Wormatia Worms

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Wormatia Worms
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Voller Name Verein für Rasenspiele
Wormatia 08 Worms e.V.
Ort Worms, Rheinland-Pfalz
Gegründet 23. Mai 1908
Vereinsfarben Rot-Weiß
Stadion EWR-Arena
Plätze 5.624
Präsident Tim Brauer
Trainer Steven Jones
Homepage www.wormatia.de
Liga Regionalliga Südwest
2014/15 5. Platz
Heim
Auswärts

Der Verein für Rasenspiele Wormatia 08 Worms, kurz Wormatia Worms, aus Worms ist ein Fußballverein im Südwesten Deutschlands. Der Verein spielte bis 1963 überwiegend erstklassig, gehörte 1974 zu den Gründungsmitgliedern der 2. Bundesliga und spielt heute in der Regionalliga Südwest. Als erster Fußballverein in Deutschland lief Wormatia Worms 1967 mit Trikotwerbung auf.

Chronik[Bearbeiten]

Gründungsgeschichte[Bearbeiten]

Der Verein für Rasenspiele Wormatia 08 Worms wurde am 23. Mai 1908 in der Gaststätte „Hopfenblüte“ als Sportclub Wormatia 08 gegründet. In den Süddeutschen Fußballverband aufgenommen wurde der Verein erst im Frühjahr 1909.[1] Erste Spielstätte war die „Aul“, ein Acker im sogenannten „Indianerviertel“ hinter den Hallen der Cornelius Heyl Lederfabrik. Nach dem Zusammenschluss mit dem FC Teutonia Worms am 23. April 1913[2] spielte der Club unter dem Namen FV Wormatia 08 in den Vereinsfarben Blau-Schwarz.

Nachdem die Firma Heyl die Räumung der Spielstätte „Aul“ ankündigte, erfolgte am 16. Oktober 1922 in der Gaststätte „Zwölf Apostel“ die Fusion des FV Wormatia 08 mit dem abgestiegenen VfR 08 Worms zum VfR Wormatia 08.[3] Der VfR 08 Worms selbst war erst im Juni 1919 aus einer Fusion der beiden Vereine FC Union 1908 und Viktoria 1912 entstanden und besaß einen eigenen Sportplatz am Schweißwerk, der die „Aul“ nun als Spielstätte ablöste. Die Vereinsfarben änderten sich zu Schwarz-Weiß bzw. 1929 zum bis heute gültigen Rot-Weiß.

1928 erwarb der Verein eine Konkurs gegangene Radrennbahn an der Alzeyer Straße auf dem Gelände eines ehemaligen Kriegsgefangenenlagers und erbaute dort das Wormatia-Stadion. Im Zuge der politisch angetriebenen Fusion mit dem Reichsbahn Turn- und Sportverein zum RTSV Wormatia 08 Worms am 17. Januar 1939[4] wurde die seit 1933 „Adolf-Hitler-Stadion“ genannte Spielstätte als Teil eines geplanten größeren Sportkomplexes umfangreich zur „Adolf-Hitler-Kampfbahn“ um- und ausgebaut.

Nach Kriegsende spielte der Verein unter dem alten und bis heute gültigen Namen weiter.[5]

Die Anfänge (bis 1922)[Bearbeiten]

Den ersten größeren Erfolg feierte Wormatia 1912 mit dem Gewinn der Mittelheingaumeisterschaft der B-Klasse. In der anschließenden Westkreismeisterschaft chancenlos, gelang die Qualifikation für die A-Klasse jedoch nicht.[2] Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der FV Wormatia in die neu gegründete erstklassige Kreisliga eingeteilt, wo der Verein nur hintere Ränge belegte. Mit einem 2:0 im Finale gegen den FV Biebrich 02 holte man erstmals 1921 den Hessenpokal.[6] Durch eine Änderung der Ligastruktur stieg Wormatia 1922 in die zweitklassige Befähigungsliga ab.

