Atzbach (Oberösterreich)

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Atzbach
Wappen von Atzbach
Atzbach (Oberösterreich) (Österreich)
Atzbach (Oberösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 14,17 km²
Koordinaten: 48° 5′ N, 13° 42′ O48.08513.703611111111464Koordinaten: 48° 5′ 6″ N, 13° 42′ 13″ O
Höhe: 464 m ü. A.
Einwohner: 1.163 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 82 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4904
Vorwahl: 07676
Gemeindekennziffer: 4 17 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Ortsplatz 3/1
4904 Atzbach
Website: www.atzbach.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Berthold Reiter (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
15 ÖVP, 4 FPÖ
Lage der Gemeinde Atzbach im Bezirk Vöcklabruck
Ampflwang im Hausruckwald Attersee am Attersee Attnang-Puchheim Atzbach Aurach am Hongar Berg im Attergau Desselbrunn Fornach Frankenburg am Hausruck Frankenmarkt Gampern Innerschwand am Mondsee Lenzing Manning Mondsee Neukirchen an der Vöckla Niederthalheim Nußdorf am Attersee Oberhofen am Irrsee Oberndorf bei Schwanenstadt Oberwang Ottnang am Hausruck Pfaffing Pilsbach Pitzenberg Pöndorf Puchkirchen am Trattberg Pühret Redleiten Redlham Regau Rüstorf Rutzenham Schlatt Schörfling am Attersee Schwanenstadt Seewalchen am Attersee St. Georgen im Attergau St. Lorenz Steinbach am Attersee Straß im Attergau Tiefgraben Timelkam Ungenach Unterach am Attersee Vöcklabruck Vöcklamarkt Weißenkirchen im Attergau Weyregg am Attersee Wolfsegg am Hausruck Zell am Moos Zell am Pettenfirst OberösterreichLage der Gemeinde Atzbach (Oberösterreich) im Bezirk  Vöcklabruck (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Atzbach ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 1163 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Vöcklabruck.

Geografie[Bearbeiten]

Atzbach liegt auf 464 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6 km, von West nach Ost 5,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 14,2 km². 11,3 % der Fläche sind bewaldet, 78,2 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind:

  • Aigen
  • Atzbach
  • Baumgarting
  • Breitwiesen
  • Enzelsberg
  • Freundling
  • Gneisting
  • Hippelsberg
  • Köppach
  • Katzenberg
  • Lameckberg
  • Oberapping
  • Oberholzham
  • Reichering
  • Ritzling
  • Schnötzing
  • Seiring
  • Staudach
  • Unterapping
  • Weigensam

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Gold ein schwarzer, mit silbernem Wellenbalken belegter Schrägbalken, aus dem oben ein grünes, über den Schrägbalken nach unten gebogenes Lindenblatt wächst. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Grün.

Das 1975 verliehene Gemeindewappen beruht in vereinfachter Form auf dem Wappen des Geschlechts der Anhanger, die bis ins 16. Jahrhundert Besitzer des Schlosses Köppach waren. Der hinzugefügte Wellenbalken verweist auf den Ortsnamen.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde war bis Ende 2004 Teil des Gerichtsbezirks Schwanenstadt und wurde per 1. Jänner 2005 Teil des Gerichtsbezirks Vöcklabruck.

Schloss Köppach
Schloss Aigen (Atzbach)
Schloss Katzenberg (Atzbach)

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Berthold Reiter von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.060 Einwohner, 2001 dann 1.154 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Atzbach (Oberösterreich)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Atzbach, Upper Austria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (4. Nachtrag 1973-1976). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 1/2, 1977, S. 8 f. (PDF)