T-Systems

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T-Systems International GmbH
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Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 2000
Sitz Frankfurt am Main

Leitung

Mitarbeiter 45.990 (2015)[1]
Umsatz 8,6 Mrd. € (2015)[1]
Branche Informations- und Kommunikationstechnologie
Website https://www.t-systems.com/de/de
Stand: 31. Dezember 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

Die T-Systems International GmbH (kurz T-Systems) ist ein international operierender Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT). Das Unternehmen gehört zur Deutschen Telekom AG und hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.

T-Systems bietet Lösungen für die Branchen Automobilindustrie, Telekommunikation, den Finanzsektor, Handel, Dienstleistungen, Medien, Energie und Fertigungsindustrie sowie die öffentliche Verwaltung und das Gesundheitswesen. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf das Großkundengeschäft mit 400 multinationalen Unternehmen sowie Kunden aus dem öffentlichen und dem Gesundheitssektor. Kunden sind unter anderem Shell, BP, Centrica, Daimler AG, Philips, MAN und E.ON.[2]

Das Unternehmen beschäftigte 2015 in über 20 Ländern 45.990 Mitarbeiter. Die 100-prozentige Telekom-Tochter erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 8,6 Milliarden Euro.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2000–2009: Gründung und Veränderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte von T-Systems begann im Oktober 2000, als die Deutsche Telekom AG einen Anteil von zunächst 50,1 % am damals größten herstellerunabhängigen deutschen IT-Dienstleister debis Systemhaus erwarb. Bisher gehörte das debis Systemhaus zu 100 % der debis AG und damit der DaimlerChrysler AG. Das debis Systemhaus bildete den Grundstock der neu gegründeten T-Systems.

2001 übertrug die Telekom u. a. ihre Töchter DeTeCSM, T-Nova, Detecon, Berkom, Multimedia Software GmbH Dresden (später umfirmiert in T-Systems Multimedia Solutions), DeTeSystem, TELECASH und Infonet Services an T-Systems. Die zusammen rund 40.000 Mitarbeiter aller T-Systems-Einzelfirmen hatten 1999 einen Umsatz von etwa 20 Mrd. DM (ca. 10 Mrd. €) erwirtschaftet. Im August 2001 verlagerte T-Systems seinen Firmensitz von Bonn nach Frankfurt am Main.

Die Fusion von T-Systems und debis Systemhaus gestaltete sich schwierig. Die dezentral-autarke und eher projektorientierte Kultur der debis-Welt prallte auf die zentralistische und eher an Volumenprodukten ausgerichtete Management-Auffassung der Telekom-Welt, die schließlich von der Telekom durchgesetzt wurde. Als Folge verließen viele Führungskräfte den Konzern oder erlebten einen Bedeutungsverlust. Auch an der Spitze des neuen Unternehmens gab es in der Folge Unruhe.

Der Gründer des debis-Systemhauses, Karl Heinz Achinger, wurde überraschend zum Vorstandsvorsitzenden berufen, um nach kurzer Zeit infolge von unterschiedlichen Ansichten über die strategische Ausrichtung von T-Systems erst durch Christian A. Hufnagl und dann am 20. Januar 2003 durch Konrad F. Reiss abgelöst zu werden. Letzterer hatte schon zuvor Erfahrung mit dem ehemaligen debis Systemhaus gesammelt, dem er Jahre zuvor bei dem Joint-Venture mit Cap-Gemini kommissarisch vorgestanden hatte.

Im Januar 2002 übernahm T-Systems die restlichen 49,9 % des debis Systemhaus.