Der 1919 entstandene VfR 08 Worms spielte in der Saison 1921/22 zusammen mit Wormatia und der auch überregional deutlich erfolgreicheren Alemannia Worms in der Kreisliga. Durch die erwähnte Änderung der Ligastruktur stieg der VfR am Saisonende als Tabellenletzter doppelt ab in die nun drittklassige A-Klasse. Im Oktober 1922 schloss sich der Club dem FV Wormatia in der Befähigungsliga an und fusionierte zum VfR Wormatia 08.[7]

Nach der Fusion (1922 bis 1933)[Bearbeiten]

Der fusionierte Verein wurde in der Saison 1922/23 sogleich Meister der Befähigungsliga, blieb durch die Einführung der Bezirksliga als höchste Spielklasse jedoch zweitklassig. Unter dem neuen Trainer Karl Willnecker gelang 1923/24 erneut die Meisterschaft in der nun Kreisliga genannten Spielklasse und zudem zum zweiten Mal der Gewinn des Hessenpokals durch ein 4:0 gegen den FSV Bad Kreuznach. In der Aufstiegsrunde setzte sich der VfR Wormatia gegen Mainz 05, SV Völklingen sowie Saar 05 Saarbrücken durch und stieg in die erstklassige Bezirksliga auf.[9]

Spielertrainer Ludwig Philipp formte dort ab 1926 um den bald in ganz Süddeutschland bekannten Innensturm Philipp, Ludwig Müller und Nationalspieler Willi Winkler eine regionale Spitzenmannschaft. Diese wurde von 1928 bis 1931 vier Mal in Folge Hessenmeister und ließ 1932 sowie 1933 die Vizemeisterschaft folgen. Überregional blieb der VfR Wormatia zunächst aber erfolglos, bei der Süddeutschen Meisterschaft war Platz 6 im Jahr 1928 die beste Platzierung. Als Vizemeister beendeten die Wormser beide (dann zweigruppigen) Meisterrunden auf dem dritten Rang, was ebenfalls nicht für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft reichte.[10]

Im Dritten Reich (1933 bis 1945)[Bearbeiten]

Auch in der 1933 eingeführten Gauliga Südwest gehörte Wormatia bis Kriegsbeginn zur Spitzengruppe. 1936, 1937 und 1939 nahm sie als Südwestmeister mit den Nationalspielern Josef Fath und Jakob Eckert an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil, verpasste aber jeweils das Halbfinale, im zweiten Anlauf nur aufgrund des schlechteren Torquotienten. Im neu eingeführten Tschammerpokal schied man 1936 erst im Halbfinale mit 1:5 gegen den VfB Leipzig aus.[11]

Im Zuge der auch sportpolitisch forcierten Idee eines großen, Allgemeinen Wormser Sportvereins nationalsozialistischer Prägung erfolgte im Sommer 1938 die Aufnahme von Alemannia Worms und am 17. Januar 1939 die Fusion mit dem RTSV Worms zum Reichsbahn Turn- und Sportverein Wormatia 08 Worms.[4] Die Verbindung löste sich aber bereits während der Kriegsjahre auf. 1943 stieg Wormatia Worms aus der Gauliga ab und schaffte die sofortige Rückkehr, wobei der Punktspielbetrieb zur Saison 1944/45 kriegsbedingt eingestellt wurde.[12]

Oberliga Südwest (1945 bis 1963)[Bearbeiten]

Wormatia Worms gehört zu den Gründungsmitgliedern der Oberliga Südwest und stellt mit Hans Mechnig auch deren Rekordspieler. In den ersten Jahren zählte der Verein meist zur Verfolgergruppe hinter dem übermächtigen 1. FC Kaiserslautern und wurde fünf Mal südwestdeutscher Vizemeister (1947, 1949, 1950, 1951, 1955). Dadurch qualifizierten sich die Wormser für die Meisterschaftsendrunden 1949 und 1955, spielten dort aber jeweils keine Rolle. 30.000 Zuschauer gegen Rot-Weiss Essen bei der Endrunde 1955 bedeuten einen bis heute gültigen Zuschauerrekord im Wormatia-Stadion.[13] In den Folgejahren verlor Wormatia den Anschluss an die Tabellenspitze und qualifizierte sich daher nicht über die Zwölfjahreswertung für die 1963 eingeführte Fußball-Bundesliga.

Im 1952/53 erstmals ausgetragenen DFB-Pokal schaffte man es bis ins Halbfinale und scheiterte dort an Alemannia Aachen.

