtmann der Stadt Neustadt am Kulm

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neustadt am Kulm ist die kleinste Stadt der Oberpfalz und die viertkleinste Stadt in Bayern.
  • Nach fast 150 Jahren schloss die Deutsche Post AG im September 2011 die Poststelle in Neustadt am Kulm.[16]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jährlich findet Ende Juli das Neustädter Bürgerfest und im November die Kirwa (Kirchweih) statt. Vom 25. Juli bis 27. Juli 2003 wurde das 25. Neustadt-Treffen der Gemeinschaft Neustadt in Europa in Neustadt am Kulm abgehalten. Jeden Sommer wird am Marktplatz das SPD-Kinderfest veranstaltet. Seit 2005 findet jedes Jahr Mitte September ein Kneipenfestival statt. In unregelmäßigen Abständen wird das Festival Rock am Kulm veranstaltet. An den Weihnachtsfeiertagen findet jedes Jahr die Neustädter Asbachparty statt. An Fasching veranstaltet der Sportverein den Sportlerball und die Freiwillige Feuerwehr Neustadt am Kulm am 1. Mai ihren Tag der offenen Tür. Der Obst- und Gartenbauverein organisiert jährlich im Oktober den „Almabtrieb“ der Ziegen vom Kleinen Kulm. Das Spektakel begleitete im Jahr 2012 auch ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adolf Gütter: „Neustadt am Kulm“, „Mockersdorf“ und „Filchendorf“. In: Archiv für Geschichte von Oberfranken. 77. Band, herausgegeben vom Historischen Verein von Oberfranken, Bayreuth 1997
  • Karl Pühl (Hrsg.): 625 Jahre Neustadt am Kulm. Jubiläumsschrift der Stadt Neustadt am Kulm und zum Bergfestspiel „Die Hochzeit am Rauhen Kulm“. Neustadt am Kulm 1995
  • Johann Nicolaus Apel: Der rauhe Kulm und seine Umgebungen – Nebst einer Geschichte und Topographie von Neustadt an den Kulmen im Mainkreise. Bayreuth 1811 (Online)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neustadt am Kulm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Neustadt am Kulm – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerische Landesbibliothek
  3. Wo es Werschdala und Wirschtln gibt in: Der neue Tag vom 18. März 2004
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 460.
  5. Homepage der Bezirksgruppe Weiden der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie; abgerufen am 25. September 2011
  6. Heinz Sielmann Stiftung: Naturwunder des Jahres 2013
  7. Johan Georg Dürrschmidt: Beschreibung des königlich preussischen im Fürstenthum Baireuth liegenden, Kirchspieles Goldkronach … S. 88–89, Bayreuth 1800 abgerufen am 6. März 2012
  8. Johann Nicolaus Apel: Der rauhe Kulm und seine Umgebungen nebst einer Geschichte und Topographie von Neustadt an den Kulmen im Mainkreise. S. 61, Bayreuth 1811.
  9. Hellmut Kunstmann: Burgen am Obermain unter besonderer Würdigung der Plassenburg. Die Plassenburg. Band 36. Kulmbach 1975, S. 142.
  10. Wilhelm Weidinger: Gleißenthal, Johann Georg von. Eintrag in der Datenbank des Oberpfälzer Kulturbundes
  11. Jakob Christoph Iselin, Johannes Buxtorf, Jakob Christoph Beck: Neu-vermehrtes historisch- und geographisches allgemeines Lexicon … Band 4. 1743, S. 205 abgerufen am 18. Oktober 2011
  12. Jakob Christoph Beck, August Johann Buxtorf: Supplement zu dem Baselischen allgemeinen historischen Lexicon, Band 1, 1744, books.google.de abgerufen am 29. Oktober 2011
  13. Rösler, Adam. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 32, Leipzig 1742, Spalte 457–459.
  14. Richard Winkler: Schaeffler, Georg. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 522 f. (Digitalisat). (Erwähnung Johann Sebastians Schaeffler im Artikel über den Enkel Georg)
  15. l. u.: Stübner. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 36, Duncker & Humblot, Leipzig 1893, S. 713.
  16. In Neustadt geht auch die Post ab. Oberpfalznetz.de vom 24. September 2011; abgerufen am 26. September 2011