Im Zuge der strategischen Neu-Ausrichtung der Telekom auf die nunmehr drei Säulen „Breitband/Festnetz“, „Mobilfunk“ und „Geschäftskunden“ übernahm T-Systems als Geschäftskundenmarke zum 1. Januar 2005 auch die Zuständigkeit für Großkunden und Mittelstand, die bisher von T-Com betreut wurden. Damit war ein Personaltransfer von rund 8500 Mitarbeitern innerhalb des Konzerns verbunden. Innerhalb von T-Systems wurden die ca. 160.000 großen und mittelständischen Kunden dem Bereich „Business Services“ zugeordnet, der Bereich „Enterprise Services“ sollte für die ca. 200 internationalen Konzernkunden zuständig sein.

Nach dem überraschenden Tod von Konrad F. Reiss am 6. April 2005 übernahm Vorstandsvorsitzender Kai-Uwe Ricke innerhalb des Vorstandes der Deutschen Telekom AG die kommissarische Vertretung im Geschäftskundenbereich, während Wilfried Peters als ebenfalls kommissarischer Nachfolger von Reiss vorläufig den Vorsitz der Geschäftsführung von T-Systems übernahm.

Zum 1. Oktober 2005 berief der Telekom-Aufsichtsrat Lothar Pauly in den Konzernvorstand der Deutschen Telekom. Der langjährige Siemens-Manager und ehemalige Chef der krisengeschüttelten Siemens-Kommunikationssparte COM übernahm das Ressort Geschäftskunden und damit die Führung von T-Systems als CEO.

Zum Jahresende 2005 kaufte T-Systems die gedas AG, die IT-Tochter der Volkswagen AG. Der Kauf wurde im Februar 2006 von den Kartellbehörden genehmigt und schließlich im April vollzogen. Gedas hatte 2005 mit ca. 5500 Mitarbeitern einen Umsatz von 605,7 Mio. € erwirtschaftet.[3] Der Kaufpreis wurde auf ca. 450 Mio. € geschätzt. Mit dem Kauf war die Unterzeichnung eines Rahmenvertrags mit VW verbunden. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ein Volumen von 2,5 Milliarden Euro.[4]

Infolge des von Telekom-Vorstandsvorsitzenden Ricke verkündeten Personalabbaus von ca. 32.000 Mitarbeitern wurden ab 2006 auch bei T-Systems ca. 5500 Stellen abgebaut. Außerdem wurde den Mitarbeitern ein „Skill Shift“ verordnet, d. h. der Schwerpunkt soll sich zu „höherwertigen“ Tätigkeiten wie Beratung und Projektmanagement verschieben, wogegen reine Programmierung in Zukunft verstärkt offshore in Billiglohnländer ausgelagert werden soll.

Nach der Aufsichtsratssitzung der Telekom am 28. Februar 2007 teilte die Telekom am 1. März 2007 per Pressemitteilung mit, dass T-Systems mit einem strategischen Partner im Wachstumsfeld ICT wachsen werde.[5]

Am 31. Mai 2007 wurde Lothar Pauly durch René Obermann von seinen Führungsaufgaben entbunden.[6] Als Grund werden seine vermuteten Verstrickungen in die Siemens-Korruptionsaffäre und die schlechte wirtschaftliche Lage von T-Systems angenommen. Die Telekom teilte mit, dass Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick kommissarisch die Aufgaben von Pauly übernimmt.[7] Am 15. Juni 2007 wurde Wilfried Peters zum kommissarischen Vorsitzenden der Geschäftsführung von T-Systems benannt. Zum 1. Dezember 2007 wurde er durch Reinhard Clemens abgelöst. Clemens war zuvor Vorsitzender der Geschäftsführung von EDS Deutschland.[8]

Im März 2008 schloss die T-Systems einen Kooperationsvertrag mit dem US-Wettbewerber Cognizant ab. Erklärtes Ziel dieser Partnerschaft ist die weitgehende Verlagerung von Arbeitskapazitäten aus dem mitteleuropäischen Raum nach Indien. Dies betrifft in allererster Linie den Bereich der Systemintegration, da dieses Geschäftsfeld nach Ansicht der Geschäftsleitung von T-Systems ganz besonders von arbeitsaufwändigen und lohnkostenintensiven Programmiertätigkeiten geprägt ist.[9] Im Zuge der Reorganisation beendete T-Systems Anfang 2013 die Partnerschaft mit Cognizant und pflegt seitdem eine Lieferantenbeziehung. Dies ermöglicht beiden Partnern ein flexibleres Agieren am Markt.

