Kirchdorf an der Amper

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kirchdorf a.d.Amper
Kirchdorf an der Amper
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kirchdorf a.d.Amper hervorgehoben
Koordinaten: 48° 28′ N, 11° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Freising
Höhe: 440 m ü. NHN
Fläche: 32,96 km2
Einwohner: 3082 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner je km2
Postleitzahl: 85414
Vorwahl: 08166
Kfz-Kennzeichen: FS
Gemeindeschlüssel: 09 1 78 136
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
85414 Kirchdorf a.d.Amper
Webpräsenz: www.gemeinde-kirchdorf-amper.de
Bürgermeister: Uwe Gerlsbeck
Lage der Gemeinde Kirchdorf a.d.Amper im Landkreis Freising
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Kirchdorf an der Amper (amtlich: Kirchdorf a.d.Amper) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Kirchdorf liegt im Ampertal, einem großen Landschaftsschutzgebiet.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile sind Berghof, Burghausen, Esterndorf, Geierlambach, Hahnbach, Helfenbrunn, Hirschbach, Kirchdorf, Nörting, Saulhof, Schellhof, Schidlambach, Unterberg, Voglhof, Wippenhausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Nörting wurde als erster in der Gemeinde im Jahre 788 unter dem Freisinger Bischof Atto (783–811) urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Helfenbrunn folgte im Jahre 813. Kirchdorf a.d.Amper selbst wird im Jahre 1123 das erste Mal urkundlich erwähnt, gehörte seit 1358 zum Kloster Neustift in Freising. 1708 die heutige barocke Pfarrkirche errichtet. Kirchdorf wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

20. und 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 12. März 1979 wurde der Name der Gemeinde Kirchdorf amtlich in Kirchdorf an der Amper (Kirchdorf a.d.Amper) geändert.[2]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarreien im Gemeinde Gebiet Kirchdorf:

Pfarrei St. Martin in Kirchdorf mit Filialkirchen St. Katharina Nörting, St. Pankratius in Hirschbach und St. Georg in Palzing

Pfarrei St. Nikolaus in Wippenhausen mit Filialkirchen in Burghausen und St. Clemens Oberberghausen

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Tünzhausen und Wippenhausen eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. März 2014 wurde Uwe Gerlsbeck zum neuen Bürgermeister gewählt.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offizielle Beschreibung: Über silbernen Wellenbalken in Rot zwei aufrechte, abgewendete goldene Hirschstangen, darüber ein aufrechter silberner Schlüssel mit gegabeltem Bart.

Der silberne Wellenbalken deutet auf die Lage der Gemeinde an der Amper hin. Die zwei Hirschstangen weisen nicht auf den Hirschbach hin, der durch das Gemeindegebiet fließt, sondern sie sollen vielmehr auf das Wappen des adeligen Geschlechts von Kirchdorf zurückgehen. Der silberne Schlüssel weist auf die frühere Zugehörigkeit zum Kloster Neustift hin.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht eine ÖPNV-Anbindung mit den MVV-Buslinien 601 und 695.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Kirchdorf an der Amper

Vor der Pfarrkirche St. Martin steht eine Mariensäule, die an die Gefallenen des 70er-Kriegs erinnert.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 576.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 464.
  4. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kirchdorf an der Amper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien