Vorwerk (Unternehmen)

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Vorwerk & Co. KG

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Rechtsform Kommanditgesellschaft
Gründung 1883
Sitz Wuppertal, Deutschland
Leitung Reiner Strecker
Mitarbeiterzahl 12.319 (2019)[1]
Umsatz 2,93 Mrd. € (2019)[1]
Branche Handel, Elektro, Textil, Kosmetika, Dienstleistungen
Website www.vorwerk.de

Die Vorwerk & Co. KG, kurz Vorwerk, ist ein diversifizierter internationaler Konzern mit Sitz in Wuppertal. Der Direktvertrieb, also der Absatz vom Hersteller an den Verbraucher ohne Vermittlung des Handels, bildet den Geschäftsschwerpunkt. Zum Angebot gehören Haushaltsgeräte, insbesondere die Multifunktions-Küchenmaschine Thermomix und Staubsauger der Marke Kobold, sowie Kosmetika, Teppiche und Bodenbeläge.

Für das als Kommanditgesellschaft verfasste Familienunternehmen sind weltweit mehr als 611.000 Menschen in über 60 Ländern tätig, davon mehr als 12.300 als feste Mitarbeiter und mehr als 603.000 selbstständige Handelsvertreter als Berater (Stand: 2019).[2]

Vorwerk erzielte 2019 einen Umsatz von 2,93 Milliarden Euro.[1] Das 1883 gegründete Unternehmen, das regelmäßig zu den zehn größten Direktvertrieblern weltweit gezählt wird,[3] veröffentlicht die Höhe seines Gewinns traditionell nicht.[4]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitleiste der Unternehmensentwicklung[5]
1883 Gründung der Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co. durch
Carl und Adolf Vorwerk
1907 August Mittelsten Scheid übernimmt die alleinige
Geschäftsführung
1929 Erfindung des Kobold
1930 Beginn des Kobold-Direktvertriebs
1938 Gründung der ersten Auslandsgesellschaft in Italien
1949 Der Millionste Kobold wird verkauft
1953 Erich Mittelsten Scheid übernimmt die Leitung des
Unternehmens
1966 Jörg Mittelsten Scheid tritt in die Unternehmensleitung
ein
1968 Gründung der akf Bank
1971 Markteinführung des Thermomix
1974 Gründung der Hygienic Service Gebäudereinigung und
Umweltpflege GmbH, später Hectas
2004 Übernahme von Jafra Cosmetics
2006 Jörg Mittelsten Scheid wechselt in den Unternehmensbeirat
und übernimmt dessen Vorsitz bis Ende 2012
2011 Eröffnung des ersten Vorwerk-Stores in Hamburg
2017 Übernahme von Neato Robotics

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1883 gründeten die Brüder Carl (1847–1907)[6] und Adolf Vorwerk (1853–1925) das Unternehmen als Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co. Noch im selben Jahr trennten sie sich wieder und Carl Vorwerk leitete das Unternehmen fortan alleine. Hergestellt wurden zunächst Teppiche und Möbelstoffe, später auch die nötigen Webstühle – erst unter einem britischen, dann unter verbessertem eigenen Patent.[6][7]

Nachfolger von Carl Vorwerk sollte dessen Sohn Carl Vorwerk jr. (1877–1904) werden. Dieser starb allerdings schon wenige Monate nachdem er den Betrieb 1903 übernommen hatte. So wurde nach dem Tod des Firmengründers im Jahr 1907 dessen Schwiegersohn August Mittelsten Scheid (1871–1955) alleiniger persönlich haftender Gesellschafter. Unter seiner Leitung begann die Produktion von Zahnrädern, Getrieben, Automobilachsen und elektrischen Motoren für Grammophone.[8] Im Ersten Weltkrieg stellte das Unternehmen Kriegsgerät her, unter anderem Maschinengewehre und Granaten.[9][10]

Kobold und Direktvertrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Kobold-Staubsauger um 1950

Das Aufkommen des Hörfunks in den 1920er Jahren führte zu einem Umsatzeinbruch bei Grammophonen, von dem auch Vorwerk als Hersteller entsprechender Motoren betroffen war. In dieser Situation entwickelte Vorwerk-Chefingenieur Engelbert Gorissen aus dem Grammophon-Motor einen elektrischen Handstaubsauger, den Kobold.[11] Im Mai 1930 wurde das Patent für den Kobold „Modell 30“ erteilt. Der Absatz blieb zunächst unbefriedigend, denn der relativ günstige Preis des Geräts motivierte Einzelhändler nicht sonderlich, die Vorzüge des neuartigen Geräts in den Geschäften praktisch zu demonstrieren. Erst die Einführung des Direktvertriebs – Werner Mittelsten Scheid (1904–1953), ein Sohn des Firmeneigentümers, importierte dieses Verkaufskonzept aus den Vereinigten Staaten – sorgte für den Durchbruch des erklärungsbedürftigen Produkts auf dem heimischen Markt. Von 1930 bis 1935 waren auf diese Weise 100.000 Exemplare des Kobold verkauft, 1937 bereits eine halbe Million. 1938 gründete Vorwerk die erste Auslandsgesellschaft: Vorwerk Folletto in Italien.[12] Bereits in den 1930er Jahren ergänzte Vorwerk den Kobold um Zubehör, beispielsweise um Vorrichtungen zum Trocknen von Haaren oder zur Pflege des Fells von Pferden.[13]

Zweiter Weltkrieg und Einsatz von Zwangsarbeitern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkriegs stellte auch Vorwerk Rüstungsgüter her.[14] In der Produktion wurden Zivilarbeiter, Ostarbeiter und Zwangsarbeiter eingesetzt. Das galt sowohl für das Stammwerk in Wuppertal und das Werk in Wipperfürth, als auch für die Zweigniederlassung in Litzmannstadt.[15] Insgesamt arbeiteten bei Vorwerk 1944 im Schnitt 580 Zwangsarbeiter[16]. Ende Mai 1943 beschädigten Bombenangriffe das Hauptwerk in Wuppertal-Barmen schwer. Bald darauf übernahmen die Söhne von August Mittelsten Scheid, Werner und Erich Mittelsten Scheid, die Leitung des Unternehmens. Ab 1943 pausierte der Direktvertrieb.[13][17]

Nachkriegszeit, Diversifizierung und Internationalisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Kriegsende baute das Unternehmen die Produktion und den Vertrieb zunächst in Deutschland, dann in Europa und in Übersee wieder auf. 1949 war der Millionste Kobold verkauft.[18][13][19] In den 1950er Jahren ergänzten Kühlschränke, Waschmaschinen, Wäscheschleudern und Teppichbürsten die Produktpalette.[13] Nach dem Tod seines Bruders fungierte Erich Mittelsten Scheid ab 1953 als alleiniger persönlich haftender Gesellschafter.[20]

1961 etablierte Vorwerk zur Führung seiner Auslandsgesellschaften die Auslandsholding Vorwerk & Co. Diese Tochtergesellschaft firmierte 1971 zur Vorwerk International um.[13] 1968 gründete Vorwerk zur Absatzfinanzierung die akf Bank. 1969 – der Umsatz näherte sich der Marke von 400 Mio. DM[21] – trat Jörg Mittelsten Scheid, der in den folgenden Jahrzehnten systematisch am Direktvertrieb festhielt und zugleich für die Diversifizierung und Internationalisierung sorgte,[22] an die Spitze des Unternehmens.[23] Im Jahr darauf gründete Vorwerk die ZEDA-Gesellschaft für Datenverarbeitung und EDV-Beratung sowie 1974 die Hygienic Service Gebäudereinigung und Umweltpflege GmbH, aus der 1997 die Hectas Gebäudedienste Stiftung und Co. KG für Facilitymanagement hervorging,[24][25] ab 2011 dann Vorwerk Facility Management Holding KG.[26]

1971 kam die Vorwerk Küchenmaschine Thermomix auf den Markt,[27] sie gehörte zum Produktsortiment im Bereich „Haushalt“, das 1973 insgesamt 23 Geräte umfasste.[23] Ab 1974 bot das Unternehmen auch Einbauküchen an.[28][23] 1979 übernahm Vorwerk eine 98,65 %-Beteiligung bei der Fischer-Fertighaus und bei Clift-Haus.[29]

Der Gesamtumsatz des Unternehmens mit seinen Sparten Elektro, Textil, Fertighaus und Dienstleistungen[30] lag 1979 bei etwas über 1 Mrd. DM.[31] Für das Jubiläumsjahr 1983 wies der Geschäftsbericht einen Rekordumsatz von 1,211 Mrd. DM aus.[32] Ende 1986 veräußerte das Unternehmen seinen 1979 erworbenen Minderheitsanteil an Ranco, einem amerikanischen Unternehmen für Mess- und Regelungstechnik.[33] Im selben Jahr beteiligte sich Vorwerk an der Gründung der Plaxicon, einem amerikanischen Hersteller von alkoholresistenten Kunststoff-Flaschen; aus strategischen Gründen verkaufte Vorwerk diesen Anteil zehn Jahre später.[34] In den 1980er Jahren erhöhte Vorwerk sein Auslandsgeschäft insgesamt deutlich: 1980 wurden 25 Prozent des Umsatzes außerhalb Deutschlands erzielt, 1987 lag dieser Wert bei 40 Prozent.[35] Ende 1987 beendete Vorwerk sein Engagement im Markt für Fertighäuser.[36]

1992 übertraf der Umsatz erstmals die Zwei-Milliarden-Grenze (2,082 Mrd. DM).[37] Diese Umsatzgröße wurde im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts ausgebaut und lag 1999 bei 2,48 Mrd. DM.[38] Das Geschäft im west- und vor allem im osteuropäischen Ausland trug dazu ebenso bei wie die zunehmenden Aktivitäten in asiatischen Ländern.[24] Gleichzeitig wurden Produktion und Verwaltung des Unternehmens unter Zuhilfenahme japanischer Experten rationalisiert.[39]

Anfang 2000 stieg Vorwerk bei Tupperware ein und hielt im Sommer 2000 10,2 Prozent der Aktien.[40] Das Aktienpaket wurde 2005 allerdings wieder veräußert, weil Vorwerk bei seinen Versuchen erfolglos blieb, die Kosmetik-Sparte von Tupperware zu übernehmen.[41] Ein Jahr zuvor, 2004, gelang hingegen die Übernahme von Jafra Cosmetics und damit der Einstieg in den Kosmetik-Markt. Diese Akquisition war die größte in der gesamten Unternehmensgeschichte. Vorwerks Position in den Vereinigten Staaten und in Mexiko profitierte von diesem Kauf.[42] Die Stellung im Fernen Osten verbesserte sich 2001 durch den Kauf von Lux Asia Pacific, vormals der Direktvertrieb von Electrolux in Asien.[24][23] Bereits im Frühjahr 2000 begann Vorwerk mit der Produktion von Staubsaugern in Shanghai.[43] Im Jahr 2003 lagerte das Unternehmen seine IT-Sparte ZEDA an T-Systems aus.[44]