Zum 1. April 2009 ging die ehemalige Untergesellschaft T-Systems Business Services GmbH (BS) in der Muttergesellschaft Deutsche Telekom AG auf. Das Produktgeschäft mit bislang von Business Services und der T-Systems Enterprise Services GmbH betreuten 160.000 kleinen und mittelständischen Kunden führt seitdem die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom weiter. Damit wird die 2005 bis Mitte 2006 erst in die T-Systems vollzogene Integration der Geschäftskunden in die Tochtergesellschaft fast vollständig rückgängig gemacht. Bei T-Systems verbleiben die 400 größten Kunden aus internationalen IT- bzw. Großprojekten. Ende September 2009 wurde die T-Systems Enterprise Services GmbH in T-Systems International GmbH umbenannt, um die zunehmend weltweite Ausrichtung der T-Systems herauszustreichen.

Seit 2010: Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur sicheren mobilen Kommunikation via Mobiltelefon entwickelte T-Systems die Verschlüsselungstechnik Sichere mobile Kommunikation (SiMKo). Im Jahr 2013 wurde SiMKo3 auf der Cebit vorgestellt. Auf den handelsüblichen Android-Smartphones von Samsung (Samsung Galaxy S II und Samsung Galaxy S III) wurde die ursprüngliche Software entfernt und durch eine neue ersetzt. Am 9. September 2013 wurde bekannt gegeben, dass SiMKo3 die BSI-Zulassung erhalten hat.[10]

Im März 2014 wurde bekannt, dass T-Systems bis Ende 2015 4.900 Stellen abbauen will. 2.700 Stellen sollen bereits 2014 wegfallen.[11]

Im Zuge der NSA-Affäre gab das Bundesinnenministerium am 26. Juni 2014 bekannt, dass sie für die Betreuung ihrer Netz-Infrastruktur einen Wechsel von ihrem bisherigen Anbieter Verizon Communications zur Telekom vornehmen möchte.[12]

Im Rahmen der Snowden-Enthüllungen wurde bekannt, dass T-Systems die Betreuung des sTESTA-Netzwerks von Orange Business Services und Hewlett-Packard übernimmt. Über das Netzwerk tauschen die Schengen-Mitgliedsstaaten die Daten von SIS II, VIS und EURODAC untereinander aus. [13]

Organisationsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die T-Systems International GmbH (Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 55933) bündelt das Geschäft der T-Systems. Vorstand der Geschäftsführung ist Reinhard Clemens[14], Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Thomas Dannenfeldt[15].

Der T-Systems International GmbH obliegt die gesamte IT- und TK-Umsatzverantwortung für die „Top-400-Kunden“. Die größten Kunden sind derzeit der Mutterkonzern Deutsche Telekom (mit Töchtern), Deutsche Post AG und DHL (mit Töchtern), Daimler, Volkswagen, Shell, Philips und Airbus. Das Unternehmen hieß anfangs T-Systems ITS GmbH, dann T-Systems International GmbH, später T-Systems Enterprise Services GmbH und wurde Ende September 2009 wieder in T-Systems International GmbH umbenannt und mit der COM Computer Handels- und Werbegesellschaft mbH verschmolzen.

  • Telecommunications Division (Patrick Molck-Ude, Geschäftsführer)
  • Digital Division (Anette Bronder, Geschäftsführerin)
  • Telekom IT (Markus Müller, CIO der Deutschen Telekom AG, Geschäftsführer)
  • Finance & Controlling (Christoph Ahrendt)
  • Human Resources (Georg Pepping)

Untergesellschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

T-Systems GEI[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die T-Systems GEI GmbH ist eine Tochtergesellschaft der T-Systems International GmbH mit Sitz in Aachen. Das Unternehmen ist aus der debis Systemhaus Gesellschaft für Elektronische Informationsverarbeitung mbH hervorgegangen. 2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit 2405 Beschäftigten einen Umsatz von 351 Mio. €.[16]

ITENOS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die I.T.E.N.O.S. International Telecom Network Operation Services GmbH (ITENOS) ist ein 1993 gegründeter Dienstleister für Informations- und Telekommunikationstechnologie mit Sitz in Bonn. Im Jahr 2016 beschäftigte sie 175 Mitarbeiter.[17] Ihr Schwerpunkt liegt nach Unternehmensangaben auf kundenindividuellen Lösungen für Housing, Networks und Cloud in eigenen Rechenzentren und eigenen Netzinfrastrukturen. ITENOS ist eine hundertprozentige Tochter der T-Systems International GmbH, sie wird aber als eigenständiges Unternehmen geführt. Im März 2013 übernahm Bernd Mitternacht die Geschäftsführung, als Nachfolger von F.-Rainer Bierwirth, der das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen hat. Zeitgleich wechselte Siegfried Pleiner aus leitender Position bei T-Systems als kaufmännischer Geschäftsführer an seine Seite.[18]

Detecon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Detecon International GmbH (Detecon) (früher Deutsche Telepost Consulting) ist ein Beratungsunternehmen für integrierte Management- und Technologieberatung. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der T-Systems International GmbH mit Hauptsitz in Köln und erwirtschaftete 2013 mit 894 Beratern einen Umsatz von etwa 166 Mio. €.[19]

T-Systems Multimedia Solutions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die T-Systems Multimedia Solutions GmbH (MMS) ist eine hundertprozentige Tochter der T-Systems International GmbH und begleitet Großkonzerne und mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation. Verteilt auf sieben Standorte beschäftigt der Digital-Dienstleister rund 1600 Mitarbeiter. In Dresden befindet sich der Hauptsitz; weitere Standorte sind in Berlin, Bonn, Hamburg, Stuttgart, München und Jena. Im Jahr 2014 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 145 Millionen Euro.

Satellic[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die T-Systems Satellic Telematic Services GmbH (Satellic) ist ein weltweit tätiger Systemintegrator für den Aufbau und den Betrieb fortschrittlicher Maut- und Verkehrsmanagementsysteme. Satellic gehört zu 76 Prozent T-Systems und zu 24 Prozent der Strabag. Der Hauptsitz des 2005 gegründeten Unternehmens ist Berlin. Deutsche Verkehrstechnik zählt zu den Top-Exportgütern der größten europäischen Volkswirtschaft: Das modernste ICT-Know-how auf diesem Gebiet hat T-Systems zentral in Satellic gebündelt. Satellic erhebt seit dem 1. April 2016 in Belgien die LKW-Maut.[20][21][22]

T-Systems on site services[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die T-Systems on site services GmbH ist eine auf Onsite-Services spezialisierte Tochtergesellschaft der T-Systems International GmbH.

rola Security Solutions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die rola Security Solutions GmbH entwickelt IT-Lösungen auf dem Gebiet der Inneren und Äußeren Sicherheit sowie der nachrichtendienstlichen Aufklärung für Sicherheits- und Polizeibehörden sowie Unternehmen.

