Wang (Oberbayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wang
Wang (Oberbayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wang hervorgehoben

Koordinaten: 48° 30′ N, 11° 56′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Freising
Verwaltungs­gemeinschaft: Mauern
Höhe: 415 m ü. NHN
Fläche: 31,19 km2
Einwohner: 2582 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km2
Postleitzahl: 85368
Vorwahlen: 08761, 08764, 08765, 08709
Kfz-Kennzeichen: FS
Gemeindeschlüssel: 09 1 78 155
Gemeindegliederung: 25 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Untere Hauptstraße 17
85368 Wang
Website: www.gemeinde-wang.de
Bürgermeister: Hans Eichinger (Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Wang im Landkreis Freising
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Über dieses Bild

Wang ist eine ländlich geprägte Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising. Der namensgebende Hauptort Wang liegt am Zusammenfluss von Amper und Isar. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mauern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isarkanal und Ausgleichsweiher

Das eine Fläche von 31,19 km² umfassende weiträumige Gemeindegebiet erstreckt sich von der östlich gelegenen Volkmannsdorferau über Zusammenfluss von Isar und Amper in westlicher Richtung bis zum Gemeindegebiet von Zolling.

Die Gemeinde hat 25 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Beim Gemeindeteil Volkmannsdorferau befindet sich der 1,16 km² große Moosburger Ausgleichsweiher, der zum Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen gehört.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Wang wurde erstmals 783 urkundlich erwähnt. älter sind Bergen, das im Jahr 722 als „Perge“ erwähnt wird und Thulbach (754 erwähnt).

Das Gebiet der heutigen Gemeinde gehörte zum Amt bzw. zur Herrschaft Isareck im baierischen Landgericht Moosburg. Die Herrschaft gelangte wahrscheinlich über die Grafen von Moosburg an die Wittelsbacher. Das heutige Schloss wurde in den Jahren 1559 bis 1570 vom Moosburger Baumeister Asmus Hälmayr für Herzog Albrecht V. als Vierflügelanlage erbaut und befindet sich seit 1824 in Besitz der Grafen La Rosée. Wang wurde, ebenso wie die heutigen Gemeindeteile Schweinersdorf, Inzkofen und Volkmannsdorferau, im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbstständige politische Gemeinde.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarreien im Gemeindegebiet sind St. Laurentius (Volkmannsdorf) und St. Petrus (Schweinersdorf), die beide zum Pfarrverband Mauern gehören. Eine evangelisch-lutherische Kirchengemeinde findet sich im benachbarten Moosburg a.d.Isar.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurde ein Teil der aufgelösten Gemeinde Schweinersdorf eingegliedert. Volkmannsdorferau kam am 1. Januar 1972 hinzu.[3] Inzkofen mit dem Hauptort der ehemaligen Gemeinde Schweinersdorf folgte am 1. Mai 1978.[4]

Gebietsabtretungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die Siedlung Uppenbornstraße, die vorher zur Gemeinde Volkmannsdorferau gehörte, an die Stadt Moosburg an der Isar abgetreten.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 14 ehrenamtlich tätigen Bürgern, die bei der Kommunalwahl vom 16. März 2014 gewählt wurden und sich folgendermaßen auf die einzelnen Listen verteilen:

Liste Sitze Stimmenanteil
FW Gemeinschaft Inzkofen 5 38,5 %
Wählergemeinschaft Wang - Volkmannsdorf 4 25,7 %
Zukunft Gemeinde Wang 2 16,8 %
FW Volkmannsdorferau 3 19,1 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bürgermeisterwahl 2008 wurde Hans Eichinger mit 57,64 % der abgegebenen Stimmen gewählt. Er wurde 2014 mit 96,0 % der abgegebenen Stimmen wiedergewählt.

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber ein blauer Wellenbalken, oben ein oberhalber roter Karfunkelstein mit fünf geblumten Stacheln, unten nebeneinander zwei abgewandte blaue Pflugscharen.“ Die gleichzeitig genehmigte rot-weiß-blaue Gemeindeflagge wird nicht verwendet.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das an der Isar gelegene Schloss Isareck wurde von Herzog Albrecht V. von Bayern im 16. Jahrhundert erbaut. Seit 1824 ist es Besitz der Grafen La Rosée.

Kirchenbauten sind u. a.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Wang in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 11. September 2019.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 464.
  4. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 575.
  5. Eintrag zu Wang auf der Seite kommunalflaggen.eu