Anfang 2006 übergab Jörg Mittelsten Scheid nach dreieinhalb Jahrzehnten die Unternehmensleitung an Achim Schwanitz[45] und Markus von Blomberg. Erstmals in der Unternehmensgeschichte bestimmten damit ausschließlich familienfremde persönlich haftende Gesellschafter die Geschicke Vorwerks.[46] Mitte 2007 erfolgte die Gründung der Vorwerk Direct Selling Ventures GmbH, kurz Vorwerk Ventures; dieses Tochterunternehmen fungiert seither als Beteiligungsgesellschaft.[47] Ende 2007 entschied Vorwerk, nach rund drei Jahrzehnten die Produktion und den Vertrieb von Einbauküchen in Deutschland einzustellen.[48] Zwei Jahre später gab Vorwerk die Herstellung und den Vertrieb seines Bügelsystems (Feelina) auf, eine Produktlinie, die es 2002 auf den Markt gebracht hatte.[49] Von 2000 bis 2010 steigerte Vorwerk seinen Umsatz von 1,24 Mrd. Euro (2000)[50] auf 2,37 Mrd. Euro (2010), bis dahin ein Rekordergebnis.[51]

Entwicklungen seit 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011 nahm Vorwerk eine Veränderung in seiner Vertriebsstrategie vor: Im Dezember eröffnete der erste Flagship-Store auf dem Jungfernstieg in Hamburg, ihm sollten in den nachfolgenden Jahren viele Shops folgen.[52] Ende 2011 erweiterte Vorwerk sein Konzept auch durch einen Onlineshop. Der Vertrieb des Kobold wurde 2010 zudem von der Rotation auf Festgebiete umgestellt.[53]

Mit Wirkung zum 30. Juni 2011 gingen alle Hectas-Gesellschaften auf die Vorwerk Facility Management Holding KG über. Mit diesem Schritt strebte Vorwerk eine bessere Markenpositionierung an.[54]

2014 übertrafen die Umsätze des Thermomix mit 920 Mio. Euro (inkl. USt) erstmals jene des Kobold (898 Mio. Euro inkl. USt).[55] Im Folgejahr steigerte Vorwerk seinen Thermomix-Umsatz um fast 50 Prozent auf 1,375 Mrd. Euro (inkl. USt).[56][57] Mitte 2015 brachte das Unternehmen Twercs auf den Markt. Hierbei handelt es sich um ein Set von Akkuwerkzeugen, mit dem in erster Linie Frauen angesprochen werden sollen.[58] 2016 erreichte Vorwerk erneut ein Rekordergebnis: Der Gesamtumsatz belief sich auf 3,058 Mrd. Euro.[59]

2017 übernahm Vorwerk den US-amerikanischen Hersteller von Staubsaugerrobotern Neato Robotics mit Sitz in Newark (Kalifornien).[60] Im Jahr darauf etablierte das Unternehmen das neue Geschäftsfeld Temial, ein digitales Teegerät samt Zubehör.[61]

Von Lux Asia Pacific trennte sich die Gruppe[62] zum 30. November 2018.[63] Ende 2019 endete die Thermomix-Produktion in Deutschland, die Küchengeräte werden ab 2020 nur noch in Frankreich und China hergestellt.[64] Auch der Vertrieb der Twercs-Produkte wurde zum 31. August 2019 eingestellt.[65]

Das Unternehmen heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konzernzentrale in Wuppertal-Barmen (2008)

Die Vorwerk Gruppe ist in folgenden Geschäftsbereichen tätig (Stand: 2019):[66]

  • Thermomix: Es handelt sich um eine Küchenmaschine mit einer Vielzahl von Funktionen.
  • Kobold: Hier werden Staubsauger, Akkusauger, Saugroboter und Fensterreiniger angeboten.[67]
  • Jafra Cosmetics: Produkte dieses Geschäftsbereichs sind Kosmetika, Gesichts- und Körperpflege-Produkte.[68]
  • Vorwerk flooring: Dieser Bereich widmet sich textilen Bodenbelägen.
  • Neato Robotics: Der Geschäftsbereich entwickelt und produziert Saugroboter.[69]
  • akf-Gruppe: Das Finanzinstitut betreut mittelständische Unternehmen und bietet Investitionskredite, Leasing, Mietkauf und Factoring sowie Finanzprodukte für private Geldanleger. 9,9 Prozent der Anteile gehören dem Bankhaus Lampe.[70]
  • Weitere Aktivitäten werden als Sonstige erfasst.

Die ersten drei der genannten Geschäftsbereiche sind überwiegend im Direktvertrieb organisiert. Investitionen in junge Unternehmen tätigt Vorwerk über die Venture-Capital-Gesellschaft Vorwerk Direct Selling Ventures.

Vertriebsgesellschaften und Vertrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Handelspartner – Distributoren genannt – ist Vorwerk in mehr als 60 Ländern aktiv (Stand Ende 2019).[71]

Landesgesellschaften von Vorwerk existieren in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, in den Niederlanden, in Österreich, Polen, Portugal, Schweden, in der Schweiz, in Spanien, Taiwan, Thailand, Tschechien, in der Türkei und in den Vereinigten Staaten.[72]

Vorwerk betrachtet den Direktvertrieb traditionell als wichtigste Säule des Geschäfts,[73] ergänzt sie aber um eigene Onlineshops und Geschäfte in Innenstädten.[74]

Kennzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kennzahlen der Vorwerk Unternehmensgruppe (Werte in Mio. €)[75]
Positionen 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Konzernumsatz (Nettowerte) 2.248 2.376 2.938 3.058 2.906 2.791 2.928
Bilanzsumme 3.633 4.159 4.509 4.924 5.060 5.226 5.332
Eigenkapital 1.445 1.575 1.747 1.840 1.702 1.448 1.378
Eigenkapitalquote in % (akf at-Equity) 66 65 64 63 59 50 48
Eigenkapitalquote in % (akf vollkonsolidiert) 40 38 39 37 34 28 26
Finanzanlagen 987 1.147 1.298 1.440 1.409 1.271 1.213
Übriges Anlagevermögen 994 1.066 1.196 1.293 1.383 1.480 1.508
Umlaufvermögen 1.593 1.841 1.936 2.107 2.207 2.402 2.546
Liquide Mittela 929 1.003 1.113 1.184 1.178 1.031 902
Investitionenb 364 383 483 476 460 521 472
Abschreibungenb 194 205 225 248 270 286 304
Personalaufwand 419 454 517 540 574 615 633
Mitarbeiter 12.536 12.771 12.612 11.949 12.333 12.972 12.319
Selbstständige Berater 609.721 591.156 612.884 637.126 633.128 610.919 599.072
a Inkl. kurzfristig liquidierbarer Vermögensgegenstände
b Ohne Finanzanlagen

2019 erwirtschaftete das Unternehmen von rund 63 Prozent seines Gesamtumsatzes außerhalb Deutschlands.[76]

Leitung und Organe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Ende 2005 wird Vorwerk nicht mehr von einem Mitglied der Familie Vorwerk beziehungsweise der Familie Mittelsten Scheid geführt, sondern von familienfremden Managern. Diese sind als persönlich haftende Gesellschafter an das Unternehmen gebunden. Reiner Strecker wirkt in dieser Funktion seit Januar 2010.[77]

Acht Personen bildeten Ende 2019 den Beirat von Vorwerk..[78] Das 1955 eingerichtete Gremium[79] übernimmt eine dem Aufsichtsrat von Aktiengesellschaften vergleichbare Funktion:[80] Der Beirat wirkt an wesentlichen strategischen Entscheidungen des Unternehmens mit, ebenso an der Bestellung von persönlich haftenden Gesellschaftern.[81] Von Anfang 2006 bis Ende 2012 amtierte Jörg Mittelsten Scheid als Vorsitzender des Beirats.[82] Seither gehört er ihm als Ehrenvorsitzender an.[83] Die Leitung des Beirats liegt seit Juni 2019 bei Rainer Hillebrand.[78]

Personal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt[75]
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
* Thermomixa 1.734 1.944 2.264 2.762 3.481 4.694 5.665
* Kobolda 2.902 3.115 3.336 2.238 1.964 1.808 1.963
Vorwerk flooring 328 400 422 414 381 366 313
Vorwerk Engineering 1.227 1.307 1.519 1.699 1.596 1.602 1.615
* Neato Robotics 106 129 115
* Jafra Cosmetics 2.119 2.251 2.103 2.153 2.046 1.955 1.806
akf-Gruppe 362 386 418 430 451 485 499
Sonstige 3.864 3.368 2.550 2.253 2.308 1.933 343
Beschäftigte insgesamta 12.536 12.771 12.612 11.949 12.333 12.972 12.319
a Inkl. angestellte Berater
Selbstständige Berater im Jahresdurchschnitt[75]
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
* Thermomix 30.330 34.417 41.884 45.672 45.047 44.574 48.231
* Kobold 9.552 9.900 10.739 13.712 14.734 12.004 9.623
* Sonstige 146 259 324 422 740 593 180
Selbstständige Berater „Home“ 40.028 44.576 52.947 59.806 60.521 57.171 58.034
Selbstständige Berater Jafra Cosmetics 569.693 546.580 559.937 577.320 572.607 553.748 541.038
Selbstständige Berater insgesamt 609.721 591.156 612.884 637.126 633.128 610.919 599.072
Für Vorwerk Tätige insgesamt 622.257 603.927 625.496 649.075 645.461 623.891 611.391
* Davon Beraterb 614.638 596.014 617.514 640.615 637.044 615.219 603.977
a „Home“ ist: Thermomix, Kobold, Vorwerk flooring, Vorwerk Engineering, Neato Robotics
b Inkl. angestellte Berater

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem lokalen Engagement an Vorwerk-Standorten unterstützt das Unternehmen über den 2002 gegründeten Vorwerk Family Fonds SOS-Kinderdörfer in Indien, Costa Rica und Vietnam.[84]

Eigendarstellung und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigendarstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorwerk verzichtete – mit Ausnahme der Teppichwerke – bis 2003 auf klassische Werbung.[85] 2003 startete Vorwerk mit dem Slogan „Vorwerk – Unser Bestes für Ihre Familie“ erstmals eine breit angelegte Imagekampagne. Ziel waren die Steigerung der Bekanntheit von Vorwerk sowie eine Emotionalisierung der Vorwerk-Produkte. Der Werbespot „Ich führe ein sehr erfolgreiches kleines Familienunternehmen“[86] stand im Zentrum der Kampagne. Vorwerk und die Zeitschrift Hörzu schrieben ab 2004 mehrere Jahre lang zudem den Wettbewerb zur „Familien-Managerin des Jahres“ aus. Jährliche Vorwerk-Familienstudien begleiteten die Kampagne.[87]

Sportsponsoring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2016 bis 2019 war Vorwerk Haupt- und Trikotsponsor des italienischen Fußball-Erstliga-Vereins AC Florenz. Der Vertrag hatte nach Angaben italienischer Medien ein Volumen von rund elf Millionen Euro, nach Angaben des Unternehmens war es geringer.[88]

Kulturelle Rezeption von Produkten und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loriot setzte Vorwerk in den siebziger Jahren mit dem Sketch Vertreterbesuch ein filmisches Denkmal.“[89] Der Außendienst-Mitarbeiter und das Staubsauger-Modell „Heinzelmann“ stehen hier als Synonym für Vorwerk und sein Produkt.

1978 erschien eine Dissertation über „Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern“, in der ausdrücklich auf den damaligen Kobold Bezug genommen wurde.[90] 1985 prozessierte Vorwerk gegen den Chaos Computer Club (CCC). Dieser hatte auf seiner Btx-Seite Auszüge aus dieser Dissertation veröffentlicht. Vorwerk fürchtete um seinen Ruf und reichte eine Unterlassungsklage ein. Das Unternehmen konnte jedoch von der Seriosität der akademischen Schrift überzeugt werden und zog die Klage zurück.[91] Ab 2004 rezitierten Charlotte Roche und Christoph Maria Herbst die akademische Schrift in Lesungen. Einige Auftritte absolvierte Roche auch zusammen mit Heinz Strunk.[92] Im Oktober 2011 wurde der Text in einer bearbeiteten Fassung als Hörbuch veröffentlicht, gelesen von Ulrike Sophie Kapfer.

Der seit 1930 praktizierte Kobold-Direktvertrieb ist Gegenstand des 1998 erschienenen Dokumentarfilms Die Blume der Hausfrau. Diese Produktion lief unter anderem in deutschen Programmkinos.

Der Verkaufserfolg des Thermomix regte einige Journalisten dazu an, die Küchenmaschine mit dem als Ikone verstandenen iPhone zu vergleichen.[89][93][59]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Oberste Gerichtshof Österreichs verurteilte Vorwerk Austria 2008 zur Unterlassung unlauterer Vertriebsmethoden.[94] Vorwerk-Berater hatten wahrheitswidrige Angaben zu den Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Kosten der Reparatur gebrauchter Staubsauger gemacht, um Kobold-Neugeräte verkaufen zu können. Sie behaupteten, eine Reparatur sei nötig, obwohl das Gerät noch einwandfrei funktionierte oder sie empfahlen einen Neukauf, obwohl eine Reparatur nachweislich zu geringen Kosten möglich war. Vorwerk betonte, bei diesen Praktiken habe es sich um Einzelfälle gehandelt.[95]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jörg Mittelsten Scheid: Die diversifizierte Familien-Holding: Familienunternehmen wandeln sich – und mit ihnen die Beiräte. In: Christoph Achenbach, Frederik Gottschalck (Hrsg.): Der Beirat im Mittelstand. Erfahrungsberichte aus der Praxis. Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf 2012, ISBN 978-3-942543-28-6, S. 39–48.
  • Markus Plate: Vorwerk & Co. KG. In: Markus Plate, Torsten Groth, Volker Ackermann, Arist von Schlippe: Große deutsche Familienunternehmen. Generationenfolge, Familienstrategie und Unternehmensentwicklung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2011, ISBN 978-3-525-40338-9, S. 423–434, .
  • M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG. In: International Directory of Company Histories, Vol. 112. St. James Press, Detroit/New York [u. a.] 2010, S. 475–479.
  • Helge Pross: Der Geist der Unternehmer. 100 Jahre Vorwerk & Co. Claassen, Düsseldorf 1983, ISBN 3-546-47589-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Vorwerk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Vorwerk Geschäftsbericht 2019
  2. Vorwerk Geschäftsbericht 2019, S. 8, S. 15 und S. 29.
  3. Nikos Späth: Das Phantom von der Wupper. In: Welt am Sonntag. 27. Juni 2004, abgerufen am 22. Dezember 2016. (Platz 3); Hans-Willy Bein: Bei den Kunden zu Hause. Süddeutsche Zeitung, 4. April 2005 (Platz 3); Ein klares Bekenntnis zur Kontinuität. Nach 120 Jahren haben in dem Familienunternehmen Vorwerk erstmals Externe das Sagen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 2005 (Platz 3); Dieter Fockenbrock: Vorwärts mit Vorwerk. In: Handelsblatt vom 12. Mai 2014 (Platz 3); Katrin Terpitz: Party als Geschäftsmodell, Handelsblatt 20. Juli 2015 (Platz 5). Thomas Tuma, Claudia Panster: Thermomix. Das Erfolgs-Rezept, Handelsblatt Magazin, Nr. 6 vom 4. Dezember 2015 (Platz 3); Katrin Terpitz, Thomas Tuma: „Bald bestellt der Thermomix sein Essen selbst“, Handelsblatt, 20. Mai 2016 (Platz 4).
  4. Thermomix bringt Vorwerk voran, Darmstädter Echo, 22. Mai 2015.
  5. In Anlehnung an M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, S. 477.
  6. a b Volkmar Wittmütz: Carl Vorwerk (1847–1907), Teppichfabrikant. Auf: www.rheinische-geschichte.lvr.de, Abruf am 12. Dezember 2016.
  7. Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 425.
  8. Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 426. Zur Geschichte des Unternehmens siehe ferner die Hausschrift Vorwerk & Co. KG, Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin [um 1921] und Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 16–24.
  9. Mittelsten Scheid, August (Carl), Fabrikant. In: Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 7: Menghin – Pötel, 2., überarbeite und erweiterte Ausgabe, Saur, München 2007, S. 127 ISBN 978-3-598-25037-8.
  10. Detlef Vonde: Der Steckrübenwinter. In: Westdeutsche Zeitung. 23. Oktober 2016, abgerufen am 16. Juni 2020.
  11. Robert Matthies: Rhetorik der Hygiene, Die Tageszeitung vom 16. Oktober 2008.
  12. Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 428. Zu den Hintergründen der Kobold-Erfindung und seines Vertriebs siehe auch Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 37–41
  13. a b c d e M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, S. 476.
  14. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 32 f.
  15. Beate Battenfeld und Florian Speer: Die größte Qual der Zwangsarbeiterinnen bei Vorwerk in Litzmannstadt ist der ständige Hunger gewesen. Lebensmittelkarten und Zuteilungszwang erschwerten die Versorgung. Eine Studie über das Unternehmen und seine Arbeiter im Zweiten Weltkrieg. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. März 2000. Siehe hierzu auch Christian Schott: Familienunternehmen und „global player“: Vorwerk & Co. und der Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Interview mit Petra Mertins, Unternehmenssprecherin von Vorwerk & Co. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) In: Akkumulation. Informationen des Arbeitskreises für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte, Nr. 12/1999, S. 6–8. Archiviert vom Original am 14. Mai 2016; abgerufen am 17. Juni 2020.
  16. Umgang mit Zwangsarbeitern bei Vorwerk, Remscheider General-Anzeiger, 28. Dezember 2014.
  17. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 33.
  18. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 43.
  19. Klaus Koch: Eine Million Kobolde bis 1949, Westdeutsche Zeitung, Ausgabe Wuppertal, 18. Mai 2009.
  20. Vorwerk – Erfolg durch Kontinuität und Bereitschaft zum Wandel. Informationen über Vorwerk auf der Website www.deutsche-unternehmer-familien.de, Abruf am 12. Dezember 2016.
  21. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 45.
  22. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 61–65 f. Lothar Leuschen: Direktvertrieb ist sein Erfolgsgeheimnis. In: Westdeutsche Zeitung (Ausgabe gesamt) vom 7. Mai 2016. Stefanie Scharbau: Der Tradition verpflichtet. In: Handelsblatt vom 28. November 2002. Online als Stefanie Scharbau: Jörg Mittelsten Scheid: Der Tradition verpflichtet. (Nicht mehr online verfügbar.) In: karriere.de. 28. November 2002, archiviert vom Original am 25. Mai 2018; abgerufen am 13. Dezember 2016.
  23. a b c d Tanja Kewes: Auf der Saugspur. In: Handelsblatt. 4. Oktober 2005, abgerufen am 12. Dezember 2016.
  24. a b c M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, S. 477.
  25. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 52 f. Vorwerk wächst stark. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. August 1997. Vorwerk-Tochter firmiert um. In: Gebäude-Management Nr. 6 vom 5. September 1997, S. 10.
  26. Firmenkurzprofil auf www.bloomberg.com, Abruf am 22. Dezember 2016.
  27. Angabe von Vorwerk im Zusammenhang mit den Geschäftsfeldern des Unternehmens, Abruf am 9. Dezember 2016. Ferner M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, S. 477 sowie Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 429. Siehe überdies: Peter Wagner: Profigeräte im Test: Kolosse der Küche (Teil 3). In: Manager Magazin, 17. Februar 2011, Abruf am 9. Dezember 2016. Claudia Panster: Hype des Jahres Thermomix. Plötzlich Prinzessin. In: Handelsblatt print, 11. Dezember 2015. Paz Álvarez: El clan del robot de cocina alemán. In: Cinco Dias (online), 31. Dezember 2015, Abruf am 9. Dezember 2016. Alexandra Genova: Is the $2,000 Thermomix a must-have kitchen appliance or just an expensive disaster waiting to happen? Owners suffer horrific burns after gadgets explode. In: Mail online 16. März 2016, Abruf am 9. Dezember 2016). Raechal Johns: Increasing Value of a Tangible Product through Intangible Attributes: Value Co-Creation and Brand Building within Online Communities – Virtual Communities and Value. In: Rebecca English; Raechel Johns (Hrsg.): Gender Considerations in Online Consumption Behavior and Internet Use, IGI Global, Hershey 2016, S. 112–124, hier S. 117, ISBN 978-1-5225-0010-0.
  28. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 53.
  29. Arno Vangerow-Kühn und Monika Vangerow-Kühn (Mitarbeit): Die Fertighaus-Bauindustrie in der Bundesrepublik als Modell für Rationalisierung durch Industrialisierung im Bauen, Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 1984, S. 44.
  30. Stabile Entwicklung „rund ums Haus“, Handelsblatt, 25. Juni 1981.
  31. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 54. Stabile Entwicklung „rund ums Haus“, Handelsblatt, 25. Juni 1981. Vorwerk sieht Chancen auf angestammten Märkten, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Juni 1981. Vorwerk hat Erfolg mit dem Direktverkauf, Süddeutsche Zeitung, 27. Juni 1981. Vorwerk für das Jubiläumsjahr zuversichtlich, Süddeutsche Zeitung, 23. Juni 1983.
  32. Auf gesättigten Märkten wurden 1983 enorme Zuwachsraten erreicht, Handelsblatt, 2. Juli 1984. Vorwerk hat Grund zum Jubeln, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Juli 1984.
  33. Vorwerk möchte Ranco abgeben, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Dezember 1983. Vorwerk nutzt Fusionswelle in Amerika, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 1986.
  34. Nach guten Jahren legt Vorwerk Verschnaufpause ein, Süddeutsche Zeitung, 20. Juni 1986. Der Direktvertrieb wird beibehalten, Handelsblatt, 20. Juni 1986. Vorwerk verkauft Plaxicon, Handelsblatt, 17. Juli 1996.
  35. Hausputz an der Wupper, Industriemagazin, 8-1987.
  36. Vorwerk trennt sich vom Fertighaus, Süddeutsche Zeitung, 14. November 1987. Vorwerk trennt sich von den Fertighäusern, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. November 1987. Vorwerk bleibt bei seinen Leisten, Süddeutsche Zeitung, 7. Juli 1988.
  37. Vorwerk will das Küchengeschäft vorantreiben, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Juni 1993. Vorwerk auf Nippons Spuren, Süddeutsche Zeitung, 29. Juni 1993. Staubsauger kriegen Gesellschaft. Frankfurter Rundschau, 29. Juni 1993.
  38. Vorwerk bleibt sich treu, Handelsblatt, 16. Mai 2000. Vorwerk setzt weiter auf den Direktvertrieb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Mai 2000.
  39. Japaner krempeln Vorwerk um, Die Welt, 29. Juni 1992. Zwischen Muda und Kaizen, Süddeutsche Zeitung, 31. Juli 1993. Jörg Mittelsten Scheid: Erfolg durch Qualität und Flexibilität. Familienunternehmen aus Wuppertal behauptet sich auf schwierigen Auslandsmärkten, Börsen-Zeitung, 22. März 1997.
  40. Vorwerk bleibt sich treu, Handelsblatt, 16. Mai 2000. Vorwerk setzt weiter auf den Direktvertrieb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Mai 2000.
  41. Vorwerk steigt bei Tupperware aus. Handelsblatt, 19. Mai 2005.
  42. Walther Becker: Vorwerk saugt Kosmetik-Direktvertrieb auf. Familienfirma stemmt Kauf für geschätzt 400 Mill. Euro aus Bordmitteln – Lukrativer Exit für CD & R. Börsen-Zeitung, 1. April 2004. Maike Telgheder: Vorwerk will mit Kosmetik schneller wachsen. In: Handelsblatt. 30. April 2004, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  43. Vorwerk setzt weiter auf den Direktvertrieb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Mai 2000.
  44. Vorwerk lagert seinen IT-Betrieb an T-Systems aus. In: Computerwoche. 26. September 2003, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  45. Porträt: Ein Gesellschafter geht. In: Manager Magazin. 24. Juni 2008, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  46. Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 430. Georg Weishaupt: Zeit für eine Revolution. In: Handelsblatt. 1. November 2005, abgerufen am 14. Dezember 2016. Ein klares Bekenntnis zur Kontinuität. Nach 120 Jahren haben in dem Familienunternehmen Vorwerk erstmals Externe das Sagen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 2005.
  47. Innovationen aufsaugen. Teil 88: Vorwerk Direct Selling Ventures, VentureCapital Magazin, Heft 10-2008, S. 32 f.
  48. Klaus Koch: Vorwerk trennt sich vom Geschäft mit Küchen. In: Westdeutsche Zeitung. 3. Dezember 2007, abgerufen am 14. Dezember 2016. Vorwerk baut bald keine Küchen mehr, Handelsblatt, 4. Dezember 2007.
  49. Vorwerk nimmt Bügeleisen ins Programm, Handelsblatt, 13. Juni 2002. M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, S. 478.
  50. Vorwerk hält am Direktvertrieb fest, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Mai 2001.
  51. Wolfgang Gillmann: Vorwerk erzielt Rekordergebnis, Handelsblatt, 8. Juni 2011. Walter Muyres: Der Vorwerk-Chef will die Marke verjüngen, Handelsblatt, 5. Dezember 2011.
  52. Walter Muyres: Der Vorwerk-Chef will die Marke verjüngen, Handelsblatt, 5. Dezember 2011. Store eröffnet, Handelsjournal, Heft 1-2012, S. 11.
  53. Axel Granzow: Kobold ist in Deutschland ein Sorgenkind. In: Handelsblatt. 1. Juni 2010, abgerufen am 14. Dezember 2016. Maria Marquart: Umbruch bei Vorwerk. Der "Kobold" lässt die Kunden antanzen. In: Spiegel Online. 5. Dezember 2011, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  54. Vorwerk Geschäftsbericht 2011, S. 11.
  55. Vorwerk Geschäftsbericht 2014 S. 9. Katrin Terpitz: Thermomix überholt den Kobold. In: Handelsblatt. 21. Mai 2015, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  56. Vorwerk Geschäftsbericht 2015, S. 7.
  57. Vorwerk Geschäftsbericht 2015, S. 9. Thermomix. Vorwerk will USA mit Luxusküchenmaschine erobern. In: Spiegel Online. 19. Mai 2016, abgerufen am 14. Dezember 2016. Vorwerk wächst rasant dank Thermomix-Boom. Börsen-Zeitung, 20. Mai 2016.
  58. Carsten Dierig: Thermomix-Firma verkauft jetzt auch Bohrmaschinen. In: Die Welt. 26. Juni 2015, abgerufen am 16. Dezember 2016. Wiebke Harms: Ein Koffer voller Zwerge. In: Der Spiegel. 31. Oktober 2015, abgerufen am 16. Dezember 2016.
  59. a b Katrin Terpitz: Neue Rekorde des „iPhones unter den Küchengeräten“. In: Handelsblatt. 18. Mai 2017, abgerufen am 23. Mai 2017.
  60. Angriff auf iRobot: Vorwerk kauft Saugroboterspezialisten Neato Robotics, PC-Welt, 25. September 2017
  61. Daniela Strasser: Temial: Wie Vorwerk sein neues Produkt vermarktet. In: Werben & Verkaufen (online). 15. August 2018, abgerufen am 21. November 2019.
  62. Katrin Terpitz: Der Fluch des Erfolgs: Vorwerk erwägt Strategiewechsel beim Thermomix. In: Handelsblatt. 23. Mai 2019, abgerufen am 16. Juni 2020.
  63. Vorwerk Geschäftsbericht 2018, S. 15.
  64. Thermomix-Produktion in Deutschland endet. In: Die Zeit vom 6. Dezember 2019.