Regionalliga Südwest (1963 bis 1974)[Bearbeiten]

In der Regionalliga Südwest knüpfte Wormatia zunächst an vorherige Erfolge an. Dem dritten Platz 1963/64 folgte die Vizemeisterschaft 1964/65, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde in die Bundesliga berechtigte. Dort konnte sich die Wormatia zwar nicht durchsetzen, machte aber zumindest im letzten Spiel beim 1:1 auf dem Bökelberg dem späteren Aufsteiger Borussia Mönchengladbach das Leben schwer. In den folgenden Spielzeiten gerieten die Wormser auch aufgrund finanzieller Probleme mehrfach in den Abstiegskampf. Investitionen in die Mannschaft sorgten dann Anfang der Siebziger Jahre für einen sportlichen Aufschwung,[14] der zur erfolgreichen Qualifikation für die neue Zweite Bundesliga Süd führte.

Zu Beginn der Saison 1967/68 lief Wormatia als erste deutsche Fußballmannschaft mit Trikotwerbung auf. Für drei Spiele trug die Spielkleidung den Schriftzug „CAT“ des Baumaschinenherstellers Caterpillar, ehe der DFB per Satzungsänderung solche Werbemaßnahmen kurzfristig verbot.[15]

Zweite Bundesliga / Amateurliga (1974 bis 1982)[Bearbeiten]

Als Gründungsmitglied stiegen die Wormser schon in der Premierensaison sowohl sportlich als Tabellenvorletzter, als auch durch Lizenzentzug aus der Zweiten Bundesliga Süd ab.[16] 1977 gelang im zweiten Anlauf der Wiederaufstieg durch erfolgreiches Abschneiden in der Aufstiegsrunde. Dank einiger Verstärkungen wurde Wormatia Herbstmeister in der Saison 1978/79, verpasste aber als Tabellendritter am Ende den Aufstieg in die Erste Bundesliga. Teile der erfolgreichen Mannschaft von Trainer Eckhard Krautzun hatten im Winter verkauft werden müssen, da der Erste Vorsitzende und vermeintliche Mäzen Winfried Heyn die Neuzugänge mit Hilfe von Darlehensbetrug und Steuerhinterziehung finanziert hatte.[17] Trotz schwerer finanzieller und Imageschäden spielte Wormatia noch drei weitere Jahre in der Zweiten Liga und stieg erst in der Saison 1981/82 in die drittklassige Amateur-Oberliga Südwest ab.

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga (ab 1982)[Bearbeiten]

Seit dem Abstieg im Sommer 1982 spielte Wormatia lange Zeit drittklassig, durch den mit der Einführung der Regionalliga zusammenfallenden sportlichen Abstieg von 1993 bis 1998 sogar nur noch fünftklassig. Der Wiederaufstieg in die Oberliga gelang erst 1998 unter dem nun als Trainer reüssierenden ehemaligen Bundesligaspieler Demir Hotić.

Nach der Sicherung des Klassenerhalts in der „Nachspielzeit“ der Saison 2001/02 (man blieb nur durch den Rückzug des Regionalligisten VfR Mannheim in der Oberliga, da die sportlich abgestiegenen Amateure des 1. FC Kaiserslautern dadurch doch drittklassig blieben) übernahm Dirk Anders in der Saison 2002/03 das Traineramt. Auch im außersportlichen Bereich vollzog sich ein Generationswechsel.

Ab der Saison 2005/06 bis 22. Dezember 2006 war Alois Schwartz Cheftrainer der Rheinhessen. Unter ihm ging es zuletzt auch sportlich wieder bergauf. Zur Winterpause stand die Wormatia in der Oberliga-Spitzengruppe. Seit Januar 2007 war der ehemalige Bundesligaspieler Bernhard Trares Cheftrainer.

Zum fünften Mal in der 99-jährigen Geschichte konnte sich die Wormatia am 1. Mai 2007 gegen die Amateure des 1. FC Kaiserslautern im Südwestpokalfinale mit 1:0 durchsetzen. Als Südwest-Pokalsieger 2007 war sie für die Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert, wo sie vom Zweitligisten 1. FSV Mainz 05 trotz anfänglicher Überlegenheit in Unterzahl (zwei Mann) 6:1 geschlagen wurde. Zur Winterpause der Saison 2007/08 konnte sich der Wormser Traditionsverein als Spitzenreiter festsetzen. Dies war umso beachtlicher, da man es in der wohl stärksten Oberliga Südwest seit Jahren mit Konkurrenten zu tun hatte wie 1. FC Saarbrücken, Eintracht Trier, FK Pirmasens, FSV Mainz 05 II uvm. Trotz zwischenzeitlicher Schwierigkeiten gelang es der Wormatia, sich auf Platz 3 zu behaupten und damit in die neue dreigleisige Regionalliga aufzusteigen. Als die Mannschaft in der Regionalliga nach dem 27. Spieltag der Saison 2008/09 nur auf dem 16. Tabellenplatz stand, wurde Trares beurlaubt; Jürgen Klotz, Trainer der zweiten Mannschaft und ehemaliger Oberligaspieler der Wormatia, übernahm vorübergehend. Doch auch er konnte den sportlichen Abstieg nicht mehr verhindern. Nach dem Rückzug des FSV Oggersheim konnte der Verein jedoch auch in der Spielzeit 2009/10 in der Regionalliga antreten. Durch einen 5:1-Finalsieg - ausgerechnet gegen den FSV Oggersheim - gewannen die Wormaten den Landespokal des Südwestdeutschen Fußballverbandes und qualifizierten sich damit für die Hauptrunde des DFB-Pokal 2009/10. Dort traf man auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth, der das Spiel durch ein Tor in der 119. Spielminute mit 1:0 für sich entscheiden konnte.

In der Spielzeit 2009/10 belegte die Wormatia den vorletzten Tabellenplatz und war damit erneut sportlich abgestiegen. Jedoch erhielten Rot-Weiss Essen und der Bonner SC keine Regionalliga-Lizenz für die Saison 2010/11, so dass die Wormatia abermals am „grünen Tisch“ den Klassenerhalt erreichte. Zur Saison 2010/11 wurde sie der Regionalliga Süd zugeteilt und traf dort auf Vereine wie SV Darmstadt 98, Stuttgarter Kickers oder KSV Hessen Kassel. Auch in der neuen Umgebung taten sich die Nibelungenstädter zunächst schwer und belegten nach knapp einem Drittel der Saison den letzten Tabellenplatz. Ende September 2010 verpflichtete der Verein Ronald Borchers als neuen Trainer. Die Personalveränderung sollte sich als Glücksgriff erweisen, denn unter Borchers konnte man die Negativserie stoppen und sich auf einem Nichtabstiegsplatz stabilisieren. Am Ende der Saison 2010/11 hatte die Wormatia zum ersten Mal sportlich den Klassenerhalt in den neuen Regionalligen erreicht. Diesen Aufwärtstrend konnte man in der Saison 2011/12 bestätigen. Im Gegensatz zu den vergangenen Spielzeiten schwebte man zu keiner Zeit in Abstiegsgefahr. Dank einer starken Rückrunde setzte man sich sogar im oberen Tabellendrittel fest - am Ende der Saison auf dem vierten Tabellenplatz. Gekrönt wurde die Saison 2011/12 durch den Gewinn des Südwestpokals. Im Finale schlug die Wormatia den FK Pirmasens mit 4:1 und qualifizierte sich erneut für die Pokal-Hauptrunde, in der der Zweitligist Hertha BSC überraschend mit 2:1 geschlagen wurde. In Runde zwei schied man gegen den 1. FC Köln denkbar knapp mit 3:4 nach Elfmeterschießen aus. In der Liga rangierte die Wormatia aber nach 19 Spielen lediglich auf Platz 12. Der Vorstand reagierte und entließ im Dezember 2012 Ronny Borchers[18] und verpflichtete am 22. Dezember als Trainer Stefan Emmerling. [19]

Trotz großer Umbauten im Kader misslang der Start in die Spielzeit 2013/2014. Am 29. September 2013 erklärte Emmerling nach einer 1:3-Niederlage gegen den SVN Zweibrücken seinen Rücktritt. Die Mannschaft rangierte zu diesem Zeitpunkt auf Platz 14 der Tabelle mit 11 Punkten aus 11 Spielen. Am 11. Oktober verpflichtete der Verein als neuen Trainer Hans-Jürgen Boysen. [20] Am 11. März 2014 wurde Boysen beurlaubt. Die Nachfolge bis Saisonende trat der bisherige U23-Trainer Sascha Eller an, der das Team bereits im Oktober interimistisch betreut hatte.[21] Am Saisonende belegte die Wormatia den 16. Tabellenplatz, womit die Mannschaft sportlich in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar abstieg. Da sowohl die SG Sonnenhof Großaspach als auch die zweite Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 in die 3. Liga aufstiegen und zudem kein Verein aus der Hessenliga in die Regionalliga aufstieg, hielt man dennoch die Klasse.

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Nationalspieler[Bearbeiten]

  • Harald Braner (* 19. August 1943), 2 Amateur-Länderspiele, 2 Tore
  • Jakob Eckert (* 19. September 1916 † 5. Juni 1940), 1 A-Länderspiel, 0 Tore
  • Josef Fath (* 27. Dezember 1911 † 13. August 1985), 13 A-Länderspiele, 7 Tore
  • Hans Mechnig (* 3. Januar 1929), 2 B-Länderspiele, kein Tor
  • Willi Winkler (* 24. August 1903 † 12. Mai 1967), 1 A-Länderspiel, kein Tor

Weitere bekannte Spieler[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Historisches Vereinswappen
Wappen bis 2010
Hessenmeister 1928 1929 1930 1931
Endrunde um die Süddeutsche Meisterschaft 1928, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933
Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1936, 1937, 1939, 1949, 1955
Südwestmeister 1936, 1937, 1939, 1976, 1977, 1986
Südwestpokalsieger 1937, 1976, 1988, 1992, 2007, 2009, 2012
Hessenpokalsieger 1920/21, 1923/24
2. Bundesliga 1974/75, 1977–1982
DFB-Pokal Halbfinale 1936 und 1953
Erreichen der Aufstiegsrunde zur Bundesliga 1965
Meister der Verbandsliga Südwest (5. Liga) 1998
Aufstieg in die Regionalliga 2008

EWR-Arena[Bearbeiten]

Die Heimstätte des VfR Wormatia 08 Worms, die EWR-Arena, liegt in der Alzeyer Straße in Worms. Das Stadion besitzt eine überdachte Haupttribüne und zwei nicht überdachte Nebentribünen, die mit Sitzplätzen ausgestattet sind. Stehplätze finden sich in der Gegengerade und im Gästeblock. Bis 2011 trug die Sportstätte den Namen Wormatia-Stadion.

In Hinblick auf den Aufstieg in die neue Regionalliga wurde das Stadion im Sommer 2008 modernisiert. Diese Arbeiten waren notwendig, da der Verein die Auflagen des Deutschen Fußballbundes erfüllen musste. Die Zuschauerkapazität wurde auf 5.624 reduziert, die Zahl der Sitzplätze auf 2.424 erhöht.

Tribünen[Bearbeiten]

  • Haupttribüne: 918 Sitzplätze (überdacht, erbaut: 1988)
  • Vortribüne: 510 Sitzplätze (nicht überdacht, erbaut: 2008)
  • Nebentribüne Nord: 498 Sitzplätze (nicht überdacht, erbaut: 2008)
  • Nebentribüne Süd: 498 Sitzplätze (nicht überdacht, erbaut: 2008)
  • Gegengerade: 2.700 Stehplätze (nicht überdacht, erbaut: 2008)
  • Gästeblock: 500 Stehplätze (nicht überdacht, erbaut: 2008)
  • Gesamtkapazität: 5.624 [22]

Erste Mannschaft[Bearbeiten]

Kader der Saison 2015/16[Bearbeiten]

(Stand: 31. August 2015)

Nr. Spieler Nation Geboren am Im Verein seit
Torhüter
1 Tim Paterok DeutschlandDeutschland 05. Aug. 1992 2014
31 Dominik Müller DeutschlandDeutschland 28. Mär. 1995 2013
32 Timo Utecht DeutschlandDeutschland 05. Apr. 1994 2014
Abwehr
3 Marco Raimondo-Metzger DeutschlandDeutschland 17. Jan. 1992 2015
4 Fabian Eck DeutschlandDeutschland 23. Dez. 1996 2015
5 Benjamin Maas DeutschlandDeutschland 23. Jan. 1989 2014
6 Patrick Auracher DeutschlandDeutschland 04. Jan. 1990 2015
7 Eugen Gopko DeutschlandDeutschland 05. Jan. 1991 2012
15 Meik Karwot DeutschlandDeutschland 27. Feb. 1993 2015
22 Ricardo Antonaci DeutschlandDeutschland 11. Mär. 1995 2014
23 Alan Stulin DeutschlandDeutschland PolenPolen 05. Juni 1990 2014
27 Jan Just DeutschlandDeutschland 14. Sep. 1996 2015
Mittelfeld
8 Sandro Loechelt DeutschlandDeutschland 24. Aug. 1995 2010
11 Enis Saiti DeutschlandDeutschland MazedonienMazedonien 25. Dez. 1989 2014
17 Benjamin Himmel DeutschlandDeutschland 31. Juli 1991 2012
18 Kevin Lahn DeutschlandDeutschland 14. Feb. 1992 2015
20 Ricky Pinheiro DeutschlandDeutschland PortugalPortugal 01. Feb. 1989 2015
21 Sebastian Schmitt DeutschlandDeutschland 07. Juli 1996 2014
24 Rik Hiemeleers DeutschlandDeutschland 21. Nov. 1994 2011
25 Mohammed Tahiri MarokkoMarokko SpanienSpanien 19. Sep. 1994 2015
28 Fatih Köksal DeutschlandDeutschland 07. Jan. 1996 2015
Sturm
9 Alper Akçam DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei 01. Sep. 1987 2015
19 Florian Treske DeutschlandDeutschland 10. Aug. 1987 2014

Trainerteam[Bearbeiten]

Name Funktion
Steven Jones Chef-Trainer
Maximilian Mehring Co-Trainer
Mario Cuc Co-Trainer
Christian Adam Torwart-Trainer

Funktionsteam[Bearbeiten]

Name Funktion
Werner Adler Chefscout
Carl Priester-Lasch Mannschaftsarzt
Patrick Matos Physiotherapeut
Johann Paulin Zeugwart
Tobi Paulin Betreuer

Literatur[Bearbeiten]

  • Matthias Bachmann, Stephan Bachmann: VfR Wormatia 08 Worms. Sutton-Verlag, Erfurt 2003, ISBN 3-89702-600-7

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 1.1.1 Gründung. Abgerufen am 10. September 2015.
  2. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 1.1.3 Fusionsbemühungen und der Erste Weltkrieg. Abgerufen am 10. September 2015.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 2.1 Die Fusion. Abgerufen am 10. September 2015.
  4. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 3.3 Reichsbahn TSV Wormatia 08 Worms. Abgerufen am 10. September 2015.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: Gründungsdiagramm. Abgerufen am 10. September 2015.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 1.1.4 Nach Kriegsende bis zur Fusion. Abgerufen am 10. September 2015.
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 1.2 Der Verein für Rasenspiele 08. Abgerufen am 10. September 2015.
  8. a b c d e f Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Saisonarchiv. Abgerufen am 21. September 2015.
  9. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 2.2 Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksliga 1924. Abgerufen am 16. September 2015.
  10. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 2.4 Serienmeister und Dauergast bei der Süddeutschen. Abgerufen am 16. September 2015.
  11. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 3.2 Unter Deutschlands Besten. Abgerufen am 21. September 2015.
  12. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 3.4 Wormatia im Zweiten Weltkrieg. Abgerufen am 21. September 2015.
  13. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Statistiken: Rekorde. Abgerufen am 04. Februar 2016.
  14. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 5.5 Neue Begeisterung. Abgerufen am 5. Februar 2016.
  15. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 5.3 Wormser Werbe-Pioniere. Abgerufen am 10. September 2015.
  16. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 6.1 Wormatia verkalkuliert sich. Abgerufen am 2. Februar 2016.
  17. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Chronik: 6.3.2 Die Affäre Heyn: Der Preis des Erfolgs. Abgerufen am 2. Februar 2016.
  18. http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite/578817/artikel_wormatia-beurlaubt-borchers.html
  19. http://www.mrn-news.de/news/worms-der-neue-chef-trainer-von-wormatia-worms-heisst-stefan-emmerling-69513
  20. http://www.wormatia.de/news/aktuell/news-detailseite/artikel/wormatia-worms-verpflichtet-hans-juergen-boysen-als-neuen-trainer-der-regionalligamannschaft.html
  21. Hans-Jürgen Boysen nicht mehr Wormatia-Trainer. VfR Wormatia 08 Worms e.V., 11. März 2014, abgerufen am 11. März 2014.
  22. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Stadion Daten. Abgerufen am 9. Oktober 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wormatia Worms – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien