Bütthard
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Würzburg | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Giebelstadt | |
| Höhe: | 290 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,26 km² | |
| Einwohner: |
1.285 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 35 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97244 | |
| Vorwahl: | 09336 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 79 122 | |
| Marktgliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Marktplatz 3 97232 Giebelstadt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Edwin Gramlich (CSU/Freie Wählergemeinschaft) | |
| Lage des Marktes Bütthard im Landkreis Würzburg | ||
Bütthard ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Giebelstadt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Bütthard liegt in der Planungsregion Würzburg.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Bütthard hat sieben amtlich benannte Ortsteile[2]:
Es gibt folgende Gemarkungen: Bütthard, Gaurettersheim, Gützingen, Höttingen, Oesfeld, Tiefenthal.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort wird in einem Schutzbrief des Königs Arnulf von 889 erstmals erwähnt. Von den Ulrich IV. von Hanau kam die Burg Büttert im Tausch gegen die zweite Hälfte des Gerichtes Schlüchtern am 12. Januar 1377 an das Hochstift Würzburg. Fürstbischof Lorenz von Bibra verlieh dem Dorf im Jahr 1503 die Marktrechte. Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig am Bayern.
Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde, die am Marktplatz eine eigene Synagoge besaß, wurden in der Zeit des Nationalsozialismus bis 1937 vertrieben oder in Konzentrationslager verbracht. Eine Gedenktafel am Rathaus erinnert an die jüdischen Einwohner, die während der Shoa umgebracht wurden.[3]
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1970: 1415
- 1987: 1318
- 2000: 1333
[Bearbeiten] Politik
Ehrenamtlicher Bürgermeister ist Edwin Gramlich (CSU/Freie Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Roman Floth (Wahlgemeinschaft der Ortsteile).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 547.000 Euro, davon waren umgerechnet 76.000 Gewerbesteuereinnahmen (netto).
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 5, im produzierenden Gewerbe 60 und im Bereich Handel und Verkehr 8 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 63 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 396. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 79 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2716 Hektar, davon waren 2675 Ackerfläche und 32 Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- 50 Kindergartenplätze mit 40 Kindern
- Eine Volksschule mit 4 Lehrern und 87 Schülern
[Bearbeiten] Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Bütthard (Kommandant ist Peter Ernst)
- Sportverein SVB, bestehend aus Fußball-, Tennis- und Skiabteilung, wobei die Skiabteilung die meisten Mitglieder verzeichnen kann
- Männergesangsverein mit der Gruppe acapiano (früher Doppelquartett)
- Frauenbund
- Musikverein Bütthard mit den Gruppen Blasmusikorchester, Big Band und Bläserklasse
- KLJB Bütthard, eine Jugendorganisation
[Bearbeiten] Weblinks
- Bütthard: Wappengeschichte vom HdBG
- Bütthard: Amtliche Statistik des LStDV (PDF; 1,05 MB]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/171246&attr=OBJ&val=1783
- ↑ Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 120
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