  65. Wir danken unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen. In: Kundenservice. Vorwerk, abgerufen am 14. März 2020.
  66. Vorwerk Geschäftsbericht 2019, S. 9 und S. 17.
  67. Website von Kobold.
  68. Website von Jafra Cosmetics.
  69. Webseite von Neato Robotics
  70. Tages- und Festgeld: Online mehr Zinsen. Portrait: der akf Bank. In: www.test.de (Stiftung Warentest). 16. August 2011, abgerufen am 16. Dezember 2016.
  71. Vorwerk Geschäftsbericht 2019, S. 15.
  72. Vorwerk Geschäftsbericht 2019, S. 7.
  73. Vorwerk gilt als Musterbeispiel für diese Vertriebsform. Siehe den Eintrag: „Direktvertrieb“ in: Kai Hudetz, Andreas Kaapke: Lexikon Handelsmanagement. Controlling – Führung – Marketing. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2009, S. 82 f. ISBN 978-3-86641-103-6. Ferner den Eintrag „Direktvertrieb“ in: Susanne Czech-Winkelmann: Lexikon Sortimentspolitik. Gestaltung – Schnittstellen – Management – Kennzahlen. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main, S. 50, ISBN 978-3-86641-040-4.
  74. Vorwerk Geschäftsbericht 2019, S. 15.
  75. a b c Zahlen gemäß der jeweiligen Geschäftsberichte, siehe die Übersicht über diese Publikationen.
  76. Vorwerk Geschäftsbericht 2019, S. 45.
  77. Reiner Strecker ab 1. Januar 2010 neuer persönlich haftender Gesellschafter von Vorwerk. In: www.presseportal.de (Presseinformation der Vorwerk Gruppe). 8. Dezember 2009, abgerufen am 20. Dezember 2016.
  78. a b Vorwerk Geschäftsbericht 2019, S. 6.
  79. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 56. Zur Zusammensetzung des ersten Beirats siehe Mittelsten Scheid: Die diversifizierte Familien-Holding, S. 42
  80. Informationen auf der Website von Vorwerk über den Beirat. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 5. Januar 2017; abgerufen am 15. Februar 2017.
  81. Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 431 f.
  82. Peter Lausmann: Pakistans politische Lage ist fatal, aber immerhin stabil; zur Person [von Jörg Mittelsten Scheid]. In: Westdeutsche Zeitung (Ausgabe gesamt) vom 7. Juni 2013.
  83. „Wir könnten weiter sein“. In: Wirtschaftswoche Nr. 39 vom 24. September 2012. Klaus Koch: Wechsel: Vorwerk besetzt Führungsgremien neu. In: Westdeutsche Zeitung (Ausgabe Wuppertal) vom 9. Februar 2013. Dieter Fockenbrock: Vorwärts mit Vorwerk. In: Handelsblatt vom 12. Mai 2014. Lothar Leuschen: Direktvertrieb ist sein Erfolgsgeheimnis. In: Westdeutsche Zeitung (Ausgabe gesamt) vom 7. Mai 2016.
  84. Informationen auf der Website von Vorwerk, Abruf am 21. Dezember 2016. Vorwerk finanziert SOS-Kinderdorf in Vietnam. Seit mehr als zehn Jahren sind Vorwerk und SOS treue Partner, Informationen auf der Website der SOS-Kinderdörfer Global Partner GmbH, einer Tochtergesellschaft von SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V., Abruf am 21. Dezember 2016. Guido Hartmann: Vorwerk hilft Familien in Vietnam. In: Die Welt. 22. November 2009, abgerufen am 23. Dezember 2016.
  85. Maya Heinbockel: Vorwerk huldigt dem Beruf der Hausfrau, Horizont, Nr. 36 vom 4. September 2003.
  86. Spot in der Fassung von 2005 auf YouTube, Abruf am 21. Dezember 2016
  87. C. Gibiec: Die Image-Kampagne "Familienarbeit" soll die Marke Vorwerk stärken, VDI nachrichten Nr. 43 vom 23. Oktober 2009. Kobold in der Familie. Werben & Verkaufen, Nr. 32 vom 11. August 2005
  88. Regina Krieger, Katrin Terpitz: Vorwerk sponsert AC Florenz. International und sauber. In: Handelsblatt. 25. August 2016, abgerufen am 24. Mai 2017.
  89. a b Marcus Rohwetter: Das iPhone aus Wuppertal. In: Die Zeit. 15. Oktober 2015, abgerufen am 21. Dezember 2016.
  90. Theimuras Michael Alschibaja: Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern, 1978, DNB 810005093 (Dissertation TU München, Fakultät für Medizin 1978, Volltext online).
  91. Propeller am Penis. In: Der Spiegel. 27. Januar 1986, abgerufen am 30. Mai 2017. Peter Glaser: Zukunftsreich. Schluss mit Staubsauger-Sex. In: Futurezone. 2. März 2013, abgerufen am 30. Mai 2017.
  92. Bericht über die Lesung vom 2. August 2004, Abruf am 22. Dezember 2016. Notiz in der taz Nord, Bremen aktuell, vom 26. April 2007, Abruf am 22. Dezember 2016.
  93. Felix Laurenz: Warum der Thermomix von Vorwerk so erfolgreich ist. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Der Westen. 4. Dezember 2015, archiviert vom Original am 26. November 2017; abgerufen am 21. Dezember 2016. Thomas Tuma, Claudia Panster: Thermomix. Das Erfolgs-Rezept, Handelsblatt Magazin, Nr. 6 vom 4. Dezember 2015. Marco Müller: Das Geschäft mit dem Thermomix. (Nicht mehr online verfügbar.) In: WDR online. 16. November 2016, archiviert vom Original am 21. November 2016; abgerufen am 21. Dezember 2016. Jana Gioia Baurmann: Neues vom Mixer. In: Die Zeit. 3. November 2016, abgerufen am 22. Dezember 2016.
  94. Aktenzeichen: 38 Cg 102/07 h, 4 Ob 142/08 y.
  95. Unlautere Methoden: OGH verurteilt Vorwerk, Meldung auf ORF.at, 5. Dezember 2008, Abruf am 22. Dezember 2016.

Koordinaten: 51° 16′ 26″ N, 7° 12′ 1″ O