Vorwerk (Unternehmen)

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Vorwerk & Co. KG
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Rechtsform Kommanditgesellschaft
Gründung 1883
Sitz Wuppertal, Deutschland

Leitung

  • Reiner Strecker
  • Frank van Oers
  • Rainer Christian Genes
Mitarbeiter 11.949 (Stand: 2016)[1]
Umsatz 3,058 Mrd. € (Stand: 2016)[1]
Branche Handel, Elektro, Textil, Kosmetika, Dienstleistungen
Website www.vorwerk.de

Die Vorwerk & Co. KG, kurz Vorwerk, ist ein diversifizierter internationaler Konzern mit Sitz in Wuppertal. Der Direktvertrieb, also der Absatz vom Hersteller an den Verbraucher ohne Vermittlung des Handels, bildet den Geschäftsschwerpunkt. Zum Angebot gehören Haushaltsgeräte, insbesondere die Multifunktions-Küchenmaschine Thermomix und Staubsauger der Marke Kobold, sowie Kosmetika, Teppiche und Bodenbeläge.

Für das als Kommanditgesellschaft verfasste Familienunternehmen sind weltweit mehr als 649.000 Menschen in 79 Ländern tätig, davon knapp 12.000 als feste Mitarbeiter und mehr als 637.000 selbstständige Handelsvertreter als Berater (Stand: 2016).[2]

Vorwerk erzielte 2016 zusammen mit der vollkonsolidierten akf-Gruppe einen Umsatz von 3,058 Milliarden Euro.[1] Das 1883 gegründete Unternehmen, das regelmäßig zu den zehn größten Direktvertrieblern weltweit gezählt wird,[3] veröffentlicht die Höhe seines Gewinns traditionell nicht.[4]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meilensteine der Unternehmensentwicklung[5]
1883 Gründung der Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co. durch
Carl und Adolf Vorwerk
1907 August Mittelsten Scheid übernimmt die alleinige
Geschäftsführung
1929 Erfindung des Kobold
1930 Beginn des Kobold-Direktvertriebs
1938 Gründung der ersten Auslandsgesellschaft in Italien
1949 Der Millionste Kobold wird verkauft
1953 Erich Mittelsten Scheid übernimmt die Leitung des
Unternehmens
1966 Jörg Mittelsten Scheid tritt in die Unternehmensleitung
ein
1968 Gründung der akf Bank
1971 Markteinführung des Thermomix
1974 Gründung der Hygienic Service Gebäudereinigung und
Umweltpflege GmbH, später Hectas
2001 Kauf von Lux Asia Pacific
2004 Übernahme von Jafra Cosmetics
2006 Jörg Mittelsten Scheid wechselt in den Unternehmensbeirat
und übernimmt dessen Vorsitz bis Ende 2012
2011 Eröffnung des ersten Vorwerk-Stores in Hamburg

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1883 gründeten die Brüder Carl (1847–1907)[6] und Adolf Vorwerk (1853–1925) das Unternehmen als Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co. Noch im selben Jahr trennten sie sich wieder und Carl Vorwerk leitete das Unternehmen fortan alleine. Hergestellt wurden zunächst Teppiche und Möbelstoffe, später auch die nötigen Webstühle – erst unter einem britischen, dann unter verbessertem eigenen Patent.[6][7]

Nachfolger von Carl Vorwerk sollte dessen Sohn Carl Vorwerk jr. (1877–1904) werden. Dieser starb allerdings schon wenige Monate nachdem er den Betrieb 1903 übernommen hatte. So wurde nach dem Tod des Firmengründers im Jahr 1907 dessen Schwiegersohn August Mittelsten Scheid (1871–1955) alleiniger persönlich haftender Gesellschafter. Unter seiner Leitung begann die Produktion von Zahnrädern, Getrieben, Automobilachsen und elektrischen Motoren für Grammophone.[8]

Kobold und Direktvertrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Kobold-Staubsauger um 1950

Das Aufkommen des Hörfunks in den 1920er Jahren führte zu einem Umsatzeinbruch bei Grammophonen, von dem auch Vorwerk als Hersteller entsprechender Motoren betroffen war. In dieser Situation entwickelte Vorwerk-Chefingenieur Engelbert Gorissen aus dem Grammophon-Motor einen elektrischen Handstaubsauger, den Kobold.[9] Im Mai 1930 wurde das Patent für den Kobold „Modell 30“ erteilt. Der Absatz blieb zunächst unbefriedigend, denn der relativ günstige Preis des Geräts motivierte Einzelhändler nicht sonderlich, die Vorzüge des neuartigen Geräts in den Geschäften praktisch zu demonstrieren. Erst die Einführung des Direktvertriebs – Werner Mittelsten Scheid (1904–1953), ein Sohn des Firmeneigentümers, importierte dieses Verkaufskonzept aus den Vereinigten Staaten – sorgte für den Durchbruch des erklärungsbedürftigen Produkts auf dem heimischen Markt. Von 1930 bis 1935 waren auf diese Weise 100.000 Exemplare des Kobold verkauft, 1937 bereits eine halbe Million. 1938 gründete Vorwerk die erste Auslandsgesellschaft: Vorwerk Folletto in Italien.[10] Bereits in den 1930er Jahren ergänzte Vorwerk den Kobold um Zubehör, beispielsweise um Vorrichtungen zum Trocknen von Haaren oder zur Pflege des Fells von Pferden.[11]

Während des Zweiten Weltkriegs stellte auch Vorwerk Rüstungsgüter her.[12] In der Produktion wurden Zivilarbeiter, Ostarbeiter und Zwangsarbeiter eingesetzt. Das galt sowohl für das Stammwerk in Wuppertal und das Werk in Wipperfürth, als auch für die Zweigniederlassung in Litzmannstadt.[13] Ende Mai 1943 beschädigten Bombenangriffe das Hauptwerk in Wuppertal-Barmen schwer. Bald darauf übernahmen die Söhne von August Mittelsten Scheid, Werner und Erich Mittelsten Scheid, die Leitung des Unternehmens. Ab 1943 pausierte der Direktvertrieb.[11][14]

Nach Kriegsende baute das Unternehmen die Produktion und den Vertrieb zunächst in Deutschland, dann in Europa und in Übersee wieder auf. 1949 war der Millionste Kobold verkauft.[15][11][16] In den 1950er Jahren ergänzten Kühlschränke, Waschmaschinen, Wäscheschleudern und Teppichbürsten die Produktpalette.[11] Nach dem Tod seines Bruders fungierte Erich Mittelsten Scheid ab 1953 als alleiniger persönlich haftender Gesellschafter.[17]

Diversifizierung und Internationalisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1961 etablierte Vorwerk zur Führung seiner Auslandsgesellschaften die Auslandsholding Vorwerk & Co. Diese Tochtergesellschaft firmierte 1971 zur Vorwerk International um.[11] 1968 gründete Vorwerk zur Absatzfinanzierung die akf Bank. 1969 – der Umsatz näherte sich der Marke von 400 Mio. DM[18] – trat Jörg Mittelsten Scheid, der in den folgenden Jahrzehnten systematisch am Direktvertrieb festhielt und zugleich für die Diversifizierung und Internationalisierung sorgte,[19] an die Spitze des Unternehmens.[20] Im Jahr darauf gründete Vorwerk die ZEDA-Gesellschaft für Datenverarbeitung und EDV-Beratung sowie 1974 die Hygienic Service Gebäudereinigung und Umweltpflege GmbH, aus der 1997 die Hectas Gebäudedienste Stiftung und Co. KG für Facilitymanagement hervorging,[21][22] ab 2011 dann Vorwerk Facility Management Holding KG.[23]

1971 kam die Vorwerk Küchenmaschine Thermomix auf den Markt,[24] sie gehörte zum Produktsortiment im Bereich „Haushalt“, das 1973 insgesamt 23 Geräte umfasste.[20] Ab 1974 bot das Unternehmen auch Einbauküchen an.[25][20] 1979 übernahm Vorwerk eine 98,65 %-Beteiligung bei der Fischer-Fertighaus und bei Clift-Haus.[26]

Der Gesamtumsatz des Unternehmens mit seinen Sparten Elektro, Textil, Fertighaus und Dienstleistungen[27] lag 1979 bei etwas über 1 Mrd. DM.[28] Für das Jubiläumsjahr 1983 wies der Geschäftsbericht einen Rekordumsatz von 1,211 Mrd. DM aus.[29] Ende 1986 veräußerte das Unternehmen seinen 1979 erworbenen Minderheitsanteil an Ranco, einem amerikanischen Unternehmen für Mess- und Regelungstechnik.[30] Im selben Jahr beteiligte sich Vorwerk an der Gründung der Plaxicon, einem amerikanischen Hersteller von alkoholresistenten Kunststoff-Flaschen; aus strategischen Gründen verkaufte Vorwerk diesen Anteil zehn Jahre später.[31] In den 1980er Jahren erhöhte Vorwerk sein Auslandsgeschäft insgesamt deutlich: 1980 wurden 25 Prozent des Umsatzes außerhalb Deutschlands erzielt, 1987 lag dieser Wert bei 40 Prozent.[32] Ende 1987 beendete Vorwerk sein Engagement im Markt für Fertighäuser.[33]

1992 übertraf der Umsatz erstmals die Zwei-Milliarden-Grenze (2,082 Mrd. DM).[34] Diese Umsatzgröße wurde im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts ausgebaut und lag 1999 bei 2,48 Mrd. DM.[35] Das Geschäft im west- und vor allem im osteuropäischen Ausland trug dazu ebenso bei wie die zunehmenden Aktivitäten in asiatischen Ländern.[21] Gleichzeitig wurden Produktion und Verwaltung des Unternehmens unter Zuhilfenahme japanischer Experten rationalisiert.[36]

Anfang 2000 stieg Vorwerk bei Tupperware ein und hielt im Sommer 2000 10,2 Prozent der Aktien.[37] Das Aktienpaket wurde 2005 allerdings wieder veräußert, weil Vorwerk bei seinen Versuchen erfolglos blieb, die Kosmetik-Sparte von Tupperware zu übernehmen.[38] Ein Jahr zuvor, 2004, gelang hingegen die Übernahme von Jafra Cosmetics und damit der Einstieg in den Kosmetik-Markt. Diese Akquisition war die größte in der gesamten Unternehmensgeschichte. Vorwerks Position in den Vereinigten Staaten und in Mexiko profitierte von diesem Kauf.[39] Die Stellung im Fernen Osten verbesserte sich 2001 durch den Kauf von Lux Asia Pacific,[40] vormals der Direktvertrieb von Electrolux in Asien.[21][20] Bereits im Frühjahr 2000 begann Vorwerk mit der Produktion von Staubsaugern in Shanghai.[41] Im Jahr 2003 lagerte das Unternehmen seine IT-Sparte ZEDA an T-Systems aus.[42]

Anfang 2006 übergab Jörg Mittelsten Scheid nach dreieinhalb Jahrzehnten die Unternehmensleitung an Achim Schwanitz[43] und Markus von Blomberg. Erstmals in der Unternehmensgeschichte bestimmten damit ausschließlich familienfremde persönlich haftende Gesellschafter die Geschicke Vorwerks.[44] Mitte 2007 erfolgte die Gründung der Vorwerk Direct Selling Ventures GmbH, kurz Vorwerk Ventures; dieses Tochterunternehmen fungiert seither als Beteiligungsgesellschaft.[45] Ende 2007 entschied Vorwerk, nach rund drei Jahrzehnten die Produktion und den Vertrieb von Einbauküchen in Deutschland einzustellen.[46] Zwei Jahre später gab Vorwerk die Herstellung und den Vertrieb seines Bügelsystems (Feelina) auf, eine Produktlinie, die es 2002 auf den Markt gebracht hatte.[47] Von 2000 bis 2010 steigerte Vorwerk seinen Umsatz von 1,24 Mrd. Euro (2000)[48] auf 2,37 Mrd. Euro (2010), bis dahin ein Rekordergebnis.[49]

Entwicklungen seit 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011 nahm Vorwerk eine Veränderung in seiner Vertriebsstrategie vor: Im Dezember eröffnete der erste Flagshipstore auf dem Jungfernstieg in Hamburg, ihm sollten in den nachfolgenden Jahren viele Shops folgen.[50] Ende 2011 erweiterte Vorwerk sein Konzept auch durch einen Onlineshop. Der Vertrieb des Kobold wurde 2010 zudem von der Rotation auf Festgebiete umgestellt.[51]

Mit Wirkung zum 30. Juni 2011 gingen alle Hectas-Gesellschaften auf die Vorwerk Facility Management Holding KG über. Mit diesem Schritt strebte Vorwerk eine bessere Markenpositionierung an.[52]

2014 übertrafen die Umsätze des Thermomix mit 920 Mio. Euro (inkl. USt) erstmals jene des Kobold (898 Mio. Euro inkl. USt).[53] Im Folgejahr steigerte Vorwerk seinen Thermomix-Umsatz um fast 50 Prozent auf 1,375 Mrd. Euro (inkl. USt).[54][55] Mitte 2015 brachte das Unternehmen Twercs auf den Markt. Hierbei handelt es sich um ein Set von Akkuwerkzeugen, mit dem in erster Linie Frauen angesprochen werden sollen.[56] 2016 erreichte Vorwerk erneut ein Rekordergebnis: Der Gesamtumsatz belief sich auf 3,058 Mrd. Euro. [1][57]

Das Unternehmen heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konzernzentrale in Wuppertal-Barmen (2008)

Die Vorwerk Gruppe ist in acht Geschäftsbereichen tätig:

  • Thermomix: Es handelt sich um eine Küchenmaschine mit zwölf Funktionen.
  • Kobold: Hier werden Staubsauger, Akkusauger, Saugroboter und Fensterreiniger angeboten.[58]
  • Jafra Cosmetics: Produkte dieses Geschäftsbereichs sind Kosmetika, Gesichts- und Körperpflege-Produkte.[59]
  • Lux Asia Pacific: In Asien bietet die Vorwerk Gruppe unter diesem Markennamen Wasserfilter und Luftreiniger an.[40]
  • Twercs: Seit Mitte 2015 vertreibt Vorwerk ein Set von Akkuwerkzeugen, das sich speziell an Frauen richtet.
  • Engineering: Dieser Geschäftsbereich entwickelt, produziert und liefert Haushaltsgeräte für die Geschäftsbereiche Thermomix, Kobold, Lux Asia Pacific und Twercs.[60]
  • akf-Gruppe: Das Finanzinstitut betreut mittelständische Unternehmen und bietet Investitionskredite, Leasing, Mietkauf und Factoring sowie Finanzprodukte für private Geldanleger. 9,9 Prozent der Anteile gehören dem Bankhaus Lampe.[61]
  • Vorwerk flooring: Dieser Bereich widmet sich textilen Bodenbelägen.

Die ersten fünf der genannten Geschäftsbereiche sind im Direktvertrieb organisiert. Investitionen in junge Unternehmen tätigt Vorwerk über die Venture-Capital-Gesellschaft Vorwerk Direct Selling Ventures.

Vertriebsgesellschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Handelspartner – Distributoren genannt – ist Vorwerk in 79 Ländern aktiv (Stand Ende 2016).[62]

Vorwerk nutzt international eine Reihe von Ländergesellschaften, um seine Produkte und Dienstleistungen in den jeweiligen Märkten anzubieten.[63]

  • Ländergesellschaften für Thermomix gibt es in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Portugal, Taiwan, Großbritannien/Irland, Tschechien, Mexiko, Österreich und China. In weiteren Ländern gibt es Distributoren.
  • Für den Kobold-Direktvertrieb nutzt Vorwerk Ländergesellschaften in Italien, Deutschland, China, Frankreich, Spanien, Österreich, Tschechien, Schweiz und Großbritannien. Auch hier werden in weiteren Ländern Distributoren eingebunden.
  • Vorwerk Engineering hat in Deutschland, Frankreich und China Standorte.
  • Ländergesellschaften von Jafra Cosmetics finden sich in Mexiko, USA, Indonesien, Brasilien, Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Niederlande und Russland. Darüber hinaus gibt es auch hier in weiteren Ländern Distributoren.
  • Gesellschaften von Lux Asia Pacific sind in Thailand, Taiwan, Indonesien und Vietnam anzutreffen. Für weitere Länder werden ebenfalls Distributoren eingesetzt.
  • Twercs ist in einer deutschen Ländergesellschaft organisiert.
  • Die akf-Gruppe hat nationale Gesellschaften in Deutschland, Spanien und Polen.
  • Vorwerk flooring ist rechtlich in einer deutschen Gesellschaft organisiert.

Kennzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorwerk betrachtet den Direktvertrieb als sein Kerngeschäft.[64] 2016 erwirtschaftete das Unternehmen in diesem Kernbereich 2,514 Milliarden Euro Umsatz.[65] Der außerhalb Deutschlands erzielte Umsatzanteil belief sich im Jahr 2016 auf 62,9 Prozent; im Direktvertrieb lag dieser Anteil bei 74,4 Prozent.[66] Vorwerk zählt damit zu den größten Direktvertrieblern weltweit.[3]

Vorwerk gilt seit Jahrzehnten als Unternehmen mit einer hohen Eigenkapitalquote. Diese stieg seit 1980 von 31,2 Prozent[67] über 55 Prozent im Jahr 1990[68] auf jetzt rund 63 Prozent. Diese Entwicklung hat Beobachtern zufolge auch mit der konservativen Entnahmepolitik der Eignerfamilie zu tun – Gewinne werden zu wesentlichen Teilen thesauriert.[69] Die Verfügbarkeit umfangreicher liquider Mittel kann das Unternehmen für Investitionen und passende Akquisitionen nutzen.[70]

Kennzahlen der Vorwerk Unternehmensgruppe[1] (Werte in Mio. €)
Positionen 2013 2014 2015 2016
Konzernumsatz (Nettowerte) 2.248 2.376 2.938 3.058
Bilanzsumme 3.633 4.159 4.509 4.924
Eigenkapital 1.445 1.575 1.747 1.840
Eigenkapitalquote in % (akf at-Equity) 66 65 64 63
Eigenkapitalquote in % (akf vollkonsolidiert) 40 38 39 37
Finanzanlagen 987 1.147 1.298 1.440
Übriges Anlagevermögen 994 1.066 1.196 1.293
Umlaufvermögen 1.593 1.841 1.936 2.107
Liquide Mittela 929 1.003 1.113 1.184
Investitionenb 364 383 483 476
Abschreibungen 194 205 225 248
Personalaufwand 419 454 517 540
Mitarbeiter 12.536 12.771 12.612 11.949
Selbstständige Berater 609.721 591.156 612.884 637.126
a Inkl. kurzfristig liquidierbarer Vermögensgegenstände
b Ohne Finanzanlagen

Leitung und Organe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Ende 2005 wird Vorwerk nicht mehr von einem Mitglied der Familie Vorwerk beziehungsweise der Familie Mittelsten Scheid geführt, sondern von familienfremden Managern. Diese sind als persönlich haftende Gesellschafter an das Unternehmen gebunden. Reiner Strecker (seit Januar 2010),[71] Frank van Oers (seit Januar 2013)[72] und Rainer Christian Genes (seit August 2015)[73] bilden derzeit das Vorstandsteam.

Der Beirat von Vorwerk besteht aus acht Personen: vier Familienmitgliedern und vier familienfremden Experten.[74] Das 1955 eingerichtete Gremium[75] übernimmt eine dem Aufsichtsrat von Aktiengesellschaften vergleichbare Funktion:[76] Der Beirat wirkt an wesentlichen strategischen Entscheidungen des Unternehmens mit, ebenso an der Bestellung von persönlich haftenden Gesellschaftern.[77] Von Anfang 2006 bis Ende 2012 amtierte Jörg Mittelsten Scheid als Vorsitzender des Beirats.[78] Seither gehört er ihm als Ehrenvorsitzender an.[79] Die Leitung des Beirats liegt seit 2013 bei Rainer Baule.[80]

Personal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zahl der Beschäftigten nahm von 2012 bis 2015 leicht zu. Dazu trugen alle Geschäftsbereiche mit Ausnahme von Lux Asia Pacific bei. Dieser Geschäftsbereich baute sein Personal um knapp 40 Prozent ab. 2016 sank die Zahl der Beschäftigten, vor allem weil das Unternehmen das Personal im Geschäftsbereich Kobold reduzierte.

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt[81]
2013 2014 2015 2016
Direktvertrieb
* Thermomixa 1.734 1.944 2.264 2.762
* Kobolda 2.902 3.115 3.336 2.238
* Jafra Cosmetics 2.119 2.251 2.103 2.153
* Lux Asia Pacifica 3.720 3.200 2.380 2.075
Vorwerk Engineering 1.227 1.307 1.519 1.699
akf-Gruppe 362 386 418 430
Vorwerk flooring 328 400 422 414
Sonstige 144 168 170 178
Beschäftigte insgesamta 12.536 12.771 12.612 11.949
a Inkl. angestellte Berater

Die Zahl der Berater nahm zwischen 2013 und 2016 insbesondere im Geschäftsbereich Thermomix deutlich zu (mehr als 50 Prozent). Das gilt auch für den Geschäftsbereich Kobold (knapp 44 Prozent). Die absolute Zahl der Berater für Haushaltsgeräte wird von der für Jafra Cosmetics allerdings fast zehnfach übertroffen. In diesem Geschäftsbereich sind über 577.000 Personen als Handelsvertreter unterwegs.

Selbstständige Berater im Jahresdurchschnitt[81]
2013 2014 2015 2016
* Thermomixa 30.330 34.417 41.884 45.672
* Kobolda 9.552 9.900 10.739 13.712
* Sonstige 146 259 324 422
Selbstständige Berater „Haushaltsgeräte" 40.028 44.576 52.947 59.806
Selbstständige Berater Jafra Cosmetics 569.693 546.580 559.937 577.320
Selbstständige Berater insgesamt 609.721 591.156 612.884 637.126
Für Vorwerk Tätige insgesamt 622.257 603.927 625.496 649.075
* Davon Beratera 614.638 596.014 617.514 640.615
a Inkl. angestellte Berater

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem lokalen Engagement an Vorwerk-Standorten unterstützt das Unternehmen über den 2002 gegründeten Vorwerk Family Fonds SOS-Kinderdörfer in Indien, Costa Rica und Vietnam.[82]

Eigendarstellung und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigendarstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorwerk verzichtete – mit Ausnahme der Teppichwerke – bis 2003 auf klassische Werbung.[83] 2003 startete Vorwerk mit dem Slogan „Vorwerk – Unser Bestes für Ihre Familie“ erstmals eine breit angelegte Imagekampagne. Ziel waren die Steigerung der Bekanntheit von Vorwerk sowie eine Emotionalisierung der Vorwerk-Produkte. Der Werbespot „Ich führe ein sehr erfolgreiches kleines Familienunternehmen“[84] stand im Zentrum der Kampagne. Vorwerk und die Zeitschrift Hörzu schrieben ab 2004 mehrere Jahre lang zudem den Wettbewerb zur „Familien-Managerin des Jahres“ aus. Jährliche Vorwerk-Familienstudien begleiteten die Kampagne.[85]

Sportsponsoring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2016 ist Vorwerk Haupt- und Trikotsponsor des italienischen Fußball-Erstliga-Vereins AC Florenz. Der Vertrag beläuft sich auf drei Jahre und kostet das Unternehmen nach Angaben italienischer Medien rund 11 Millionen Euro, nach Angaben des Unternehmens weniger.[86]

Kulturelle Rezeption von Produkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loriot setzte Vorwerk in den siebziger Jahren mit dem Sketch Vertreterbesuch ein filmisches Denkmal.“[87] Der Außendienst-Mitarbeiter und das Staubsauger-Modell „Heinzelmann“ stehen hier als Synonym für Vorwerk und sein Produkt.[88]

1978 erschien eine Dissertation über „Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern“, in der ausdrücklich auf den damaligen Kobold Bezug genommen wurde.[89] Ab 2004 rezitierten Charlotte Roche und Christoph Maria Herbst die akademische Schrift in Lesungen. Einige Auftritte absolvierte Roche auch zusammen mit Heinz Strunk.[90] Im Oktober 2011 wurde der Text in einer bearbeiteten Fassung als Hörbuch veröffentlicht, gelesen von Ulrike Sophie Kapfer.

Der seit 1930 praktizierte Kobold-Direktvertrieb ist Gegenstand des 1998 erschienenen Dokumentarfilms Die Blume der Hausfrau. Diese Produktion lief unter anderem in deutschen Programmkinos.

Der Verkaufserfolg des Thermomix regte einige Journalisten dazu an, die Küchenmaschine mit dem als Ikone verstandenen iPhone zu vergleichen.[87][91][57]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Oberste Gerichtshof Österreichs verurteilte Vorwerk Austria 2008 zur Unterlassung unlauterer Vertriebsmethoden. Vorwerk-Berater hatten wahrheitswidrige Angaben zu den Möglichkeiten und Kosten der Reparatur gebrauchter Staubsauger gemacht, um Kobold-Neugeräte verkaufen zu können. Vorwerk betonte, bei diesen Praktiken habe es sich um Einzelfälle gehandelt.[92]

Anhang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jörg Mittelsten Scheid: Die diversifizierte Familien-Holding: Familienunternehmen wandeln sich – und mit ihnen die Beiräte. In: Christoph Achenbach, Frederik Gottschalck (Hrsg.): Der Beirat im Mittelstand. Erfahrungsberichte aus der Praxis. Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf 2012, S. 39–48, ISBN 978-3-942543-28-6;
  • Markus Plate: Vorwerk & Co. KG. In: Markus Plate, Torsten Groth, Volker Ackermann, Arist von Schlippe: Große deutsche Familienunternehmen. Generationenfolge, Familienstrategie und Unternehmensentwicklung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2011, S. 423–434, ISBN 978-3-525-40338-9.
  • M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, in: International Directory of Company Histories, Vol. 112, St. James Press, Detroit, New York [u. a.] 2010, S. 475–479.
  • Helge Pross: Der Geist der Unternehmer. 100 Jahre Vorwerk & Co. Claassen, Düsseldorf 1983, ISBN 3-546-47589-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vorwerk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Vorwerk Geschäftsbericht 2016, S. 7.
  2. Vorwerk Geschäftsbericht 2016, S. 7 und S. 12.
  3. a b Nikos Späth: Das Phantom von der Wupper. In: Welt am Sonntag. 27. Juni 2004, abgerufen am 22. Dezember 2016. (Platz 3); Hans-Willy Bein: Bei den Kunden zu Hause. Süddeutsche Zeitung, 4. April 2005 (Platz 3); Ein klares Bekenntnis zur Kontinuität. Nach 120 Jahren haben in dem Familienunternehmen Vorwerk erstmals Externe das Sagen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 2005 (Platz 3); Dieter Fockenbrock: Vorwärts mit Vorwerk. In: Handelsblatt vom 12. Mai 2014 (Platz 3); Katrin Terpitz: Party als Geschäftsmodell, Handelsblatt 20. Juli 2015 (Platz 5). Thomas Tuma, Claudia Panster: Thermomix. Das Erfolgs-Rezept, Handelsblatt Magazin, Nr. 6 vom 4. Dezember 2015 (Platz 3); Katrin Terpitz, Thomas Tuma: „Bald bestellt der Thermomix sein Essen selbst“, Handelsblatt, 20. Mai 2016 (Platz 4).
  4. Thermomix bringt Vorwerk voran, Darmstädter Echo, 22. Mai 2015.
  5. In Anlehnung an M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, S. 477.
  6. a b Volkmar Wittmütz: Carl Vorwerk (1847-1907), Teppichfabrikant. Auf: www.rheinische-geschichte.lvr.de, Abruf am 12. Dezember 2016.
  7. Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 425.
  8. Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 426. Zur Geschichte des Unternehmens siehe ferner die Hausschrift Vorwerk & Co. KG, Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin [um 1921] und Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 16–24.
  9. Robert Matthies: Rhetorik der Hygiene, Die Tageszeitung vom 16. Oktober 2008.
  10. Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 428. Zu den Hintergründen der Kobold-Erfindung und seines Vertriebs siehe auch Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 37–41
  11. a b c d e M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, S. 476.
  12. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 32 f.
  13. Beate Battenfeld und Florian Speer: Die größte Qual der Zwangsarbeiterinnen bei Vorwerk in Litzmannstadt ist der ständige Hunger gewesen. Lebensmittelkarten und Zuteilungszwang erschwerten die Versorgung. Eine Studie über das Unternehmen und seine Arbeiter im Zweiten Weltkrieg. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. März 2000. Siehe hierzu auch Christian Schott: Familienunternehmen und „global player“: Vorwerk & Co. und der Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Interview mit Petra Mertins, Unternehmenssprecherin von Vorwerk & Co. In: Akkumulation. Informationen des Arbeitskreises für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte, Nr. 12/1999, S. 6–8.
  14. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 33.
  15. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 43.
  16. Klaus Koch: Eine Million Kobolde bis 1949, Westdeutsche Zeitung, Ausgabe Wuppertal, 18. Mai 2009.
  17. Vorwerk – Erfolg durch Kontinuität und Bereitschaft zum Wandel. Informationen über Vorwerk auf der Website www.deutsche-unternehmer-familien.de, Abruf am 12. Dezember 2016.
  18. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 45.
  19. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 61–65 f. Lothar Leuschen: Direktvertrieb ist sein Erfolgsgeheimnis. In: Westdeutsche Zeitung (Ausgabe gesamt) vom 7. Mai 2016. Stefanie Scharbau: Der Tradition verpflichtet. In: Handelsblatt vom 28. November 2002. Online als Stefanie Scharbau: Jörg Mittelsten Scheid: Der Tradition verpflichtet. In: karriere.de. 28. November 2002, abgerufen am 13. Dezember 2016.
  20. a b c d Tanja Kewes: Auf der Saugspur. In: Handelsblatt. 4. Oktober 2005, abgerufen am 12. Dezember 2016.
  21. a b c M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, S. 477.
  22. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 52 f. Vorwerk wächst stark. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. August 1997. Vorwerk-Tochter firmiert um. In: Gebäude-Management Nr. 6 vom 5. September 1997, S. 10.
  23. Firmenkurzprofil auf www.bloomberg.com, Abruf am 22. Dezember 2016.
  24. Angabe von Vorwerk im Zusammenhang mit den Geschäftsfeldern des Unternehmens, Abruf am 9. Dezember 2016. Ferner M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, S. 477 sowie Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 429. Siehe überdies: Peter Wagner: Profigeräte im Test: Kolosse der Küche (Teil 3). In: Manager Magazin, 17. Februar 2011, Abruf am 9. Dezember 2016. Claudia Panster: Hype des Jahres Thermomix. Plötzlich Prinzessin. In: Handelsblatt print, 11. Dezember 2015. Paz Álvarez: El clan del robot de cocina alemán. In: Cinco Dias (online), 31. Dezember 2015, Abruf am 9. Dezember 2016. Alexandra Genova: Is the $2,000 Thermomix a must-have kitchen appliance or just an expensive disaster waiting to happen? Owners suffer horrific burns after gadgets explode. In: Mail online 16. März 2016, Abruf am 9. Dezember 2016). Raechal Johns: Increasing Value of a Tangible Product through Intangible Attributes: Value Co-Creation and Brand Building within Online Communities – Virtual Communities and Value. In: Rebecca English; Raechel Johns (Hrsg): Gender Considerations in Online Consumption Behavior and Internet Use, IGI Global, Hershey 2016, S. 112–124, hier S. 117, ISBN 9781522500100.
  25. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 53.
  26. Arno Vangerow-Kühn und Monika Vangerow-Kühn (Mitarbeit): Die Fertighaus-Bauindustrie in der Bundesrepublik als Modell für Rationalisierung durch Industrialisierung im Bauen, Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 1984, S. 44.
  27. Stabile Entwicklung „rund ums Haus“, Handelsblatt, 25. Juni 1981.
  28. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 54. Stabile Entwicklung „rund ums Haus“, Handelsblatt, 25. Juni 1981. Vorwerk sieht Chancen auf angestammten Märkten, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Juni 1981. Vorwerk hat Erfolg mit dem Direktverkauf, Süddeutsche Zeitung, 27. Juni 1981. Vorwerk für das Jubiläumsjahr zuversichtlich, Süddeutsche Zeitung, 23. Juni 1983.
  29. Auf gesättigten Märkten wurden 1983 enorme Zuwachsraten erreicht, Handelsblatt, 2. Juli 1984. Vorwerk hat Grund zum Jubeln, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Juli 1984.
  30. Vorwerk möchte Ranco abgeben, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Dezember 1983. Vorwerk nutzt Fusionswelle in Amerika, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 1986.
  31. Nach guten Jahren legt Vorwerk Verschnaufpause ein, Süddeutsche Zeitung, 20. Juni 1986. Der Direktvertrieb wird beibehalten, Handelsblatt, 20. Juni 1986. Vorwerk verkauft Plaxicon, Handelsblatt, 17. Juli 1996.
  32. Hausputz an der Wupper, Industriemagazin, 8-1987.
  33. Vorwerk trennt sich vom Fertighaus, Süddeutsche Zeitung, 14. November 1987. Vorwerk trennt sich von den Fertighäusern, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. November 1987. Vorwerk bleibt bei seinen Leisten, Süddeutsche Zeitung, 7. Juli 1988.
  34. Vorwerk will das Küchengeschäft vorantreiben, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Juni 1993. Vorwerk auf Nippons Spuren, Süddeutsche Zeitung, 29. Juni 1993. Staubsauger kriegen Gesellschaft. Frankfurter Rundschau, 29. Juni 1993.
  35. Vorwerk bleibt sich treu, Handelsblatt, 16. Mai 2000. Vorwerk setzt weiter auf den Direktvertrieb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Mai 2000.
  36. Japaner krempeln Vorwerk um, Die Welt, 29. Juni 1992. Zwischen Muda und Kaizen, Süddeutsche Zeitung, 31. Juli 1993. Jörg Mittelsten Scheid: Erfolg durch Qualität und Flexibilität. Familienunternehmen aus Wuppertal behauptet sich auf schwierigen Auslandsmärkten, Börsen-Zeitung, 22. März 1997.
  37. Vorwerk bleibt sich treu, Handelsblatt, 16. Mai 2000. Vorwerk setzt weiter auf den Direktvertrieb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Mai 2000. Vorwerk Geschäftsbericht 2000, S. 28.
  38. Vorwerk steigt bei Tupperware aus. Handelsblatt, 19. Mai 2005.
  39. Walther Becker: Vorwerk saugt Kosmetik-Direktvertrieb auf. Familienfirma stemmt Kauf für geschätzt 400 Mill. Euro aus Bordmitteln – Lukrativer Exit für CD & R. Börsen-Zeitung, 1. April 2004. Maike Telgheder: Vorwerk will mit Kosmetik schneller wachsen. In: Handelsblatt. 30. April 2004, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  40. a b Website von Lux Asia Pacific.
  41. Vorwerk setzt weiter auf den Direktvertrieb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Mai 2000.
  42. Vorwerk lagert seinen IT-Betrieb an T-Systems aus. In: Computerwoche. 26. September 2003, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  43. Porträt: Ein Gesellschafter geht. In: Manager Magazin. 24. Juni 2008, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  44. Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 430. Georg Weishaupt: Zeit für eine Revolution. In: Handelsblatt. 1. November 2005, abgerufen am 14. Dezember 2016. Ein klares Bekenntnis zur Kontinuität. Nach 120 Jahren haben in dem Familienunternehmen Vorwerk erstmals Externe das Sagen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 2005.
  45. Innovationen aufsaugen. Teil 88: Vorwerk Direct Selling Ventures, VentureCapital Magazin, Heft 10-2008, S. 32 f.
  46. Klaus Koch: Vorwerk trennt sich vom Geschäft mit Küchen. In: Westdeutsche Zeitung. 3. Dezember 2007, abgerufen am 14. Dezember 2016. Vorwerk baut bald keine Küchen mehr, Handelsblatt, 4. Dezember 2007.
  47. Vorwerk nimmt Bügeleisen ins Programm, Handelsblatt, 13. Juni 2002. M. L. Cohen, updated by Helga Schier: Vorwerk & Co. KG, S. 478.
  48. Vorwerk hält am Direktvertrieb fest, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Mai 2001.
  49. Wolfgang Gillmann: Vorwerk erzielt Rekordergebnis, Handelsblatt, 8. Juni 2011. Walter Muyres: Der Vorwerk-Chef will die Marke verjüngen, Handelsblatt, 5. Dezember 2011.
  50. Walter Muyres: Der Vorwerk-Chef will die Marke verjüngen, Handelsblatt, 5. Dezember 2011. Store eröffnet, Handelsjournal, Heft 1-2012, S. 11. Zu den stationären Geschäften siehe die Übersicht auf der Website von Thermomix, Abruf am 14. Dezember 2016.
  51. Axel Granzow: Kobold ist in Deutschland ein Sorgenkind. In: Handelsblatt. 1. Juni 2010, abgerufen am 14. Dezember 2016. Maria Marquart: Umbruch bei Vorwerk. Der "Kobold" lässt die Kunden antanzen. In: Spiegel Online. 5. Dezember 2011, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  52. Vorwerk Geschäftsbericht 2011, S. 11.
  53. Vorwerk Geschäftsbericht 2014 S. 9. Katrin Terpitz: Thermomix überholt den Kobold. In: Handelsblatt. 21. Mai 2015, abgerufen am 14. Dezember 2016.
  54. Vorwerk Geschäftsbericht 2015, S. 7.
  55. Vorwerk Geschäftsbericht 2015, S. 9. Thermomix. Vorwerk will USA mit Luxusküchenmaschine erobern. In: Spiegel Online. 19. Mai 2016, abgerufen am 14. Dezember 2016. Vorwerk wächst rasant dank Thermomix-Boom. Börsen-Zeitung, 20. Mai 2016.
  56. Carsten Dierig: Thermomix-Firma verkauft jetzt auch Bohrmaschinen. In: Die Welt. 26. Juni 2015, abgerufen am 16. Dezember 2016. Wiebke Harms: Ein Koffer voller Zwerge. In: Der Spiegel. 31. Oktober 2015, abgerufen am 16. Dezember 2016.
  57. a b Katrin Terpitz: Neue Rekorde des „iPhones unter den Küchengeräten“. In: Handelsblatt. 18. Mai 2017, abgerufen am 23. Mai 2017.
  58. Website von Kobold.
  59. Website von Jafra Cosmetics.
  60. Vorwerk Geschäftsbericht 2015, S. 26.
  61. Tages- und Festgeld: Online mehr Zinsen. Portrait: der akf Bank. In: www.test.de (Stiftung Warentest). 16. August 2011, abgerufen am 16. Dezember 2016.
  62. Vorwerk Geschäftsbericht 2015, S. 12.
  63. Aufzählung nach der Unternehmenspräsentation von Vorwerk (2017), S. 6, Abruf am 23. Mai 2017. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Umsatz.
  64. Vorwerk Geschäftsbericht 2015, S. 12.
  65. Unternehmenspräsentation von Vorwerk (2017), S. 4, Abruf am 23. Mai 2017. Vorwerk gilt als Musterbeispiel für diese Vertriebsform. Siehe den Eintrag: „Direktvertrieb“ in: Kai Hudetz, Andreas Kaapke: Lexikon Handelsmanagement. Controlling – Führung – Marketing. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2009, S. 82 f. ISBN 978-3-86641-103-6. Ferner den Eintrag „Direktvertrieb“ in: Susanne Czech-Winkelmann: Lexikon Sortimentspolitik. Gestaltung – Schnittstellen – Management – Kennzahlen. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main, S. 50, ISBN 978-3-86641-040-4.
  66. Vorwerk Geschäftsbericht 2016, S. 12.
  67. Vorwerk nach schwerem Jahr doch zufrieden. VWD Finanz- und Wirtschaftsspiegel, Nr. 121, 30. Juni 1982. Der Vorwerk-Vertreter trotzt der Konjunkturflaute, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Juli 1982.
  68. Noch kein Erfolg bei der Aquisitionstour, Handelsblatt, 4. Juli 1991. Vorwerk hält Ausschau nach Firmenkäufen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Juli 1991.
  69. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 179. Hans-Willy Bein: Bei den Kunden zu Hause. Süddeutsche Zeitung, 4. April 2005. Ein klares Bekenntnis zur Kontinuität. Nach 120 Jahren haben in dem Familienunternehmen Vorwerk erstmals Externe das Sagen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 2005. Thorsten Firlus-Emmrich: Thermomix soll mit Skype-Partys die USA erobern. In: Wirtschaftswoche. 19. Mai 2016, abgerufen am 20. Dezember 2016.
  70. Harald Schumacher: Der Thermomix boomt weiter. In: Wirtschaftswoche. 14. November 2016, abgerufen am 20. Dezember 2016.
  71. Reiner Strecker ab 1. Januar 2010 neuer persönlich haftender Gesellschafter von Vorwerk. In: www.presseportal.de (Presseinformation der Vorwerk Gruppe). 8. Dezember 2009, abgerufen am 20. Dezember 2016.
  72. Executive Profile: Frank van Oers. In: www.bloomberg.com. Abgerufen am 20. Dezember 2016.
  73. Rainer Christian Genes neuer Persönlich haftender Gesellschafter der Vorwerk Gruppe. In: Presseinformation der Vorwerk Gruppe. 15. Mai 2015, abgerufen am 20. Dezember 2016.
  74. Mittelsten Scheid: Die diversifizierte Familien-Holding, S. 47.
  75. Pross, Der Geist der Unternehmer, S. 56. Zur Zusammensetzung des ersten Beirats siehe Mittelsten Scheid: Die diversifizierte Familien-Holding, S. 42
  76. Informationen auf der Website von Vorwerk über den Beirat. Abgerufen am 20. Dezember 2016.
  77. Plate: Vorwerk & Co. KG, S. 431 f.
  78. Peter Lausmann: Pakistans politische Lage ist fatal, aber immerhin stabil; zur Person [von Jörg Mittelsten Scheid]. In: Westdeutsche Zeitung (Ausgabe gesamt) vom 7. Juni 2013.
  79. „Wir könnten weiter sein“. In: Wirtschaftswoche Nr. 39 vom 24. September 2012. Klaus Koch: Wechsel: Vorwerk besetzt Führungsgremien neu. In: Westdeutsche Zeitung (Ausgabe Wuppertal) vom 9. Februar 2013. Dieter Fockenbrock: Vorwärts mit Vorwerk. In: Handelsblatt vom 12. Mai 2014. Lothar Leuschen: Direktvertrieb ist sein Erfolgsgeheimnis. In: Westdeutsche Zeitung (Ausgabe gesamt) vom 7. Mai 2016.
  80. Ein Leben lang erfolgreich mit der TU verbunden. In: www.tu-darmstadt.de. Abgerufen am 20. Dezember 2016 (Informationen über ehemalige Studenten der Technischen Universität Darmstadt).
  81. a b Vorwerk Geschäftsbericht 2016, S. 35.
  82. Informationen auf der Website von Vorwerk, Abruf am 21. Dezember 2016. Vorwerk finanziert SOS-Kinderdorf in Vietnam. Seit mehr als zehn Jahren sind Vorwerk und SOS treue Partner, Informationen auf der Website der SOS-Kinderdörfer Global Partner GmbH, einer Tochtergesellschaft von SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V., Abruf am 21. Dezember 2016. Guido Hartmann: Vorwerk hilft Familien in Vietnam. In: Die Welt. 22. November 2009, abgerufen am 23. Dezember 2016.
  83. Maya Heinbockel: Vorwerk huldigt dem Beruf der Hausfrau, Horizont, Nr. 36 vom 4. September 2003.
  84. Spot in der Fassung von 2005 auf Youtube, Abruf am 21. Dezember 2016
  85. C. Gibiec: Die Image-Kampagne "Familienarbeit" soll die Marke Vorwerk stärken, VDI nachrichten Nr. 43 vom 23. Oktober 2009. Kobold in der Familie. Werben & Verkaufen, Nr. 32 vom 11. August 2005
  86. Regina Krieger, Katrin Terpitz: Vorwerk sponsert AC Florenz. International und sauber. In: Handelsblatt. 25. August 2016, abgerufen am 24. Mai 2017.
  87. a b Marcus Rohwetter: Das iPhone aus Wuppertal. In: Die Zeit. 15. Oktober 2015, abgerufen am 21. Dezember 2016.
  88. Sketch auf Youtube, Abruf am 21. Dezember 2016.
  89. Theimuras Michael Alschibaja: Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern, 1978, DNB 810005093 (Dissertation TU München, Fakultät für Medizin 1978, Volltext online.
  90. Bericht über die Lesung vom 2. August 2004, Abruf am 22. Dezember 2016. Notiz in der taz Nord, Bremen aktuell, vom 26. April 2007, Abruf am 22. Dezember 2016.
  91. Felix Laurenz: Warum der Thermomix von Vorwerk so erfolgreich ist. In: Der Westen. 4. Dezember 2015, abgerufen am 21. Dezember 2016. Thomas Tuma, Claudia Panster: Thermomix. Das Erfolgs-Rezept, Handelsblatt Magazin, Nr. 6 vom 4. Dezember 2015. Marco Müller: Das Geschäft mit dem Thermomix. In: WDR online. 16. November 2016, abgerufen am 21. Dezember 2016. Jana Gioia Baurmann: Neues vom Mixer. In: Die Zeit. 3. November 2016 (online 17. November 2016), abgerufen am 22. Dezember 2016.
  92. Unlautere Methoden: OGH verurteilt Vorwerk, Meldung auf ORF.at, 5. Dezember 2008, Abruf am 22. Dezember 2016.

Koordinaten: 51° 16′ 26″ N, 7° 12′ 1″ O