Ehemalige Untergesellschaften und Marken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

T-Systems CDS, CSS, Nova und PCM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 1. Januar 2004 (Handelsregistereintragung 27. Oktober 2004) wurden die T-Systems CDS GmbH mit Sitz in Darmstadt, die T-Systems CSS GmbH mit Sitz in Aachen, die T-Systems Nova GmbH mit Sitz in Bonn sowie die T-Systems PCM GmbH mit Sitz in Feldkirchen auf die T-Systems International GmbH verschmolzen.[23][24]

T-Systems Business Services[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die T-Systems Business Services GmbH (BS) mit Sitz in Bonn bildete bis 2008 neben der T-Systems Enterprise Services GmbH einen der beiden Hauptbereiche von T-Systems. Der Geschäftseinheit Business Services (BS) oblag die IT- und TK-Umsatzverantwortung für etwa 160.000 kleine und mittelständische Geschäftskunden der T-Systems. Im Zuge der neuen Fokussierung von T-Systems wurden Kunden der BS mit Bedarf an telekommunikationsorientierten Standardprodukten, die die Mehrheit darstellen, an die neue Geschäftskundensparte innerhalb der Telekom übertragen. Einzelne Bereiche der BS im Großkundengeschäft wurden an die ES übertragen.

Die Business Unit (BU) BS bestand aus zwei Service Units (SU):

  • Sales, Service Management & Operations (BS Sales & Service Management, TC Operations, Business & Management Services, Finance & Controlling)
  • Marketing & Produktmanagement

T-Systems Media&Broadcast[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die T-Systems Media&Broadcast GmbH (M&B) mit ca. 1200 Mitarbeitern ist im Januar 2008 an die französische Télédiffusion de France-Group für ca. 850 Mio. Euro verkauft worden.[25] Sie firmiert jetzt als Media Broadcast GmbH und ist wie bisher Dienstleister für Medienverbindungen und Netzwerke sowie Lizenzinhaber vieler terrestrischen Sendungen (analog: UKW, KW, MW, LW; digital: IP-TV, Satellitenübertragung; Content-Distribution) in Deutschland.[25]

T-Systems Traffic[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die T-Systems Traffic GmbH führte im April 2004 den Dienst TMCpro (heute NAVTEQ Traffic) ein. TMCpro ist ein kostenpflichtiger TMC-Stauwarndienst, der über den RDS-Unterträger von UKW-Sendern verbreitet wird. Im Januar 2009 wurde jedoch die T-Systems Traffic GmbH und somit auch der Dienst TMCpro von NAVTEQ, dem führenden Kartenanbieter in Europa, übernommen und in Navteq Services GmbH umbenannt. Seitdem wurde der Dienst stetig ausgebaut und viele weitere Features, wie z.B. Positionsbestimmung über die 4000 fassartigen Sensoren entlang der Autobahnen oder mit GPS-fähigen Geräten wie Smartphones hinzugefügt.

gedas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die VW-Tochter gedas wurde am 1. April 2006 an T-Systems verkauft. Der Markenname gedas wurde nur noch bis zum 15. November 2006 genutzt und ist dann durch T-Systems ersetzt worden. Das Unternehmen ist ab 1. Januar 2007 Bestandteil der T-Systems Enterprise Services, seit 2009 T-Systems International.

T-Systems RSS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Wirkung zum 1. Januar 2013 wurde die T-Systems Regional Services & Solutions GmbH (T-Systems RSS) von der T-Systems International GmbH zur Telekom Deutschland GmbH übertragen und heißt seitdem Deutsche Telekom Regional Services & Solutions GmbH (DT RSS). Zum 1. April 2013 wurde die gesellschaftsrechtliche Übertragung der Gesellschaftsanteile der T-Systems International zur Telekom Deutschland GmbH vollzogen.

T-Systems IDS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 8. April 2014 gab T-Systems bekannt, die auf On-Site Desktop-Services spezialisierte Tochter T-Systems Individual Desktop Solutions GmbH (T-Systems IDS) an die Aurelius AG zu verkaufen. Über den Kaufpreis wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.[26] Die Firma heißt heute Getronics IDS GmbH und gehört in der Aurelius AG zur Getronics-Gruppe.[27]

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Antworten für die digitale Zukunft. Geschäftsbericht 2015. Deutsche Telekom AG, 24. Februar 2016, abgerufen am 22. März 2015 (pdf).
  2. Eon macht milliardenschweres Outsourcing perfekt, Computerwoche 15. Dezember 2010
  3. Gedas Jahresbericht 2005, Gedas, 2006
  4. T-Systems kauft VW-Tochter Gedas, golem.de, 21. Dezember 2005
  5. T-Systems formuliert Ziel: Globaler ICT-Marktführer, Pressemitteilung, 1. März 2007
  6. Siemens-Affäre – Telekom-Vorstand geht, focus.de, 31. Mai 2007
  7. Lothar Pauly scheidet aus dem Vorstand der Deutschen Telekom AG aus, Telekom-Pressemitteilung, 31. Mai 2007
  8. Spiegel Online, 29. September 2007: EDS-Chef Clemens soll T-Systems leiten, abgerufen am 12. November 2007.
  9. T-Systems - Tausende Stellen werden nach Indien verlagert - Wirtschaft - sueddeutsche.de
  10. Ronald Eikenberg: Samsung Galaxy S3 als Merkelphone zugelassen. In: heise online. 9. September 2013, abgerufen am 22. Juli 2014.
  11. Helmut Bünder: T-Systems will 4900 Stellen streichen. In: FAZ.net. 19. März 2014, abgerufen am 19. März 2014: „Schon in diesem Jahr sollen allein in Deutschland knapp 2700 Beschäftigte den Konzern verlassen. Weitere 2200 Arbeitsplätze will T-Systems bis Ende 2015 streichen. Insgesamt also würden binnen zwei Jahren rund 4900 Vollzeitstellen wegfallen, die meisten davon im externen Kundengeschäft. […] Der Personalabbau ist Teil von Clemens’ Plan zur Steigerung der Rendite. T-Systems soll weg vom stagnierenden Outsourcing-Geschäft für Großkunden und sich wachstumsstarken Geschäftsfeldern rund um die Digitalisierung widmen.“
  12. Bund wechselt Netzbetreiber. In: BMI Homepage. BMI, 26. Juni 2014, abgerufen am 22. Juli 2014.
  13. Christiane Schulzki-Haddouti, Andreas Wilkens: EU-Agentur für Polizeisysteme expandiert. In: heise online. 3. Juli 2014, abgerufen am 22. Juli 2014.
  14. Geschäftsführung. T-Systems International GmbH, 9. April 2014, abgerufen am 11. April 2014.
  15. Aufsichtsrat. T-Systems International GmbH, 31. Januar 2012, abgerufen am 11. April 2014.
  16. Deutsche Telekom: Geschäftsbericht 2008
  17. Unternehmen auf der Unternehmenswebseite itenos.de, abgerufen am 15. Juli 2016
  18. Weiterer Geschäftsführer bei Itenos. In: IT-Zoom, 26. März 2016, abgerufen am 15. Juli 2016
  19. Data & Facts (PDF; 440KB). Auf der Webseite www.detecon.com, abgerufen am 1. Juni 2016
  20. In Belgien gilt neue Lkw-Maut - Unternehmensnachrichten - FAZ. In: faz.net. Abgerufen am 1. April 2016.
  21. Deutsches LKW-Mautsystem gewinnt in Belgien. In: heise.de. heise online, abgerufen am 1. April 2016.
  22. www.satellic.be/about
  23. http://www.download-telekom.de/dt/StaticPage/47/78/tsystems.pdf_47784.pdf
  24. https://servicenet.t-systems.de/tsi/servlet/servicenetBlob/servicenet.com/un/264578/blobBinary/HRB_TS_ES_GmbH_Aktuell.pdf
  25. a b Ringvorlesung Medienproduktion im Wandel WS 2007/08, Dirk Hetzer, Dezember 2007: Content, Film und TV anywhere
  26. DGAP-News: AURELIUS kauft Individual Desktop Services der T-Systems. OnVista, abgerufen am 8. April 2014.
  27. http://www.getronicsids.com/unternehmen/historie/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]